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Wildauer Tobias

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… sprechenden Empfehlungsgründe scheinen nie so überwiegend, daß sie wohl auch den Ausschlag gegeben hätten, wenn ihm nicht von Vornherein, wie es wirklich der Fall ist, die Sympathien aller Mitglieder des Collegiums gewonnen wären. Bei der Gelegenheit wird subsidiär der Antrag gestellt werden, die Rechtsphilosophie dem Prof. der Philosophie Dr. Wildauer zu übertragen. Diesem Antrage würde ich, wenn nicht …

… zu übertragen. Diesem Antrage würde ich, wenn nicht Wildauer auch Jurist wäre, mich principiell widersetzt haben. Unter den gegebenen Verhältnissen ist nichts dagegen einzuwenden, zumal …

… auch Jurist wäre, mich principiell widersetzt haben. Unter den gegebenen Verhältnissen ist nichts dagegen einzuwenden, zumal Wildauer auch ein sehr wohlgesinnter Mann ist.…

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… Professor Wildauer wirkt mit sehr gutem Erfolg und wird seiner Kanzel von Jahr zu Jahr mehr Ehre machen. …

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… und Wildauer, gaben ausführliche Gutachten dagegen; alle waren für Zulassung zum Kolloquium. Darauf verweigerte Prof. …

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… Das letzte Heft der Gymnasialzeitschrift enthielt eine Recension der Ausgabe des Protagoras des Dr. Wildauer

… , sich sehr beifällig über die Arbeit äußerten. Über einen andern Theil der Besprechung, gerade den, über welchen man hier entrüstet ist, dürften augenblicklich wenige in der Lage sein, sich ein sichereres Urtheil bilden zu können, als es mir verschiedene Umstände gestatten. Es wird dem Dr. W[ildauer] nämlich vorgeworfen, er habe von der früher erschienenen Arbeit eines Schülers des Herrn …

… , den wesentlichsten Nutzen gezogen, sei diesem seinem Vorgänger zum Danke verpflichtet gewesen, habe diesen Dank nicht allein unterlassen, sondern durch eine gelegentliche Bemerkung, sein Manuscript sei im Mai 1856 vollendet gewesen, absichtlich eine solche Benutzung läugnen wollen, d. h. er wird nicht allein des verschwiegenen Plagiats geziehen, was vielleicht nur seinen wissenschaftlichen Ruf treffen würde, sondern einer absichtlichen Unredlichkeit, wodurch die Ehrenhaftigkeit seines Charakters aufs bestimmteste in Abrede gestellt erscheinen muß. Bei der allgemeinen Achtung, deren sich der Dr. W[ildauer] gerade in dieser Beziehung hier erfreut, ist die Wirkung, welche der Angriff hier hervorbrachte, doppelt begreiflich.…

… Sich gegen diesen Angriff auf dem Felde, wo er geschah, zu vertheidigen, dürfte Ehrenpflicht für Dr. W[ildauer] sein; und zufälligerweise stehen ihm die Mittel zur schlagendsten Rechtfertigung so genügend zu Gebote, daß es mir ganz und gar unbegreiflich ist, wie eine solche Behauptung gewagt werden konnte. Ich würde auch nicht den mindesten Grund haben, die Sache hier zu erwähnen, wenn ich nicht befürchten müßte, sie könne einen nachtheiligen Einfluß auf seine etwaige Ernennung zum Professor ausüben. Der Eindruck einer so zuversichtlich hingestellten Behauptung wird durch die genügendste spätere Rechtfertigung nicht ganz verwischt werden können; es sind einige Momente da, welche für den Augenblick jene Behauptung einigermaßen zu stützen scheinen; hat irgend Jemand ein Interesse daran, die Ernennung …

… sein; und zufälligerweise stehen ihm die Mittel zur schlagendsten Rechtfertigung so genügend zu Gebote, daß es mir ganz und gar unbegreiflich ist, wie eine solche Behauptung gewagt werden konnte. Ich würde auch nicht den mindesten Grund haben, die Sache hier zu erwähnen, wenn ich nicht befürchten müßte, sie könne einen nachtheiligen Einfluß auf seine etwaige Ernennung zum Professor ausüben. Der Eindruck einer so zuversichtlich hingestellten Behauptung wird durch die genügendste spätere Rechtfertigung nicht ganz verwischt werden können; es sind einige Momente da, welche für den Augenblick jene Behauptung einigermaßen zu stützen scheinen; hat irgend Jemand ein Interesse daran, die Ernennung W[ildauer]'s zu hindern oder zu verzögern, so ist hier eine Handhabe geboten; und vielleicht gerade die Nothwendigkeit, sich gegen einen durch nichts provocirten Angriff vertheidigen zu müssen, könnte ihm manche abgeneigt machen, welche auf seine Zukunft einwirken könnten. Diese Umstände, verbunden mit der Überzeugung, wie werthvoll für …

… die Ernennung W[ildauer]'s sein würde, werden es entschuldigen, wenn ich mich verpflichtet halte, mich an maßgebender Stelle schon jetzt über den Vorfall zu äußern; ein Schritt, welcher mir nur deßhalb peinlich ist, weil er als Anklage des Recensenten aufgefaßt werden könnte, während er nur einen Kollegen gegen üble Folgen eines ganz unverschuldeten Ereignisses zu schützen sucht.…

… Ich bin in der Lage aufs entschiedenste versichern zu können, daß der schwere gegen W[ildauer] erhobene Vorwurf durchaus ungerechtfertigt ist; ich bin bereit, diese Behauptung wo auch immer und gegen wen auch immer aufs unumwundenste zu vertreten. Ich würde das wenigstens hier nicht so entschieden auszusprechen wagen, wenn ich mich dabei nur auf meine subjective Überzeugung von der Ehrenhaftigkeit …

… erhobene Vorwurf durchaus ungerechtfertigt ist; ich bin bereit, diese Behauptung wo auch immer und gegen wen auch immer aufs unumwundenste zu vertreten. Ich würde das wenigstens hier nicht so entschieden auszusprechen wagen, wenn ich mich dabei nur auf meine subjective Überzeugung von der Ehrenhaftigkeit W[ildauer]'s stützen könnte; ich kann es deßhalb so unumwunden jedem gegenüber behaupten, weil ich sehe, daß der vollständigste Beweis einer solchen Behauptung geführt werden kann. …

… stützen könnte; ich kann es deßhalb so unumwunden jedem gegenüber behaupten, weil ich sehe, daß der vollständigste Beweis einer solchen Behauptung geführt werden kann. W[ildauer] besitzt noch fast sämmtliche Vorarbeiten und Manuscripte. Das letzte derselben, welches später unmittelbar in die Druckerei gegeben wurde, hatte …

… übersandt. Als es gedruckt wurde, kannte W[ildauer]

… geändert sei. Für mich und andere Freunde W[ildauer]'s konnte allerdings seine Versicherung, daß das nicht der Fall gewesen sei, vollkommen genügen. Es lag uns aber daran, uns zu vergewissern, daß es auch möglich sein werde, einen jeden Dritten zu überzeugen, und uns dadurch zugleich in den Stand zu setzen, eine bestimmte Erklärung für ihn abgeben zu können. Für diesen Zweck sind die ursprünglichen Manuscripte …

… konnte allerdings seine Versicherung, daß das nicht der Fall gewesen sei, vollkommen genügen. Es lag uns aber daran, uns zu vergewissern, daß es auch möglich sein werde, einen jeden Dritten zu überzeugen, und uns dadurch zugleich in den Stand zu setzen, eine bestimmte Erklärung für ihn abgeben zu können. Für diesen Zweck sind die ursprünglichen Manuscripte W[ildauer]'s, von welchen wir wissen, daß sie vor dem Erscheinen der Arbeit …

… vorhanden waren, mit dieser und dem Abdrucke der Arbeit W[ildauer]'s genau verglichen, mit besonderer Beachtung aller Stellen, welche in den Manuscripten als Zusätze erscheinen, nirgends hat sich etwas gefunden, was die Behauptungen des Recensenten rechtfertigen könnte, da es natürlich, was auch der ganze Ton der Recension nicht gestattet, lächerlich wäre, anzunehmen, derselbe wolle seine Vorwürfe darauf gründen, daß …

… genau verglichen, mit besonderer Beachtung aller Stellen, welche in den Manuscripten als Zusätze erscheinen, nirgends hat sich etwas gefunden, was die Behauptungen des Recensenten rechtfertigen könnte, da es natürlich, was auch der ganze Ton der Recension nicht gestattet, lächerlich wäre, anzunehmen, derselbe wolle seine Vorwürfe darauf gründen, daß W[ildauer]

… Buch gekannt habe. Ja noch mehr; es wurde zu diesen Vergleichungen die etwas später als W[ildauer]'s Arbeit herausgegebene Ausgabe des Protagoras von einem bewährten Gelehrten, dem …

… , hinzugezogen; und zu unserer Überraschung ergab sich das auch sonst für W[ildauer]'s Arbeit gewiß nicht ungünstige Resultat, daß, obwohl bei den Arbeiten von …

… und Wildauer eine gegenseitige Benützung gar nicht möglich war, beide in den wichtigsten Punkten eine wirklich auffallende Übereinstimmung zeigen, so daß dagegen die Verwandtschaft der Arbeiten …

… und Wildauers, wie sie hie und da derselbe Gegenstand, derselbe Zweck, die Benützung derselben Hülfsmittel herbeiführen mußte, ganz zurücktritt, sodaß es uns immer unbegreiflicher erschien, wie ein Recensent hoffen konnte, den Vorwurf des Plagiats irgendwie begründen zu können. …

… Leicht könnte ich noch weitere Belege zur Rechtfertigung W[ildauer]'s hinzufügen, wenn ich diese peinlichen Mittheilungen nicht möglichst auf das beschränken möchte, was für den einzigen Zweck derselben genügen dürfte. Dieser Zweck ist lediglich, Eure Excellenz ganz gehorsamst zu bitten, doch keinerlei Gewicht darauf zu legen, wenn diese Vorwürfe etwa gegen eine Ernennung …

… hinzufügen, wenn ich diese peinlichen Mittheilungen nicht möglichst auf das beschränken möchte, was für den einzigen Zweck derselben genügen dürfte. Dieser Zweck ist lediglich, Eure Excellenz ganz gehorsamst zu bitten, doch keinerlei Gewicht darauf zu legen, wenn diese Vorwürfe etwa gegen eine Ernennung W[ildauer]'s geltend gemacht werden sollten. Es würde weder in meinem Wunsche noch vielleicht im Interesse …

… geltend gemacht werden sollten. Es würde weder in meinem Wunsche noch vielleicht im Interesse W[ildauer]'s liegen, wenn Eure Excellenz davon irgend andern Gebrauch machen wollten; sollten aber aus irgend welchem Grunde Eure Excellenz geneigt sein, weitere Erkundigungen einzuziehen, so füge ich ausdrücklich hinzu, daß ich keinerlei Interesse habe, ungenannt zu bleiben, daß ich jederzeit bereit bin, sowohl den Umstand, daß ich schrieb, als das, was ich schrieb, jedem Dritten gegenüber zu vertreten; nur unter dieser Voraussetzung glaube ich es vor mir selbst verantworten zu können, derartige Mittheilungen, welche Dritten schaden könnten, an Eure Excellenz zu richten.…

… In wie weit Eure Excellenz überhaupt geneigt sein dürften, eine Ernennung des Dr. Wildauer zu beantragen, kann ich freilich nicht beurtheilen. Sollten Hochdieselben überhaupt dazu entschlossen sein, so glaube ich vielleicht andeuten zu dürfen, daß eine möglichst baldige Erledigung im Interesse …

… zu beantragen, kann ich freilich nicht beurtheilen. Sollten Hochdieselben überhaupt dazu entschlossen sein, so glaube ich vielleicht andeuten zu dürfen, daß eine möglichst baldige Erledigung im Interesse W[ildauer]'s, wie der Fakultät, sehr zu wünschen wäre. Das Provisorium hat etwas außerordentlich Drückendes für ihn, lähmt ihn in seinen Bestrebungen; anfangs mit Lust und Liebe seinem Berufe hingegeben, wird ihm derselbe jetzt fortwährend durch den Gedanken verbittert, er werde sich vielleicht doch zum Gymnasium und zur Philologie zurückwenden müssen, in welchem Falle er natürlich nur wünschen könnte, seinem frühern Wirkungskreise nicht so lange entzogen zu sein, daß es neuer Mühen bedürfte, sich in denselben wieder einzuleben. Mit einem Eifer, welcher mich für seine Gesundheit fürchten machte, hat er gethan, was in seinen Kräften stand, neben der Ausarbeitung seiner Vorlesungen noch mehrere Aufsätze geschrieben, welche freilich bisher nur theilweise zum Druck zu befördern waren, welche aber gewiß ein nächstes Urtheil über seine Befähigung rechtfertigen dürften; in seinen Vorlesungen erfreut er sich des ungetheiltesten Beifalls. …

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… ist hier vielfach der Wunsch laut geworden, daß die dadurch erledigte Professur an hiesiger Facultät dem Professor am hiesigen Gymnasium, Dr. Wildauer, übertragen werden möchte. Der warmen Empfehlung des Herrn …

… die meinige hinzuzufügen, würde ich an und für sich für überflüssig halten, wenn hier nicht die rege Verbindung, in welche nach dem ganzen Lehrplane die philologischen und die historischen Studien zu treten haben, meinerseits ein persönliches Interesse bedingen dürfte. Die Forderungen, welche an die Lehramtskandidaten der Philologie in Betreff der alten Geschichte, an die der Geschichte in Betreff der Philologie zu stellen sind, dürften gerade für die Lehrer dieser Fächer ein Vorgehen nach gemeinsamen Plane oder wechselseitiger Verständigung vielfach als ersprießlich erscheinen lassen. So sehr ich auch überzeugt sein kann, daß, wem auch immer das hohe Ministerium die erledigte Stelle übertragen wird, die Interessen der Universität bestens gewahrt sein werden, so glaube ich doch für den Fall, daß genannten hohen Orts die Kandidatur des Herrn Dr. Wildauer in Erwägung gezogen werden sollte, darauf hindeuten zu dürfen, wie ich durch längern Umgang und mehrfache den Gegenstand berührende Besprechungen die Überzeugung gewonnen zu haben glaube, daß es bei einem Zusammenwirken mit ihm leicht gelingen dürfte, eine solche gewiß ersprießliche Verständigung über ein entsprechendes und ergänzendes Vorgehen bei Leitung der Studien der Lehramtskandidaten der Geschichte und der Philologie zu erzielen, ein Versuch, dessen Gelingen gewiß überall durch die persönlichen Beziehungen der zusammenwirkenden Lehrer und durch die Übereinstimmung in ihren sonstigen Ansichten vorzugsweise bedingt sein wird. Andererseits glaube ich darauf hindeuten zu dürfen, daß der Herr …

… in Erwägung gezogen werden sollte, darauf hindeuten zu dürfen, wie ich durch längern Umgang und mehrfache den Gegenstand berührende Besprechungen die Überzeugung gewonnen zu haben glaube, daß es bei einem Zusammenwirken mit ihm leicht gelingen dürfte, eine solche gewiß ersprießliche Verständigung über ein entsprechendes und ergänzendes Vorgehen bei Leitung der Studien der Lehramtskandidaten der Geschichte und der Philologie zu erzielen, ein Versuch, dessen Gelingen gewiß überall durch die persönlichen Beziehungen der zusammenwirkenden Lehrer und durch die Übereinstimmung in ihren sonstigen Ansichten vorzugsweise bedingt sein wird. Andererseits glaube ich darauf hindeuten zu dürfen, daß der Herr Dr. Wildauer neben seiner wissenschaftlichen Tüchtigkeit die Rührigkeit und die äußern Gaben in reichem Maße besitzt, die es ihm möglich machen würden, den Lehramtskandidaten die Anregung und Leitung bei ihren Studien angedeihen zu lassen, die gerade bei diesem Fache hier als ein Bedürfnis erscheinen möchte.…

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… Wegen Wildauer seien Sie ohne Sorge, die Rezension…

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