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Florence

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… , Florenz, …

ficker-an-thun-konzept-1854-04-28-ca196.xml

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… wurde er an eine Gesandtschaft nach Florenz (wenn ich nicht irre) berufen, nach dem Sturze derselben exilierte er sich freiwillig in …

… und anderen Gelehrten Oberitaliens so eben associiert, um bei Le Monier in Florenz eine Übersetzerbibliothek von Werken moderner Schriftsteller über das griechisch-römische Alterthum herauszugeben und das Studium der klassischen Literatur in Italien zu beleben.…

eitelberger-an-thun-1857-06-21-a3-xxi-d420.xml

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… , Florenz, …

simor-an-thun-1854-11-11-a3-xxi-d296a.xml

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… studiren und nach erlangter Doktorswürde andere fünf volle Jahre in Florenz praktiziren, um für die Advocatur oder ein höheres Amt befähigt zu sein. Für jedes Schuljahr sind bestimmte Fächer vorgeschrieben, und es werden auch nur diese vorgetragen. Am Ende eines jeden Schuljahres müssen Prüfungen über die besuchten Gegenstände abgelegt werden. Der Jurist studirt hier nicht der Wissenschaft halber, sondern um die Prüfung zu bestehen; und wer mit möglichst geringem Studium die beste Prüfung macht, wird als tüchtiger Student acclamirt. Kein Wunder, daß nur die sogenannten „Sgobboni“ während des Schuljahres etwas thun. Aber auch diese beschäftigen sich nur mit Abschreiben der Lektionen und mit Ausarbeitung der sogenannten Temi per gli Esami. (Jeder Professor muß nämlich im Vorhinein eine bestimmte Anzahl von Fragen – temi – den Schülern vorlegen, und diese lernen dann die mit Hülfe der Lektionen ausgearbeiteten und bündig gefaßten Antworten wörtlich auswendig!!) Die übrigen Studenten lassen sich diese sogenannten Temi von den Abschreibern copiren und studiren nicht länger als etwa vierzehn Tage vor der Prüfung; die übrige Zeit bringen sie im Kaffeehause zu. Um die einzelnen Prüfungen abzuhalten, wird die Universität schon Mitte Juni geschlossen. Da sie erst Mitte November eröffnet wird, so folgt, daß die Universitätszeit 7 Monate dauert. Rechnet man die Ostern- und Faschingsfeiern dazu, so ergibt sich, daß die Vacanzzeit die Schulzeit übersteigt.…

… Das erste Studienjahr ist, wie man sieht, nichts anders als eine Ergänzung des Gymnasialunterrichts, obwohl schon früher die sogenannten esami di ammissione abgelegt werden. Diese sind bestimmt, unsere so heilsame Maturitätsprüfung zu ersetzen. Das Schlechte dabei ist, daß man sich denselben erst dann unterziehen kann, wenn man schon ein Probejahr an der Universität zugebracht hat, ohne Rücksicht, ob Einer ohne dieses Probejahr reif ist oder nicht. (Die aus dem Institute der Scholopier zu Florenz Austretenden wären z.B. reif genug, um ohne weiteres in das 2. Studienjahr einzutreten.) Da man nun absolut ein Probejahr und nach diesem noch ein Vorbereitungsjahr durchmachen muß, und da die Studienzeit ohnehin zu lange dauert, so denken sehr wenige Eltern an eine gehörige Vorbildung ihrer Kinder, und die Studenten kommen meistentheils sehr jung auf die Universität und viele davon mit keinem andern Zeugnisse als dem des Dorfpfarrers. Kaum glaublich, aber wahr!…

serafini-an-thun-1857-04-01-a3-xxi-d412.xml