Joseph Jelačič an Caroline Thun
o. O., 30. März 1850
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Familie Thun-Hohenstein

Gnädigste Gräfin!

Ich habe [?] versprochen die Osterfeiertage mit ihnen zuzubringen und nun erhalte ich so eben ein Schreiben, worin mir bekannt gegeben wird, daß heute Nachts auf der Eisenbahn zu meinem Empfange die Jäger warten – ich mache überhaupt in meinen eigenen Angelegenheiten viel Konfusionen, wenn mich nicht St. Quentin oder sonst einer meiner Herren auf die socialen Pflichten aufmerksam macht und ich bitte mich gütigst zu entschuldigen, wenn ich heute nicht das Glück habe Sie zu sehen.
Ich küsse der Gräfin Mutter und Ihnen die Hände und bin
Ihr
ganz gehorsamer
Jellacic

30.3.[18]50