154 Treffer für
Rom

Title # of hits KWIC/Doc-ID
1

… nach Rom unternahm, die entschiedensten Gegenvorstellungen. Der Monarch suchte bei sich ergebenden Collisionsfällen in der obersten Sphäre der Entscheidung nachzuhelfen und endlich wurde durch Hofdecret vom 6. Februar 1823 das tirolische Gubernium angewiesen, die Collisionen zu vermeiden, welche entstehen müssten, wenn Ehen, wogegen sich die Überzeugung des Ordinarius sträubte, dennoch zu Einsegnung, ohne welche katholische Ehen nicht geschlossen werden sollen, eingeleitet werden wollten. Dadurch war mit einer dem damaligen Geschäftsgange entsprechenden Wendung ausgesprochen, daß man die Eingehung einer vor der Kirche ungültigen Ehe nicht gestatten solle und wiewohl jene Anordnung unmittelbar nur für …

sammelakt-neuregelung-ehegesetz-1855-a3-xxi-d360.xml

2

Rom, …

Rom

reisach-an-thun-1859-05-24-a3-xxi-d506.xml

1

… Ich habe die Ehre Eurer Excellenz die Erklärung, welche ich zu Rom über die Reverse gab, in Abschrift zu überschicken. Man erklärte sich mündlich für befriedigt und der …

rauscher-an-thun-1860-01-31-a3-xxi-d553.xml

3

Rom, …

Rom

… kein Dampfboot zur rechten Zeit fand, entschloß ich mich zum Landwege. Zu Rom, wo ich blos die Pferde wechseln wollte, erfuhr ich, daß Seine Kaiserliche Hoheit …

rauscher-an-thun-1855-05-16-a3-xxi-d345.xml

4

Rom, …

Rom

… weiß ich gar nichts, als was ich aus dem übersandten Gesuche und seinen eigenen Briefen entnommen habe. Allerdings wird die Wiederherstellung des kirchlichen Verkehrs mit Rom und den hier residierenden Ordensoberen im Anfange mannigfache Schwierigkeiten hervorrufen; aber die Maßregel ist bei der gegenwärtigen Sachlage eine ganz unvermeidliche und bei folgerechter Durchführung wird sie sich auch als eine sehr heilsame erproben. Doch bedarf es neben großer Vorsicht und Klugheit und Geduld auch großer Entschiedenheit zur rechten Zeit; indessen behalte ich mir vor, darüber mündlich mich auszusprechen. Die Ehefrage ist nach unsäglicher Arbeit zu Ende gelangt. Die Schwierigkeiten, welche hinsichtlich des Concordats bleiben, sind von keinem großen Belange, aber bei dem hiesigen Geschäftsgange kann ich nicht wissen, wie lange man damit noch herumziehen werde.…

… Ich danke ergebenst für die gemachten Mittheilungen; sie lauten in der Frage der katholischen Griechen nicht sehr erfreulich und es wird an nach Rom geschickten Klagen nicht fehlen. Übrigens habe ich das Versprechen durchgesetzt, daß man hinsichtlich dieses fatalen Punctes, welcher in der bekannten Note vom 1. Juni vorigen Jahres sehr herausgehoben wurde, sich damit begnügen werde, die Sache der Gnade …

rauscher-an-thun-1855-04-19-a3-xxi-d339.xml

3

Rom, …

Rom

… auf das offenste entgegentritt, so scheint es mir weder in der Würde noch in dem Vortheile des Staates zu liegen, seinen Anmaßungen Rücksichten zu bezeigen, und ich überlasse es Euer Excellenz Ermessen, ob es nicht zweckmäßig wäre, Alles sorgsam zu vermeiden, was sich dahin auslegen ließe als erkenne man ihm vor den übrigen ungarischen Metropoliten einen anderen Vorzug zu als den des ersten Platzes, welcher zwar in Rom den Titularprimaten keineswegs zugestanden wird, wie die letzten Versammlungen augenscheinlich bewiesen haben, aber in …

rauscher-an-thun-1855-01-11-a3-xxi-d324.xml

3

Rom, …

Rom

… zu Rom den ihm gebührenden Einfluß gewinnen soll, so müssen seine Interessen in einer ganz anderen Weise vertreten werden, als bisher geschah. Da man über solche Dinge leichter spricht als schreibt, so erspare ich alles Einzelne bis zu meiner Rückkehr: um so mehr da Seine Majestät mir ohnehin befohlen haben, auf dem Grunde der Wahrnehmungen, welche ich hier machen würde, über die Mittel zu Hebung des österreichischen Einflusses seiner Zeit mein Gutachten zu geben. Nur Eines erlaube ich mir zu bemerken: der provisorische …

rauscher-an-thun-1854-12-01-a3-xxi-d304.xml

3

Rom, …

Rom

… Ich habe die Sachen zu Rom ungefähr so gefunden, wie ich sie mir vorgestellt; nur sind die Vorurtheile wider …

rauscher-an-thun-1854-11-09-a3-xxi-d298.xml

1

… Entschuldigen Euere Excellenz, daß ich auch in der Abwesenheit Ihre Zeit in Anspruch nehme; ich war dabei nur von dem Bestreben geleitet, jedem Mißverständnisse vorzubeugen und Alles, was den Einklang stören könnte, ferne zu halten. Sobald ich nöthig bin, werde ich mich wieder zu Wien einstellen. Es wäre allerdings wünschenswerth, daß die Ehefrage bald so weit gebracht würde, daß die Verhandlungen mit Rom eingeleitet werden könnten.…

rauscher-an-thun-1850-08-18-a3-xxi-d69.xml

1

… P.S. Qu'il me soit permis de rectifier ici un détail concernant les Basiliens dont la procure générale à Rome était attachée à l'Église des S.S. Serge et Bacchus.…

pitra-an-thun-1860-09-12-a3-xxi-d608a.xml

4

… L'Histoire atteste que les moines d'orient ont généralement rempli cette double mission. Apôtres et soldats, ils n'ont celle de combattre et d'évangéliser, tant que les chefs ne leur ont pas fait défaut. Même après Ghotius [Grotius?], ils reculent de deux siècles la rupture avec Rome. Pendant plus de mille ans, le martyrologe romain lui-même eut regretté leurs triomphes et s'enrichit de leurs noms. Si enlacés de mensonges, trahis par les Évêques et les empereurs, ils n'ont pas repoussé plus efficacement le schisme et l'islamisme, du moins ont-ils en partie neutralisé ces deux fléaux, en leur opposant des exemples austères, et en conservant une puissante action sur les peuples. Toute l'église grecque a profondément reçu leur empreinte. La hiérarchie toute entière est sortie de leurs rangs. Les plus dures observances de leurs cloitres, sans excepter le quadruple jeûne de chaque année, sont passés dans les habitudes de la vie chrétienne. La liturgie, les longs offices, les dévotions monastiques, le cérémonial choral, tout, sauf le célibat, a été commun entre les moines et les fidèles. Et le célibat, heureusement conservé dans les cloîtres, a peut être seul empêché que le christianisme oriental, putrifié entre le schisme et l'islamisme ne disparut totalement. Aussi, une invincible reconnaissance a toujours et partout attaché étroitement aux vieux moines Basiliens toutes les populations du rite grec. Ce fait capital ne peut être perdu de vue par quiconque veut apprécier le passé ou l'avenir religieux de ces peuples, et savoir au juste d'où peut leur venir la direction la plus sûre et la plus puissante.…

… et qu'on les soumit tous à un Général qui à Rome gouvernerait tous les romains épars en …

… 7. Aussitôt que la congrégation aurait repris une activité régulière, il importerait de rétablir la procure générale à Rome, qui eut son siège à l'Église des S.S. Cosme et Damien et un hospice pour les étudiants à …

… . L'Empereur de Russie, vers 1820, faisait encore faire des démarches auprès du Saint Siège pour réclamer le bénéfice de ces fondations. Si les titres et les droits ne sont pas périmés, il importerait de les revendiquer, pour ménager surtout un asyle aux élèves que l'ordre pourrait envoyer suivre les cours des collèges de Rome. …

pitra-an-thun-1860-09-04-a3-xxi-d608.xml

1

… in Betreff eines Übertrittes in den k.k. Staatsdienst weitere Rücksprache genommen. Derselbe wiederholte seine Bereitwilligkeit, unter den Euer Excellenz bereits früher bekannt gegebenen Voraussetzungen das für ihn ehrenvolle Anerbieten anzunehmen und war insbesondere über die ihm zugedachte Art der Verwendung sehr erfreut. Da ihm jedoch von Rom aus bekannt geworden war, daß Seine Heiligkeit der Papst den Wunsch ausgesprochen habe, daß er wenigstens für den Anfang dem neuen …

phillips-an-thun-1856-03-14-a3-xxi-d372.xml

1

… , welcher direct nach Rom appeliert) und die instanzmäßige Appelations-Zuständigkeit in Bezug auf die Suffraganbischöfe, deren Clerus und Gläubige.…

notiz-unbekannt-katholische-kirche-ungarn-od-a3-xxi-d643.xml

11

… als die Mutter ansah, von dort aus auch vielfach Metropoliten, Bischöfe und Clerus erhielt, so blieb sie doch viel länger mit Rom in bald festerer bald loserer Verbindung als …

… selbst. Erst während der Invasion der Mongolen schliefen diese Relationen allmälig gänzlich ein. So lange die Verbindung mit Rom bestand, stand die russische Kirche mit den übrigen Theilen der katholischen Kirche so ziemlich im gleichen geistigen Niveau und es herrschte damals ein nicht unbedeutendes geistiges und wissenschaftliches Leben in ihr, wovon z.B. die Chronik des Mönches Nestor im Höhlenkloster von …

… geschickt, jede Beziehung und Verbindung mit Rom erlosch nunmehr vollständig.…

… war damals schon kirchlich und moralisch tief gesunken. Der Bruch mit Rom hatte ihm jeden politischen, jeden tieferen kirchlichen Halt, jede Freiheit der äußern und der geistigen Bewegung geraubt. Das Patriarchat war längst als eine Handhabe in die weltliche byzantinische Staatshierarchie eingefügt. Die Patriarchen waren gefügige Knechte des Kaisers geworden, welche affektiv die Kirche despotisch beherrschten.…

… ward. Sie erzwangen die Einwilligung und Anerkennung der vier orientalischen Patriarchen wie man behauptet durch klingende Überzeugungsmittel und durch die Drohung, man werde sich sonst mit Rom einigen.…

… etc. Ich fand in diesen höheren klerikalen Kreisen durchschnittlich protestantische Sympathien. In vertrauten Gesprächen aber enthüllten sich mir so ziemlich vollständig protestantisch-theologische Doktrinen. Ein hochstehender Geistlicher, der nicht wußte, daß ich Katholik war, (im Ausland gilt jeder deutsche Reisende als Protestant) antwortete, als ich meine Meinung äußerte, es scheine mir, als ob zwischen den russischen und römischen Prinzipaldogmen nur wenige Differenzen seien. "Wir haben mit Rom in der Theologie und dem Gottesdienst sehr wenig Gemeinsames, nur Formen, nur Zeremonien sind ähnlich." "Über das Meßopfer? die Transsubstantiation?" "Das ist ein Ceremoniale, eine Liturgie, die Meinung über die Bedeutung steht nicht dogmatisch fest, in älteren Zeiten haben allerdings manche an eine Transsubstantiation geglaubt, gegenwärtig nähern sich die meisten der theologischen Meinung …

… aber steht ausdrücklich, daß man den Bart nicht abschneiden dürfe. Wir halten es also für Sünde es zu thun, ihr aber erklärt, es sei keine Sünde. Ist ein solcher verschiedener Ausspruch unbedeutend und ohne Folgen? Wer von uns Recht hat, wer entscheidet es? Ihr seid ja Parthei, also könnt ihr es nicht! Aber auch die sämmtlichen Patriarchen des Orients können es nicht; Zwischen uns entscheidet nur ein allgemeines Conzilium, und das kann nur gehalten werden, wenn auch der Papst von Rom und die abendländische Kirche hinzutritt. Bis dahin müssen wir Euch für Neuerer und Verderber des alten traditionellen Ritus halten. Der deutsche …

… oder Rom sein könnte.…

… Also Rom? der Gedanke hat durchaus keine Sympathie im Clerus und Volke, allein eine gesunde Politik drängt diesen Gedanken dem Kaiser und Gouvernement wie von selbst und als den einzigen vernünftigen und angemessenen auf, und die Gewalt der Umstände bringt oft Sachen zu stande, von denen man kurz vorher sich schwerlich hätte träumen lassen.…

… übertreten (ich meine es bedarf sogar einer besonderen Erlaubnis des heiligen Vaters, daß solche schismatische Orientalen zur lateinischen Kirche übertreten dürfen). Geböte man nun ein für alle mal, daß alle schismatischen Slaven, die sich dem heiligen Stuhl unterwerfen wollen, lediglich den Unirten sich anschließen sollten, so würde ein solcher Übertritt in den Augen der Russen durchaus nicht als ein eigentlicher erscheinen: die Nationaleitelkeit der Russen würde nirgends verletzt, denn sie betreffen nicht nur die Russinen (oder Ruthenen) als einen nationalrussischen Stamm, sondern auch die unirte russische (ruthenische) Kirche der orthodox-russischen; der Synod in Petersburg hat ja offiziell erklärt, daß die Kirche der Russinen mit der russischen Kirche auf derselben Glaubensbasis stünde. Die von Rom abgefallenen oder gewaltsam abgetrennten Ruthenen, die gezwungen wurden, sich dem Synod von Petersburg zu unterwerfen, haben daher bei diesem Akt durchaus kein neues Glaubensbekenntnis abzulegen gebraucht.…

… Das von allen wirksamste Mittel, um die künftige Union anzubahnen, möchte aber sein, daß man mit allen Kräften die sämmtlichen unirten Kirchen des orientalischen Ritus geistig und ethisch zu heben suchte. Diese heben sich trotz der Verbindung mit Rom wenig über das geistige Niveau der schismatisch orientalischen Kirche empor. Der offenbare Grund davon liegt in der ziemlich allgemein verbreiteten Verkommenheit des unierten Clerus. Sie haben, wie ich meine nur einen Mönchsorden, die Basilianer. Dieser uralte ehrwürdige Orden ist aber ein kontemplativer. Er ist unthätig, vermag nicht kräftig ins Volksleben einzudringen, hat wenig Ausbildung und Kraft zur Predigt, zur Mission, zur Erziehung des Volkes und des Clerus. Der Weltklerus ist durch den Mangel des Coelibats von den hohen geistlichen Würden ausgeschlossen. Seine Verheirathung zieht ihn von allem höheren ab, er ist in der Regel ungebildet, gemein und roh. Sein Einfluß, seine Einwirkung auf das Volk ist dadurch gering. Zur Hebung solcher Zustände können nur die Mahnungen und Verbesserungen vom Heiligen Vater selbst ausgehen. Eins aber scheint mit wünschenswerth, nämlich daß alle unsere thätigen Orden, die Redemptoristen, Jesuiten, Lazaristen, Schulbrüder, etc. angewiesen werden, in den Landstrichen der unirten Russinen, Slawonen, Rumänen eigene Konvikte ihrer Orden anzulegen, in welchen eben Unirte ihre Bildung erhielten, und dann einträten, aber mit der Weisung nach ihrem unirten Ritus zu leben und zu zelebrieren. Wenn der …

memorandum-orientalische-kirche-od-a3-xxi-d653.xml

7

… Mais ainsi que nous l'avons dit, le principe une fois reconnu doit se révéler par les faits. Il ne suffit pas de s'entendre en général avec Rome, il faut accorder à …

… , il faut accorder à Rome et à l'église catholique en …

… Ce qu'il faut avant tout à l'Eglise de Pologne c'est qu'il soit mis un terme à la vacance des sièges Episcopaux, et que ces sièges soient remplis dignement. On dit que des négociations viennent d'être entamées avec Rome à ce sujet. Le premier et le plus puissant besoin est ensuite la réforme complète de tout le clergé catholique. Les gouvernements ne peuvent en cela prendre l'initiative, mais ils peuvent engager …

… à ce sujet. Le premier et le plus puissant besoin est ensuite la réforme complète de tout le clergé catholique. Les gouvernements ne peuvent en cela prendre l'initiative, mais ils peuvent engager Rome et les Evêques à le faire et appuyer leurs résolutions. Il faut en particulier une réforme complète du clergé monastique, que le pape seul pourra faire à la requête des évêques. Il faut rétablir la discipline et les mœurs, supprimer les monastères entièrement déchus et les assigner à des congrégations actives et mieux dirigées. Il s'agit en outré d'une éducation rigoureusement cléricale du clergé séculier, qui à son tour doit instruire et guider le peuple.…

… Mais un fait, qu'on ne saurait contester c'est que partout où la révolution triompha; soit à l'état de radicalisme anarchique, comme à Rome sous Mazzini, soit à l'état de lâche et faux libéralisme comme à …

… Si l'on ne veut pas en traiter directement avec Rome, avec le pape et le général des Jésuites, et se faire donner les garanties voulues, on pourrait en tracter simplement avec les Evêques de …

… Nous vous permettons de reformer de concert avec Rome tous les instituts monastiques existant en …

memoire-ueber-verhaeltnisse-in-polnischen-bezirken-von-haxthausen-1856-a3-xxi-d400.xml

6

… 1. Verkehr mit Rom

… 1. Verkehr mit Rom

… Der geistliche Verkehr mit Rom war seit Kaiser …

… ; vom Metroplitanstuhl Coloca gehet die Berufung nach Rom, nicht zum Primas und der Erzabt von …

… in Rom darauf bestanden wird, daß der Religionsfond durch eine …

… Korrektur Thuns aus: Rom wünscht…

materialien-zur-regelung-kirchlicher-angelegenheiten-1850-1855-a3-xxi-d90.xml

1

… in Rom um gnädigste Verleihung eines kirchlichen Ordens als Anerkennung für solche kirchliche Verdienste in einem demüthigen Bittgesuche zu verwenden.…

hille-an-thun-1858-12-17-a3-xxi-d477.xml

4

… Euere Exzellenz werden daraus ersehen, daß er vorzüglich von der Gefahr des Abfalles von Rom handelt, und es werden darin zwei Argumente angeführt, die recht ad hominem sind, und mir gut geeignet scheinen, auf das Volk einen Eindruck zu machen, nämlich, daß der Patriarch des alten …

… handelt, und es werden darin zwei Argumente angeführt, die recht ad hominem sind, und mir gut geeignet scheinen, auf das Volk einen Eindruck zu machen, nämlich, daß der Patriarch des alten Rom (im Gegensatz zu Neu-Rom oder …

… ) von romanischem Blute, und daß die römische Religion die ihres geliebten Kaisers sei. Es wäre gut, diesen Hirtenbrief etwa im nichtamtlichen Theil der Wiener Zeitung veröffentlichen zu lassen. Ohne die Zustimmung Euerer Exzellenz wollte ich dieses jedoch nicht veranlassen, und ich erlaube mir, dabei die Bedenken zu äußern, die etwa der Veröffentlichung im Wege stehen. Es wird nämlich der Bischof und das Bisthum immer Erzbischof und Erzbisthum genannt. Der Grund ist, daß dieses Bisthum bis zur Union mit Rom wirklich eine Metropolie war, und daß die Romanen nie aufgehört haben, sich in ihren inneren Angelegenheiten dieser Ausdrücke zu bedienen. Da aber dieser Titel weder von der Regierung noch, wie es scheint, von Rom anerkannt ist, so ist es mißlich, eine Urkunde zu veröffentlichen, in welcher derselbe gebraucht ist. Das andere Bedenken ist die Stelle, daß die unirten Romanen weder einen serbischen noch einen griechischen Patriarchen brauchen. Dieser an und für sich ganz richtige Ausdruck ist doch etwas zu gereizt polemisch, und ich fürchte, beide Punkte könnten dem …

… sich und seine Kirche mit immer größerem Prunke umgiebt, giebt die unirte Kirche unter seinen Augen das Schauspiel einer haltlosen, sich selbst aufgebenden Communität. Es wäre vielleicht gut, die besondere Aufmerksamkeit Roms auf die Vorgänge in …

heufler-an-thun-1850-07-12-a3-xxi-d61.xml

1

… In Betreff der Zuordnung des einen oder des andern Gymnasiums an die Ordenspriester der Gesellschaft Jesu sind bereits mehrere Vorbereitungen getroffen worden und sobald der Ordensprovinzial aus Rom – wohin er sich zur Wahl des Jesuiten Generals verfügt hat – zurückgekommen sein wird, werde ich nicht ermangeln, an das …

goluchowski-an-thun-1853-09-18-a3-xxi-d234.xml

3

… o. O. [Rom], …

Rom

… viele, viele Jahre! Täglich will ich am Altare und sehr oft – besonders aber in diesen Tagen – an Roms Gnadenorten mein zwar schwaches, aber aufrichtiges Gebeth zum Himmel senden – als…

flir-an-thun-1858-07-29-a3-xxi-d462.xml

2

Rom, …

Rom

flir-an-thun-1855-11-03-a3-xxi-d352.xml

2

… eine beinahe 6 Schuh lange Prachtkerze zu überreichen. Etwa zweihundert Vorstände von Kirchen Roms waren in den Zimmern des …

… . Ein musterhafter Charakter, Anstand und Ordnung in Allem, einer der allerangesehensten Künstler Roms, tactvoll und fein in der Kritik, umsichtig und gewandt für die mannigfaltigsten Beziehungen der Bedürfnisse eines jungen Künstlers, liebreich und einnehmend und voll Aufopferung – das sind Eigenschaften des Herrn …

flir-an-thun-1854-02-06-a3-xxi-d253.xml

1

… zurückbringen. Gelang es mir auch zu Rom trotz der bereitwilligst gewährten und nachdrücklichen Unterstützung des …

ficker-an-thun-konzept-1854-04-28-ca196.xml

4

Rom, …

Rom

… Die besondere Huld, womit Euer Excellenz mich stets behandelten und insbesondere meine Reise nach Rom beförderten, macht es mir zur angenehmen Pflicht, über den bisherigen Erfolg meines Aufenthaltes dahier Euer Excellenz Nachricht zu geben. Der erste Monat, oder besser gesagt, halbe Monat (da ich am 11. März in …

… beförderten, macht es mir zur angenehmen Pflicht, über den bisherigen Erfolg meines Aufenthaltes dahier Euer Excellenz Nachricht zu geben. Der erste Monat, oder besser gesagt, halbe Monat (da ich am 11. März in Rom eintraf) verfloß in allerlei Besuchen, wodurch ich mich in den Verhältnissen etwas orientirte und im Kirchenbesuch, wozu die Charwoche und Osterwoche so dringend einluden. Nirgends in der Welt ist diese heilige Zeit so schön und erhebend, nirgends tritt die alte Kirche so unmittelbar und ergreifend vor die Seele der Christen. Was ich in der Kirchengeschichte mühsam aus den Zeugnissen der Alten construirte, schöpfte ich hier aus der anschaulichen Gegenwart und genoß es in langen Zügen. Als die Osterwoche verflossen war, begann mit dem April auch die Arbeit, wozu ich von allen Seiten die bereitwilligste Unterstützung fand mit einer Freundlichkeit und Offenheit, die ich nicht genug rühmend anerkennen kann. …

fessler-an-thun-1856-05-05-a3-xxi-d379.xml

1

… und kam heute, nach einem mehr als 8tägigen Aufenthalte in dieser Stadt, die für die altchristliche Baugeschichte nach Rom die wichtigste Italiens ist, in …

eitelberger-an-thun-1857-07-28-a3-xxi-d428.xml

1

… ) mehr und mit besserem Erfolge betrieben werde, als es gegenwärtig der Fall ist, es ist gar kein Zweifel, daß die Theologie und die katholische Kirche großen Nutzen von einer solchen Thätigkeit ihrer Glieder ziehen würde, aber Thatsache ist, daß in diesem Momente es keine nennenswerthen katholischen Philosophen oder vielmehr philosophierende Theologen giebt, und daß diese, wenn sie nur einigermaßen aus den hergebrachten scholastischen Formen herausgetreten, von Rom selbst desavouiert worden sind, oder nahe daran sind, es zu werden. Alle Versuche, die der Art gemacht worden sind, haben die bestehende Scheidelinie zwischen Theologie und Philosophie, welche durch den Proceß der Wissenschaft festgestellt sind, verschoben, und mir scheint, daß von einer solchen verworrenen und verwirrenden Auffassung der Philosophie und Theologie, von einer solchen Zwitternatur, die weder Theologie noch Philosophie, der Staat und die Kirche einen größeren Schaden empfindet, als von einer Philosophie, wenn sie nach strengen und rein wissenschaftlichen Prinzipien gelehrt wird. Eine solche Philosophie ist – wenn auch nur als Gymnastik des Geistes betrachtet, von unberechenbarem Erfolge. In …

eitelberger-an-thun-1855-a3-xxi-d319.xml

1

… IV. Von höchster Wichtigkeit für die Kunstschule und den Kunstunterricht erscheint eine Benützung der Kräfte der Pensionäre für dieselben. Jetzt liegen diese Kräfte ganz unbenützt. Wird einem Oesterreicher ein Reisestipendium zutheil, so steht dieser, sei er nur Maler oder Architekt, ganz außer allem geistigem Verbande mit der Heimat, sobald er die österreichische Gränze überschritten hat. Es ist ein einziges Mal der Versuch gemacht worden, die Pensionäre in Rom für Zwecke der …

eitelberger-an-thun-1853-01-01-a3-xxi-d188.xml

3

Rom, …

Rom

… Vortrag gemacht und von Seiner Majestät resolvirt worden, daß für die Conservation des venet. Pallastes in Rom Sorge getragen und dem Ministerium der auswärtigen Angelegenheiten, der Finanzen und des Kultus und öffentlichen Unterrichtes Auftrag gegeben, die nöthigen Maßregeln zu treffen. Die erste von mir vorgeschlagene ist die Hierhersendung eines Architekten, um über den Zustand zu relationiren und dann Pläne usw. zur Herstellung zu entwerfen. Es scheint, daß dieser Gedanke Eingang gefunden hat. Es ist aber unzweifelhaft, daß dessen Ausführung viel Zeit erfordern wird, wahrscheinlich Jahr und Tag, bis die Pläne gemacht und angenommen sind, und sicher Jahre für die Arbeit, die, da sie nach allerhöchstem Befehle mit möglichster Sparsamkeit gemacht werden soll, nicht wird beschleunigt werden können.…

colloredo-an-thun-1856-07-02-a3-xxi-d382.xml

3

Rom, …

Rom

… Dieser Grundsatz wurde deshalb auch immer und ist auch jetzt noch in Ländern, wo die Gesellschaft Jesu offiziell anerkannt ist, aufrecht erhalten. In Rom selbst, wo eine Congregazion von Kardinälen und Prälaten alle Lehranstalten leitet, sind die Schulen der Ordensleute ausgenommen und der alleinigen Leitung und Beaufsichtigung der Ordensobern anvertraut: und ich glaube, ohne die Regeln der Bescheidenheit zu verletzen, hinzufügen zu dürfen, daß die päbstliche Regierung es nicht bereut, diese Freiheit unserer Gesellschaft bis auf den heutigen Tag ungeschmälert belassen zu haben. Als unsere Gesellschaft vor dem Jahre 1820 noch in …

beckx-an-thun-1858-06-26-a3-xxi-d457.xml

1

… und Rom mit der Geografie der behandelten Länder…

auszuege-ueber-studienwesen-italien-von-heider-1853-a3-xxi-d249.xml

1

… bewogen haben in Rom seine Bekanntschaft mit dem Gesandten einer deutschen Macht gegen …

weiss-an-thun-1855-08-06-a3-xxi-d347a.xml

2

… Durch Erlaß des Königlich Bayerischen Staatsministeriums des Innern für Kirchen- und Schulangelegenheiten vom 23. September letzten Jahres ward, während meiner jüngsten Abwesenheit in Rom, mein Generalvicar in Kenntnis gesetzt, daß der Betrag von 20.000 fl. C.M. oder 24.000 fl. rhein. als die zweite Rate des Geschenkes …

… Nachdem ich hierauf in Rom die Quittung, auf diese Summe lautend, ausgestellt und dieselbe dem …

weis-an-thun-1856-11-26-a3-xxi-d392.xml

3

… in Absicht auf deren Anstellung und Ausschließung, deren Gewalt und Gerichtsbarkeit, deren Verbindung mit Rom und die Begränzung von deren Sprengel; die …

… vier Punkte, worunter auch die Superiorität der Concilien über den Pabst, aufsetzten (21. März 1446) und durch eine eigene Gesandtschaft in Rom

… Heilmittel gebe und daß dieses in der Herstellung von Religiösität und Sittlichkeit bestehe. Mehr und mehr wenden sich daher die Blicke der Staatsmänner nach Rom, um der durch die Aufklärungsbestrebungen des vorigen Jahrhunderts vielfach beschränkten und gedrückten Kirche jene Freiheit wieder zu geben, in welcher sie, ohne den Interessen des Staates nahe zu treten, allein im Stande ist, segensreiche Wirkungen zu entfalten und ihr großes Heilswerk erfolgreich zu vollbringen. Diesem Drange entsprungen, liegen bereits zwei Concordate vor uns:…

ueberblick-konkordate-von-helfert-1851-07-31-a3-xxi-d119.xml

1

… , Professor des kanonischen Rechtes an der Universität, nach Rom citirt. Am 13. December 1541 überreichten die ober- und niederösterreichischen und die steiermärkischen Stände sammt denen von …

ueberblick-entwicklung-evangelisches-kirchenrecht-oesterreich-o-d-a3-xxi-d93.xml

1

… und Rom entwerfen.…

thun-an-helfert-1859-09-19-ca1427.xml

1

… , Professor des kanonischen Rechtes an der Universität, nach Rom citirt. Am 13. December 1541 überreichten die ober- und niederösterreichischen und die steiermärkischen Stände sammt denen von …

abschrift-artikel-allgemeine-kirchenzeitung-1850-a3-xxi-d91.xml

2

… sans atteindre Rome. Il est facile à comprendre qu'avec de tels changements, l'action de l'Église unie sur les non-unis est nulle et ne peut exercer qu'une influence fâcheuse. Les prêtres qui comprennent l'esprit de leur rit en sont indignés et cela au lieu d'attacher les Rutheniens au Saint Siège, plutôt les en éloignent.…

… daigne s'entendre sur ce sujet avec le saint siège et obtient la nomination d'un nouveau cardinal de ce rit – pour le bien de l'Église grecque-catholique il serait bien si le haut gouvernement Impériale Royale et Apostolique obtient de la Sainteté une décision qu'au Collège des Cardinaux il doit avoir toujour[s] un cardinal ruthenien avec la résidence à Rome où il pourrait efficacement défendre et protéger son Église.…

terlecki-an-thun-1860-08-08-a3-xxi-d601.xml

2

Rom, …

… Aus einem Schreiben de dat. Rom 16. Mai 1856…

stimmungsbericht-rom-1856-05-16-a3-xxi-d381.xml

4

Rom, …

Rom

… in Rom sich in der öffentlichen Meinung zu Grunde richten wird. Übrigens ist er mit seinem hierortigen Aufenthalte satt und reist sehr gerne zurück. So viel mir bekannt ist, wurden von ihm folgende Männer für römische Titeln vorgeschlagen, und zwar pro Episcopis solio Pontificio Assistentibus: …

… gehörige Haus ist bereits auserkoren, welches die deutschen Bischöfe in Pacht zu nehmen und als Absteigequartier zu benutzen gedenken. Die dogmatische Bulle über die „Immaculata“ ist noch immer nicht erschienen, wohl aber die am 9. dieses gehaltene „Allocution“. Erlauben Euere Excellenz, daß ich diesen meinen letzten Brief von Rom mit dem aufrichtigen und tief in dem innersten meiner Seele gefühlten Wunsche beschließe, Gott, der Herr möge Euere Excellenz auch im künftigen Jahre, ja durch eine unabsehbare Reihe kommender Jahre zum Wohle der Kirche und des Staates in dem besten Wohlsein erhalten: es möge Euerer Excellenz die Kraft von oben nie fehlen zur Ausdauer und zur Vollbringung Hochdero heilsamster und edelster Absichten. Ich bin dessen sicher, daß mir die bisherige Huld und Gnade Euerer Excellenz auch im neuen Jahre nicht entgehen werde, hätte ich nur auch die Kraft, um dieselbe zu verdienen.…

simor-an-thun-1854-12-23-a3-xxi-d296h.xml

4

Rom, …

Rom

… ist auch mit dem Stande der Verhandlungen zufrieden und hofft das Beste, nur über den langsamen Gang derselben klagt er. Ich sage darauf, man muß Geduld haben. Hier in Rom zweifelt überhaupt niemand mehr, daß das Concordat zu Stande kommen wird. Die Olmützer Herren agitiren durch den Monsignor …

… einnehmen, scheint aus der Luft gegriffen worden zu sein, hier in Rom weiß davon Niemand etwas. Ich habe die Bekanntschaft des P. Steiner gemacht, über dessen erstaunliche litherarische Arbeiten ich mündlich referiren werde. Der …

simor-an-thun-1854-12-15-a3-xxi-d296g.xml

3

Rom, …

Rom

… nach Rom mitgebracht hat und zwar, um davon hier Gebrauch zu machen. Ich habe den Kardinal einen nicht gefährlichen Feind des Concordats genannt, nun tritt er theilweise als Beförderer auf. Wie diese Umstimmung erfolgte, ob meine Bemühungen bei dem Domherrn …

simor-an-thun-1854-12-12-a3-xxi-d296f.xml

7

Rom, …

Rom

… das wenigste beigesteuert habe. Damit der Einfluß Österreichs wegen diesem Umstande in Folge der Regelung durch die Sagra Visita nicht geschmälert werde, so wäre von unserer Seite ein Opfer zu bringen, welches in der theilweisen Besoldung des Rectors der Kirche bestehen würde. Dieser erhält jetzt aus der Stiftung selbst an Gehalt 25 Scudi monatlich. Mit diesem Gehalte kann er in Rom bei der auch hier herrschenden Theuerung durchaus nicht standesgemäß leben. Das Opfer wäre unter zwei Bedingnissen zu resolviren…

… . Der spanische Gesandte hat aus diesem Anlasse eine große Feierlichkeit zu Ehren der spanischen Kardinäle veranstaltet und damit ganz Rom allarmirt. Man hat einen unliebsamen Vergleich zwischen …

… , auch das Erzbistum Kalocsa seiner Primatialgerichtbarkeit zu unterwerfen. Ich schrieb ihm, er möge nun die auf seinen Befehl verfasste Abhandlung über das bisherige Verhältnis der zweien Erzbisthümer zu einander ohne Verzug drucken lassen und davon einige Exemplare nach Rom einsenden. Ich bin überzeugt, daß auch die diesfälligen Bestrebungen des Primas fruchtlos bleiben werden. Diesem Herrn gefällt übrigens der hierortige Aufenthalt sehr wohl. Die Römer erzählen sich über ihn Wunderdinge, nemlich daß er täglich ein Einkommen von 12.000 Gulden und ein ganzes Regiment solcher Huszaren habe, wie er mitgebracht hat. Er läßt sich aus …

… nach Rom kommenden Pilger zu versorgen. Dermalen sind nur 7 Alumnen da, und ich habe schon im September meinen Bischof ersucht, doch auch einen hoffnungsvollen Alumnen nach …

… kommenden Pilger zu versorgen. Dermalen sind nur 7 Alumnen da, und ich habe schon im September meinen Bischof ersucht, doch auch einen hoffnungsvollen Alumnen nach Rom zu schicken, und als er sich mit dem Mangel an Mitteln, d. h. Reisekosten des Alumnen, entschuldigte, ihm erklärt, ich sei bereit diese Kosten aus meinem Eigenen zu bestreiten. Ich hoffe, daß er auf das künftige Jahr das mir hierauf gegebene Wort halten werde. Der …

simor-an-thun-1854-12-01-a3-xxi-d296d.xml

4

Rom, …

Rom

… . Ich zeigte Euerer Excellenz an, daß ich bereits um eine Privataudienz angesucht habe, aber der Fürst Hohenlohe ist krank, und ich muß auf die Antwort warten. Der Heilige Vater muß ein außerordentlich guter Mann sein, aus seinen Augen und aus seinem ganzen Wesen leuchtet die große Güte und Milde heraus. Hierüber ist auch bei allen Bischöfen, welche sich jetzt in Rom befinden, nur eine Stimme.…

… sich bereits in Rom ein großes Ansehen und die Achtung der Prälaten erworben hat. Kardinal …

simor-an-thun-1854-11-17-a3-xxi-d296c.xml

11

Rom, …

Rom

… durch Djunkovszky in Rom bekannt werden und böses Blut machen dürften. Das M. und C. Gouvernement für …

… in Bezug auf diese Angelegenheit vollkommen zufriedengestellt wurde. Das Gouvernement hat ihn nemlich mittelst eines nach Rom gelangten Schreibens ersucht, sich darüber [?] zu äußern, ob er den Domherrn …

… hier in Rom um sich haben wünsche, für diesen Fall würde man dem besagten Domherrn den Paß unverweilt ausfolgen, welcher bekanntlich Redacteur der Zeitschrift Religio und Director des St. Stefansvereins ist, folglich eine längere Reise ohne besondere Bewilligung nicht antreten darf. Der Primas hat mir hievon die Mittheilung gemacht und beigefügt „Ecce non est verum, quod Danielikio [?] [?] elargiri.“ Der Primas schrieb dem …

… und sprach den Wunsch aus, daß er nach Rom kommen möchte, zugleich trug er ihm auf, diesen Brief beim Gouvernement vorzuzeigen und dann, wenn er noch Lust hätte …

… kommen möchte, zugleich trug er ihm auf, diesen Brief beim Gouvernement vorzuzeigen und dann, wenn er noch Lust hätte Rom zu sehen, den Paß zu verlangen, welcher ihm ohne Anstand ertheilt werden würde. Was den Priester …

… und verlangte von mir mit der größten Dreistigkeit Aktenstücke aus dem Ministerialarchive betreffend unsere Einrichtungen und den Bestand der katholischen Kirche in der Monarchie angeblich für einen in Rom sich befindlichen Verein, dessen Aufgabe wäre, eine Statistik der katholischen Kirche zu verfassen. Ich erklärte ihm, daß ich seinem Verlangen nicht entsprechen könne und dürfe. Worauf er auf das liberale Ministerium in …

… [Veszprém]. Ich habe hier in Rom über diesen Menschen mich erkundigt, allein bis jetzt kennt ihn hier niemand, leider ist es nirgends leichter ein Empfehlungsschreiben zu Sammlungen zu bekommen als eben in …

… über diesen Menschen mich erkundigt, allein bis jetzt kennt ihn hier niemand, leider ist es nirgends leichter ein Empfehlungsschreiben zu Sammlungen zu bekommen als eben in Rom, auch Djunkovszky erhielt ein solches, und nun gebährdet er sich als einen Abgesandten des Heiligen Stuhls. Seine Schreibereien sind durchaus nicht zu fürchten.…

… Der Kardinal hat viele Anliegen in Rom, er will einen Erzbischof von Gran, den …

simor-an-thun-1854-11-14-a3-xxi-d296b.xml

12

Rom, …

Rom

… wird, sollte er auch den Paß erhalten, nicht mehr nach Rom kommen. Über Aufforderung des Kardinals wollte er nur mit diesem oder höchstens nur während dessen Anwesenheit in …

… kommen. Über Aufforderung des Kardinals wollte er nur mit diesem oder höchstens nur während dessen Anwesenheit in Rom die Reise antreten. Da der …

… liebt die Bequemlichkeit viel mehr, als daß er sich in dieser Jahreszeit zu einer so weiten Reise entschließen könnte. Wollte er aber dennoch nach Rom kommen, so wäre ihm der Paß nicht zu verweigern, er würde und könnte auch nicht mehr so viel schaden als in der ersten Zeit, wo man noch den …

… einen solchen nicht, vielmehr muß ich zur Steuer der Wahrheit bezeugen, daß die Ansichten des Kardinals über das Concordat von diesem Domherrn durchaus nicht getheilt werden. Einige der einflußreicheren Kardinäle wissen übrigens bereits, daß die Auskünfte ihres ungarischen Collegen nicht ganz verläßlich sind und mir gelang es bei zweien diese Vorstellung über ihn festzustellen, ohne ihm sonst nahe zu treten, vielmehr ließ ich seinem Eifer und seiner Opferwilligkeit Gerechtigkeit wiederfahren. Dass er mit mir, seit wir in Rom sind, über das Condordat nie spricht, ja dieses Wort gar nicht erwähnt, brauche ich nicht erst zu bemerken. Der …

… schreibt eigenhändig ein Diarium über seinen Aufenthalt in Rom und schickt es bogenweise nach …

… anbelangt, so hält man ihn hier für den am reichlichsten dotirten Prälaten, weil er mehrere einträgliche Ämter bekleidet. Er ist nemlich Decanno der S. Rota, dann Vicepoenitentiarius des Papstes, endlich erster Domherr an der Basilica Lateranensis, welche bekanntlich die erste Kirche Roms und der katholischen Welt ist. Er wird allgemein in seinem jährlichen Einkommen auf 10–12.000 Scudi geschätzt, er steht folglich viel besser als die meisten Kardinäle. Er genießt hier des besten Rufes und gehört zu der conservativen Parthei, zu welcher er sich auch im Jahre 1848 bekannt hat. Bei dem …

… erledigt wurde, glaubte man in Rom allgemein, …

… ist in Rom, ich weiß es nur von den Geistlichen des …

… wurde mir auch von 2 Seiten berichtet, daß er über mich und meine Anwesenheit in Rom sehr ungehalten ist, sonst weiß ich über sein hiesiges Wirken nichts Näheres. Auch wurde mir berichtet, daß ihm manche Bischöfe Österreichs über die Bureaucratie sehr geklagt und ihm fast unbedingtes Vertrauen geschenkt haben. Das heißt doch nicht klug und redlich zu handeln, ein solcher commis voyageur macht sich wichtig mit seinen Verbindungen in …

… sehr ungehalten ist, sonst weiß ich über sein hiesiges Wirken nichts Näheres. Auch wurde mir berichtet, daß ihm manche Bischöfe Österreichs über die Bureaucratie sehr geklagt und ihm fast unbedingtes Vertrauen geschenkt haben. Das heißt doch nicht klug und redlich zu handeln, ein solcher commis voyageur macht sich wichtig mit seinen Verbindungen in Rom, …

simor-an-thun-1854-12-07-a3-xxi-d296e.xml

1

… Ich bin weit davon entfernt Ihre Gegner unter dem ruthenischen Klerus weiß waschen zu wollen. Es sind darunter leidenschaftliche hochfahrende Parteimänner; die – gelinde gesprochen – Unregelmäßigkeiten, die im Jahre 1848 ungerügt blieben, haben dazu beigetragen sie unfügsam und schwer zu behandeln zu machen. Ich glaube es auch – obwohl mir vollgiltige Beweise noch nicht vorgelegen sind – daß sich unter der ruthenischen Geistlichkeit manche befinden mögen, die zum Schisma und zur russischen Regierung hinneigen, daß Sie aber wiederholt Vorwürfe, die gegen einzelne gerecht sein mögen, generalisiren und dem ruthenischen Klerus im Allgemeinen machen, ist – verzeihen Sie mir meine offene Sprache – sehr ungerecht und eben deshalb außerordentlich verletzend. Und wenn man Leute, die auf einer niederen Stufe geselliger Bildung stehen, ungerecht verletzt, so kann es nicht fehlen, daß ihre Fehler sich steigern. Die Verhältnisse der Ruthenen den Polen gegenüber müssen sie dazu treiben, daß sie entweder auf die österreichische Regierung und dann auch auf Rom oder auf die russische Regierung ihre Zuversicht für die Zukunft setzen. Mir scheint es in allerhand Thatsachen begründet, daß Hinneigung nach …

thun-an-goluchowski-1859-07-29-a3-xxi-d514.xml

15

Rom, …

Rom

… Mein sehnlichster Wunsch war seit jeher das alte ehrwürdige Rom, den Sitz des Oberhauptes der Kirche, an welcher ich mit vollem Herzen hänge, von Angesicht zu Angesicht zu sehen. Dieser Wunsch wurde durch die hohe Gnade Euerer Excellenz am 31. des verflossenen Monates erfüllt, an welchem Tage ich wohlbehalten in …

… , den Sitz des Oberhauptes der Kirche, an welcher ich mit vollem Herzen hänge, von Angesicht zu Angesicht zu sehen. Dieser Wunsch wurde durch die hohe Gnade Euerer Excellenz am 31. des verflossenen Monates erfüllt, an welchem Tage ich wohlbehalten in Rom ankam. Ich reiste über …

… nichts gehört. Erst als ich von hier weiter reisen wollte, wurde ich auf jene Verordnung durch das übrigens sehr höfliche Polizeicommissariat mit der Bemerkung aufmerksam gemacht, es dürfe meinen Paß nach Rom nicht visiren, und es sei vorzuziehen die mir unausbleibliche herrschende Contumaz lieber in …

… nicht berührt wurde. Die der deutschen Sprache unkundige Polizeibehörde begnügte sich mit dieser Erklärung und ließ mich die Gränze anstandlos passiren, nur konnte sie sich lange Zeit mit dem Primatialhußaren auf dem Bock nicht zu rechtfinden, und es kostete uns viel Mühe derselben begreiflich zu machen, die Hußaren wären keine Soldaten, sondern lediglich hußarenmäßig gekleidete Diener des Kardinals. Um consequent zu bleiben und mich keiner Unannehmlichkeit auszusetzen durfte ich meinen Paß nicht mehr gebrauchen, aber auch mich vom Primas nicht trennen, dessen Kardinalswürde übrigens mehr als hinreichend war, um mich vor jeder Behelligung und vor jeder Nachfrage um einen Paß zu schützen. In Rom angekommen blieb ich noch einige Tage beim Kardinal, der mich durchaus bei sich behalten wollte, und ich hatte große Mühe gehabt, um mich von ihm endlich los zu machen.…

… erschienen, die französischen Bischöfe wollten überhaupt ohne Ausnahme nach Rom kommen und beschweren sich darüber, daß aus dem allerchristlichsten Lande so wenige Bischöfe eingeladen worden sind. Der französische Episcopat hätte die Abhaltung eines wirklichen allgemeinen Conciliums gewünscht. Der Papst habe allen Bischöfen die Wohnung und die Verpflegung in den päpstlichen Pallästen angeboten, die meisten haben das Anerbieten angenommen. Die …

… vorzüglich wegen Förderung des Concordates nach Rom gekommen ist. Der …

… bereits vom Papste empfangen wurde, und seine Audienz über eine Stunde gedauert habe, dürfte Euerer Excellenz schon bekannt sein. Ich finde es nicht politisch, jedermann zu sagen, der Erzbischof sei wegen Verhandlungen über das Concordat nach Rom gekommen. Ich war noch nicht beim dem Heiligen Vater, hoffe aber in einigen Tagen zu der angesuchten Audienz zugelassen zu werden. Leider mußte ich mich diesfalls an den …

… geköpft wurde. Der Kardinal staunte und sagte „Sie dürfen überzeugt sein, wir wollen daß das Concordat zu Stande komme, aber in der Ehefrage kann der Heilige Stuhl in alle Forderungen der Regierung nicht eingehen; ich bin überzeugt – sagte ich – daß von Sr. Majestät jeder Gedanke ferne sei, zu verlangen, daß irgend ein katholischer Grundsatz aufgegeben werde, im Übrigen lasse sich eine Verständigung erzielen. Der Kardinal, auf die mit dem Erzbischofe von Wien zu pflegenden Berathungen hinweisend, entließ mich mit der Bemerkung, er wolle mich noch sprechen. Worauf ich mich entfernte und ging zum Erzbischofe, um demselben den ganzen Verlauf der Audienz zu erzählen. Der Erzbischof hat mir aufgetragen, die früheren ungarischen kirchlichen Verhältnisse zu beschreiben und überall mit Beispielen zu erläutern. Euere Excellenz können versichert sein, daß ich der Aufforderung nach Kräften entsprechen werde. Ich wundere mich nur darüber, daß man in Rom jene Verhältnisse nicht kennt, noch mehr wundere ich mich aber über die Bonirtheit derjenigen Menschen, welche jene Zustände verschweigen, um nur gegen das Concordat agitiren zu können. Die Berufung protestantischer Professoren wird ebenfalls sehr oft wider den guten Willen der Regierung geltend gemacht. …

… . Ganz anders sind die Franzosen in Rom vertreten, der Botschafter hat um sich 12 Individuen, welche fortwährend um den Papst oder um die einflußreichen Prälaten sich bewegen. Sie treten überhaupt mit Pomp auf, üben Werke der Hospitalität und der Barmherzigkeit aus, imponiren daher den Italienern gewaltig. Die Stadt wimmelt nicht nur von französischen Soldaten, sondern auch von den Geistlichen dieser Nation; beinahe jedes Jahr entsteht irgend ein neues französisches Institut, und es ist hier nur eine Stimme darüber, daß die auswertigen Missionen ohne Frankreichs Schutz nicht bestehen könnten. Der neue Befehl des Kaisers …

… bekleidet, derselbe, der in der St. Karlskirche zu Rom ein feierliches „Te Deum“ abgehalten hat, als der [?] Marschall sich von …

… ist die verhassteste Persönlichkeit in Rom, er soll nicht zu der französischen Partei gehören und mit uns gut meinen, sein Einfluß ist allerdings groß, aber nicht hinsichtlich der kirchlichen Fragen, da er kein gelehrter Theolog ist. Die politische Stimmung des Volkes soll sehr schlecht sein, die Besseren sehen in den französischen Soldaten die Erhaltung der Ordnung und wünschen nicht den Abzug derselben.…

… (Über die Ruinen, Museen, Kirchen und Kunstschätze Rom’s will ich nichts schreiben, diese sind Euerer Excellenz ohnehin wohl bekannt.) Die gelehrtesten Geistlichen in …

… ’s will ich nichts schreiben, diese sind Euerer Excellenz ohnehin wohl bekannt.) Die gelehrtesten Geistlichen in Rom sind unfreiwillig die Jesuiten, es ist nicht wahr, daß der Papst gegen die Gesellschaft feindselig gestimmt ist, unlängst hat er sie besucht, und es soll keinem Zweifel unterliegen, daß bei der nächsten Kardinalpromotion den rothen Huth ein Jesuit erhalten werde. Die Kirchen der Jesuiten sind hier nach den großen Basiliken die glänzendsten und die besuchtesten.…

simor-an-thun-1854-11-11-a3-xxi-d296a.xml