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Istanbul

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… nach Constantinopel eingesendet und durch das kaiserlich österreichische Ministerium in Vereinigung mit dem dortigen russischen Bevollmächtigten bevorwortet werden möchten, damit der …

… 19. Es wollen auch von uns Zöglinge aufgenommen werden nach Constantinopel in die Medicinische und Ingeneirschule auf kaiserliche Kosten.…

priester-an-strossmayer-1850-06-16-a3-xxi-d57.xml

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… , welcher in Folge von Briefen, die er gestern aus Constantinopel erhalten hat, bereits morgen (Montag) seine Rückreise antritt, bedauert sehr aus diesem Grunde die hiesigen Cabinette und Collegien nicht mehr besehen zu können. Er erstattet seinen verbindlichsten Dank für die ihm von Eurer Excellenz gewidmete Aufmerksamkeit und bittet, die ihm versprochenen sämmtlichen Gesetze und Réglements über das österreichische Studienwesen der ottomanischen Bothschaft für ihn gefälligst übermitteln zu wollen. Ich hatte mit ihm eine sehr lange Unterredung, in welcher ich mich bemühte, so viel seine ziemlich oberflächliche Kenntnis der französischen Sprache und noch mehr seine trotz aller Reisen ganz eigenthümliche Anschauungsweise es mir möglich machten, ihm die Grundzüge unserer Schuleinrichtungen verständlich zu machen. Er schien lebhaftes Interesse an meinen Mittheilungen zu finden, machte mehrere Aufzeichnungen und bath mich, mir von …

… erhalten hat, bereits morgen (Montag) seine Rückreise antritt, bedauert sehr aus diesem Grunde die hiesigen Cabinette und Collegien nicht mehr besehen zu können. Er erstattet seinen verbindlichsten Dank für die ihm von Eurer Excellenz gewidmete Aufmerksamkeit und bittet, die ihm versprochenen sämmtlichen Gesetze und Réglements über das österreichische Studienwesen der ottomanischen Bothschaft für ihn gefälligst übermitteln zu wollen. Ich hatte mit ihm eine sehr lange Unterredung, in welcher ich mich bemühte, so viel seine ziemlich oberflächliche Kenntnis der französischen Sprache und noch mehr seine trotz aller Reisen ganz eigenthümliche Anschauungsweise es mir möglich machten, ihm die Grundzüge unserer Schuleinrichtungen verständlich zu machen. Er schien lebhaftes Interesse an meinen Mittheilungen zu finden, machte mehrere Aufzeichnungen und bath mich, mir von Constantinopel aus durch seinen der französischen Sprache vollkommen kundigen Secretär in der Folge schreiben zu dürfen, worauf ich natürlich meine Bereitwilligkeit, ihm jede gewünschte Aufklärung geben zu wollen, erklärte. Schließlich stellte er mich noch dem …

neumann-an-thun-1851-04-13-a3-xxi-d113.xml

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… Die orientalische Kirche geht in diesem Augenblicke nicht blos großen innern Evolutionen, sondern wie es scheint, offenbar ihrer innern Auflösung entgegen. Sie besitzt zwar die Dogmen und sakramentalischen Heilsmittel der katholischen Kirche, allein da ihr das Papsthum, das lebendige centrum unitatis, das wahre Palladium ächter geistiger Freiheit fehlt, so hat sie keine selbstständige Theologie, keine geistliche Wissenschaft entwickeln können. Sie ist versteinert in ihren äußeren Formen und Ceremonien und vermag nirgends den Angriffen der von allen Seiten auf sie eindringenden occidentalen modernen Cultur mit ihren revolutionären, alles geistliche zu zersetzen strebenden Tendenzen geistig zu widerstehen. Dem fanatischen aber bornirten türkischen Mohamedismus gegenüber hat sie allerdings eine große Lebensfähigkeit gezeigt, allein das Türkenthum hat trotz seiner Verachtung gegen das Christenthum 4 Jahrhunderte hindurch ihren inneren Zusammenhang, ihre mechanische Einheit aufrecht erhalten, indem es das Patriarchat von Konstantinopel als einheitliche Handhabe benutzte, um die orientalischen Geister zu regieren und im Zaume zu halten.…

… bestehenden orientalischen Kirche sichtbar geworden. Äußerlich hat sie insbesondere den Bestrebungen der einzelnen Nationalitäten nach Unabhängigkeit nicht zu widerstehen vermocht. Eine Nationalität nach der andern fällt vom Patriarchenstuhl in Constantinopel ab und versucht, sich als besondere unabhängige Kirche zu formieren. Schon im 16. Jahrhunderte formierte sich …

… als ein die Jurisdiktion und Leitung des Patriarchen in Constantinopel nicht mehr anerkennendes Patriarchat. Nachdem dann …

… eine nicht vom Staate, aber wohl vom Patriarchenstuhle in Constantinopel unabhängige Synode ein. In neuester Zeit hat sich die schismatische slawische Kirche in …

… vom Stuhl in Constantinopel als unabhängig erklärt, darauf …

… an eingeleitet und beharrlich durchgeführt. Man hat von den Unirten keineswegs einen Übertritt zu dem russischen Glaubensbekenntnis gefordert, man hat nicht einmal das Aufgeben der florentinischen Artikel von ihnen verlangt, man hat sich vielmehr lediglich begnügt, das Land mit dem römischen Stuhl gewaltsam abzulösen und sie dem Synod faktisch zu unterwerfen. Nur die Seminarien hat man russisch eingerichtet in denselben den russischen Katechismus (Mogilas) nur russische Lehrbücher der Theologie eingeführt etc. Man vermeidet es auf das Sorgsamste die Artikel des Concilii florentini zu berühren und hofft diese dann wohl allmälig zu Vergessenheit zu bringen. Obgleich die russische Kirche Constantinopel als die Mutter ansah, von dort aus auch vielfach Metropoliten, Bischöfe und Clerus erhielt, so blieb sie doch viel länger mit …

… in bald festerer bald loserer Verbindung als Constantinopel selbst. Erst während der Invasion der Mongolen schliefen diese Relationen allmälig gänzlich ein. So lange die Verbindung mit …

… erhielt seine Bischöfe lediglich von Constantinopel geschickt, jede Beziehung und Verbindung mit …

… Endlich wurde das Mongolenjoch abgeworfen, aber die russische Kirche gewann nichts dabei. Sie kam aus der Abhängigkeit des Stuhls von Constantinopel in die sich allmälig entwickelnde Sklaverei des drückendsten Cäsaropapismus der Czaren von …

… hergestellt hatten. Die Czaren hielten anfangs noch die Verbindung mit dem Patriarchen von Constantinopel fest. Die langjährigen Verbindungen, die alte Sympathie des Clerus und Volkes zu dieser Mutterkirche ließen sich nicht so leicht zerreißen. Aber der Patriarchenstuhl in …

… fest. Die langjährigen Verbindungen, die alte Sympathie des Clerus und Volkes zu dieser Mutterkirche ließen sich nicht so leicht zerreißen. Aber der Patriarchenstuhl in Constantinopel war damals schon kirchlich und moralisch tief gesunken. Der Bruch mit …

… sendete. Der Czar setzte vielmehr nach Willkür Einheimische, die in der Regel noch gefügiger als die Fremden waren als Bischöfe ein und ab, kaum wurde noch zum Schein die Bestätigung von Constantinopel nachgesucht. Hin und wieder kamen aber doch noch Appellationen nach …

… nachgesucht. Hin und wieder kamen aber doch noch Appellationen nach Constantinopel vor und wenn sie auch weiter keine Folge hatten, als etwa demüthige Vorstellungen und Bitten des Patriarchen beim Czaren, so fanden diese doch solche, wenn auch entfernte Kenntnisnahmen der Patriarchen von russischen innern Kirchenangelegenheiten unbequem und setzten im 16ten sec. ohneweiters ein inländisches nationales Patriarchat in …

… ein, welches bald völlig unabhängig von Constantinopel ward. Sie erzwangen die Einwilligung und Anerkennung der vier orientalischen Patriarchen wie man behauptet durch klingende Überzeugungsmittel und durch die Drohung, man werde sich sonst mit …

… gebrochen. Seine Nachfolger waren schwache fügsame Männer. Es sank in der öffentlichen Meinung und Achtung des Volkes, weil die Träger desselben nicht inponierten. Eigentlich aber hat es nie feste kirchliche Wurzel in den Herzen des Volkes geschlagen. Es war eine willkürliche von der weltlichen Macht eingesetzte fremde Pflanze. In den Volksgefühlen und Traditionen lebte nur der ferne Patriarch von Zaarigorod (Constantinopel) als wahres Haupt der russischen Kirche. So konnte demnach …

… und zwar in sehr hohen Zirkeln die Frage aufgeworfen [worden], ob nicht jetzt der Zeitpunkt gekommen und ob es nicht am gerathensten sei, daß der Kaiser eine andere loyale Stellung der orthodoxen Kirche gegenüber einnehme, ob er nicht etwa definitiv erklären solle, er gehöre zwar der Kirche an, sei aber nicht ihr Haupt. Diese solle vielmehr frei und unabhängig sich selbt regieren und bewegen dürfen, indem er nur dann seine Pflicht als Monarch des mächtigsten von 100 Völkern bewohnten Reiches allen seinen Unterthanen, (also auch den Staroverzen) Schutz und Toleranz in Bezug auf ihre religiösen Anschauungen zu gewähren, unbeengt nachkommen könne. Das sei ja auch die Stellung der übrigen Monarchen Europas und das bestehende russische Gesetzbuch nenne selbst den Kaiser nur den Vertheidiger und Protector der orthodoxen Kirche, wenn er auch faktisch bisher als deren Haupt und Regierer sich gerirt habe. Wenn diese Frage, die sich mit jedem Augenblick mächtiger aufdrängt erst ernstlich diskutiert wird so wird man zunächst fragen müssen, wer die Leitung und Regierung der orthodoxen Kirche übernehmen soll. Sie wird befreit vom Cäsaropapismus und der weltlichen Regierung, aber sie bedarf einer einheitlichen Leitung, also eines inländischen unabhängigen Patriarchen, oder der Unterwerfung unter einen fremden, von dem die Wahl nur unter Constantinopel oder …

… Nun etwa Constantinopel? Die Sympathie des Volkes wäre wohl für ihn! Aber soll sich …

… in Bezug auf seine Kirche dem Unterthan eines fremden, dazu mohammedanischen Monarchen unterwerfen, einem Patriarchen, der seine Stelle vom Sultan erkauft. Und nun gerade im gegenwärtigen Augenblicke, wo das Patriarchat Constantinopel im sichtbaren äußern Verfalle, wo eine Provinz nach der andern von ihm abfällt und sich kirchlich selbständig konstituiert?…

… will das Volk sich von Constantinopel losreißen, es will seinen phanariotischen Clerus los sein und verlangt einen Clerus mit mit slavonischem Ritus. Hätte man in diesem Augenblicke eine Anzahl tüchtiger Mönche und Weltgeistlicher von slavonischem Ritus, wie ich sie oben angedeutet, …

memorandum-orientalische-kirche-od-a3-xxi-d653.xml

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… verbunden, in außerordentlichen, ausschließlich geistlichen Dingen sich an den ökumenischen Patriarchen nach Constantinopel, niemals aber nach …

memorandum-agitation-clerus-1860-a3-xxi-d654.xml

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… (im Gegensatz zu Neu-Rom oder Constantinopel) von romanischem Blute, und daß die römische Religion die ihres geliebten Kaisers sei. Es wäre gut, diesen Hirtenbrief etwa im nichtamtlichen Theil der Wiener Zeitung veröffentlichen zu lassen. Ohne die Zustimmung Euerer Exzellenz wollte ich dieses jedoch nicht veranlassen, und ich erlaube mir, dabei die Bedenken zu äußern, die etwa der Veröffentlichung im Wege stehen. Es wird nämlich der Bischof und das Bisthum immer Erzbischof und Erzbisthum genannt. Der Grund ist, daß dieses Bisthum bis zur Union mit …

heufler-an-thun-1850-07-12-a3-xxi-d61.xml

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… . On y a introduit beaucoup d'usages latins qui ne concordent pas et même font contraste à l'esprit et à la symbolique du rit grec. Les changements ont donné à un proverbe dérisoire: que les unis ont fait Constantinople sans atteindre …

terlecki-an-thun-1860-08-08-a3-xxi-d601.xml

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… und Constantinopel.…

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