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Tupý Eugen O.Praem.

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… Schriften kaum 4 Seiten aufnahm, so ist das Beweis genug, wie kurz ich über diese delikate Sache hinwegzukommen suchte. Eurer Exzellenz kann es nicht entgangen sein, wie in unserm Jahrhundert diese Namen nur dadurch bei Jung und Alt zu dem unverdienten Ansehen gelangten, weil man sie unserm Volke auf jede mögliche Art zu verleiden suchte. Würde man in dieser Weise auch fernerhin vorgehen, so würde das, was man bezwecken will, kaum erreicht werden und man würde vielmehr der eigenen Absicht entgegen arbeiten. Weist man aber diesen Namen den ihnen gebührenden Platz an, bestimmt wird auch ihr Glanz verschwinden und die Menge wird sie für keine außergewöhnlichen Erscheinungen mehr hinnehmen. Ich würde schließlich das Lied Obraz [?] kaum der Erwähnung werth halten, knüpfte sich nicht daran eine Bemerkung, die ich nicht unterdrücken kann. Ich gestehe es offen, ich habe das Gedicht und ein paar Sonette, die in das erotische Gebiet hinüber streifen nicht ohne Absicht gewählt, weil ich keinen hinlänglichen Grund sehe, warum man reiferen Jünglingen auch ein und das andere Gedicht dieser Art vorenthalten sollte, sofern es nicht gegen Anstand und Sittlichkeit verstößt und weil manche der besseren ausländischen Lesebücher für höhere Bildungsanstalten dieselbe Methode befolgen. Denn wollte man consequent sein, dürfte man keinen einzigen Dichter Schülern des Obergymnasiums zur Lectüre anempfehlen. Wenn dann um dieselbe Zeit oder einige Jahre darauf unsere Jünglinge verhalten werden, sich mit römischen Klassikern vertraut zu machen, was hätte man erst hier zu besorgen und welche Scenen der Verderbtheit und Unmoralität treten ihnen da vor die Augen! – Tupy’s Gedichte sind aber so geartet, daß ich sie selbst als Vater jedem meiner Kinder in die Hand geben will, ohne den mindesten Nachtheil daraus besorgen zu müssen. Auch der Vorwurf, ich hätte der litterärischen Thätigkeit der Mährer und Slowaken zu wenig Rechnung getragen, kann mich gar nicht treffen, da es wahrlich Niemandem mehr als eben mir recht erwünscht gewesen wäre, von dieser Seite her eine reichere Ausbeute zu machen. Das Lesebuch weist noch die Namen …

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… Dabei handelt es sich wohl um das Gedicht "Maj" von Eugen Tupy [Boleslav Jablonský].…

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