Friedrich Schwarzenberg an Leo Thun
[ohne Ort und Datum]1
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Einladung

Hochgeborner Graf!

Innigst bedauerte ich gestern Eure Excellenz verfehlt zu haben. Wenn ich heute die Ehre habe, Sie bey mir zu Tische zu sehen, würde ich sehr dankbar seyn, wenn Sie mir vielleicht eine Stunde vor oder nach dem Speisen schenken wollten. Von 11 bis 1 beehren mich heute die k.k. Behörden mit ihrem Besuche, um diese Zeit bin ich also in Anspruch genommen, dafür hoffe ich von 1 bis 4 Uhr frey zu seyn.
Mit unbegrenzter Hochachtung geharre ich

Eurer Excellenz

gehorsamster
Friedrich