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… Euer Excellenz haben mich mit dem Auftrage beehrt, über die in Zweifel gezogene politische und religiöse Gesinnung des Herrn Carl Stumpf Erhebungen zu pflegen, welche positive Beweise für die Zuverläßigkeit seiner Gesinnung liefern sollen. Ich freue mich in der angenehmen Lage zu sein, Euer Excellenz folgende Thatsachen referiren zu können.…

… untersucht und als völlig unerheblich erklärt worden, was vermuthlich auch damals schon zur Kenntniß Euer Excellenz gelangte. Was aber jede Beschuldigung gegen Stumpf entkräftet, ist der Umstand, daß dieser junge Mann gerade dort, wo er diese Jugendlichkeit beging, also gerade in …

… , durch die Gnade Euer Excellenz zweimal Gelegenheit bekam, eine Wirksamkeit zu entwickeln, welche ihn nicht nur von jedem Verdachte reinigt, sondern ihm auch die Unterstützung und das Wohlwollen Euer Excellenz erwarb, das war seine Wirksamkeit als Supplent am Gymnasium und voriges Jahr als Supplent an der juridischen Facultät. In dem einen wie in dem andern Kreise wirkte Stumpf in einem solchen Geiste, der ihm die Achtung aller erwarb. Als Gymnasiallehrer hatte er wiederholt Gelegenheit, Zweifel oder Äußerungen der Schüler in Betreff biblischer oder kirchlicher Überlieferungen, in Betreff des Papstthumes etc. mit dem strengsten Ernste und in streng kirchlichem Sinne zu lösen oder zurückzuweisen. Als Supplent an der juridischen Facultät genoß er nicht nur die Achtung seiner Collegen, sondern insbesondere die Achtung der theologischen Professoren in hohem Grade, eben wegen seiner correcten Gesinnung. Er selbst ging am liebsten mit diesen letzteren um, ja soweit ging sein Ernst, daß er selbst Anfeindungen wegen des Ernstes seiner Gesinnung ausgesetzt war. Auch mit den politischen Beamten in …

… , stand Stumpf während seines vorjährigen Aufenthaltes daselbst im freundlichsten Verkehre. Hatte also …

… während seines vorjährigen Aufenthaltes daselbst im freundlichsten Verkehre. Hatte also Stumpf im Jahre 1848 in …

… bewiesene Rückschlag der Gesinnung in der ganzen Richtung der Studien, welche Stumpf betreibt, für ihn hat nur das Positive nicht das Negative ein Interesse: der Rückschlag muß durch den Gang seiner Studien nothwendig noch größer werden. Dazu kommt noch, daß …

… betreibt, für ihn hat nur das Positive nicht das Negative ein Interesse: der Rückschlag muß durch den Gang seiner Studien nothwendig noch größer werden. Dazu kommt noch, daß Stumpf eine Erziehung erhalten, die durch und durch religiös und von der loyalsten Gesinnung geleitet war. Er ist der Pflegesohn des …

… , eine strenge Katholikin, ehrt und liebt Stumpf wie ihren Sohn. Sie vergöttert ihn beinahe gerade wegen seines religiösen Gemüthes.…

… Endlich wenn Euer Excellenz auch mir erlauben ein Gewicht in die Schale zu legen, möchte ich die unbedingte Bürgschaft für Stumpf übernehmen. Ich beschäftige mich bald 30 Jahre mit Unterricht und Pädagogik; ich glaube mir einigen Takt im Fache der Erziehung vielleicht mehr als in dem der Didactik zutrauen zu dürfen, es müßten mich alle Erfahrungen und Beobachtungen täuschen, wenn ich mich an …

… übernehmen. Ich beschäftige mich bald 30 Jahre mit Unterricht und Pädagogik; ich glaube mir einigen Takt im Fache der Erziehung vielleicht mehr als in dem der Didactik zutrauen zu dürfen, es müßten mich alle Erfahrungen und Beobachtungen täuschen, wenn ich mich an Stumpf irrte. Mir fällt ein, was …

… nicht geschickt werden soll, wer soll dann hingehen?“ Nach der Überzeugung, welche ich aus dem zweijährigen Umgange mit Stumpf gewonnen habe, glaube ich die Versicherung abgeben zu können, daß Euer Excellenz die Sendung …

… gewonnen habe, glaube ich die Versicherung abgeben zu können, daß Euer Excellenz die Sendung Stumpfs nach Berlin nie bereuen werden.…

jaeger-an-thun-1854-05-06-a3-xxi-d257.xml

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… eintreffen. Stumpf hat mir mitgetheilt, was Sie an Ihn über …

thun-an-ficker-1857-08-15-ca184.xml

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Karl Friedrich Stumpf-Brentano an …

Karl Friedrich Stumpf-Brentano

stumpf-an-thun-1860-10-24-a3-xxi-d623a10.xml

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Karl Friedrich Stumpf an …

Karl Friedrich Stumpf

stumpf-an-thun-1858-09-19-a3-xxi-d470.xml

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… berührt. Wenn Sie gefährdet werden sollten durch das, was über die künftige Leitung des Unterrichtswesens entscheiden werden wird (denn was bisher darüber gesagt ist, scheint mir so unklar, um schon als Entscheidung gelten zu können) so thäte es um so mehr noth, daß diejenigen denen diese Interessen ernstlich am Herzen liegen, und die in ihren Anschauungen von gemeinsamen Überzeugungen ausgehen – wovon Ihr Brief mir neue Beweise gibt – zusammenhalten, und es wäre mir höchst erfreulich, wenn ich auch außer dem Amte in gewissem Maße ihr gemeinsamer Sachwalter und Wortführer bleiben könnte. Ich bitte Sie auch Ihren jungen Freunde Stumpf meinen Dank für sein theilnehmendes Schreiben zu sagen. Auf den Wunsch nach einem seinen Neigungen entsprechenden Wirkungskreis in der …

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