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Galicia

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… und Galizien zu conspiriren, daß ein Officier und eine Dame (das weiß ich nur von zwei Männern, deren ich schon Erwähnung gemacht habe, ich kann also den Inhalt des Gesprächs nicht genau wiedergeben) mit Briefschaften in …

schreiner-an-helfert-1855-07-29-a3-xxi-d347.xml

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… Sprache für Galizien und …

… Sprache für Galizien, die …

… nur die polnischen Bewohner Galiziens in Kenntnis gesetzt, während doch allen Bewohnern der …

… , die Verordnung Nr. 2 nur in Galizien, die Verordnungen Nr. 10 und 12 nur in den …

… , über die Vereinigung einiger Gerichtsbezirke in Galizien u. ä., gehen 24 bis 32 auf einen Druckbogen, und erst nachdem 24–32 solcher Verordnungen unübersetzt und ungedruckt bleiben, werden per Gemeinde 2 NKr erspart. In manchen Fällen ist aber das Ausscheiden solcher und ähnlicher Verordnungen aus den …

… Anmerkung am unteren Blattrand: Aus den andern Kronländern liegen die "übersetzten Abdrücke" nicht vor, da (mit Ausnahme Galiziens) in keinem Lande seit Jänner 1860 auch nur ein Gesetz in den Landessprachen kundgemacht worden ist.…

… und einiger Kreisämter in Galizien (wurde polnisch kundgemacht) etc.…

… Nr. 44 Besitzfähigkeit der Juden in Galizien (wurde nur in das Polnische und Ruthenische übersetzt)…

promemoria-ueber-gesetzkundmachung-oesterreich-von-sembera-1860-05-a3-xxi-d587.xml

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… . Les 22 monastères de la Gallicie firent un suprême et sublime effort en demandant qu'on les réunit aux obscurs et pauvres couvents de la …

… a nommé pour cet emploi un pieux et [?] Père polonais, qui serait sans doute également agrée par la Province de Gallicie. Si les distances ne rendent pas impraticables ce noviciat commun, il y aurait avantage spirituel et matériel à réunir sous une même direction tout les novices dont l'émulation, les bons exemples et la persévérance croîtraient avec le nombre. …

… ] en 1720, prouve qu'on peut une seconde fois et rapidement, par une confédération intelligente de toutes les forces, rendre à l'institut toute la rigueur primitive. L'assentiment du Saint Siège ne peut manquer à cette œuvre qui trouvera également un puissant auxiliaire dans la piété de sa majesté Apostolique. Il suffira d'ailleurs de consolider et d'étendre à des proportions limitées ce qui déjà subsiste en partie. La Province de Gallicie possède un archimandrite et un chapitre provincial. Les mêmes privilèges sont indispensables aux monastères de la …

… . Le protoarchimandrite alternativement nommé dans l'un ou l'autre province aura la suprême intendance. Velehrad pourrait être le pont central d'où son action s'exercerait à la fois et sur le noviciat, et sur la typographie et sur les deux provinces de Gallicie et de …

pitra-an-thun-1860-09-04-a3-xxi-d608.xml

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… ganz wohl im Stande ist, eine Lehrkanzel der theoretischen (mathematischen) Physik mit Nutzen zu versehen. Ein minder günstiges Urtheil muß ich über seine praktische Befähigung fällen. Nicht der Umstand, daß ihm bisher die Gelegenheit zur praktischen Durchbildung fehlte, flößt mir Bedenken ein, sondern seine durchaus einseitige, mathematische Richtung und prinzipielle Geringschätzung der physikalischen Praxis. Arbeiten, welche keine Differenzial- und Integralzeichen enthalten, sind in seinen Augen höchst untergeordnete, und seine einseitige Auffaßung des Zweckes und der Bedeutung der Analysis auf dem Gebiethe physikalischer Forschung dürften Euer Excellenz daraus entnehmen können, daß er mir gegenüber allen Ernstes behauptete, alle Ergebnisse mathematisch-physikalischer Untersuchungen seien, insoferne sie keine Fehlschlüsse enthalten, als solche schon Naturgesetze, die einer Bestättigung durch die Erfahrung nicht erst bedürften. Auch hält er an dem Glauben fest: wer auf mathematischem Felde zu Hause sei, werde alles Übrige leicht von selber treffen. Dies ist aber nach meinen, an mir selbst und an meinen Schülern gemachten Erfahrungen durchaus nicht der Fall, und gerade in Galizien habe ich in dieser Hinsicht wenig erfreuliche Erfahrungen gemacht. Bei hoher Meinung von sich selber erwiesen sich mir die polnischen Kandidaten, ein paar ehrenvolle Ausnahmen abgerechnet, meistens sehr unanstellig; den Hang zur Schluderei und Unsauberkeit, der leider! auch anderwärts zu finden und die Ursache des traurigen Aussehens so vieler physikalischer Kabinette ist, kann man ihnen mit größter Mühe kaum abgewöhnen, und ihre Energielosigkeit vermöge welcher sie nur mit Widerstreben dahin zu bringen waren, sich durch die jedem Anhänger entgegentretenden Schwierigkeiten von erneuertem Anlaufe nicht abschrecken zu lassen, hat mir oft Verdruß gemacht. …

pierre-an-thun-1858-05-20-a3-xxi-d452.xml

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… nach dem Beispiele Galliciens, …

… mit Gallicien vereinigt werden sollen, die nicht magyarischen Völker…

… und Gallicien festgestellt werden wird. In den Berührungen mit der Gemeinde sollte…

… keine andere als die für Gallicien bestimmte sein, weil man für diesen kein abgesondertes Gouvernement zu errichten braucht, während dem …

osegovic-ueber-slowaken-1849-a3-xxi-d656.xml

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… habe ich einer reiflichen Erwägung unterzogen und mich auch bereits bestimmt gefunden in Betreff Galiziens angemessene Modificationen der dort geltenden Bestimmungen über die gerichtliche Geschäftssprache bei …

note-nadasdy-an-goluchowski-1860-01-06-a3-xxi-d525f.xml

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… Obwohl ich es für sehr wünschenswerth erachte, daß die Bestimmungen über den Gebrauch der verschiedenen Landessprachen bei Gericht mit den diesfälligen für die politischen Behörden festgesetzten Normen möglichst in Übereinstimmung gebracht werden, so halte ich mich doch nicht für befugt in Bezug auf Galizien im eigenen Wirkungskreise und ohne allerhöchste Ermächtigung, den Gerichten in Bezug auf den Gebrauch der Geschäftssprache dergleichen Weisungen zu ertheilen, wie solche Euer Excellenz für die politischen Behörden …

… im eigenen Wirkungskreise und ohne allerhöchste Ermächtigung, den Gerichten in Bezug auf den Gebrauch der Geschäftssprache dergleichen Weisungen zu ertheilen, wie solche Euer Excellenz für die politischen Behörden Galiziens zu erlassen befunden haben, weil die Regelung der gerichtlichen Geschäftssprachen für …

… zu erlassen befunden haben, weil die Regelung der gerichtlichen Geschäftssprachen für Galizien bereits durch die Eurer Excellenz mit meiner Note vom 5. November vorigen Jahres Z. 17679 …

… mitgetheilten allerhöchsten Entschließungen vom 20. Oktober 1852 und 1. Dezember 1857 erfolgt ist, zudem aber die von Eurer Excellenz für die politischen Behörden Galiziens erlassenen Weisungen mit diesen allerhöchsten Bestimmungen nicht durchgängig übereinstimmen. …

… die während Ihrer Amtswirksamkeit in Galizien in Betreff des sprachlichen Vorganges der dortigen Gerichte und des Eindrucks, den die obigen allerhöchsten Entschließungen bei der dortigen Bevölkerung hervorbrachten, gemachten Wahrnehmungen mitzutheilen, halte ich es bei dem großen Gewichte, welches ich auf die mir mitgetheilten geschätzten Wahrnehmungen Eurer Excellenz lege, für unthunlich, es bei den bisher in …

… in Betreff des sprachlichen Vorganges der dortigen Gerichte und des Eindrucks, den die obigen allerhöchsten Entschließungen bei der dortigen Bevölkerung hervorbrachten, gemachten Wahrnehmungen mitzutheilen, halte ich es bei dem großen Gewichte, welches ich auf die mir mitgetheilten geschätzten Wahrnehmungen Eurer Excellenz lege, für unthunlich, es bei den bisher in Galizien geltenden Bestimmungen über den Gebrauch der Landessprachen bei Gericht im Allgemeinen einfach bewenden zu lassen. Ich habe mich vielmehr für verpflichtet gehalten, die mir in Betreff der Sprachfrage in …

… geltenden Bestimmungen über den Gebrauch der Landessprachen bei Gericht im Allgemeinen einfach bewenden zu lassen. Ich habe mich vielmehr für verpflichtet gehalten, die mir in Betreff der Sprachfrage in Galizien von Eurer Excellenz gütigst gemachten Mittheilungen zur allerhöchsten Kenntnis …

… zu bringen und jene Modifikationen der in Bezug auf die Gerichtssprache in Galizien geltenden Normen zu beantragen, welche mir mit Rücksicht auf die Wahrnehmungen Eurer Excellenz über den Eindruck namentlich der allerhöchsten Entschließung vom 1. Dezember 1857 bei der galizischen Bevölkerung unumgänglich nothwendig erscheinen. …

note-nadasdy-an-goluchowski-1860-01-05-a3-xxi-d525e.xml

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… insbesondere zur Erstattung des Gutachtens auf, ob die Bestimmungen der allerhöchsten Entschließung vom 20. Oktober 1852 über die Gerichtssprache in Galizien und …

… über den Gebrauch der verschiedenen Landessprachen bei Gericht abgesonderte Bestimmungen, welche ich Euer Excellenz mit Bezug auf meine Note betreffend den Stand der Regelung der Geschäftssprache in Galizien, …

note-nadasdy-an-goluchowski-1859-11-05-a3-xxi-d525b.xml

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… Die Verschiedenheit der Verhältnisse, welche in dieser Beziehung in Galizien, …

Galizien

note-nadasdy-an-goluchowski-1859-11-05-a3-xxi-d525a.xml

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… Mit Bezug auf meine Note betreffend den Stand der Regelung der gerichtlichen Geschäftssprache in Galizien, …

note-nadasdy-an-goluchowski-1859-11-05-a3-xxi-d525.xml

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… Wenngleich keine schriftlichen Beschwerden in dieser Richtung bei den Centralstellen vorgekommen sein mögen, so kann ich dennoch nicht unbemerkt lassen, daß nach meinen Notizen und namentlich der während meiner Amtsverwaltung in Galizien gemachten Erfahrungen der besprochene Vorgang allgemeine Mißstimmung und Unzufriedenheit hervorgerufen hat und daß dieser Stimmung eben in neuester Zeit anläßlich des italienischen Krieges seitens der Bevölkerung nicht allein …

… gemachten Erfahrungen der besprochene Vorgang allgemeine Mißstimmung und Unzufriedenheit hervorgerufen hat und daß dieser Stimmung eben in neuester Zeit anläßlich des italienischen Krieges seitens der Bevölkerung nicht allein Galiziens, sondern auch der übrigen betreffenden Länder ein nur zu laut sprechender Ausdruck gegeben wurde, der übrigens auch im gegenwärtigen Augenblicke noch nicht verklungen ist.…

… , Galizien mit …

Galizien

… mit allerhöchster Entschließung vom 20. Oktober 1852 hinsichtlich der Geschäftssprache der Gerichtsbehörden im Verkehre mit Partheien getroffene Einrichtung hat nach den Wahrnehmungen, die ich als Statthalter von Galizien zu machen die Gelegenheit hatte, nicht nur nicht befriediget, sondern vielmehr einen sehr nachtheiligen Eindruck hervorgerufen, weil für die Verhandlungen in Streitsachen, wobei ein Advokat intervenirt, der Gebrauch der deutschen Sprache unbedingt angeordnet, ferner verfügt wurde, daß bei allen Ausfertigungen an Partheien die deutsche Sprache anzuwenden und in ausnahmsweisen Fällen an Landleute die Ausfolgung bloßer Übersetzungen des deutschen Urtextes gestattet sei.…

… So wenig übrigens schon die bezogene Anordnung für Galizien geeignet war, dem sehr fühlbaren Bedürfnisse zur Anwendung einer für die Partheien verständlichen Sprache in den Ausfertigungen an dieselben und bei den Verhandlungen mit denselben die gebührende Rechnung zu tragen, so mußte die in Folge allerhöchster Entschließung vom 1. Dezember 1857 herabgelangte Erläuterung des Absatzes 3 der obigen Anordnung den ungünstigen Eindruck nur noch mehr steigern, indem nach dieser Erläuterung für die Vorträge der Staatsanwälte und Vertheidiger bei den Schlußverhandlungen in Strafsachen selbst bei den der deutschen Sprache nicht kundigen Angeklagten die Anwendung der deutschen Sprache unbedingt angeordnet, sonach eigentlich das mit allerhöchster Entschließung vom Jahre 1852 gewährte Zugeständnis zur Anwendung der Landessprache in solchen Fällen ausdrücklich zurückgenommen wurde.…

… und Galizien, in Anwendung zu treten hätten.…

Galizien

… Betreffs Galiziens dürften Euer etc. im Falle der Übereinstimmung mit meinen Ansichten sich geneigt finden, schon jetzt die entsprechenden Anordnungen für die dortländigen Gerichtsbehörden zu erlassen, indem gegen diese Einleitung, wie ich darzulegen die Ehre hatte, in keiner Beziehung ein Anstand obwaltet. Jedenfalls werden mich Euer Exzellenz zum besonderen Danke verpflichten, wenn Euer Exzellenz mir die eigene Schlußfassung in dieser Angelegenheit mit gefälliger Beschleunigung geneigtest eröffnen wollten.…

note-goluchowski-an-nadasdy-1859-12-21-a3-xxi-d525c.xml

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… Die auf diese Weise der katholischen Kirche sich anschließenden Russen, würden dann allerdings in irgend einer russinischen (ruthenischen) Diözese, etwa in Galizien eingeschrieben und in dieselbe aufgenommen werden müssen. Den lateinischen Bischöfen (z.B. in …

memorandum-orientalische-kirche-od-a3-xxi-d653.xml

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… ist, sondern auch diese auf die Assimilierung der unirten mit der griechischen Kirche noch immer abzielt, geht auch aus der Agitation hervor, welche die Geistlichkeit unter den mit den Russen an Charakter, Neigungen und Sprache so ähnlichen Rußniaken (Ruthenen) in Galizien, an der Nordgrenze von …

memorandum-agitation-clerus-1860-a3-xxi-d654.xml

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… eine prinzipielle Verschiedenheit in Beziehung auf die Behandlung der Dotation der Geistlichkeit beider Ritus nicht besteht, wohl aber hinsichtlich beider eingenthümliche Verhältnisse obwalten, welche eine abgesonderte Verhandlung erheischen. Was Galizien anbelangt, so ist auch von den> in …

… <Auf die Kuraten lat. rit. in Galizien haben die ad 6. dargestellten Vorschriften bezüglich der Bemessung der Congrua Anwendung.…

… Die griechisch-katholischen Bischöfe in Galizien bemerken, daß die Erhöhung der Pfarrdotation als ein Belohnungsmittel behandelt und nur denjenigen zu Theil werden solle, die ihrem Berufe allseitig entsprechen, wodurch sich <der Aufwand für die erste Zeit um etwas vermindern würde.>…

materialien-zur-regelung-kirchlicher-angelegenheiten-1850-1855-a3-xxi-d90.xml

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… die Bemerkung gemacht, daß seines Wissens Privatstiftungen, welche zur Ausbildung der Jugend gewidmet sind, dieser Bestimmung nicht immer zugeführt würden, wodurch der Wille des Stifters vereitelt werde. Er müsse zur Unterstützung dieser Behauptung auf eine Stiftung in Galizien hinweisen, welche im Jahre 1808 von einem gewissen …

macher-ueber-dydynskische-stiftung-1860-09-22-a3-xxi-d613.xml

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… , wer in Galizien mit den Russen simpatesirt [sic!]. Weil es nun auf diese Weise nicht ging, und man in dieser Hinsicht uns nicht beikommen konnte, fing man an, unseren Glauben in Zweifel zu ziehen; – dieselbe uns feindliche Parthei, die zwar niedergestürzt, jedoch nicht vernichtet ist, flüchtete sich hinter die Kirche. Die Kirche, oder richtiger gesagt, die Geistlichkeit ist es, welche nun mit uns den Kampf eröffnet. Gesichter, welche im vorigen Jahre schon ganz verschwunden waren, tauchten wieder hie und da als Seemöwen auf und erhoben hinter den Ohren der leicht Zugänglichen ein Zettergeschrei: die katholische Kirche sei in Gefahr, – weil man in den Schulen und selbst die Theologie ruthenisch zu lernen beabsichtige.…

kuziemski-an-thun-1849-11-19-a3-xxi-d14.xml

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… Liegt diese Gegend nördlicher Seits an ein hohes Waldgebirge und gränzt gegen Galizien an den sogenannten Bezkied [Bezkid], der Boden selbst ist zu den unfruchtbaren als üppigen zu rechnen, würde bei Weitem mehr eintragen, wenn der Fleiß in Anspruch genommen und das Volk ihr Vertrauen nicht so viel in die Natur setzen würde, was zu Folge hat, daß bei dem geringen Feldertrage der Landmann oft Tage lang hungern, ja auch scheiden muß, weil er keine Nahrung hat und dennoch wird er von der eigenen Geistlichkeit sehr unterdrückt, die ihren Vortheil durch verschiedene fast abergläubische Vorstellungen zu benützen weiß.…

kleemann-an-thun-1852-05-11-a3-xxi-d204.xml

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… als Statthaltereirath wie nach Galizien ginge und vielfache Geschäftsroutine besitzt;…

helfert-an-thun-1853-08-23-a3-xxi-d226.xml

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… 3. Seit mehreren Jahren ist man in mehreren Kronländern (Galizien, …

gutachten-halbtaegiger-unterricht-von-krombholz-1856-08-17-a3-xxi-d383g.xml

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… Nach diesen Bestimmungen wurde seit mehr als 50 Jahren in Ländern, in welchen die politische Schulverfassung Geltung hatte, vorgegangen, ohne daß – soweit es dem Gefertigten bekannt ist – von einem Ordinariate oder Konsistorium ein Bedenken erhoben worden wäre. Auch waren alle Judengemeinden mit Ausnahme einiger in Galizien mit der für ihre Schulen angeordneten Aufsicht einverstanden. Diese Aufsicht hat sich in mehr als einer Hinsicht sehr ersprießlich bewiesen. Die Israeliten fühlten sich durch die angeordnete Aufsicht sehr geehrt und waren daher bemüht, die Schulen nach den bestehenden Vorschriften einzurichten. Ohne diese Aufsicht wären die jüdischen Schulen zu keiner regelmäßigen Ordnung gelangt. Die Ortsseelsorger sowie die Schulbezirksaufseher wurden beim Besuche dieser Schulen jederzeit mit einer ihrem Stande und Stellung gebührenden Achtung empfangen. Die jährliche Schulvisitation und Prüfung wurde von den Israelitengemeinden durch eine besondere Theilnahme ausgezeichnet. Gefertigter war durch 28 Jahre Aufseher und Leiter, auch Schulbezirksaufseher einer bedeutenden israelitischen Schule. Er gewann bald das Vertrauen der Gemeinde, welche in Folge seiner Aufforderungen die Schule aufs Zweckmäßigste einzurichten bemüht war.…

gutachten-aufsicht-schulen-israeliten-von-krombholz-1856-08-23-a3-xxi-d383o.xml

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… , wo die Versuche einer selbstständigen ruthenischen Literatur in den letzten zwey Dezennien aufzukeimen begannen, von der russischen Regierung den heftigsten Widerstand fanden, die lateinischen Lettern anzunehmen, weil die jenseitige Regierung hierin eine thatsächliche Absonderung der kleinrussischen Literatur von der großrussischen erblickte und daß andererseits die in ähnlichem Sinne versuchten Bemühungen der kaiserlich österreichischen Regierung in Galizien durch die Agitation der Träger der ruthenischen Literatur, die zumeist dem griech.-kath. Klerus angehören, vereitelt worden sey; weil letztere durch die Besorgnis beherrscht werden, daß durch die Einführung der lateinischen Lettern die emporkeimende ruthenische Literatur in …

… durch die Agitation der Träger der ruthenischen Literatur, die zumeist dem griech.-kath. Klerus angehören, vereitelt worden sey; weil letztere durch die Besorgnis beherrscht werden, daß durch die Einführung der lateinischen Lettern die emporkeimende ruthenische Literatur in Galizien der großrussischen entfremdet werde.…

goluchowski-an-thun-1859-07-15-a3-xxi-d512.xml

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… zur Sprache gebrachten Unzukömmlichkeiten in Betreff des mangelhaften Unterrichts der lateinischen Sprache in den galizischen Gymnasien nachstehende Äußerung abzugeben. Es unterliegt keinem Zweifel, daß in Galizien die Gymnasialschüler nach dem früheren Unterrichtsplane sich mit mehr Geläufigkeit in der lateinischen Sprache auszudrücken vermochten. Diese Erscheinung findet nicht etwa in der Unvollkommenheit der gegenwärtigen Unterrichtsmethode, wohl aber darin ihre Begründung, daß in der Vorzeit mehr Unterrichtsstunden dem Latein zugewendet und den Schülern mehr Pensa zur häuslichen Ausarbeitung auferlegt wurden. Dagegen vereinigen sich alle Sachverständigen in dem Ausspruche, daß die gegenwärtige Unterrichtsmethode der Gymnasialjugend weit mehr zusage und daß anerkannt werden muß, wienach die Schüler dermalen den Geist der lateinischen Sprache viel gründlicher studiren und daher trotz der mangelnden Sprachgeläufigkeit die Klassiker besser verstehen. Wenn somit ein absolvirter Gymnasiast – sobald derselbe die Maturitätsprüfung mit entsprechendem Erfolge abgelegt hat – dem geistlichen Stande sich widmet, so unterliegt es keinem Zweifel, daß es ihm ein leichtes sein werde, gleich im ersten Jahrgange des theologischen Studiums, wo wie bekannt die Unterrichtssprache die lateinische ist, die nothwendige Sprachgeläufigkeit sich eigen zu machen.…

goluchowski-an-thun-1853-09-18-a3-xxi-d234.xml

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… während Höchstdessen Anwesenheit in Galizien den Bestand des 3. Gymnasiums in …

… ausgesprochene Ansicht lediglich in Folge meines augenblicklichen Unmuthes hervorgerufen worden sey, glaube ich meine Wahrnehmungen über die Rührigkeit der Ruthenen in Galizien Ihnen mittheilen zu sollen, ohne Ihnen geradezu meine Ideen aufdringen zu wollen. Vor allem zerfällt der ruthenische Volksstamm in zwey Theile…

goluchowski-an-thun-1851-09-20-a3-xxi-d122.xml

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… Streichung: in den Diözesen Galiziens.…

entwurf-kaiserliche-entschliessung-kirchliche-vermoegensverwaltung-1858-a3-xxi-d489.xml

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… in Galizien geboren, Sohn des Kreiskommissärs …

… , kehrte aber nach dem Tode unserer Mutter nach Galizien zurück und kam im Jahre 1839 neuerdings an die …

dunajewski-an-thun-1852-11-21-a3-xxi-d175.xml

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… Mit großem Befremden sehe ich neben den drei mir bereits bekannt gewordenen Stellen noch eine vierte angemerkt, wo blos die Ausdrücke Šváb, švábský abzuändern seien. Ich muß es Euer Excellenz offen gestehen, daß ich mich vergebens nach einem stichhaltigen Grunde zu dieser Änderung umsehe, auch nicht einsehe, welches Bedenken gegen den Gebrauch des Namens in der Reiseskizze erhoben werden könnte. An ein Schimpfwort ist doch auch nicht im Entferntesten zu denken, weil dann der Name überhaupt und allgemein dafür gelten müßte, was doch nicht der Fall ist. Daß die ersten deutschen Ansiedler nach Gallizien [Galizien] aus …

celakovsky-an-thun-1850-10-11-a3-xxi-d75.xml

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… eingerechnet, da es nur principiell, nicht thatsächlich mit Benedictinern von St. Peter besetzt wird, ferner jene Gymnasien Galiziens , welche noch nicht definitiv bewilligt und organisirt sind.…

bonitz-an-thun-1858-07-a3-xxi-d463.xml

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Galizien hat in kirchlicher Hinsicht ganz eigenthümliche Verhältnisse, wie sie in andern Kronländern nicht zu finden sind.…

… Erzbischöfe; innerhalb derselben politischen Gränzen Galiziens bestehen zwei …

… , nicht neben einander, eine an die andere angränzend, sondern eine mit der andern coincidirend, jede mit einem Metropoliten an der Spitze. (Es ist ein Irrthum, wenn man in Galizien nur eine katholische Kirchenprovinz annimmt.) Es sind dies die katholischen Kirchen des lateinischen und des griechischen oder eigentlich ruthenisch-slavischen Ritus. Beide bilden jede für sich ein hierarchisch gegliedertes Ganzes, eine von der andern ganz unabhängig durch Einheit des Glaubens und christliche Liebe verbunden, aber durch Verschiedenheit der Liturgie, des Kirchenritus und der Kirchendisziplin geschieden – im Übrigen vollkommen gleichberechtigt, wo die Anzahl der bezüglichen Ritusbekenner und Seelsorgstationen nicht etwa entscheidend in die Wagschale zu legen kommt – keine der Andern untergeordnet, keine gegenüber der Andern privilegirt.…

… Diözese, die in Ansehung der Zahl des Klerus und der Seelsorgstationen die mindest Zahlreiche unter allen dreien lateinischen Diözesen in Galizien, berechnet ist, die Fakultät mit weit weniger genügender Anzahl Zuhörer zu versehen im Stande sein, als dies von Seiten des ruthenischen Seminars, in welchen aus weiter unten dargelegten Ursachen fast alle angehenden Kleriker der beiden griechisch-katholischen Diözesen in …

… , berechnet ist, die Fakultät mit weit weniger genügender Anzahl Zuhörer zu versehen im Stande sein, als dies von Seiten des ruthenischen Seminars, in welchen aus weiter unten dargelegten Ursachen fast alle angehenden Kleriker der beiden griechisch-katholischen Diözesen in Galizien werden erzogen werden müssen, wird geschehen können, wie dies auch bis jetzt geschehen ist, wo das Verhältnis der theologischen Zuhörer des lateinischen Ritus zu jenen des ruthenischen in einzelnen Jahrgängen im Durchschnitte wie 5:20, manchmal auch wie 2:30 war. Es gab auch Jahre, wo sich in einem oder dem andern Jahrgange nur ein einziger oder gar kein Zuhörer des lateinischen Ritus befand.…

… eine Stiftung von 10.000 fl gemacht hat. Es hat allen Anschein, daß es auch für die Zukunft bei dieser Einrichtung wird verbleiben müssen. Sollte es auch einmal zur Errichtung eines dritten griechisch-katholischen Bisthumes in Galizien kommen, so wird es auch mit den Seminaristen dieses Bisthumes ähnlich, wie mit jenen des …

… Nur ist es zweifelhaft, ob der lateinische Erzbischof sich dieser Maßnahme fügen werde. Die lateinische Geistlichkeit in Galizien, seit jeher gewohnt, in Allem und Jedem den ersten Rang behaupten zu wollen, sieht noch immer, und wird es auch künftig so thun, ihren Ritus als einen besondere Vorrechte genießenden, …

bericht-ueber-situation-katholische-kirche-galizien-1850-a3-xxi-d88.xml

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… , hier ins Auge, und als solcher ist dieser das einzige Mittel, in welchem die Gesellschaft und jedes ihrer Mitglieder ihr höchstes irdisches Gut zu verwirklichen und den Himmel hienieden erreichen kann. Ohne die Anstalt des Staates ist die Erreichung dieses Zweckes für den Einzelnen wie für die ganze Gesellschaft nicht gesichert, ja nicht recht denkbar. Der Staat ist eine so heilige Anstalt, als heilig das höchste Gut des Menschen ist, weil sich selbst eine überirdische Glückseligkeit ohne das harmonische irdische Leben nicht erreichbar denken läßt. Die Staatsglieder werden nur soweit den Staat lieben, seine einträchtliche Existenz sichern und schützen, soweit ihre Kenntnis und Liebe von ihrem höchsten Gute reicht, und sie die Überzeugung gewinnen, daß nur der Staat das einzige Mittel sei der gewissen Erreichung dessen, was sie anstreben sollen, und in der Regel, wenn auch auf irrigen Bahnen, anstreben. Hieraus ergiebt sich, daß die Staats[an]gehörigen Wissende, Unterrichte[te], Erzogene sein müssen und sollen, um die Existenz und Prosperität des Staates zu verbürgen und nicht durch Indolenz oder Fehlgriffe zu vereiteln. Dieses von seinen Mitgliedern zu verlangen, dieses von jedem Zurechnungsfähigen, und nur ein solcher kann als Staatsmitglied betrachtet werden, ist der Staat berechtigt also auch verpflichtet, so heilig verpflichtet, als heilig der Staatszweck ist. Dieses als unbezweifelbar angenommen, gelangt man zu der Schlußfolgerung: der Staat ist berechtigt, ist verpflichtet, alle Mittel in Bewegung zu setzen und in Anspruch zu nehmen, seine Mitglieder dazu zu zwingen, daß das Wissen von dem höchsten Gute des Menschen im Staate immer mehr erkannt und die Erreichung desselben durch die Erwerbung von materiellen und moralischen Mitteln auf dem Wege der Erziehung dem Volke gesichert werde. Der Staat hat das Zwangsrecht der Erziehung, der Erreichung der dazu erforderlichen Mittel. Aus diesem Standpunkte ist auch auf das Gemeinde- und Kircheneigenthum und den so oft besprochenen Schulzwang herabzusehen, dessen Aufhebung wie in Galizien keine guten Folgen gehabt, und der vielmehr so allgemein als möglich eingeführt werden sollte.…

bemerkungen-zur-schulreform-von-kwiecinski-1850-10-02-a3-xxi-d73.xml

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… C. In Galizien

… In jenen Ortschaften Galiziens, in welchen gemischte Schulen bestehen, bleibt es den Gemeindegliedern des griechisch-katholischen Ritus freigestellt, eine ganz ruthenische Schule für ihre Kinder auf eigene Kosten herzustellen und zu unterhalten. Derlei Schulen bleiben den Gemeinden für alle Zeiten zur Last und haben keinen Anspruch auf eine andere Unterstützung. Ganz ruthenisch-katholische Schulen aber, welche in Ortschaften allein bestehen, sind in Hinsicht der Konkurrenzpflichtigkeit bei Baulichkeiten und der Ergänzung der Dotation aus dem Schulfonde durchaus so zu behandeln, wie die Schulen des lateinisch-katholischen Ritus. Allerhöchste Entschließung vom 16. April 1818. Studienhofdekret 25. April 1818 Z. 4511, abgedruckt in der Anmerkung zum § 368 der politischen Schulverfassung.…

aufstellung-vorschriften-bestreitung-schulbaukosten-von-heufler-1853-05-06-a3-xxi-d203.xml

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… beschäftigte sich nur damit, die commandirenden Generäle von Gallizien und …

aufsatz-von-langenau-uber-einfluss-von-windischgraetz-1848-1849-12-a3-xxi-d23.xml

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… 7 ½ fl, Galizien fast 7 fl.…

wiese-an-unbekannt-1858-12-05-a3-xxi-d476.xml

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… , der sich in einer sehr schwierigen Zeitperiode als Choleraarzt in Galizien verwenden ließ und nunmehr seit vier Jahren seinen Pflichten als Kreisphisikus mit aller Strebsamkeit obliegt, Hochihre Gnade angedeihen zu lassen.…

weber-an-thun-1853-07-11-a3-xxi-d213.xml

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… slavischen Zunge bewohnten Galizien der Fall war, und nachdem selbst …

… der Fall war, und nachdem selbst Galizien der leichteren Administration wegen in zwei Gouvernements getheilt werden mußte,…

… , den von Russinen bevölkerten Landestheil aber mit Galizien zu vereinigen, wodurch sodann eine jede Nationalität ihre ungehinderte Entwickelung und volle Gleichberechtigung im Staatsverbande eines konstitutionellen …

… und Galizien in …

… und Galizien

… ruthenische Nationalität, als eine von der ceho-slovakischen wesentlich verschiedene, von der letzteren getrennt und an Galizien angeschlossen werden soll…

… . Selbst das Kronland Galizien mit …

… von Galizien

vortrag-ozegovich-slowaken-1849-a3-xxi-d99.xml

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… in Galizien geboren, machte den russisch-polnischen Feldzug mit und ging im Jahr 1833 mit Reisepaß nach …

unbekannt-an-thun-1851-01-29-a3-xxi-d104.xml

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… 3. Galicien :…

… behielten die Protestanten Rechtsgleichheit mit den Katholiken; für die Galizianer aber wurde das …

ueberblick-entwicklung-evangelisches-kirchenrecht-oesterreich-o-d-a3-xxi-d93.xml

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… ehrfurchtsvoll unterbreitete Darstellung des geistlichen Stiftungswesens in Galizien einer hohen Aufmerksamkeit huldreichst zu würdigen geruht, infolge dessen meine im Intresse des allerhöchsten Dienstes gestellten Anträge wegen Regulirung desselben einer reiflichen Begutachtung der hierländigen Behörden unterzogen werden. Da also nunmehr die Regulirung des geistlichen Stiftungswesens in …

… einer hohen Aufmerksamkeit huldreichst zu würdigen geruht, infolge dessen meine im Intresse des allerhöchsten Dienstes gestellten Anträge wegen Regulirung desselben einer reiflichen Begutachtung der hierländigen Behörden unterzogen werden. Da also nunmehr die Regulirung des geistlichen Stiftungswesens in Galizien in naher Aussicht steht, so glaube ich, Euer Excellenz zu diesem Zwecke noch Folgendes ehrfurchtsvollst unterbreiten zu dürfen, was ich dem Herrn …

… I. Bei dem so kläglichen Bestande der geistlichen Stiftungen in Galizien, und weil dieses Stiftungswesen in früherer Zeit noch kümmerlicher als gegenwärtig behandelt wurde, über manche geistliche Stiftung gar kein Stiftbrief errichtet wurde, manche Stiftung noch gar nicht in Erfüllung gekommen ist, dürfte auch eine Regulirung der bereits bestehenden Stiftungen im angedeuteten Zwecke liegen, und sowohl im eigenen Intresse der Stiftungen, als auch im Intresse der hohen Staatsverwaltung und vorzüglich des Religionsfondes vorzunehmen seyn. Es wäre daher, wenigstens bei größeren Pfarr- und Domkirchen eine Evidenzstellung der bei denselben bestehenden geistlichen Stiftungen mit jährlichen Stiftungsverbindlichkeiten in der Art einzuleiten, daß die Pfarrer dieselben in ein nach bestimmten Rubriken abzufassendes Verzeichnis aufnähmen, welches zu enthalten hätte: den Namen der Stiftung oder des Stifters, den Stiftungsfond oder das Stiftungskapital; zu wessen Gunsten dasselbe verschrieben ist, ob nämlich zu Gunsten der Kirche, der Stiftung überhaupt oder wie sonst; die Art der geschehenen fruchtbringenden Anlegung, ob nämlich im öffentlichen Fonde, in welchem Falle die Obligazion ganz genau zu bezeichnen und anzugeben ist, auf wen sie lautet, oder bei Privaten und diesfalls wo; welche Personen, und in welchen Anteilen sie die entfallenden Intressen genießen; welches die eigentliche und die etwa bereits reducirte Stiftungsverbindlichkeit sey; ob dieselbe genau erfüllt werde oder warum nicht; endlich ob ein Stiftbrief vorhanden sey. Die dergestalt verfassten Ausweise wären durch die Consistorien vorzulegen.…

… Die meisten Pfarrer in Galizien sind schon durch Dotazion oder auch auf andere Art in den Besitz von Holz-, Weide- u. a. Servitutsrechten gelangt, welche gewöhnlich auch in den Pfarrinventarien aufgenommen erscheinen, und deren Reinertrag denselben auch in der Congrua eingerechnet wird. Sie sind für die Pfarrer wegen ihres wirtschaftlichen Betriebes, indem sie diesfalls fast ganz auf ihren Ort angewiesen sind, von besonderer Wichtigkeit; daher bei der demnächst erfolgenden Ablösung oder Regulirung der Servituten im Intresse der Pfarreien und des Religionsfondes auch dahin gewirkt werden wird, daß die Pfarrer in dem Besitze dieser Servituten auch fernerhin erhalten werden.…

… Als insbesondere in Galizien im Jahre 1794 diesfällige Anstände und Zweifel entstanden waren, und der von den administrativen Behörden hierin zu nennende Vorgang allerhöchsten Orts in Frage gebracht worden war, erfolgte mit hohem Hofkanzleidekrete vom 3. May 1794 Z. 584 die Entscheidung dahin und wurde als allgemeine Norm bestimmt, daß die Pfarrer in allen ihren Zuflüssen und Eingängen, insoweit sie „nicht durch allgemeine Anordnungen abgestellt sind, erhalten und in vorkommenden Fällen in possessorio politischerseits geschützt werden sollen“. Die diese allerhöchste Verordnung intimirende Verordnung des galizischen k.k. Landesguberniums vom 31. May 1794 Z. 13304 erteilte den Kreisämtern in Betreff der Holzungs-, Mal- und anderer Servitutsrechte der Pfarren noch eine besondere Weisung und verordnete ihnen „daß sie im Falle der Abtretung einer der Pfarre zuständigen Servitut den Cessionarius eben so wie den Pfarrer selbst gegen eine herrschaftliche Verweigerung der Servituten schützen sollen“, um Behufs der Dotazion dem Religionsfonde das diesfällige Erträgnis zu sichern. Im Sinne dieser allerhöchsten Verordnung ergingen auch in spätern Jahren, namentlich in den Jahren 1796, 1799, 1801 und 1808 noch mehrere derlei Verordnungen in Galizien, und es wurde der Grundsatz der diesfälligen Competenz der politischen Behörden auch strenge befolgt.…

… Hinsichtlich derselben hat sich erst in neuester Zeit für die Kirchen und bezüglich den Religionsfond eine Gefährde deutlich herausgestellt. In Galizien bestehen keine ordentlichen Grundbücher, die Kirchen sind daher weder im physischen noch im tabularmäßigen Besitze solcher Kirchengründe. Der eigentliche Übelstand liegt aber darin, daß solche schon vor Dezennien, ohne Wissen und Bewilligung der hohen Behörden geschehenen Grundverlassungen größtenteils nur über ein bloß mündliches Übereinkommen zwischen dem Pfarrer und dem Grundbesitzer geschehen, für die Kirche beweiskräftige Urkunden über das kirchliche Grundbesitztum also auch nicht vorhanden sind. Der so geartete kirchliche Grundbesitz ist daher größtenteils nur noch von der Gewissenhaftigkeit der Grundbesitzer abhängig, aber diese wird auch schon immer schwächer. Seit dem Jahre 1848 will man dem Pfarrer die übernommenen Schuldigkeiten nicht mehr entrichten, aber auch den Grund nicht zurückstellen, hie und da macht man auch Ansprüche auf den Grund selbst. Es kommen daher zahlreiche Beschwerden der Pfarrer vor mit der Bitte um Vindicirung der Gründe.…

treitler-an-thun-1855-03-16-a3-xxi-d334.xml

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… doch nochmals Auskunft erbitten. Hat er auch die Prüfung noch nicht bestanden, so will ich ihn doch noch nicht aus den Augen lassen. Der Bedarf an Gymn. Lehrern schon in Folge der nichterfolgten Anstellungen ist groß; dazu kommt der Mehrbedarf wegen der 7. und 8. Klassen, und endlich wegen der Nothwendigkeit durch Pensionierung oder auf andere Weise schlechte Elemente zu beseitigen. In Galizien allein werden ca. 50 bis 60 benöthiget. Diese Umstände werden es rechtfertigen, das nächste Jahr noch hie und da mit ungeprüften Supplenten auszuhelfen. …

… Von den approbirten Kandidaten gedenke ich diejenigen, die schon als Supplenten gute Dienste geleistet haben, wohl auch andere über deren pädagogische Befähigung in anderem Wege Bürgschaft erlangt werden kann ohne Weiteres anzustellen, und wünsche sehr, daß ihre Zahl bei der Prager Commission groß genug sei, um einige für Galizien, …

thun-an-zeithammer-08-08-ca992.xml

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… und Galizien und dazu vielleicht …

thun-an-helfert-1854-04-10-ca1430.xml

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… 3. Galicien :…

… behielten die Protestanten Rechtsgleichheit mit den Katholiken; für die Galizianer aber wurde das …

abschrift-artikel-allgemeine-kirchenzeitung-1850-a3-xxi-d91.xml

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… ], le reste de l'ancienne Église grecque-rothemien tombée sous la domination russe n'est à compter, comme se trouvant en dehors de toute action. Cette Église se compose des neuf diocèses, cinq slaves et quatre valaques. Deux d'entre les premiers sont en Galicie et renferment dans son sein à peu près 220.0000 âmes. Deux autres occupent la partie septentrionale de …

… Sous le rapport de la juridiction les deux diocèses de la Galicie sont soumis à l'Archevêque de …

… et il est les plus dénaturé en Galicie. On y a introduit beaucoup d'usages latins qui ne concordent pas et même font contraste à l'esprit et à la symbolique du rit grec. Les changements ont donné à un proverbe dérisoire: que les unis ont fait …

… deux provinces de l'ordre de St. Basile, qui ne sont pas unies entre elles par aucun lien; une d'elle est en Galicie et l'autre en …

… La province de la Galicie bien qu'elle n'est pas à présent à la hauteur de sa vocation elle est pourtant beaucoup mieux que celle de …

… , pour s'y préparer au doctorat. Les Basiliens maintiennent en Galicie une école gymnasiale, trois écoles normales et desservent huit paroisses. Il faut ajouter à cela que presque tous les couvents de la …

… une école gymnasiale, trois écoles normales et desservent huit paroisses. Il faut ajouter à cela que presque tous les couvents de la Galicie sont plus ou moins suffisamment dotés.…

terlecki-an-thun-1860-08-08-a3-xxi-d601.xml

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… [Oettl] mitgetheilt, aus welchem ich entnommen habe, daß das hohe Ministerium, in der Absicht der maßlosen Opposition der Provinzialpresse durch die Presse selbst entgegenzuwirken, halbofficielle Blätter in den Sprachen der einzelnen Kronländer gründen will; auch sprach der Brief die Vermuthung aus, daß da die Regierung nach Beendigung der Kriege die Gemüther beruhigen wolle, und ihrerseits streng an der Verfassung haltend, die Entwicklung jeder Nationalität fördern werde, anderseits die Gebildeten jeder Nation die der Civilisation drohende Gefahr einsehend, dem gemeinschaftlichen Feinde vereint entgegentreten werden. Da mir das Feld der eigentlichen Politik fremd ist, indem ich mich als Universitätsprofessor und Kustos einer wissenschaftlichen Anstalt an das Lehrfach halte, so ist es nicht mein Beruf über das Unternehmen der zu gründenden Zeitungen in Galizien zu sprechen, wiewohl dasselbe allerdings von großer Wirkung sein kann. Der bezogene Brief sprach aber die Hoffnung aus, daß die gebildeten Nationalen durch ihren Eintritt in die Regierungsbehörden und Lehrämter wesentlich zur Beruhigung der Gemüther, welche die Regierung redlich anstrebt, beitragen könnten. Die gebildeten Nationalen sind auch wirklich der Überzeugung, daß das hohe Ministerium die Gemüther beruhigen will, und das angedeutete Mittel wäre auch ein wirklich kräftiges, wenn es durchgeführt und nicht vielmehr im Lande selbst paralysirt würde. An das Lehrfach, dem ich angehöre, mich haltend, finde ich mich aus Liebe zu meinem Vaterlande und des von der Regierung angestrebten Zweckes wegen verpflichtet, Eurer Excellenz im Interesse dieses Zweckes selbst einige Vorstellungen zu unterbreiten. Eure Excellenz haben während Ihres Aufenthaltes in …

… zu sprechen, wiewohl dasselbe allerdings von großer Wirkung sein kann. Der bezogene Brief sprach aber die Hoffnung aus, daß die gebildeten Nationalen durch ihren Eintritt in die Regierungsbehörden und Lehrämter wesentlich zur Beruhigung der Gemüther, welche die Regierung redlich anstrebt, beitragen könnten. Die gebildeten Nationalen sind auch wirklich der Überzeugung, daß das hohe Ministerium die Gemüther beruhigen will, und das angedeutete Mittel wäre auch ein wirklich kräftiges, wenn es durchgeführt und nicht vielmehr im Lande selbst paralysirt würde. An das Lehrfach, dem ich angehöre, mich haltend, finde ich mich aus Liebe zu meinem Vaterlande und des von der Regierung angestrebten Zweckes wegen verpflichtet, Eurer Excellenz im Interesse dieses Zweckes selbst einige Vorstellungen zu unterbreiten. Eure Excellenz haben während Ihres Aufenthaltes in Galizien gewiß die Bemerkung gemacht, daß es in unserem Lande viele Beamte giebt, welche ihren Haß gegen die Nationalen gar nicht verbergen, und im Jahre 1846, besonders jetzt aber, denselben thätig äußern, vorzüglich aber den Weg der Verdächtigung der Nationalen ergreifen und auf diese Art nicht nur ungestraft ihre Leidenschaft befriedigen, sondern sich auch dadurch einen Verdienst und Anspruch auf Beförderung zu verschaffen glauben, in jedem Falle aber physisch und moralisch die Nationalen zu Grunde richten trachten. Ich nenne keine Nahmen, da ich nicht Personen, sondern die Sache vor den Augen habe, aber so gewiß als es gute, ehrenvolle Männer unter den Beamten giebt, so gewiß ist auch das Verfahren derjenigen unter ihnen und namentlich im Lehrstande nicht nur strafwürdig im Allgemeinen, sondern auch dem von der Regierung vorgestecktem Ziele schädlich, derjenigen nämlich, die das Verdächtigen eines jeden Nationalen, dem die Regierung auf irgendeine Art Vertrauen schenkt oder schenken dürfte, systematisch betreiben. Ich bin nicht eingeweiht in die Winkelzüge, welche dabei gemacht werden, aber in Bezug auf das Lehrfach habe ich mich überzeugt, daß so ein Treiben stattfindet. So wurde ein gewißer Dr. …

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… Statthalterei die Mittheilung gemacht, Eure Excellenz wollten mich für Galizien in linguistischer Richtung gnädigst verwenden, wenn ich zuvörderst auf 1–2 Jahre nach …

… slavischen Sprachwissenschaft für Galizien

… der Lösung meines Schicksals, um nach dem Wunsche Eurer Excellenz für das Kronland Galizien oder sonst ersprießlicher wirken zu können.…

… In Galizien findet …

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… Liegt diese Gegend nördlicher Seits an ein hohes Waldgebirge und gränzt gegen Galizien an den sogenannten Bezkied [Bezkid], der Boden selbst ist zu den unfruchtbaren als üppigen zu rechnen, würde bei Weitem mehr eintragen, wenn der Fleiß in Anspruch genommen und das Volk ihr Vertrauen nicht so viel in die Natur setzen würde, was zu Folge hat, daß bei dem geringen Feldertrage der Landmann oft Tage lang hungern, ja auch scheiden muß, weil er keine Nahrung hat und dennoch wird er von der eigenen Geistlichkeit sehr unterdrückt, die ihren Vortheil durch verschiedene fast abergläubische Vorstellungen zu benützen weiß.…

stlaukal-an-thun-1853-04-16-a3-xxi-d200.xml

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… offen erklärt haben – Josephiner. Das treibt Sie nothwendig in eine Bahn, die nach meiner Überzeugung eine erfolgreiche heilsame Regierung Galiziens unmöglich macht oder vielmehr, es hat Sie längst in diese Bahn getrieben und hat Sie den Ruthenen gegenüber in eine Stellung gebracht, aus der ich keinen Ausweg mehr sehe.…

… , womit die wegen der Geschäftssprache in Galicien getroffenen Verfügungen mitgetheilt werden.…

… Überblickt man die ruthenische Literatur des laufenden Decenniums, so kann es nicht entgehen, daß die Stockung von den Bestrebungen einiger Literaten datirt, die Pflege der Volkssprache zu verdrängen, dafür aber die großrussische Schriftsprache bei den Ruthenen einzubürgern. Die überwiegende Mehrzahl der Gebildeten war weit entfernt diese Richtung zu billigen und die Versuche, die wiederholt gemacht wurden, um ihre Bahn zu brechen, gingen in Galicien größtentheils an Mangel an Theilnahme ein. Aber es läßt sich nicht verkennen, daß in Folge dieser Thatsache eine gewisse Rathlosigkeit gerade in jenen literarischen Kreisen eintrat, welche zu der Einführung des Großrussischen nie ihre Zustimmung gegeben hätten.…

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… Ich habe die Inspektoren aus Galizien und …

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… und Galizien und dazu vielleicht …

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