Leo Thun an Franz Exner
o. O., o. D. [August/September 1852] 1
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Ministerium für Kultus und Unterricht

Lieber Herr Ministerialrath

Mozart sagt mir, daß Sie mich vielleicht Freitag besuchen werden, was mich herzlich freuen wird. Schreiben sie mir doch mit welchem Train Sie zu kommen denken. Ich würde dann meinen Wagen (kenntlich durch die Bespannung mit einem Schimmel und einem Fuchs) an den Hetzendorfer Bahnhof schicken. Sollten sie sich gerade an dem Tage unwohl fühlen und deshalb nicht kommen, so hätte das gar nichts zu sagen, der Wagen, der den Tag gar nichts anderes zu thun hat, weil meine Frau verreist ist, würde eben wieder nach Hause fahren.

Aufrichtig der Ihrige

Thun