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Schaguna Andreas

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Andreas Schaguna an …

Andreas Schaguna

schaguna-an-rajacic-1850-07-27-a3-xxi-d63.xml

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Andreas Schaguna an Kaiser …

Andreas Schaguna

schaguna-an-franz-joseph-1857-09-09-a3-xxi-d355.xml

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… Der Bischof der nicht unirten Kirche ist ein Mann, der mit großer Klugheit und Energie einen einzigen Lebenszweck verfolgt, und dieser Zweck ist die Vereinigung aller Romanen …

… unter seinen erzbischöflichen Stab. Ob es Herrschsucht sei, was ihn dazu treibt, ob religiöser Fanatismus, ob Nationalitätsbestrebung, wage ich nicht zu entscheiden; vielleicht von allen dreien etwas, wahrscheinlich von der Herrschsucht das Meiste. Es vergeht keine Woche, in der nicht an das Gouvernement Anzeigen von Übertritten manchmal ganzer Gemeinden vorkommen. Damit sind auch Streitigkeiten über das Eigenthum der Kirchen und ihres Vermögens verbunden. Der Bischof Schaguna mehrt auf diese Art auf beunruhigende Weise die Zahl seiner Heerde, während die unirte Kirche sehnsüchtig ihres Hirten harret. Zum Glück ist durch das Blasendorfer Kapitel vor kurzer Zeit ein Generalvikar gewählt worden, der Bildung und Religiosität auf schöne Weise vereiniget; allein ein Generalvikar ist kein Bischof. Die Wahl eines solchen wird täglich dringender und nachdem nach allem, was ich in Erfahrung bringen konnte, der gegenwärtige Generalvikar Domherr …

… wirklich eine Metropolie war, und daß die Romanen nie aufgehört haben, sich in ihren inneren Angelegenheiten dieser Ausdrücke zu bedienen. Da aber dieser Titel weder von der Regierung noch, wie es scheint, von Rom anerkannt ist, so ist es mißlich, eine Urkunde zu veröffentlichen, in welcher derselbe gebraucht ist. Das andere Bedenken ist die Stelle, daß die unirten Romanen weder einen serbischen noch einen griechischen Patriarchen brauchen. Dieser an und für sich ganz richtige Ausdruck ist doch etwas zu gereizt polemisch, und ich fürchte, beide Punkte könnten dem Schaguna einen willkommenen Anlaß biethen, Gleiches mit Gleichem zu vergelten.…

… Während Schaguna sich und seine Kirche mit immer größerem Prunke umgiebt, giebt die unirte Kirche unter seinen Augen das Schauspiel einer haltlosen, sich selbst aufgebenden Communität. Es wäre vielleicht gut, die besondere Aufmerksamkeit …

… , geborner Siebenbürger der griechisch-orthodoxen Kirche, jung, feurig, hat als Erzieher größere Reisen gemacht, widmet sich mit Eifer der romanischen Literatur, arbeitet an der Verfassung und Übersetzung romanischer Schulbücher, von Schaguna zwar nicht vorgeschlagen, aber auch nicht exzipirt; für die Reformirten Professor Salomon […

heufler-an-thun-1850-07-12-a3-xxi-d61.xml

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… “ den Absichten Euerer Exzellenz entsprochen zu haben und damit nicht zu weit gegangen zu sein. In dieser Sache etwas sogleich zu thun, schien mir unerläßlich, die Initiative wollte ich aber dem Bischof nicht überlassen, denn der Gebende ist immer auf einem freieren Standpunkte als der Empfangende und hat den Gegenstand mehr in seiner Gewalt. An einer als fertig hingestellten Sache läßt sich nicht mehr viel modeln. So geschah es auch hier. Die der Berathung zugezogenen Romanen waren über die guten Absichten, welche für sie aus den „Grundsätzen“ hervorgingen, so freudig überrascht, daß sie noch weiter gingen, als ich gewagt hatte, und sie forderten, daß in den Entwurf derselben aufgenommen werden soll, die deutsche Sprache als Lehrgegenstand in allen Trivialschulen ohne Ausnahme einzuführen. Nun war die Überraschung an mir; ich dankte ihnen für diese freundliche Gesinnung und half dem …

… nicht überlassen, denn der Gebende ist immer auf einem freieren Standpunkte als der Empfangende und hat den Gegenstand mehr in seiner Gewalt. An einer als fertig hingestellten Sache läßt sich nicht mehr viel modeln. So geschah es auch hier. Die der Berathung zugezogenen Romanen waren über die guten Absichten, welche für sie aus den „Grundsätzen“ hervorgingen, so freudig überrascht, daß sie noch weiter gingen, als ich gewagt hatte, und sie forderten, daß in den Entwurf derselben aufgenommen werden soll, die deutsche Sprache als Lehrgegenstand in allen Trivialschulen ohne Ausnahme einzuführen. Nun war die Überraschung an mir; ich dankte ihnen für diese freundliche Gesinnung und half dem Bischof Schaguna, diese Ansicht in das amtliche und schriftliche Gutachten aufzunehmen, welches er mir über die „Grundsätze“ mittheilen werde. So glaube ich, wird die Sache mehr Gewicht haben, als wenn sie schon in meinem Entwurfe stehen würde.…

heufler-an-thun-1850-05-14-a3-xxi-d51.xml

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… absichtlich auf meine Ankunft gewartet. Ich schlug vor, dieser Kundmachung eine Zusammentretung mit Vertrauensmännern verschiedener Confessionen vorausgehen zu lassen, was denn auch geschah, und woran Bischof Schaguna, der griechisch-katholische Pfarrer …

… und Schaguna waren der Ansicht, daß dann die Mehrheit entscheide und daß dieser Grundsatz dem Paragraphe bei der Publikation eingeschoben werden soll.…

… Warum Schaguna für die Einschiebung dieser par [sic!] Wörter war, ist klar: die Romanen machen die große Mehrzahl der Einwohner aus; sie trachten nach der Herrschaft im Lande, und die Kundmachung jenes Grundsatzes wäre der erste wichtige und pracktische Schritt dazu gewesen.…

… war mit diesem Erfolge der Conferenz zufrieden und empfiehlt mir überhaupt auf das dringendste, gegen die Romanen und ihren Führer Bischof Schaguna auf der Hut zu sein. Er hält den Grundsatz, daß die Kirche die Volksschulen leite, in Beziehung auf die Griechen für sehr gefährlich und hätte ihn selbst nicht aufgestellt; allein, er sieht ein, daß eine Ausnahme doch nicht gemacht werden könne. Hingegen wird die Controlle des Schulrathes der Regierung und die polizeiliche Aufsicht in Hinsicht auf sie umso strenger geübt werden müssen.…

… soll ein heimlicher Anhänger Schagunas sein; überhaupt ist die Union in …

heufler-an-thun-1850-04-29-a3-xxi-d47.xml

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… In der Vorrede klagt Bischof Schaguna über den Mangel dogmatischer, kanonischer und historischer Bücher in seiner Diözese und fragt sich selbst dabei, ob er deswegen an den Flüssen Babylons sitzen und weinen solle? Das that ich nicht – sagt er weiter – sondern sammelte als Professor der Theologie und Custos zugleich der Metropolitanbibliothek in …

… Diese Klage ist ungerecht; denn gerade hinsichtlich der kanonischen Bücher sind die Romanen besser gesegnet als die Serben, indem dieselben in ihrer populär-romanischen Sprache ein vorzügliches Pandektenbuch unter dem Namen „Pidalionul“ aus dem griechischen Urtexte übersetzt bereits seit 12 Jahren besitzen und es ist wirklich zu verwundern, wie sich Bischof Schaguna beim Vorhandensein dieses trefflichen romanischen Pidalions hat entschließen können, mit seinem gegenwärtigen so mangelhaften, seiner eigenen Benennung sehr wenig entsprechenden Büchlein hervorzutreten, dessen weit größerer Theil ohnehin einen, man möchte sagen, fremdartigen Stoff abzuhandeln scheint, wie z. B. § 1. Was ist die Kirche? und § 100. wieder: Was ist die Kirche? § 2. Wer ist das Haupt der Kirche? § 23. Vom Theodor Balsamon. § 24. Vom Johann Zonaras. § 25. Vom Alexius Aristenus. §§ 29–38. Von verschiedenen Sammlern und Übersetzern der Kirchensatzungen. § 59. Von den Chorobischöfen. § 90. Von den Nonnen (welche in Österreich gar nicht mehr existiren). § 94. Von dem ehrbaren Kreuze. § 116. Von der alten Begräbnisweise. § 117. Von der Begräbnisweise in den Verfolgungszeiten. § 131. Von der Adoption. § 132. Von der Verbrüderung und deren mehr.…

athanaczkovics-an-thun-1854-08-02-a3-xxi-d273.xml