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Dokument Johann Maresch an einen Sektionsrat im MCUDer Adressat ist nicht eindeutig identifizierbar. In Frage kommen: Joseph Mozart, Johann Fontana, Anton Krombholz, Johann Simor, Johann Kleemann und Ludwig Heufler.
Budweis, 11. August 1854
Signatur Staatliches Gebietsarchiv Leitmeritz, Zweigstelle Tetschen-Bodenbach
Familienarchiv Thun-Hohenstein, Linie Tetschen, Nachlass Leo Thun
A3 XXI D275
Regest

Schulrat Johann Maresch äußert sich zur Aufgabe der Schulräte und nennt einige geeignete Personen für den Posten eines Schulrates. Während er für Tirol, die Steiermark und Mähren durchaus geeignete Männer anführen kann, fällt es ihm für Böhmen wesentlich schwerer. Zwar gäbe es dort hervorragende Priester für dieses Amt, viele von diesen würden jedoch eine tschechisch-nationale Bildungspolitik bevorzugen und nicht zur Förderung einer österreichischen Gesinnung beitragen wollen. Die Herausbildung einer gesamtösterreichischen Einstellung unter den Schülern ist für Maresch jedoch das probateste Mittel, um die Zukunft Österreichs zu sichern. Maresch betont außerdem, dass er sich für den Unterricht in böhmischer und deutscher Sprache gleichermaßen eingesetzt habe. Außerdem zeigt er sich überzeugt davon, dass die deutsche Sprache sowie die katholische Religion das verbindende Element zwischen den einzelnen Nationalitäten sein könne. Schließlich nennt Maresch doch noch einen Kandidaten für den Schulratsposten für Böhmen: Dr. Czermak. Dieser ist ein alter Schulfreund von Maresch und er kann daher für ihn bürgen. Czermak beherrscht beide Landessprachen und ist ein "gemäßigter Slave".

Beilagen, Anmerkungen

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Transkription

    Hochwürdiger,
    Verehrter Herr Sektionsrath!

    Endlich gewinne ich einen freien Vormittag, den ich außer der Vorbereitung auf die Schlußrede zur feierlichen Entlassung der hierortigen Lehramtszöglinge auch zu einem Schreiben an Euer Hochwürden benütze.
    Außer der höchst erfreulichen Nachricht über den Fortbestand der Schulräthe in Verbindung mit einer zur erfolgreichen Wirksamkeit unerläßlich nothwendigen Stellung als Referenten bei den Statthaltereien enthielt Ihr liebes Schreiben zugleich den Auftrag zur Bezeichnung einiger geeigneter Männer für Schulrathsstellen. An hiezu tüchtigen Männern fehlt es nicht, obgleich auch diese nicht allzuhäufig angetroffen werden. Ein Schuldirektor Sammer in Leitmeritz dürfte für Tirol und ein Reichel in Eger für die Steiermark vollkommen brauchbar sein und Canonicus Renner in Nikolsburg in Mähren [Mikulov], das er genau kennt, ersprießliche Dienste leisten. Die drei Genannten würden durch die Ausdauer und Energie in ihren Bestrebungen, ihre Besonnenheit und Umsicht beim Handeln und durch ihr beispielvolles Priesterleben die Sache der Menschheit, des Staates und der Kirche in Oesterreich wesentlich fördern und das Vertrauen so wie die Wahl unseres gütigen und edlen Herrn Ministers rechtfertigen.
    Schwieriger erscheint die Bezeichnung einer Persönlichkeit für den Schulrathsposten in Böhmen. Wohl gibt es hier treffliche Priester, allein sie sind mehr oder weniger befangen in Erörterung der Sprachenfrage, huldigen ausschließend slavischen Tendenzen und dürften der Erzeugung einer allgemeinen, österreichischen Gesinnung nachtheilig entgegen wirken. Wie schade ist es z.B., daß Dechant Winařický bis jetzt von seinen slavischen Utopien noch nicht geheilt ist. Erst vor wenigen Wochen tadelte er mir gegenüber die hierortige Lehrerbildungsanstalt, und doch leistet dieselbe so befriedigendes im Aufsatz und der Behandlung der Lehrbücher in böhmischer Sprache und selbst beim mündlichen Vortrag vor den Schülern, daß ich und der Scholastikus, ein gemäßigter Slave, vollkommen befriedigt waren. Diese Herrn übersehen ganz und gar das Bedürfnis Oesterreichs, ja mir kommt es vor, als wollten sie durch die verhinderte Aneignung der deutschen Sprache es unmöglich machen, daß eine Verschmelzung der Interessen unter den Bewohnern statt finde, und als strebten sie darnach, eine Reihe Unzufriedener zu erzeugen, welche dereinst eine böhmische Technik und böhmische Fakultäten an der Universität erstreben würden. Anstatt, daß diese Herren mit dem großen Fénelon sprächen: „Ich liebe mein Vaterland mehr als meinen Vaterort; aber ich liebe die Menschheit mehr als mein Vaterland“ – haben sie nur Sinn für Eines, für Čechien.
    Ich bin weit davon entfernt, den Slaven den Unterricht und die Ausbildung in der Muttersprache zu verkümmern. Im Gegentheile, ich dringe darauf, daß etwas rechtes darin geschehe. An den deutschen Realschulen lernen die Burschen recht wacker böhmisch, singen selbst ein böhmisches Lied, ich habe überall für die Anstellung von Naturalböhmen als Lehrer der böhmischen Sprache gesorgt, werde aber im Gegentheile auch für die Anstellung Deutscher als Lehrer der deutschen Sprache an den Realschulen in böhmischen Städten bemüht sein.
    Ich sagte, daß ich vor allem eine österreichische Gesinnung hervorzurufen suche. Ich kann mir ohne ein derartiges sich Denken und Fühlen kein Heil für Oesterreich denken. Die Krystallisationsprocesse der Völker Europas sind meiner Ansicht nach zweifacher Art. Nationalität und Religion heißen dieselben. Diese beiden Worte werden für das nächste Jahrhundert, doch nein, schon nach zehn bis zwanzig Jahren der Feldruf der Völker und der Stämme sein, welche in der bezeichneten Richtung mit einander in geistiger Wahlverwandtschaft stehen. Nur dann, wenn die religiöse, die für Oesterreich minder gefährliche Frage die Oberhand gewinnt, wird das Streben nach innigerer und unzertrennlicher und sofort nach dominierender Verbindung der Slaven um die Frage: „Ist Oesterreich ein slavischer Staat?“ mit allen ihren schlimmen Folgen in den Hintergrund treten und der große Assimilierungsproceß der großen Völkerfamilien, deren Spitzen wunderbarerweise in Oesterreich zusammenstoßen, allmählich und ohne gewaltige Störung der Verhältnisse vor sich gehen.
    Dazu gehört aber, daß ein Verbindungsmittel zwischen den einzelnen Völkern statt finde. Dieses geistige und materielle Medium ist außer der katholischen Kirche die deutsche Sprache. Diese muß dem rothen Faden gleichen, welcher durch das Tauwerk der [?] englischen Marine sich hinzieht und jedes Stück als Staatseigenthum kennzeichnet.
    Ist die deutsche Sprache Eigenthum jedes nach Bildung strebenden „Oesterreichers“ geworden, dann ist der Assimilierungsproceß der Nationalitäten vorbereitet. Der Slave möge Slave, der Magyar Magyar bleiben, sie haben das Mittel zum gegenseitigen Austausch ihrer Ideen. Durch die vermittelnde Sprache kennen sie einander, sind einander physisch und psychisch näher gerückt und der Ruf „Hie Welf“ und „Hie Ghibelline“ wird als Schlachten- und Parteiruf seine Bedeutung verloren haben. Die unselige Zerfahrenheit, welche bisher die Bewohner des Kaiserstaates kennzeichnete, wird aufhören, der Tyroler wird nicht ferner Tyroler, der Ungar nicht Ungar bleiben, sie werden „Oesterreicher“ sein wollen und werden es sein.
    In dieser Richtung bin ich bisher in Böhmen thätig gewesen. Ich bin fest überzeugt, die seit vier Jahren meiner Leitung unterstandenen Realschullehrer und deren Schüler werden in dem benachbarten Sachsen oder Preußen sich als Oesterreicher bezeichnen und nicht als „Böhmen“, und in gleicher Weise werden sich die aus den Lehrerbildungsanstalten in Budweis, Leitmeritz und der Musterhauptschule hervorgegangenen Lehrer benehmen. Auch ein Theil derer zu Königgraz Gebildeten wird die Parole halten.
    Ich thue mir darauf etwas zu Gute, in der bezeichneten Richtung seit dem Jahre 1842 gehandelt zu haben. Es kommt mir dermalen den ältern böhmischen Lehrern gegenüber sehr zu statten, daß sie in Erfahrung gebracht, ich habe seit jenem Jahre bis 1850 einen Lehrer der čzechischen Sprache an der Leitmeritzer Hauptschule mit 200 fl CM, und zwar zur Hälfte aus meinen eigenen Mitteln, bezahlt, um den deutschen Kindern das Erlernen des Böhmischen zu ermöglichen, weil sie wohl einsehen, daß für das Böhmische zu zahlen ein größeres Vlastenectvo beweise als das Schreien und Gestikulieren, das nichts kostet.
    Um nun auf die Frage der Anstellung eines zweiten Schulrathes zu kommen, glaube ich nach der weiten Ausholung nur noch sagen zu sollen, derselbe müsse ein beider Landessprachen vollkommen mächtiger Mann und ein gemäßigter Slave sein. Ich kenne einen vollkommen dazu geeigneten Mann; einen, der da taugt, wie nicht ein zweiter unter meinen Bekannten. Derselbe ist ein Freund der Jugend, hat für die Volksschule in Wort, Schrift und That mit Erfolg sich wirksam bewiesen und kennt als ehemaliger Oberamtmann, [?] Advokat und Reichstagsdeputirter und gegenwärtiger Bezirkshauptmann erster Klasse die Bedürfnisse des Volkes wie nur wenige Schulmänner. Es ist J. A. Dr. Czermak. Bei seiner Geschäftsgewandtheit, seinen ausgebreiteten Bekanntschaften in der Beamtenwelt, seinem ausgezeichneten Rufe würde er zugleich bei den noch zu regelnden Schulfragen, die da heißen: Baukonkurrenz, Patronatsrecht, Schullehrerdotationen usw. auch im Bureau gute Dienste leisten. Zudem glaube ich mit Dr. Czermak so gut zu können, wie nicht besser mit einem anderen Kollegen, was auch nicht zu übersehen ist. Ich bin fest überzeugt, Euer Hochwürden können dem Herrn Minister nicht leicht einen tüchtigeren und edleren Mann für das bezeichnete Amt empfehlen als Dr. Czermak.
    Und nun zu etwas Anderem. Hoffentlich wird es Ihnen und dem trefflichen Herrn Minister viele Freude bereiten. Euer Hochwürden erinnern sich meiner Mittheilung, daß ich meine in den Aufsätzen über die „Lehrernoth in Böhmen“ ausgesprochene Idee zur Gründung von Schulfonden unablässig verfolge. In Liebenau hatte mittlerweile der Bürgermeister, um nur meines Drängens los zu werden, einen kleinen Schulfond aus Gemeindemitteln gegründet, trotz dessen, daß die Lehrer der jungen Hauptschule aus den Stadtrenten bezahlt werden. Siehe, da starb ein wohlhabender Bürger des Städtchens und überraschte den Bürgermeister durch ein Vermächtnis von 500 fl für den „armen Schulfond in Liebenau“. Infolge dieses Ereignisses zu neuer Thätigkeit für meinen Lieblingsgedanken angespornt, bat ich den Bezirkshauptmann Dr. Czermak für denselben thätig zu sein. Der brieflichen Verhandlung folgte die mündliche Unterredung auf meiner Hinreise nach Wien, und siehe da, die Sache hat ihren günstigen Verlauf. Vor zehn Tagen schrieb mir Dr. Czermak mit Freuden, er habe gelegenheitlich der Anlehensfrage eilf Schulfonde mit Dotationen von 50 bis 200 fl zu Stande gebracht und gestern erhielt ich von demselben ein neuerliches Schreiben de dato 5. August, worin er mir jubelnd die Gründung von vierzig Gemeindeschulfonden mit den Beträgen von mindestens 50 bis 100, aber auch manche von 120 bis 210 fl baro mit einem Gesammtkapital von 1.650 fl anzeigt und die Versicherung hinzufügt, in seinem Distrikte werde jede Schule ihren besonderen Schulfond mit Beendigung der Anlehensfrage erhalten haben. Natürlich muß die Sache eine Zukunft bekommen. Darum werden nach meinem Vorschlage in jeder Gemeinde drei Vertrauensmänner aus Gemeindegliedern mit der Verwaltung und Vermehrung des Fondes als „allezeit Mehrer des Reiches“ betraut werden, welche durch Sammlungen bei Hochzeiten, Taufessen, Käufen und Verkäufen, Aufnahmen in den Gemeindeverband und dergleichen mehr die ihnen gestellte Aufgabe zu lösen haben. Sie sehen schon, welch „nobile par fratrum“ der Bezirkshauptmann Dr. Czermak und Schulrath Maresch abgeben. Doch Scherz bei Seite, der Gedanke verdient im Schulboten angeregt zu werden; ich habe vor meinem Abgange von Prag im Auftrage Seiner Excellenz einen desfallsigen Erlaß an sämtliche Bezirkshauptmannschaften gearbeitet. Es dürfte gut sein, ähnliche Aufforderungen auch nach anderen Kronländern ergehen zu lassen. Noch ist es nicht zu spät. Von den Subscriptionen der Gemeinden auf das Anlehen kann auch nachträglich ein Theil zu Schulfonden bestimmt und verwendet werden.
    Im Pardubitzer Verwaltungsbezirke hat der thatkräftige und geliebte Dr. Czermak bereits 375.000 fl auf das Anlehen zusammengebracht, und noch hatte er 14 Tage zu neuer Thätigkeit vor sich, ehe mit dem 20. dieses Monats der Schluß erfolgt.
    Demnächst erhalten Euer Hochwürden meinen Bericht über die Lehrerbildungsanstalten, unter denen die böhmische in Prag in ihren Leistungen wie in erziehlicher Wirksamkeit den übrigen weit nachsteht. O könnte ich Ihnen die vielen herrlichen Jünglinge vorführen, die mit reger Begeisterung in das Leben hinaustreten. Seit 18 Jahren mit Lehrerbildung beschäftigt hatte ich doch niemals noch so viele Freuden bei den Prüfungen wie heuer. Zwar ist die Zahl der Geprüften gering, nur die böhmische Hauptschule hatte der Zöglinge sehr viele, darunter viele – Spreu. Ein Theil hatte nur theilweise Prüfungen gemacht, obgleich sie schon zwei bis drei Jahre an der Anstalt waren. Leider schätzt das Konsistorium den Dr. Ammerling und auch Statthaltereirath Klingler ist für diesen seinen Mitschüler. Jenes bestimmt die Opposition gegen die Schulräthe, diesen die Mitschülerschaft. Ach was würde aus der jungen Schulpflanzung ohne das Unterrichtsministerium und dessen Organe, die Schulräthe. Die wenigen Wochen seit Errichtung der Statthalterei haben mir bereits die Zukunft vorgebildet. Wahrlich, ohne eine geordnete, ehrenhafte Stellung wäre ich kein Jahr weiter Schulrath geblieben, sondern hätte mich um ein Kuralbenefizium umgesehen, hätte da mir, wie ein zweiter Cincinatus, doch ohne dessen Zukunft, meiner Schule und Gemeinde und dem jüngeren Klerus der Umgegend gelebt. Den ersteren hätte ich mich gemüht zu sein ein Vater, dem letzteren ein geistiger Mittelpunkt.
    Doch der edle Ban, Graf von Thun , hat gesiegt. Es gilt, unter seinem Panier ferner wirksam zu sein. Er ist der geistige Radetzki, der Oesterreichs geistige Zukunft begründet, wie dieser dessen politische Existenz in der Reihe der Saaten Europas. Diese Existenz kann ohne dem Vorhandensein jener nicht gedacht werden, darum ist er der größere Feldherr. Heil ihm!
    Wie wohl ist mir bei dem langen Schreiben an Sie geworden. „Die Tage von Aranjuez“, die meines letzten Besuches in Wien, sind vorüber und doch klingen die Erinnerungen wohlthuend in meiner Seele wieder. Ich habe in diesen Sommermonaten viel gearbeitet, bin häufig acht Stunden täglich in den Schulzimmern thätig gewesen und habe abends schriftliche Arbeiten ausgebessert. Nun will ich nur noch meine Berichte arbeiten und sodann zum Studium der Zeichnen-, Gewerb- und Handels- so wie der weiblichen Klosterschulen das westliche Deutschland besuchen, um Stoff zu einem pädagogischen Reiseberichte für mein Jahrbuch zu sammeln. O kommen Sie mit bis München. Freund Becker wird gleichfalls Urlaub erhalten und Sie begleiten? Was werden Sie in Wien machen. Erholung thut Ihnen Noth. Jahrelang sind Sie gesessen als der Unermüdlichste unter den Unermüdlichen, „le brave des braves“ jetzt gebietet das fünfte Gebot einen Stillstand und mein catonisches „Ego autem censeo, Viennam esse pro tempore derolinquendam“ ertönt als gewaltiger Mahnruf. München wird viele Ausbeute für unsere Real- und Volksschulen bieten. O kommen Sie.
    In Tabor entsteht dermalen ein großes Schulgebäude, eines der schönsten in Oesterreich. Ich werde demnächst etwas darüber dem Schulboten zusenden. Dagegen folgt demnächst über Budweis ein Lamento. Mit der hierortigen Unterrealschule will ich eine einjährige Handelsschule verbinden. Die früher Bestandene ist in Nichts zerfallen. Alle Zahlungen sind daher ins Stocken gerathen. Man kommt mir freundlich und freudig entgegen und sagt mir Dank, daß ich mich der Angelegenheit annehmen will. Ich hoffe mit Beginn des kommenden Schuljahres kann die Anstalt eröffnet werden.
    Und nun zum Schluße. Ich habe durch die Länge dieses Schreibens das Versäumte gutzumachen mich bemüht.
    In die Obhut Gottes und der Fürbitte der seligsten Jungfrau befiehlt Sie Ihr in Achtung und Liebe ergebener Verehrer

    J. Maresch

    Budweis, am 11. August 1854

    P.S. Ich reise über Wodnian, Pisek und Přibram nach Prag zurück, woselbst ich am 17. einzutreffen, am 20. aber nach München zu reisen gedenke.