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Scheibert Karl Gottfried

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… in den Sälen der ungarischen Gymnasien die ungarische Sprache und Litteratur nicht wiederhallt, werden selbe gewiß des Besuches unwerth befunden werden. Zweitens fordern wir, daß in unseren katholischen kirchlichen Gymnasien, obwohl selbe dem Entwurfe gemäß organisirt und als öffentliche Unterrichtsanstalten anerkannt sind, von den untersten Klassen angefangen, die allgemeine und specielle ungarische Kirchengeschichte, die Liturgik, Symbolik und andere für einen jeden Katholiken wichtige Gegenstände gelehrt werden. Unsere dritte Forderung bezieht sich auf die bis zur Kleinlichkeit speciellen Anweisungen, welche für die Professoren erlassen worden sind. Die Bemerkung von Scheibert ist treffend: „Bedarf der österreichische Lehrstand solcher Vorschriften, so nützen dieselben nichts: denn er wird doch nicht darnach unterrichten können; wenn derselbe aber in ihrem Sinn unterrichten kann, dann bedarf er wieder nicht solcher Ministerialvorschriften.“ (S. 83) Zur Rechtfertigung dieser Ansicht brauchen wir nur auf die lächerliche Verordnung hinzuweisen, wonach die Qualität des Papiers, das die Schüler zum Abschreiben ihrer Aufgabe zu gebrauchen haben, von der Bestimmung des Lehrers abhängig gemacht ist. § 52 bespricht die Vertheilung der Lehrstunden, § 53 die Ferientage. Die Lehrstunden, obwohl vermehrt, entsprechen den Forderungen des Lehrsystems doch nicht. Bei uns Katholiken müßte – sollen die Lehrstunden auf Kosten der Lehrer und Schüler, was nicht rathsam ist, nicht vermehrt werden – die Weltgeschichte abgekürzt und die so gewonnene Zeit zum Vortrage der Kirchengeschichte verwendet werden. In Betreff der Ferien berufen wir uns auf …

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