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Sankt Petersburg

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… vom römischen Stuhle und ihrer Unterwerfung unter die Synode in Petersburg ist die russische Kirche als solche völlig unschuldig. Es ist eine rein politische Aktion, lediglich durch das Gouvernement von den Zeiten …

… Das Gouvernement ist gegenwärtig in Petersburg in der allergrößten Verlegenheit. Daß der gegenwärtige Zustand, namentlich in Bezug auf die Güterkonfiskation völlig unhaltbar ist, sieht jeder ein. Soll man die Gesetze ändern? und wie? Soll man die Staroverzen förmlich anerkennen, ihre klerikale Organisation offiziell gestatten? Ist das möglich, so lange der Kaiser das Oberhaupt der orthodoxen Kirche ist. Ist das nicht ein offener Verrath an derselben? Es ist schon in …

… in der allergrößten Verlegenheit. Daß der gegenwärtige Zustand, namentlich in Bezug auf die Güterkonfiskation völlig unhaltbar ist, sieht jeder ein. Soll man die Gesetze ändern? und wie? Soll man die Staroverzen förmlich anerkennen, ihre klerikale Organisation offiziell gestatten? Ist das möglich, so lange der Kaiser das Oberhaupt der orthodoxen Kirche ist. Ist das nicht ein offener Verrath an derselben? Es ist schon in Petersburg vorgeschlagen das Institut der Civilehe für die Staroverzen einzuführen. Das wäre der offene Ruin der orthodoxen Kirche!…

… Es ist aber auch wirklich schon vor einigen Monaten in Petersburg und zwar in sehr hohen Zirkeln die Frage aufgeworfen [worden], ob nicht jetzt der Zeitpunkt gekommen und ob es nicht am gerathensten sei, daß der Kaiser eine andere loyale Stellung der orthodoxen Kirche gegenüber einnehme, ob er nicht etwa definitiv erklären solle, er gehöre zwar der Kirche an, sei aber nicht ihr Haupt. Diese solle vielmehr frei und unabhängig sich selbt regieren und bewegen dürfen, indem er nur dann seine Pflicht als Monarch des mächtigsten von 100 Völkern bewohnten Reiches allen seinen Unterthanen, (also auch den Staroverzen) Schutz und Toleranz in Bezug auf ihre religiösen Anschauungen zu gewähren, unbeengt nachkommen könne. Das sei ja auch die Stellung der übrigen Monarchen Europas und das bestehende russische Gesetzbuch nenne selbst den Kaiser nur den Vertheidiger und Protector der orthodoxen Kirche, wenn er auch faktisch bisher als deren Haupt und Regierer sich gerirt habe. Wenn diese Frage, die sich mit jedem Augenblick mächtiger aufdrängt erst ernstlich diskutiert wird so wird man zunächst fragen müssen, wer die Leitung und Regierung der orthodoxen Kirche übernehmen soll. Sie wird befreit vom Cäsaropapismus und der weltlichen Regierung, aber sie bedarf einer einheitlichen Leitung, also eines inländischen unabhängigen Patriarchen, oder der Unterwerfung unter einen fremden, von dem die Wahl nur unter …

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… zerstörten griechischen Kirchen. Daß ferner die Tendenz der russischen Propaganda nicht allein die Unterordnung aller griechischen Synoden unter jene von St. Petersburg ist, sondern auch diese auf die Assimilierung der unirten mit der griechischen Kirche noch immer abzielt, geht auch aus der Agitation hervor, welche die Geistlichkeit unter den mit den Russen an Charakter, Neigungen und Sprache so ähnlichen Rußniaken (Ruthenen) in …

… , niemals aber nach St. Petersburg zu wenden. Den Metropoliten in den Provinzen müßte die möglichst unabhängige Stellung gegeben werden, und es müßte ihnen zur Pflicht gemacht werden, nur in streng geistlichen Angelegenheiten an den Patriarchen zu …

memorandum-agitation-clerus-1860-a3-xxi-d654.xml

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… fort éclairés, qui ont encore vu l'ordre en pleine activité et que j'ai entendu porter un jugement sur les Jésuites, n'ont su, que les louer, et n'avaient aucun reproche à leur faire. Même à St. Petersburg on n'entend que leur éloge joint à l'expression du regret, qu'on les ait expulsés.…

memoire-ueber-verhaeltnisse-in-polnischen-bezirken-von-haxthausen-1856-a3-xxi-d400.xml