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Kecskemét

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… abgehaltenen Superintendenzialconvente ein Gesuch an Euere Excellenz gerichtet wurde des Inhaltes, daß den Schülern des 8-klassigen Gymnasiums zu Kecskemét gestattet werde, die Maturitätsprüfung ohne Vorweisung von staatsgiltigen Zeugnissen abzulegen. Ich habe nicht nur die Verordnung vom 27. Juni 1850, sondern auch manche Erlässe, welche von diesem Gegenstande handeln, aufmerksam gelesen, um zu sehen, ob Euere Excellenz den Kecskemétern die Bitte gewähren können, und gewahrte mit wahrem Schrecken, daß die bisherigen Bestimmungen vielleicht eine für die Bittsteller günstige Entscheidung erheischen. Euere Excellenz wissen es wohl, daß ich eine unnöthige Strenge nie heuchlerisch in Schutz genommen habe; allein diesmal kann ich nicht umhin, aufs dringendste zu bitten, Euere Excellenz wollen die bisherigen Concessionen nur auf den häuslichen Privatunterricht beziehend den Bittstellern einen entschieden abschlägigen Bescheid geben. Denn was wäre die Folge einer günstigen Entscheidung? Die Schüler solcher Winkelgymnasien, wie in …

… , würden bei einem oder zwei Lehrern 4 Klassen absolviren, dann nach Kecskemét gehen, weil dort weniger zu lernen wäre als an einem öffentlichen Gymnasium, und sich dann rebus quasi bene gestis einer Maturitätsprüfungscommission stellen, welche noch sehr lange und vielleicht immer ungeachtet der Verordnungen, eine wahrhaft sträfliche Nachsicht üben wird. Welchen Grund hätten dann noch die Privatlehranstalten, sich zu öffentlichen umzugestalten als einen Eifer für das Unterrichtswesen, welcher so selten zu finden ist, und die Furcht vor der Rekrutenstellung, welche die Gymnasiasten so selten trifft? Ich besorge in der That, daß das ganze mühsam begonnene Werk vernichtet wird, wenn die Kecskeméter eine günstige Entscheidung erhalten. Dann werden alle Gemeinden, die schon einiges leisteten, retractiren und es wird uns nie gelingen, den schlechten Geist in den Schulen auszurotten. Und warum will die …

… gehen, weil dort weniger zu lernen wäre als an einem öffentlichen Gymnasium, und sich dann rebus quasi bene gestis einer Maturitätsprüfungscommission stellen, welche noch sehr lange und vielleicht immer ungeachtet der Verordnungen, eine wahrhaft sträfliche Nachsicht üben wird. Welchen Grund hätten dann noch die Privatlehranstalten, sich zu öffentlichen umzugestalten als einen Eifer für das Unterrichtswesen, welcher so selten zu finden ist, und die Furcht vor der Rekrutenstellung, welche die Gymnasiasten so selten trifft? Ich besorge in der That, daß das ganze mühsam begonnene Werk vernichtet wird, wenn die Kecskeméter eine günstige Entscheidung erhalten. Dann werden alle Gemeinden, die schon einiges leisteten, retractiren und es wird uns nie gelingen, den schlechten Geist in den Schulen auszurotten. Und warum will die Kecskeméter reformirte Kirchengemeinde ihr 8-klassiges Gymnasium um jeden Preis behalten, wo doch nach Eröffnung der Eisenbahnstrecke von …

… bis Kecskemét, welche wahrscheinlich schon im nächsten Monate erfolgen wird, das benachbarte …

… mit seinem vollständig reorganisirten Obergymnasium nur 10 Minuten von Kecskemét entfernt sein wird? Weil …

… entfernt sein wird? Weil Kecskemét und …

… ein Gymnasium habe und Kecskemét „nur“ etwa eine Realschule, und weil der Superintendent …

… , ein guter aber schwacher alter Mann, welcher zugleich Kecskeméter Pfarrer ist und somit von den Kecskemétern in steter Abhängigkeit gehalten wird, die Interessen der gesammten Superintendenz den Localinteressen von …

… Pfarrer ist und somit von den Kecskemétern in steter Abhängigkeit gehalten wird, die Interessen der gesammten Superintendenz den Localinteressen von Kecskemét unterordnen muß und sich von seinen Söhnen, von den Professoren an der …

… unterordnen muß und sich von seinen Söhnen, von den Professoren an der Kecskeméter theologischen Lehranstalt und von den Advocaten in …

… theologischen Lehranstalt und von den Advocaten in Kecskemét regiren läßt. Alle Senioren der reformirten Superintendenz versuchten ungefähr in der Richtung zu wirken, welche ich selbst für die richtige halte; allein ihnen trat stets der …

… mit seinen Rathgebern in den Weg und vereitelte die besten Absichten. Der Superintendent ist aber, vermöge der ihm mit der Verordnung vom 10. Februar 1850 verliehenen Amtsgewalt, der alleinige Leiter der Superintendenz. Für alles, was ich hier sage, und noch mehr als ich sage, habe ich unumstößliche Beweise, nämlich die Protocolle des Superintendenten, in Händen. Ich wußte mir dieselben zu verschaffen. Wollte Kecskemét die bisher festgehaltenen unsinnigen Pläne aufgeben und eine Realschule errichten oder die theologische Anstalt vervollständigen, dann würde die ganze Superintendenz hilfreiche Hand zu diesem Bestreben reichen, während jetzt gegenseitige Erbitterung herrscht und die Verwirrung wächst.…

mikulas-an-thun-1853-07-16-a3-xxi-d215.xml

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… 9. Kecskemet

liste-evangelische-gymnasien-mit-oeffentlichkeitsrecht-ungarn-o-d-a3-xxi-d540.xml

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… , Superintendent des H.C. in Kecskeméth [Kecskemét, Ketschkement]…

vorschlaege-besetzung-evangelische-reichskirchenratsstellen-1850-a3-xxi-d97.xml

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… , Superintendent im Bezirke diesseits der Donau in Ketskeméth [Kecskemét, Ketschkement]…

vorschlaege-beratung-evangelische-kirchenordnung-1850-a3-xxi-d98.xml