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Municipiul Braşov

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… Wird nun in dem betreffenden Consistorialkreis, deren es auf dem Königsboden eilf gibt, eine Pfarre erledigt, so melden die evangelischen Ortsvorgesetzten die Erledigung bei dem ersten evangelischen Beamten des Kreises oder Stuhles und zugleich bei dem Dechanten (Senior) des nicht immer mit dem politischen Kreise zusammenfallenden Capitels oder Seniorates und bitten um Anordnung einer neuen Wahl innerhalb der vorgeschriebenen Frist. Hierauf tritt das Kreisconsistorium, bestehend aus den drei ersten, durch keinen Nepotismus ausgeschlossenen weltlichen wie geistlichen Beamten des Kreises und des Capitels, zusammen und gibt in beiderseitigem Einvernehmen und unter dem Siegel der tiefsten Verschwiegenheit sechs für die Stelle geeignete Männer aus den Hülfspredigern und Schullehrern des Ortes oder auch von den minder einträglichen Pfarrerstellen in die Wahl, zugleich bestellt es zwei Wahlcommissäre, und zwar wieder einen aus dem weltlichen und einen aus dem geistlichen Stande. Bei der in kürzester Frist und auf amtliche Vorwarnung und Vorbereitung in der Kirche feierlich vorgenommene Wahl gibt nun jedes verheurathete, ansäßige und eingepfarrte, männliche Mitglied der Kirchengemeinde ohne weitern Wahlcensus seine Stimme einem der laut bekannt gegebenen sechs Candidaten an die Wahlcommission ab; und es trifft sich nicht selten, daß einer derselben von allen seinen künftigen Pfarrkindern einstimmig gewählt wird, wenigstens kann niemand an einem Orte Pfarrer werden, den nicht die bezügliche Mehrheit der Gemeindeglieder mit ihrem Zutrauen dazu berufen hätte. In den Städten und in den volkreichern Ortschaften des Kronstädter Capitels werden auch die Pfarrerswahlen herkömmlich bloß von den evangelischen Mitgliedern der die ganze Gemeinde vertretenden Ortscommunitäten vollzogen. Die im Laufe eines Jahres statt gefundenen Wahlen und Veränderungen im Pfarramt wurden, als noch die Confirmationstaxen bestanden, erst lange nach der förmlichen Einführung der Neuerwählten in ihr Amt in Jahrestabellen zur Allerhöchsten Kenntnis gebracht und damit zugleich zur landesfürstlichen Bestätigung oder Confirmation empfohlen.…

promemoria-von-binder-1850-a3-xxi-d95.xml

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… in Kronstadt und kann also zu kaiserlichen Diensten nicht verwendet werden. Nachdem ich von den Superintendenten theils mündlich, theils schriftlich auf meine Depesche eine ablehnende Antwort wegen Incompetenz erhalten hatte, habe ich mich nach gepflogenem Einverständnisse mit dem …

heufler-an-thun-1850-07-12-a3-xxi-d61.xml

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Kronstadt, …

Kronstadt

… kann ich erst auf meiner Reise erforschen, und werde Euerer Exzellenz darüber berichten. Es ist aber überhaupt die Frage, ob es nicht besser wäre, den Bischofstuhl gleich definitiv zu besetzen und zu dem Ende die Wahl vornehmen zu lassen. Denn ein bloßer Vikar hat nie das Ansehen, die Macht und den Eifer eines wirklichen Bischofes, und gerade die ungebildeten Romanen sehen mehr denn andere auch darauf, daß sie sichtbar und greifbar durch ein rechtes Oberhaupt vertreten seien, wie dieses jetzt bei dem nicht unirten Theile derselben auf eine so vorzügliche Weise der Fall ist. Der katholische Pfarrer in Kronstadt, ein für seine Religion sehr eifriger Mann, ist voll Besorgnis wegen des Übertrittes der Unirten und meint, daß von allen Maßregeln, dieses zu verhindern, die Wahl eines Bischofes die dringlichste sei.…

… , Kronstadt und …

… und Kronstadt zu Saxonien geschlagen werden müssen. Für die Szeckler würde der gegenwärtige Militärdistrickt von …

heufler-an-thun-1850-05-14-a3-xxi-d51.xml

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… Was nun in dieser Angelegenheit von dieser oder jener Seite speciell geschehen ist, ist noch nicht zur Kenntnis des Einsenders gekommen; wohl aber ist er im Stande einiges aus den Bedenken, welche die Kronstädter Gymnasiallehrer Conferenz A.C. erhoben und eingesendet hat, den Lesern dieser Blätter mitzutheilen. In dieser Eingabe heißt es unter Anderem:…

… 2. vollständigen Gymnasium Kronstadt [Brasov] 10.6…

… So viel im Auszuge aus der bezeichneten Eingabe der Kronstädter Gymnasiallehrer Conferenz an die höhern Kirchen- und Schulbehörden. In wie weit diese hier und ganz gewiß auch anderwärts in dieser Richtung gethanen Schritte von dem gewünschten Erfolge begleitet sein werden, wird die Zukunft lehren. Als ein erfreuliches Zeichen dafür, daß die von so tief greifenden Wirkungen begleiteten Bestimmungen über die Befreiung der Studierenden von der Militärpflicht einer erneuerten Erwägung an maßgebenden Orten unterzogen werden, muß es begrüßt werden, daß bereits unter dem 29. Dezember vorigen Jahres ein allerhöchster Erlaß erfolgt ist, welcher für die Ergänzung des Heeres in diesem Jahre die früheren Bestimmungen betreffs der Studierenden aufrecht erhält. Hoffen wir von der Weisheit und Gerechtigkeit der allerhöchsten Regierung auch für die Zukunft das Beste für den geistigen Fortschritt und die Culturinteressen des gesammten großen österreichischen Vaterlandes.…

bedenken-gegen-neues-rekrutierungsgesetz-von-schiel-o-d-a3-xxi-d480.xml

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… ist es wesentlich nöthig, daß das Ansehen derselben auch nach außen gewahrt werde. Die Anfeindung gegen dieses Institut geht nämlich von den hiesigen Sachsen aus, weil einerseits durch die Anstellung so vieler katholischer Professoren die Lehranstalt aufhört, protestantisch zu sein und weil dieselben gewohnt sind, in den Professoren ihre willfährigen Werkzeuge und Diener zu erkennen. Die hierarchische Stufenleiter bei den Evangelischen ist hier: Nach absolvirten Studien Professor am Gymnasium, dann Prediger, dann Pfarrer. Die letzteren Würden, mit denen reiche Pfründen verbunden sind, werden durch freie Wahl der Bürger besetzt, der absolvirte Theologe, welcher als Professor am Gymnasium kaum 200 fl jährlich hat, muß nach dem Beifall der Schüler und der Ältern [sic!] derselben ringen, um das Ziel seines Lebens, die Vocation zu einem Pfarramte, zu erreichen. Bei dieser Abhängigkeit von allen muß das Ansehen der Professoren leiden. Überhaupt sind hierzulande die Gymnasien auf einer sehr niedrigen Stufe. Euer Hochwohlgeboren wissen, daß ich bei meiner langjährigen Verwendung in denselben ein competentes Urtheil umso mehr fällen kann, als ich noch vor meiner Berufung hierher am Josephstädter Obergymnasium Vorträge hielt und mit der neuen Organisation vollkommen vertraut bin. Ich habe die viel gepriesenen evangelischen Gymnasien zu Kronstadt, …

bayer-an-einen-ministerialrat-1853-03-28-a3-xxi-d196.xml