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lemberg

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… ), 2 in polnischer (Druckorte: Lemberg und …

… ) 2 in ruthenischer (Druckorte: Lemberg und …

promemoria-ueber-gesetzkundmachung-oesterreich-von-sembera-1860-05-a3-xxi-d587.xml

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… berief, und die gnädige Zuerkennung eines Übersiedlungskostenbeitrages untertänigsten Dank zu sagen. Meine pekuniären Verhältnisse sind durch die Übersiedlung und das dringende Bedürfnis einer umfassenderen Ergänzung meiner litterarischen Hilfsmittel, zu welcher mir in Lemberg fast alle Gelegenheit fehlte, so äußerst beschränkt geworden, daß ich die Kosten einer Reise nach …

pierre-an-thun-1858-05-20-a3-xxi-d452.xml

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Lemberg, …

Lemberg

… zu opfern; aber auch abgesehen davon würde ich sehr ungern weggehen, weil ich Zeit, Mühe und Ärger, die mich die Instandsetzung des Laboratoriums gekostet hat, ungern verloren geben möchte, weil meine Anstalt wirklich eine sehr schöne Zukunft vor sich hat und mir meine Schüler in der nächsten Zeit schon große Ehre machen werden. Dennoch mag geschehen was da geschehen will; – Mühe und Plage wird mich weniger herunter bringen als der ohnmächtige Zorn in Lemberg.…

pebal-an-einen-ministerialrat-1860-01-16-a3-xxi-d549.xml

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… an die politischen Landesbehörden in Lemberg und …

note-nadasdy-an-goluchowski-1860-01-05-a3-xxi-d525e.xml

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… Da auch die Durchführung dieser letzteren allerhöchsten Entschließung meines Wissens auf keine Schwierigkeiten stößt, obige Sprachnormen im Lemberger und …

note-nadasdy-an-goluchowski-1859-11-05-a3-xxi-d525a.xml

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… Ich habe nicht nur das angeschlossene Programm, sondern auch die im vorigen Jahre in Lemberg erschienene Nauka języka polskiego von …

miklosich-an-thun-1850-04-01-a3-xxi-d40.xml

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… ], Lemberg, …

memorandum-neuorganisation-unterricht-1860-od-a3-xxi-d631.xml

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… autrichienne, comme à Lemberg et cet. et y ont produit des fruits abondants.…

memoire-ueber-verhaeltnisse-in-polnischen-bezirken-von-haxthausen-1856-a3-xxi-d400.xml

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Lemberg, …

Lemberg

… die uns erwiesene Gnade reichhaltig lohnen und vergelten! Ja, die edle slavisch-čechische Nation hat Mitleid mit der slavisch-ruthenischen, während die slavisch-polnische Nation an derselben im Angesichte der von Seiner Majestät feierlich ausgesprochenen Gleichberechtigung den kainischen Brudermord fortzusetzen nicht erröthet. Polen wollen sie haben, Polen in den alten Gränzen, um darin die Ruthenen zu erdrücken, von denen sie keine Notiz nehmen und deren Eigenthümlichkeiten sie zu kirchlichen und staatlichen Verbrechen stempeln. Sonderbar, sie nehmen ihre Rechte mit allem Ungestüm in Anspruch: wollen aber von den Rechten ihrer Stammesgenossen nichts wissen und zerstören in kommunistischer Weise alle rechtlichen Gränzmarken zwischen der polnischen und ruthenischen Nationalität. Sie sprechen von ihrem historischen Rechte und wollen dasselbe Recht der Ruthenen nicht anerkennen, wollen ein historisches Recht da haben, wo nur der Druck vorwaltete, als wenn das Schlechte zum Rechte je erwachsen könnte. Übrigens hat das alte polnische Recht die ruthenische Sprache, den griechisch-katholischen slavischen Ritus der Ruthenen und die ruthenische Nationalität zu Recht bestehen lassen, ohne sich jedoch im Übermuthe daran zu kehren. Weg mit einem solchen Rechte! Wenn Seine Exzellenz in Lemberg ein Gymnasium für die ruthenische und ein Gymnasium für die polnische Nationalität herrichten will, so ist dieses nur billig, wird den Polen den Rechtssinn beibringen und die Ruthenen können gegenwärtig Gymnasiallehrer hergeben. Nur wollen sie in diese Angelegenheit den …

malinowski-an-unbekannt-1860-10-06-a3-xxi-d619.xml

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… Ich war vom Jahr 1855 bis zur Aufhebung der k.k. Landesregierung in Krakau mit der Erledigung der diese Angelegenheit betreffenden Geschäftsstücke betraut, und besichtigte den Stiftungsfond Godowa im Jahre 1856, daher mir der ganze Sachverhalt sehr genau bekannt ist. Der Umstand, daß die betreffende Verhandlungs-Akten bereits nach Lemberg abgeschickt wurden und ich mir einige Daten erst auf anderem Wege verschaffen mußte, ist Ursache, daß diese Darstellung Euer Excellenz so spät zukommt!…

… Im Jahre 1845 war das bestandene Lemberger Landesgubernium nahe daran, diese Stiftung, welcher damals jede Lebensfähigkeit zu fehlen schien, ihrem Schicksale zu überlassen. Doch hat die kk. Studienhof-Commission diese Angelegenheit einer sorgfältigen Prüfung unterzogen und dem Landesgubernium die Richtung vorgezeichnet, in welcher dieselbe mit Aussicht auf ein erfreuliches Resultat weiter zu behandeln wäre. Zur Erzielung derselben fand man es für nothwendig die Administration des …

… einbüßte, eine Forderung von ungefährt 20.000 fl Cmz gegenüber dem Stiftungsfond liquidierte. Hierüber wurde der Rechnungsprozess anhängig gemacht, welcher schon aus dem Grund verzögert werden mußte, weil die vom Administrator bis zum Jahre 1848 gelegten und der Staatsbuchhaltung übergebenen Rechnungen bei Gelegenheit des Bombardement von Lemberg ein Raub der Flammen wurden und auf langem Wege durch Dupplicate ergänzt werden mußten.…

macher-ueber-dydynskische-stiftung-1860-09-22-a3-xxi-d613.xml

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Lemberg, …

Lemberg

kuziemski-an-thun-1849-11-19-a3-xxi-d14.xml

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… Prediger, die Oberrabbiner von Lemberg und …

kohn-an-thun-1850-10-04-a3-xxi-d74.xml

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… nach Lemberg und von dort nach …

… hat für mich, namentlich wegen meiner zahlreichen Bücher, empfindliche Verluste gehabt. In Lemberg kaum eingerichtet mußte ich Alles größtentheils mit Verlust verkaufen und hier wieder anschaffen. Kaum daß ich mich allmählich zu erholen beginne, sollte ich mich von neuem in Verluste stürzen. Um so empfindlicher würde die Übersiedlung mir noch fallen, als ich sie mit den Kindern bewerkstelligen müßte. Auch darf ich hervorheben, daß ich in dem theuren Krakau meine Lage dadurch materiell gebessert habe, daß ich die Leitung der bis jetzt noch bestehenden Bursa der Studirenden übernommen und dadurch die Wohlthat freien Quartiers genieße, wobei ich glaube im Interesse der studirenden Jugend nicht ohne Erfolg zu wirken, wie es theilweise auch selbst das hohe Ministerium in seinem Erlasse vom 23. October 1856 Z 15576 zu erkennen gegeben hat. Ich würde in jedem Falle durch eine Übersetzung nach …

… kaum eingerichtet mußte ich Alles größtentheils mit Verlust verkaufen und hier wieder anschaffen. Kaum daß ich mich allmählich zu erholen beginne, sollte ich mich von neuem in Verluste stürzen. Um so empfindlicher würde die Übersiedlung mir noch fallen, als ich sie mit den Kindern bewerkstelligen müßte. Auch darf ich hervorheben, daß ich in dem theuren Krakau meine Lage dadurch materiell gebessert habe, daß ich die Leitung der bis jetzt noch bestehenden Bursa der Studirenden übernommen und dadurch die Wohlthat freien Quartiers genieße, wobei ich glaube im Interesse der studirenden Jugend nicht ohne Erfolg zu wirken, wie es theilweise auch selbst das hohe Ministerium in seinem Erlasse vom 23. October 1856 Z 15576 zu erkennen gegeben hat. Ich würde in jedem Falle durch eine Übersetzung nach Lemberg meine pecuniäre Lage bedeutend verschlimmern.…

… Ich habe alle Gründe, die mich eine Versetzung nach Lemberg nicht wünschen lassen, mit voller Offenheit Eurer Excellenz dargelegt, weil ich zu Hochderselben jenes unbegränzte Vertrauen habe, das mich mein ganzes Herz bloßzustellen und zu erschließen gebietet. Es könnte mir also eine Versetzung dorthin unter den gegebenen Verhältnissen nur unlieb sein, und, von diesen persönlichen Motiven abgesehen, glaube ich, daß auch der dadurch zunächst angestrebte Zweck des Allgemeinen nicht, oder und höchst unvollkommen erreicht würde. Deshalb wage ich es, wie ich auch bereits dem Herrn …

juelg-an-thun-1857-04-22-a3-xxi-d415.xml

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… direct nach Lemberg bezogene Bücher, die ich bei dem damaligen Stande der Buchhändlerverhältnisse in …

… bezogene Bücher, die ich bei dem damaligen Stande der Buchhändlerverhältnisse in Lemberg weit wohlfeiler direct bezog. Um diese Schuld eher abtragen zu können, lud mich die Cotta’sche Buchhandlung ein, ihr einzelne Notizen und wissenschaftliche Besprechungen zuzusenden, wozu ich mich denn endlich entschloß, so sehr es, ich gestehe es unumwunden, meinem Gefühle widerstrebte. War die Schuld getilgt, so hörte die Sache von selbst auf. Von Politik und dergleichen Dingen, die mir gänzlich fremd sind, kam aber in meinen Correspondenzen nie eine Silbe vor, es waren meist culturhistorische und unverfängliche Tagesnotizen. Von einer Verheimlichung aber kann vollends keine Rede sein, da einmal meine Briefe direct an …

juelg-an-thun-1855-04-20-a3-xxi-d340.xml

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Lemberg, …

Lemberg

… Der Sinn für philologische und namentlich klassische Studien ist hier im Allgemeinen noch sehr gering. Außer den Supplenten an den Lemberger Gymnasien haben sich nur wenige eigentliche Studirende der Philologie für meine Vorlesungen gemeldet. Für die Antigone haben sich im Ganzen nur 6 Zuhörer gemeldet, und zwar 3 Supplenten, 1 Studirender der Philologie und 2 Dilettanten, wie es scheint. Für eine tiefere Auffassung des Alterthums, für den Geist, die Größe und Schönheit desselben haben die Leute noch keinen Sinn, noch keine Ahnung davon. Ich habe sie nur schwer überzeugen können, daß z. B. auch römische Staatsalterthümer, worüber ich eine Vorlesung angekündigt hatte, zum Studium der Philologie gehören, so ist es auch gekommen, daß sich für diese Vorlesung nur zwei eigentliche Philologen inscribirt haben; in Anbetracht dagegen, daß das …

… gewissermaßen besorgt gemacht. Doch im Vertrauen auf die Huld und Gewogenheit Eurer Excellenz gebe ich mich der freudigen Hoffnung hin, daß Hochdieselben dieses mein Verhältnis nicht allzu lange möchten andauern lassen. Es würde für mich umso empfindlicher sein, als fast der Transport meiner Bibliothek allein, die durch Vertretung der klassischen Literatur und der Linguistik und der orientalischen Sprachen ziemlich zahlreich ist, das Reisepauschale verzehrt hat, das Euer Excellenz huldvollst mir gewährt haben, und ich durch den Mangel aller Hilfsmittel auf der hiesigen Bibliothek außerdem zu zahlreichen Anschaffungen neuen Bedarfs genöthigt bin, bei welch’ letztern die ungünstigen Valutaverhältnisse mich noch einer namhaften Summe berauben. Außerdem sind die Preise der Lebensmittel und der sonstigen Utensilien in Lemberg theurer als in irgendeiner Stadt, in der ich gelebt.…

juelg-an-thun-1852-01-07-a3-xxi-d151.xml

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… Ich habe deinen Brief vom 6. dieses Monats erst nach meiner Rückkehr von Lemberg, wohin ich wegen der Organisirung berufen war, angetroffen, ich konnte nicht gleich antworten, weil ich mir erst vollkommen genaue und grundhältige Daten über das Benehmen und Betragen des Direktor …

… auffordern von meinem Projekte abzugehen, weil er an das Ministerium gehen werde, ich nur Unannehmlichkeiten mir bereite. Während meiner Abwesenheit in Lemberg am 30. vorigen Monats war der Privatlehrer des …

henniger-an-thun-1851-04-26-a3-xxi-d115.xml

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… , Lemberg und …

gutachten-von-kleemann-1857-a3-xxi-440.xml

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Lemberg, …

Lemberg

goluchowski-an-thun-1859-07-15-a3-xxi-d512.xml

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… Was insbesondere die Lemberger lateinischen Cleriker anbelangt, so habe ich die Auskunft vom …

goluchowski-an-thun-1853-09-18-a3-xxi-d234.xml

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Lemberg, …

Lemberg

… So sehr ich es auch gewünscht haben würde, daß die Angelegenheit wegen Errichtung eines dritten Gymnasiums in Lemberg schon in diesem Jahre entschieden worden wäre, so kann ich unter den mir gütigst mitgetheilten Umständen Ihnen nur auf das wärmste danken, daß dieser Gegenstand bis auf spätere Zeiten ajourirt worden ist. Auf jeden Fall würde eine abweisliche Bescheidung auch auf die gut Gesinnten, die aber an ihrer Nationalität hängen, einen sehr niederschlagenden Eindruck gemacht haben. Schon jetzt lassen sich hin und wieder leise Stimmen hören, denen sich leider auch der Regierung unbedingt ergebene aber unüberlegte Männer beigesellen, daß die Staatsverwaltung bei Vornahme der Revision der Verfassung auch die den einzelnen Nationalitäten gemachten Concessionen zurücknehmen werde, und daß man die Germanisirung aller Stämme mit starrer Consequenz durchzuführen trachten werde. Heute liegt alles par terre und jeder wird sich in die Anordnungen der Regierung fügen, allein niemand wird läugnen, daß derley Wahrnehmungen und Redereyen, wenn solche auch nur auf Scheingründen beruhen sollten, die ihre Widerlegung im offenen Auftreten der Verwaltungsbehörden nicht finden, den stets thätigen Agitatoren, an denen es hierzulande gewiß nicht fehlt, zur Anfachung nationaler Gefühle in einem der Regierung verderblichen Sinne willkommenen Anlaß bieten werden. Meine Aufgabe wird es sein, bei sich ergebenden Gelegenheiten den Leuten, die sich um das dritte Gymnasium kümmern und die sich deßfalls bei mir anfragen, die Kostenfrage in den Vordergrund treten zu lassen und ihnen die mögliche Realisirung ihrer Wünsche in Aussicht zu stellen.…

… Ich weiß es recht wohl, daß die Polen in den letzten 18 Jahren sich vieles zu Schulden haben kommen lassen, es ist daher kein Wunder, daß die Anhänger der kaiserlichen Regierung ihnen gram sind, und daß dieser Volksstamm stets mit scheelem Auge gesehen wird, die Polen zu vertheidigen würde eine müßige Arbeit sein, auch würde ich es nie über mich nehmen, ihnen Anwalt in Sachen, wo sie unrecht haben, abzugeben, aber ich halte es für meine Pflicht und glaube im Interesse der Regierung auszusprechen, daß man ihnen jene Concessionen unverkümmert zugestehe, wo sie im offenbaren Rechte sind, denn mit der Waffe der Wahrheit und der Unparteilichkeit wirkt man auf den unermüdeten Widersacher niederschlagend und bildet sich eine nüchterne thatkräftige Partey im Lande. Nun wird niemand läugnen, der jede Parteylichkeit bei Seite setzt, daß der polnische Volksstamm, der in Lemberg allein über 35.000 Seelen und im gleichnahmigen Kreise (ohne die benachbarten Kreise, wo keine Gymnasien bestehen und wo die polnische Bevölkerung stark vertreten ist) 45.000 Seelen zählt, das Recht besitze, eine höhere Bildungsanstalt mit polnischer Unterrichtssprache anzusprechen.…

… den Bestand des 3. Gymnasiums in Lemberg ausspreche.…

… zu vernehmen, und gleichzeitig sich auszusprechen, ob die Einführung eines dritten Gymnasiums mit polnischer Unterrichtssprache in Lemberg aus politischen Gründen angedeutet erscheine, ich glaubte somit ein verständliches pro memoria für Ihre Person hierüber verfassen zu lassen, ohne geradezu dieses Schreiben als ämtliche Pièce behandeln zu sollen, welche deßhalb sine numero abgelaufen ist. Wünschen Sie, daß hierüber ein besonderer Bericht, der lediglich die politische Frage berührt, verfaßt werde, so werde ich es über gegebenen Wink alsogleich thun. Ich gestehe, daß das fragliche Pro Memoria etwas scharf gestellt war, aber Sie werden es ebenfalls nicht läugnen, daß …

… Sie sagen ferner in Ihrem gütigen Schreiben, daß die polnische Unterrichtssprache auch in jenen Orten sich nicht wird halten lassen, wenn es uns nicht gelingt, tüchtige österreichisch-gesinnte polnische Lehrer zu finden. Es hat mich wahrlich betrübt, gerade von Ihnen so etwas zu vernehmen, denn vor allem gestehe ich, daß die bisherigen Wahrnehmungen mich auf diesen Schluß nicht haben bringen können, denn die bis jetzt vorgekommenen Anzeigen treffen nur äußerst wenige Individuen, die sich schlechte Ansichten haben zu Schulden kommen lassen sollen, und die einzelnen Wahrnehmungen haben durchaus keinen gefahrdrohenden Character, meistentheils sah es Persönlichkeiten im Spiele, die sich durch politische Verdächtigungen Luft machen. Ich bin gewiß kein Optimist und bekenne gerne, daß im Allgemeinen unsere Gymnasiallehrer keine scharfe Critic, besonders in technischer Beziehung, zu bestehen im Stande sind, allein wie hat die Sache auch anders sein können. Vor den Märzereignissen ist für dieses Institut nichts geschehen, dann kam die Revolution, und nach Bewältigung derselben haben wir zu einem sehr bedeutenden Theile unser Lehrpersonale auf der Straße rekrutirt, wir müssen uns daher Zeit gönnen, bis wir die Lehrer zu wahren Schulmännern erziehen, jetzt schon über dieselben den Stab brechen zu wollen, wäre wahrlich zu voreilig und glauben Sie, daß wenn Lehrer aus anderen Provinzen herangeschickt werden sollten, die Jugend gesinnungstüchtiger werden wird? Ich glaube kaum, denn die Schüler des Jahres 1848 haben mir darüber jeden Zweifel benommen, und gerade weil ich die künftigen Direktoren für die westlichen Gymnasien in Lemberg habe groß ziehen wollen, lag es in meiner Absicht ein Gymnasium mit polnischer Unterrichtssprache in …

… habe groß ziehen wollen, lag es in meiner Absicht ein Gymnasium mit polnischer Unterrichtssprache in Lemberg zu haben.…

… werde ich in Ihrem Sinne vorgehen, und ich würde es für eine Wohlthat ansehen, wenn er auf seinen Posten resigniren wollte, denn es wird nie gut thun, denn ist es ihm bereits unmöglich mit Rücksicht auf seine Antezedentien seinen verdorbenen Clerus zur Raison zu bringen. Das Schreiben, welches Sie an ihn richteten, habe ich mit vielem Interesse gelesen, denn es war meisterhaft redigirt, und Sie haben sich darin rein auf den katholischen Standpunkt gestellt, womit gerade sein unkatholisches Vorgehen am empfindlichsten berührt wurde, das gedachte Schreiben scheint auf ihn einen tiefen Eindruck gemacht zu haben, wenige Tage nach Erhalt desselben kam er eigens nach Lemberg und wollte sich so gut es ging entschuldigen, ich meinestheils bemerkte ihm, daß es der kaiserlichen Regierung schmerzhaft sey, mit einem katholischen Oberhirten so weit gekommen zu sein, allein sein Benehmen sey lediglich daran schuld, welches die Regierung verdammen müsse, auch sagte ich ihm, daß ich nicht begreife, wie er noch etwas gutes unter diesen Umständen in seiner Diözese leisten könne, und wollte darauf kommen, daß es gerathener wäre von dem Schauplatze ganz abzutreten, allein er wich absichtlich diesem Entschlusse aus.…

goluchowski-an-thun-1851-09-20-a3-xxi-d122.xml

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… Die Erweiterung, welche meine Studien erfahren haben, betrifft die Jahre 1606–1612. Im vorigen Jahre studierte ich nämlich die Zeit von 1600–1618 nur oberflächlich, so weit ich ihre Kenntnis zur Einleitung der Geschichte von 1608 und der Folgezeit nöthig hatte. Ich danke meinem Geschicke, daß ich von Lemberg an veranlaßt wurde, die Ereignisse von 1606–1612 genau zu studieren, ich sage mit vollem Bewußtsein der Tragweite dieser Worte: die österreichische Geschichte wie auch die deutsche bekommen eine ganz neue Gestaltung, wenn meine Quellen veröffentlicht sein werden. Ich berechne jetzt schon, daß ihre Publikation 8–10 Quartbände ausfüllen dürfte, kein Land in …

gindely-an-thun-1860-08-20-a3-xxi-d603.xml

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… sich Überzeugung zu verschaffen, muß man Erkundigungen über seine politische Haltung zur Zeit seines Aufenthalts in Lemberg, in …

… aus Lemberg erschien.…

dunajewski-an-thun-1852-11-21-a3-xxi-d175.xml

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Lemberg, …

Lemberg

bielowski-an-thun-1855-11-03-a3-xxi-d356.xml

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… Die Hauptstadt Lemberg hat …

… In dieser Beziehung wird aber das lateinische Seminar, da es nur auf die lateinische Lemberger Diözese, die in Ansehung der Zahl des Klerus und der Seelsorgstationen die mindest Zahlreiche unter allen dreien lateinischen Diözesen in …

… zu unterbringen, man hat sie somit in Lemberg im Generalseminar belassen. Nur die Theologen des IV. Jahrganges hören seit einigen Jahren die Pastoral und Katechetik zu …

… , welchen es schwer kommen dürfte, eigene Diözesanlehranstalten zu bekommen oder zu erhalten, ihre Kleriker der ersten drei theologischen Jahrgänge ebenfalls in die ruthenische Diözesanlehranstalt nach Lemberg schicken werden, da sie bis jetzt ihre Alumnen in den lateinischen Seminarien zu …

… Zuhörer oder gar aus anderen Diözesen oder Ländern einfinden werden, wenigstens anfangs nicht. Die Lemberger theologische Fakultät braucht noch Zeit, um etwas berühmter zu werden. Ihr Beruf in nächster Zukunft und noch lange wird sein, für die theologische wissenschaftliche Bildung des beiderseitigen …

… theologische Fakultät braucht noch Zeit, um etwas berühmter zu werden. Ihr Beruf in nächster Zukunft und noch lange wird sein, für die theologische wissenschaftliche Bildung des beiderseitigen Lemberger Seminarklerus zu wirken. Sollte der in der Erledigung ausgesprochene Gedanke, daß die theologische Fakultät in …

… Seminarklerus zu wirken. Sollte der in der Erledigung ausgesprochene Gedanke, daß die theologische Fakultät in Lemberg nur einen der beiden Erzbischöfe, d. i. dem lateinischen oder dem ruthenischen, zu unterstellen wäre, zum Grundsatze erhoben werden, so folgt nach dem Vorausgeschickten aus der Natur der Sache, daß dieser Erzbischof der des griechisch-katholischen Ritus weit eher als jener des lateinischen sein müßte, weil der griechisch-katholische Klerus ein bei Weitem größeres Feld für die Wirksamkeit der Fakultät darbiethet als der lateinische. …

… Da bis jetzt auf die Besetzung der theologischen Fakultätslehrkanzeln zu Lemberg bloß der lateinische Erzbischof Einfluß genommen hat, so müßte bei der nächsten Besetzung die Priorität dem ruthenischen zustehen. Um die erledigten Lehrkanzeln sollen aber Priester ohne Unterschied des Ritus kompetiren dürfen und die Wahl unter ihnen sollte dem Bischofe, welchem die Besetzung zukommen würde, frei stehen.…

bericht-ueber-situation-katholische-kirche-galizien-1850-a3-xxi-d88.xml

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… Derselbe ist um die k.k. Professur der Geburtshülfe in Lemberg eingeschritten und glaubt, daß seinem Gesuche sowohl mit Rücksicht auf seine in der …

… unerreichbar seyn und sollte, wie es als möglich bezeichnet wird, bei der Besetzung der Lemberger Stelle die Professur der Geburtshülfe in …

weber-an-thun-1853-07-11-a3-xxi-d213.xml

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Lemberg, …

Lemberg

wacholz-an-thun-1855-10-06-a3-xxi-d349.xml

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… in Lemberg.…

… noch ihre Wohnsitze haben, die Errichtung eines abgesonderten Gouvernements ganz überflüssig seyn, und die ruthenische Sprache würde mit der oben bezeichneten Ausnahme auch rücksichtlich der hier aufgezählten ruthenischen Gebiethe diejenige Geltung beym Lemberger Gouvernement haben, …

vortrag-ozegovich-slowaken-1849-a3-xxi-d99.xml

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Lemberg, …

Lemberg

treitler-an-thun-1855-03-16-a3-xxi-d334.xml

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… sont soumis à l'Archevêque de Leopol. Deux Évêques du nord de …

… qui a restauré entièrement ce couvent. Ensuite il serait à désirer que les deux provinces soient unies au moins un supérieur général, sous un archimandrite (abbé), nommé pour la première fois par le Saint Siège sur la proposition du Métropolitain de Leopol et ensuite par la régulière élection. Le gouvernement de …

… dans sa sollicitude pour la régénération de cet ordre religieux trouverait certe[s] quelque moyen pour le doter suffisamment. L'archimandrite veillerait les provinciaux et autres supérieurs. Il serait utile qu'il aie le droit de les suspendre et même les déposer sauf la confirmation de son jugement par le métropolitain de Leopol. Il faudrait en outre que l'archimandrite veille particulièrement sur les noviciats, qu'il encourage les religieux à l'amour de l'étude, qu'il les venge de l'enseignement des missions. Il serait bien nécessaire de doter les couvents plus pauvres specialement les trois couvents: de …

terlecki-an-thun-1860-08-08-a3-xxi-d601.xml

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Lemberg, …

Lemberg

… sowohl als in Lemberg würden sich gleich solche finden, welche mir was vorzuwerfen hätten, etwa z. B., daß ich bei der akademischen Legion war, worüber neulich ein Lehramtscandidat befragt wurde, ohne daß ihn übrigens ein Vorwurf treffen konnte, obwohl ich auch in …

… Ich hatte nur einige Mahl das Glück Eure Excellenz bei Ihrer Anwesenheit in Lemberg zu sprechen, kann daher keinen Anspruch auf Vertrauen machen, und nur das Bewußtsein recht und ehrlich gehandelt, und die Beruhigung, ohne Leidenschaft das Eurer Excellenz vorgestellt zu haben, was zur Förderung des Wohles meines Vaterlandes beitragen kann, und angeregt durch den bezogenen Brief, der sich auch über das Lehramt aussprach, diese Umstände hoffe ich werden Verzeihung erwirken für…

szlachtowski-an-thun-1849-11-01-a3-xxi-d13.xml

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… Vor 4 Jahren wurde mir durch die Lemberger Statthalterei die Mittheilung gemacht, Eure Excellenz wollten mich für …

suchecki-an-thun-1860-01-10-a3-xxi-d547.xml

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Lemberg, …

Lemberg

… Gelegenheit hatte, zur Hebung der Wissenschaft schon feste Pfeiler geschlagen und also um unser Herrscherhaus wahre Verdienste gelegt hat, so früh abzutreten gesonnen wäre. Wahrlich, diese Nachricht durchzuckte die Gemüther Lembergs, denen an einer vernünftigen Entwicklung der staatlichen Verhältnisse gelegen ist, mit ängstlichem Leidwesen.…

suchecki-an-polnischen-professor-1850-07-30-a3-xxi-d64.xml

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… Auszug aus einem Briefe aus Lemberg vom 25. Mai 1859…

… noch auf polnisch mehrere Witze gegen die Ultras vom St. Georg ("ultrasy świętojurskie") (St. Georg ist die griechisch-katholische Domkirche in Lemberg) losgelassen und die Erwartung ausgesprochen, daß …

… tagtäglich die Arbeit beaufsichtigend, korrigirend und betreibend erschienen war, besonders aber sich geschäftig zeigte, um dieses Machwerk mit Beilagen auszustatten, nach denen er überall, hauptsächlich aber in den Basilianer Klöstern zu Lemberg, …

… , ein Busenfreund, beauftragt die Sache in den hiesigen Adels-Casino anzuregen, fiel aber damit so total durch, daß er, der sonst Lemberg nie verläßt, sich schleunigst auf's Land flüchten mußte. …

… Und doch half auch dieses nicht; die Adresse wurde unter den bittersten Ausfällen gegen die Regierung abgelehnt; die Polen verließen Lemberg und wallfahrten nun scharenweise …

… (5 Meilen von Lemberg im …

… Kreis [Bezirk Żółkiew]) eigends deswegen nach Lemberg gekommen, um sich – was er auch gethan hat – hier im Consistorium zu erkundigen, was denn gegen die Ruthenen losgegangen sei? Das große und schöne Kloster Krechów ist ein weit berühmter Wallfahrtsort wegen dem Wunderbilde des hl. Nicolaus; am 21. Mai, als dem Feste dieses Heiligen, pflegen daselbst an zehntausend Menschen aus allen Gegenden zusammenzuströmen. ... Heuer war die Versammlung – womöglich – zahlreicher denn je. Und nun berichtet …

… Ministerialerlaß mißbilligt den schriftlichen Verweis, der dem Lemberger Gymnasiallehrer (ruthenischer Priester) …

… Erlaß: Die Commission hat in Lemberg zu berathen. Es sollen von der Theilnahme davon solche Männer, welchen Sachkenntnis und redliches Streben für die Hebung der ruthenischen Literatur nicht abgesprochen werden kann, deshalb weil von ihnen Widerspruch zu erwarten steht, nicht ausgeschlossen werden. Es sei vielmehr wünschenswerth, daß in der Commission alle redlich genannten Bedenken und wirklich bevorstehende Schwierigkeiten der Durchführung schon zur Sprache kommen, um in vorhinein erwogen werden zu können.…

… Auch die Ruhenen in Kleinrußland haben ihre Orthographie in der letzten Zeit bedeutender geändert, als die Lemberger Commission beantragte, und doch kann man ihnen nicht nachsagen, sie hätten ihre Literatur von der älteren abgetrennt.…

… in Lemberg eine Commission zu berufen, welche zunächst über die Frage der ruthenischen Schreibweise und weiter auch über andere die Entwickelung der ruthenischen Sprache berührende Punkte ein Gutachten abzugeben hatte. Es wurden hiezu die ersten kirchlichen Würdenträger und die bedeutendsten Vertreter der Wissenschaft unter den Ruthenen berufen.…

thun-an-goluchowski-1859-07-29-a3-xxi-d514.xml