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Deutschland

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… die Einrichtung getroffen, daß die Erklärung der Einwilligung vor der bürgerlichen Obrigkeit abgegeben wurde. Man hatte aber dabei keineswegs die Absicht, eine bloß bürgerliche Ehe einzuführen. Die kirchlichen Ehegesetze wurden, in so weit die calvinistischen Gemeinden dieselben beibehielten, strenge aufrechtgehalten und jede Abweichung unerbittlich geahndet. In Deutschland und …

sammelakt-neuregelung-ehegesetz-1855-a3-xxi-d360.xml

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… erfahren hat, wird wohl nirgends ungetheiltere Anerkennung gefunden haben als in Deutschland, wo man allgemein die Überzeugung hegt, daß damit ein ganz entscheidender Schritt vorwärts geschehen ist. Namentlich aber begrüßten Alle, denen die Rechtswissenschaft am Herzen liegt, mit Freude den hoffnungsreichen Umstand, daß unter den Auspizien Eurer Exzellenz der Erwerb einer gründlichen Kenntnis auch der Quellenrechte, woraus wie alle neueren Gesetzgebungen, so auch das bürgerliche Gesetzbuch Oestreichs geschöpft ist, endlich die gebührende Würdigung gefunden hat und daß in diesem Sinn das Nöthige verfügt ward, damit sich nicht ferner behaupten lasse, die durchschnittliche Bildung der Juristen …

… und dem übrigen Deutschland jederzeit genaue Bekanntschaft nicht nur mit der Landesgesetzgebung, sondern zugleich mit dem römischen und germanischen Recht, für die Staatsprüfungen gefordert worden ist.…

… schon jetzt weit stärker vertreten ist als in Deutschland, wo man noch immer großentheils an den Nachwehen der Abstraktionen des …

… (im Kommentar zum östreichischen Strafgesetz, 8. Lieferung S. 737 Anmerkung ) soeben ausgeführt hat, nur von dem Bunde echt geschichtlicher mit echt filosofischen Lehren Großes zu hoffen ist, zumal auf einem gewissermaßen jungfräulichen Boden, erschien es nicht Wenigen in und außer Oestreich als ein bedenklicher und überdieß vielfacher Mißdeutung – zumal von Seiten der Studirenden – ausgesetzter Schritt, daß die Rechtsfilosofie dort neuerlich aus den Gegenständen der Staatsprüfung ausgestrichen worden ist; – ein Schritt, der schwerlich bloß die gute Folge haben wird, die Hörsääle der schlechten Lehrer zu veröden, und den man selbst in Deutschland, wo doch, wie gesagt, sogar die schlechte Lehre vorherrschend war, immer zu thun Anstand nahm. So wenig aber die dabei unterliegende gute Absicht sich verkennen ließ, so blieb doch für den gehorsamst Unterzeichneten kein Zweifel übrig, daß in diesem einen Punkt die weise angebahnte Reform der Rechtsstudien ein wesentliches Hindernis finden müsse, da nach seiner festen Überzeugung gerade in einer gesunden filosofischen Lehre von Recht, Staat und Gesellschaft nicht bloß der eigentliche Einheit- und Mittelpunkt der ganzen Rechts- und Staatswissenschaft liegt, sondern auch das Hauptmittel gründlicher Bekämpfung der meisten und gefährlichsten krankhaften Zeitansichten. Um so weniger glaubte er unterlassen zu dürfen, auf S. 25 sein Bedauern auszusprechen, daß man auf diese Art in …

roeder-an-thun-1855-02-07-a3-xxi-d327.xml

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… Real- oder Bürgerschulen zu 6. Klassen, welche bereits in mehreren Städten Deutschlands eingeführt sind (siehe: Einige Gedanken über pädagogische Schulseminare. Von J[ohann] Leutbecher, Erlangen 1850).…

rezension-organisationsentwurf-in-zeitschrift-religio-1851-a3-xxi-d144.xml

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… nicht Männer finden, welche dieselben Eigenschaften besitzen. Ich kenne sie nicht und werde daher auch keineswegs fordern können, daß man nur auf meinen Wunsch Rücksicht nehme. Einer so erleuchteten Regierung aber, welche gerade bezüglich der Anima gezeigt hat, daß sie allein das Wohl der Kirche in dem gesammten Deutschland ein Auge habe, glaubte ich ungescheut einen Vorschlag machen zu können, durch dessen Berücksichtigung jeder Schein entfernt würde, als sollte die Anima nur blos östreichisches Institut sein. Seit langen Jahren mit den römischen und den deutschen Verhältnissen aus eigener Erfahrung vertraut glaube ich die Eigenschaften wohl ermessen zu können, welche der zu ernennende Rector besitzen muß; ich glaubte sie in der von mir benannten Person vereinigt zu finden und deshalb habe ich dieselbe vorgeschlagen.…

reisach-an-thun-1859-05-24-a3-xxi-d506.xml

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… bleiben. Während in Deutschland durch den großen Rechtslehrer …

rede-thuns-bei-promotion-1852-05-11-a3-xxi-d165.xml

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… Der künftige akademische Religionslehrer oder Pfarrer gehört seiner Geburt nach keinem Stande ausschließlich oder auch nur vorzugsweise an, sondern der Sohn des Pfarrers hat nicht mehr Recht und Anspruch auf ein geistliches Amt als der Sohn des Arztes, des Beamten oder auch des einfachen Handwerkers und Bauers; und noch zur Stunde findet man unter den Pfarrern auf dem Lande und unter den Candidaten des Pfarramtes in unsren Städten und Prätorialmärkten Söhne aus allen diesen bürgerlichen Standes- und Rangclassen. Die Hauptsache ist, der künftige akademische Religionslehrer oder wie er bei uns kurzweg heißt, der künftige Theolog, hat sich nur durch den rühmlichen Erfolg seiner sechsjährigen Gymnasialstudien und durch seine vorschriftmäßige Aufführung zuletzt noch in einer strengen Maturitätsprüfung vor dem betreffenden Kreisconsistorium als zum Weiterstudiren an auswärtigen Hochschulen geeignet und befähigt auszuweisen; dann erhält er die ämtliche Erlaubnis dazu und es steht nun bei ihm, von dieser Erlaubnis Gebrauch zu machen oder nicht. Ehemals kamen dem siebenbürgischen Theologen in dem sprach- und glaubensverwandten Deutschland hier dort[sic!] allerlei Stipendien und Freitische zu statten und erleichterten auch dem Ärmern seine akademischen Fachstudien; in der neuern Zeit sind diese Unterstützungen auf einen minderbedeutenden Zuschuß herabgesunken oder ganz und gar untergegangen, so daß die Ärmern sich zu diesem Zwecke mit Schulden belasten mußten, welche abzuzahlen sie meistens erst in spätern Jahren als Pfarrer hoffen durften.…

promemoria-von-binder-1850-a3-xxi-d95.xml

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… de l'invasion luthérienne et les slaves occidentaux du schisme russe; une réserve d'apôtres, qui a donné, au nom de tout l'orient et de quinze siècles d'éclatant d'émeutiers aux innovations de la Germanie, et qui bien dirigés d'autre part, auraient pu en s'assimilant de poche en poche les monastères gréco-slaves, entamer le schisme et précipiter la ruine.…

pitra-an-thun-1860-09-04-a3-xxi-d608.xml

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… Das Resultat dieser historischen Entwicklung ist in Beziehung auf das Privatrecht das: daß das Recht im deutschen Reiche bis zum dreizehnten Jahrhunderte ein genuin deutsches war, daß dann aber in Folge der Rezeption des römischen und canonischen Rechtes, und dann des langobardischen Lehnrechtes, eine Mischung von Rechtsideen und Rechtsinstituten entstanden ist, deren Inbegriff nicht mehr mit dem Namen: "das deutsche Recht" bezeichnet werden kann, sondern, "das in Deutschland geltende Recht" zu nennen ist.…

phillips-ueber-das-deutsche-privatrecht-od-a3-xxi-638.xml

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… Euer Excellenz werden es mit mir fühlen, daß für einen Mann, der sein Leben einer hohen wissenschaftlichen Aufgabe gewidmet und für diese seit mehr als zwanzig Jahren auf zweien der berühmtesten Universitäten Deutschlands mit günstigem Erfolge gewirkt hat, nichts schmerzlicher sein kann, als wenn er, der mit Begeisterung und mit der Hoffnung eines erweiterten Wirkungskreises dem Rufe nach …

phillips-an-thun-1854-09-08-a3-xxi-d280.xml

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… Akademien nennt, wie Rechtsakademien etc.? Hier fragt es sich, braucht der Staat willenlose Werkzeuge oder braucht er Männer? Bedarf er letzterer nicht, so löse man die Universitäten immer auf und verwendet sie wie Einpaukanstalten, man wird gar treffliche Staatshandwerker oder besser noch Fabriksarbeiter erziehen. Dann stehen wir aber auch mitten im alten System und das vielgepriesene „Neuösterreich“ ist eine leere Phrase. Der größte Schatz, den Deutschland besitzt, sind seine Universitäten und der Himmel bewahre uns vor einer zu großen Einigkeit, denn dann können wir sicher sein, daß sie und mit ihnen die Wissenschaft geknebelt werden.…

… verlassen. Bei der Schwierigkeit als Österreicher in Deutschland anzukommen, muß ich wenigstens bis zum Herbste Zeit haben, um mich umzusehen und die Vorbereitungen zu meiner Habilitation zu treffen.…

pebal-an-einen-ministerialrat-1860-01-16-a3-xxi-d549.xml

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… ausgehen lassen, welche, wenn nicht ein halbes Wunder den natürlichen Lauf der Dinge hemmt, Bewegungen im katholischen Deutschland hervorrufen wird, neben welchen das Rongescandal …

oa-oa-1849-08-18-a3-xxi-d3.xml

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… wird wieder hergestellt, und wir haben einmal Ruhe in Deutschland, um den Preis mag immerhin …

… sagen: jetzt hat unsere Allianz ein Ende, wir haben was wir brauchen, jetzt sieh du zu, und nimm dir was du willst; – der Norden von Deutschland ist dann aber unter französischem Einfluße. …

notiz-von-thun-1855-a3-xxi-d321.xml

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… unter den Studierenden herrscht. Es scheint mir daher, daß ihnen ein schmerzliches und nicht billiges Opfer auferlegt werde, wenn die Benützung der Landesuniversität von dem Erfolg des deutschen Sprachstudiums in der Art abhängig gemacht wird, daß ihre Söhne auch bei den Prüfungen in deutscher Sprache zu antworten im Stande seyen, ohne sich durch den Gebrauch dieser ihnen fremden Sprache bedeutend gehindert und im Vergleiche mit den deutschen Candidaten benachtheiligt zu fühlen. Für die examinirenden Professoren hingegen erwächst daraus doch keine wesentliche Schwierigkeit; denn unter den höher Gebildeten, namentlich in Deutschland, gibt es wenige, denen die italienische Sprache gänzlich fremd wäre, und bei einigem guten Willen ist es mit Hilfe des Lateinischen wahrlich nicht schwer, es in Kurzem wenigstens bis zum Verstehen des Italienischen zu bringen. Vermag aber selbst das Interesse, an allen Prüfungen Antheil nehmen zu können, bei dem einen oder anderen Professor nicht, ihn zur Überwindung dieser kleinen Schwierigkeit zu bewegen, so kann doch leicht dafür gesorgt werden, daß nichts desto weniger bei den Prüfungen der Italiener sämmtliche Fächer von des Italienischen kundigen Examinatoren vertreten seyen, und dann ist der Ausschluß – die Dispensation – einzelner Professoren von diesen Prüfungen keine allzuaufallende und etwa nicht zu duldende Abnormität, da ja auch an den Universitäten in Deutschland nur die Facultätsmitglieder bei den Rigorosen prüfen, bei weitem aber nicht überall alle Professoren auch Facultätsmitglieder sind.…

moy-an-thun-1855-01-06-a3-xxi-d322.xml

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… und nach dem, was Euer Exzellenz mir zu sagen die Güte hatten, begreife ich, daß es vor allem ein Mann seyn muß, der durch seinen wohl begründeten Ruf in seinem Fache das Studium des römischen Rechtes in Schwung zu bringen vermöge; daß daher nöthigenfalls ein Protestant berufen werden müßte, wenn unter den katholischen Gelehrten in Deutschland kein Mann von solchem Rufe sich fände. Da ich nun außer …

… und Deutschlands willen wünschte ich, das gestehe ich, daß die Bande der Gemeinschaft auch auf dem wissenschaftlichen Gebiete, und gerade da, möglichst innig geknüpft würden. Ich wünschte es aber noch mehr im Interesse der Wahrheit und sohin des katholischen Glaubens, dessen Sache nach meiner Überzeugung mit der Sache …

… Geltung in Deutschland unzertrennlich verbunden ist.…

moy-an-thun-1854-07-19-a3-xxi-d270.xml

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… mir zu sagen die Güte hatten. Manche meiner Wahrnehmungen haben mich in der Überzeugung bestärkt, daß sie vortrefflich gelungen und geeigenschaftet wäre, um auf die öffentliche Meinung sowohl in Deutschland als in …

moy-an-thun-1853-07-21-a3-xxi-d219.xml

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… oder dem protestantischen Deutschland. Überall saugen die jungen Leute nicht blos die modernen politischen, sondern auch die sogenannten freisinnigen nationalistischen religiösen Prinzipien ein, und verbreiten sie in ihren Familien. Die protestantische Mission, insbesondere die englische und nordamerikanische sind ungemein thätig, namentlich in …

… wurden fast jährlich eine Anzahl fähiger Popensöhne nach Deutschland auf protestantische Universitäten zum Studieren geschickt, um sich als Lehrer für die Universitäten und Seminarien auszubilden. Dieselben haben in …

… haben in ihren Diözesen im Anfange dieses Jahres Gebetsvereine für die Union und die Unterwerfung der orientalischen Kirche unter den Papst gestiftet. Hoffentlich verbreiten sich diese Gebetsvereine über ganz Deutschland, und der Heilige Vater stattet sie mit Indulgenzen aus. Außer dem unermesslichen Werthe des gemeinsamen Gebetes selbst, zeigt es der orientalischen, insbesondere der russischen Kirche unsere tiefe Liebe und Sehnsucht, mit ihr wieder vereinigt zu sein. Ich habe einige Hoffnung, daß die russische Kirche daran Veranlassung nehmen wird, einen ähnlichen Gebetsverein in ihrem Schoße ebenfalls für eine künftige Union zu gründen. Geschieht dies, so würde das schon ein mächtiger Schritt für die künftige Union sein, wenn von beiden Seiten gleichmäßig für dieselbe gebetet wird. Ich glaube nicht, daß das russische Gouvernement sich dagegen erklären oder gar einschreiten wird. Umgekehrt es verliert nichts dadurch und könnte ein solches Verfahren sehr unscheinbar anbahnend sein für künftige Ereignisse mit Umständen, die im Hintergrunde der Zeiten drängend sich zu entwickeln scheinen, wie ich oben angedeutet. Daß sich in andern katholischen Ländern solche Gebetsvereine bilden möchten, wäre dann wohl sehr wünschenswert!…

memorandum-orientalische-kirche-od-a3-xxi-d653.xml

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… Das Ministerium hat sich zunächst die Unterstützung der einflußreichsten evangelischen Männer und Organe Deutschlands, eines …

… (Organ des Bundes), des badischen Kirchenblattes usw. derart zu sichern gewußt, daß obwohl durch ganz Deutschland das tiefste Mißtrauen gegen …

… auf diese Zusage vertrauend ist das evangelische Deutschland, und jene Partei, zu der auch der Verfasser dieses flüchtigen Memorandum's gehört, für die Septembergesetze in die Schranken getreten. Geht sie nicht in Erfüllung so bleibt dort und hier nichts übrig als …

… zu erklären, daß man bona fide geglaubt habe, aber getäuscht worden sei. Denn man weiß es hüben wie drüben, daß die Septembererlasse 1859 für die Protestanten decidierte Nachtheile bringen, wenn jenes Versprechen nicht in Erfüllung geht. Es hätte dieses Wort schon im Herbste eingelöst werden sollen, dann stünde es mit der Koordinierung anders, und die Anfänge des Gesetzes befänden sich nicht in der bittersten Verlegenheit. Man wartete aber und wartet noch dum defluat amnis und setzt sich der Gefahr tagtäglich aus, vom evangelischen Deutschland in der öffentlichen Meinung …

memorandum-mikulas-kirchenverwaltung-ungarn-1860-a3-xxi-d626.xml

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… scheiden die julischen Alpen diese schmalen Küstenstriche von dem übrigen Europa ab, und nur wenige mühevoll angelegte Straßenzüge führen nach dem östlichen Deutschland und nach den ungarischen und türkischen Hinterländern.…

memorandum-errichtung-ostadriatisches-kuestenkronland-od-a3-xxi-d655.xml

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… [France] et plus récemment en Allemagne, ces établissements ont parfaitement répondu à l'attente. Les jeunes prêtres qui en sortent, se recommandent éminemment mieux pour la discipline et les mœurs, que ceux qui sont entrés au séminaire après avoir reçu leur éducation dans le monde.…

… Les Jésuites sont en Allemagne depuis 1850; partout ils ont combattu de front et de toutes les forces la révolution et ses idées, et partout le ciel a béni leurs efforts, dans le Grand …

… Que la tâche spéciale de l'ordre des Jésuites depuis son rétablissement en 1815 soit de combattre en tout et partout la révolution avec ses principes délétères et athées, d'accréditer au contraire de toutes ses forces les principes conservateurs et tutélaires, à l'appui de l'une et de l'autre autorité, que de plus il soit en joint aux Jésuites notamment à ceux d'Allemagne et …

… Il ne reste plus, qu'à savoir d'où tirer un nombre suffisant de Jésuites pour des instituts si divers. Parmi ceux d'Allemagne, …

memoire-ueber-verhaeltnisse-in-polnischen-bezirken-von-haxthausen-1856-a3-xxi-d400.xml

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… Bei Herausgabe dieses Werkes bezweckte ich, gegenüber der verflachenden rationalisirenden Richtung, welche in neuerer Zeit auch auf dem Gebiete der Moral anzubahnen versucht ward, diese so wichtige Disciplin auf fester kirchlicher Grundlage aufzubauen, und hiebei zugleich den Forderungen strenger Wissenschaftlichkeit gebührend Rechnung zu tragen. In wie weit dieser Versuch mir gelungen sei, muß ich höherem Ermessen bescheiden anheimstellen; doch fühle ich mich durch die freundliche Aufnahme, welche dieses Werk überall in Deutschland gefunden hat, und welche jetzt bereits eine dritte Auflage nothwendig machte, in der angenehmen Hoffnung bestärkt, einem dringenden Zeitbedürfnisse entgegengekommen zu sein. Um so mehr aber glaubte ich es auch wagen zu dürfen, dem höchsten Lenker und Leiter des höheren Unterrichtswesens in einem Reiche, auf welches sich gegenwärtig die Blicke aller katholischen Gelehrten des deutschen Vaterlandes mit Sehnsucht und Dankbarkeit hinrichten, durch die Überreichung einer solchen Gabe den Tribut innigster Hochachtung und Verehrung darzubringen.…

martin-an-thun-1855-05-23-a3-xxi-d344.xml

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… , sind vorüber und doch klingen die Erinnerungen wohlthuend in meiner Seele wieder. Ich habe in diesen Sommermonaten viel gearbeitet, bin häufig acht Stunden täglich in den Schulzimmern thätig gewesen und habe abends schriftliche Arbeiten ausgebessert. Nun will ich nur noch meine Berichte arbeiten und sodann zum Studium der Zeichnen-, Gewerb- und Handels- so wie der weiblichen Klosterschulen das westliche Deutschland besuchen, um Stoff zu einem pädagogischen Reiseberichte für mein Jahrbuch zu sammeln. O kommen Sie mit bis …

maresch-an-sektionsrat-1854-08-11-a3-xxi-d275.xml

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… , der durch eine zeitgemäße Höherbildung des Universitätswesens im Geiste der Einen Wissenschaft ganz Deutschland

leonhardi-an-thun-1855-03-08-a3-xxi-d333.xml

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… , sondern mittelbar auch für Deutschland selbst eine bessere Zeit heraufzuführen unermüdlich thätig ist. Diese Schrift, ein kritischer Bericht über den gegenwärtigen Stand der civilistischen Tagesstreitfrage, zugleich ein nicht bloß für den Juristen interessanter Beitrag zur Philosophie der Geschichte, scheint mir geeignet, durch ihre ebenso gründliche als geistvolle, ja elegante Behandlung ihres Gegenstandes die Geister für jene organisch-harmonische Verbindung des historischen und philosophischen Rechtsstudiums zu gewinnen, welche Euer Excellenz den österreichischen Universitäten zu einem, bisher auch außerhalb …

leonhardi-an-thun-1855-03-07-a3-xxi-d331.xml

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… Euer Excellenz haben die Gymnasien aus lateinischen Hochschulen zu Bildungsstätten erhoben, in denen ein vielseitiges wissenschaftliches Interesse in der alle einzelnen Richtungen durchdringenden erziehenden Idee seine Bindung und seinen Werth für die Entwicklung des Charakters findet; diese Bildungsanstalten erfreuen sich einer ehrenhaften Stellung unter bewährten, aus ihrem eigenen Mittel hervorgehenden Schulmännern; sie stehen nicht mehr isolirt, sondern sowohl mit dem Inland als mit den vorgeschrittenen Anstalten Deutschlands in einem regen Wechselverkehre, der den Austausch ihrer pädagogischen Erfahrungen und wissenschaftlichen Erstrebnisse vermittelt; die hohen Behörden, von der humanen Gesinnung Euer Excellenz beseelt, greifen nicht mehr mit Machtgeboten, sondern mit dem Übergewichte taktvoller Ein- und Umsicht in den geregelten Gang der Schule ein und indem sich überall das Streben beurkundet, das Verdienst an seinen Platz zu stellen, arbeitet Meister und Geselle freudig stolz an seiner Aufgabe, seiner Werthschätzung gewiß.…

lehrerkollegium-gymnasium-goerz-an-thun-1860-11-05-a3-xxi-d623a30.xml

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… für einen großen und „geistreichen“ Historiker hält, was in ganz Deutschland bekanntlich außer einigen baierischen Ultramontanen Niemand thut, unbefangene Anerkennung für mich besitzt, der ich nie geschmeichelt und stets die Wahrheit gesagt habe. Aber eben diese Urtheilslosigkeit des …

lange-an-ministerialrat-1859-05-01-a3-xxi-d504.xml

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… Es ist der allgemeine Wunsch unserer Leute, daß doch zu meiner Installation irgend ein Superintendent von größerem Ruf aus Deutschland kommen möchte. Ich ließ daher an den studirenden …

kuzmany-an-thun-1860-09-02-a3-xxi-d607.xml

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… bisher sehr wenige Garantien für sich habe, daß die aus dem nicht-österreichischen Deutschland dazu berufenen Kräfte zum Theil ungenügend, weil abgelebt, zum Theil im Gegensatze wirksam sind, ist eine Beobachtung, die sich jedem draußen Stehenden und Sachverständigen leider gar bald aufdrängt. Sollten daher Euer Excellenz geneigt sein, zur Anstrebung jener herrlichen Aufgabe die so nötigen frischen Kräfte in Anspruch zu nehmen, so glaubt der Unterzeichnete, sei es allein, sei es im Bunde mit Gleichgesinnten, ein nicht zu verachtendes Scherflein beitragen zu können. Daß er den strengen Anforderungen der heutigen Wissenschaft völlig gewachsen ist, beweisen die beiliegenden Zeugnisse seines unvergeßlichen Lehrers.…

krauss-an-ministerium-fuer-kultus-und-unterricht-1851-10-14-a3-xxi-d126.xml

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… ? Wird man sich nicht vielleicht jetzt, – wo es doppelt noth thut, die Thore nach Deutschland für die nichtungarischen Länder offen zu erhalten, um wenigstens indirekt und moralisch durch die Macht der Bildung und Wissenschaft ein verlorenes Gebiet nach und nach zurückzuerobern – wird man sich nicht etwa beeilen, ein sogenanntes spezifisch österreichisches Studiensystem auszuhecken und das Gewonnene wieder in Frage zu stellen, jetzt, da Ihre starke Hand fehlt, um es abzuwehren?…

kink-an-thun-1860-10-23-a3-xxi-d623a12.xml

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… nach Augsburg gesandt habe, hat seine Richtigkeit. Nur nach wiederholter Bitte habe ich es jedoch gethan und zwar um eine Bücherschuld abzutragen für aus Deutschland direct nach …

juelg-an-thun-1855-04-20-a3-xxi-d340.xml

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… , er fertigt gegenwärtig seine Prüfungsarbeiten. Nächst ihm beendet mit dem Herbst Niziol sein Triennium, gerade kein Talent, doch gewiß dereinst ein fleißiger Lehrer, nur ist ihm das Deutsche schwer, seine Unterrichtssprache wird mit Erfolg nur die polnische sein können. Zwei andre junge Studirende sind erst ein, beziehungsweise ein halbes Jahr hier. Außer diesen besuchen noch manche die Vorlesungen, ohne Philologie zu studiren. Es geht langsam, aber aller Anfang ist eben schwer. Von Jahr zu Jahr wird es besser werden. Ich muß noch immer mein Hauptaugenmerk auf grammatisches Wissen richten, wozu das philologische Seminar Gelegenheit genug bietet. Es wird schon noch einige Zeit vergehen müssen, bis ich dasselbe auf die Höhe der philologischen Seminarien in Deutschland bringen kann, bis größere wissenschaftliche Arbeiten und Forschungen unternommen werden können. Doch ist dabei auch ein Haupthindernis der Büchermangel. Die Universitätsbibliothek ist in den zwei letzten Decennien, weil kein Mensch sich darum kümmerte, in der Philologie fast ganz vernachlässigt. Die Bedürfnisse zur Vorbereitung eines Gymnasiallehrers sind durch die durch Ersparnisse an Seminarstipendien ermöglichte Anlegung einer Seminarbibliothek noch nicht einmal gedeckt, die Studirenden haben kaum zu ihrer Vorbereitung das Nothdürftigste, an Behelf zu größern philologischen Arbeiten fehlt es aber völlig. Das trifft mich nicht minder. Ich bin zu einer größern Arbeit völlig außer Stande, schon oft war Etwas begonnen, aber aus Mangel an Hilfsmitteln mußte es wieder aufgegeben werden. Ein weiterer Übelstand für unsere Studirenden ist ihre Armuth, die sie nöthigt einen großen Theil ihrer Zeit dem Privatunterricht zur Beschaffung ihres Unterhaltes zu widmen. So wird den Studien viele kostbare Zeit entzogen, allein dem läßt sich nicht begegnen. Doch soll mich das nicht abschrecken; ich hoffe, daß in ein bis zwei Jahren jährlich ein und der andere Lehrer aus dem hiesigen Seminar hervorgehen wird.…

juelg-an-thun-1855-01-08-a3-xxi-d323.xml

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… Es versteht sich von selbst, daß die wissenschaftliche Thätigkeit und Bewegung, je nach den individuellen Zwecken und Absichten derer von denen sie ausgeht, eine gute und heilsame oder eine schlechte und verderbliche sein kann. Hier gilt, was von der Thätigkeit in jeder Sphäre des Lebens gesagt werden kann: wahrhaft heilsam und wohlthätig ist nur, was der Wahrheit und somit allein und lediglich was Gott dient. In dieser Beziehung ist zu bemerken, daß durch ein eigenthümliches, unglückliches Verhängnis, von dessen praktischen Wirkungen weiter unten die Rede sein wird, die Förderung der Wissenschaft und der geistige Fortschritt der Nation in Deutschland fast ausschließlich in die Hände des Protestantismus fiel. Die Universitäten, welche wie oben bemerkt die Werkstätten des geistigen Lebens waren, bewahrten jenen Charakter als Anstalten für den wissenschaftlichen Fortschritt nur in protestantischen Ländern. Wir können es uns leider nicht verhehlen: seit einem Jahrhundert waren die Katholiken in …

… fast ausschließlich in die Hände des Protestantismus fiel. Die Universitäten, welche wie oben bemerkt die Werkstätten des geistigen Lebens waren, bewahrten jenen Charakter als Anstalten für den wissenschaftlichen Fortschritt nur in protestantischen Ländern. Wir können es uns leider nicht verhehlen: seit einem Jahrhundert waren die Katholiken in Deutschland in der deutschen Literatur so gut wie geistig todt [sic!] und erst in neuester Zeit, wo in gemischten Ländern die Universitäten nothgedrungen auch katholische Elemente in sich aufnehmen mußten, entstand, um hier nur geborne Katholiken zu nennen, durch Männer wie …

… Vor etwa zwanzig Jahren hatte ein österreichischer Professor der Jurisprudenz, heute eine der größten Celebritäten des inländischen „Lehrkörpers“, eine Unterredung mit einem Collegen aus Deutschland, in welcher er sich angelegentlich zu erfahren bemühte, worin denn im Auslande die „historische Methode“ in der Bearbeitung der Rechtswissenschaft bestehe. Als er hierüber verständigt worden, trat er entsetzt zurück und rief: „Wenn ich dergleichen thäte, würde ich meine heiligsten Pflichten verletzen!“ Er scheint es für seine Obliegenheit gehalten zu haben an der Ansicht festzuhalten: jedes österreichische Gesetz sei ein vom Himmel gefallener Brief. Allerdings mußte es diese fromme Meinung beeinträchtigen, wenn die Zuhörer der Rechtsgeschichte erfuhren, daß auch in …

… auf die Kirche. Infolge des geistigen Entwickelungsganges, den die deutsche Nation genommen, hatte zu Ende des vorigen und zu Anfange des jetzigen Jahrhunderts der antichristliche Indifferentismus in der Wissenschaft wie im Leben den Sieg behalten, und die katholische Sache schien, da die Vertheidiger derselben schwiegen oder gar nicht vorhanden waren, für immer überwältigt. Allein soweit das Leben geht, geht nach des Dichters Worten auch die Hoffnung. Gerade die übermüthige Siegestrunkenheit des Irrthums und die schnöde Verachtung der Wahrheit nöthigte die Katholiken in Deutschland sich zu ermannen, und das freie wissenschaftliche Leben der Universitäten bot die Form und das Mittel: dem Protestantismus und Indifferentismus gegenüber in allmäligen Übergängen eine katholische Wissenschaft, insbesondere eine katholische Geschichtschreibung zu gründen. In …

… war infolge seiner geistigen Stagnation, die wiederum hauptsächlich aus seiner Abstinenz von aller wissenschaftlichen Bewegung herrührte, eine rein inerte Masse geworden, die auf nichts und auf niemanden einen intellectuellen und moralischen Einfluß (sei es ein guter oder ein böser!) übte, sondern nur von außen her willenlos und mechanisch bewegt und bestimmt, am Schlepptau der revolutionären Partei fremder Länder hing. Von einer moralisch-politischen Leitung Deutschlands konnte bei dieser geistigen Absperrung und immer steigenden Geringschätzung, welche letztere sich als Folge der ersteren im übrigen Deutschland entwickelte, auch nicht entfernt die Rede sein. Die Schlußfolge, welche wir aus den hier entwickelten Sätzen ziehen, liegt nahe, und wir können sie unverholen und mit deutlichen Worten aussprechen. …

jarcke-an-thun-1852-08-07-a3-xxi-d171.xml

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… Und diesem Manne ist das Wohl der Prager Krankenanstalten anvertraut, die durch die Vortrefflichkeit ihrer bisherigen Einrichtungen europäischen Ruf erhielten, die Bildungsschule wurden für angehende und selbst fertige Ärzte aus allen Gauen Deutschlands und dessen Nachbarstaaten.…

jaksch-an-thun-1856-04-11-a3-xxi-d373a.xml

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… und hie und da selbst Deutschlands aus eigener Anschauung kennen gelernt hatte. Ich war deshalb nicht wenig überrascht, als ich in dem Erlasse des hohen …

… und Deutschlands kennen lernte, immer mit der Beruhigung heimkehrte, eine größere Gewissenhaftigkeit, als hier bei uns, nicht leicht anderswo gefunden zu haben. Der unverdiente Vorwurf, der somit in dem Erlasse des hohen Ministeriums des Innern vorigen Jahres Z. 11542 enthalten war, mußte uns tief verletzen, um so mehr, als wir sowohl bei der vorjährigen Cholera – als heurigen Typhusepidemie mit der größten Anstrengung und Aufopferung unseren Pflichten nachzukommen bemüht waren.…

jaksch-an-thun-1856-03-23-a3-xxi-d373.xml

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… [Riehl] in seinem Werke über die bürgerliche Gesellschaft Recht habe, wenn er den deutschen Universitäten vorwirft und beweist, daß aus denselben ein bis dahin nie bestandenes neues Proletariat, das der Wissenschaft, hervorgegangen sey, das gefährlichste von allen für den Staat und die Gesellschaft, das in den jüngsten Weltereignissen eine so wichtige Rolle gespielt hat, und sie itzt noch spielt in der Presse, die es in Deutschland noch immer zum großen Theile in seinen Händen hat. Ich halte es grade für die höchste Pflicht des Staates, die Lehrer streng zu überwachen, sie ist es, die die Generationen zu dem bildet, was sie einst sind. Der Atheismus, der religiöse Indifferentismus, der Communismus usw. sind einzig durch die sogenannte freie Lehre in Wort und Schrift in die gegenwärtige Generation übergegangen, deshalb bin ich der Meinung, daß ganz besonders die Universitätslehrer in ihrem Wirken streng zu beaufsichtigen und gegen die Pflichtvergessenen, Unfähigen, Trägen mit der größten Schärfe vorzugehen sey. Durch gerechte Strenge allein kann die Tugend der Lehrer und Schüler wachsen, durch Freiheit und Ungebundenheit geht sie, wie jeder Unbefangene aus der fast sechsjährigen Beobachtung an Oesterreichs Universitäten sagen wird, nach und nach verloren. Die Lehr- und Lernfreiheit sind, wie jeder Freigeist nur in der Idee richtig, i.e. unter der Voraussetzung, daß Lehrer und Lernende so sind, wie sie seyn sollen. Allein die Menschen sind überhaupt nur ausnahmsweise so, wie sie seyn sollen.…

jaksch-an-thun-1854-07-16-a3-xxi-d267.xml

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… [Königgrätz] merklich zu gnädigster Berücksichtigung, sowohl wegen seines entschiedenen Talentes für historische Composition, als wegen gründlicher Cenntnisse und einer ebenso großen Reife des Urtheiles als Besonnenheit und Clarheit des Ausdruckes, empfohlen werden. Allmählich taucht in mir die Hoffnung auf, daß unsere jungen Historiker sich von den Anschauungen des Auslandes und den jetzt dominirenden Parteibestrebungen frei entwickeln werden, während sie das Gute, welches ihnen Deutschland an Methode, Behandlung des Stoffes, Kritik darbietet, gerne zu selbständiger Verarbeitung aufnehmen. Meine einzige, wenn auch schwere Sorge, beruht darin, es möchten diese strebsamen jungen Leute durch Überbürdung und unzweckmäßige Behandlung an den Gymnasien, durch den drückenden Mangel von Bibliotheken und öffentlichen unentbehrlichen Hilfsmitteln, statt in der Crisis ihres Lebens gefördert, vielmehr geknickt werden!…

hoefler-an-thun-1860-07-17-a3-xxi-d598.xml

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… bereits Eindruck in Deutschland, leider, wie die angeröthelte Stelle vermuthen läßt, wird sie …

hingenau-an-thun-1860-06-20-a3-xxi-d593.xml

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… errichtet würde, gingen die jungen Sachsen nur sehr wenig mehr ins Ausland, die Folge davon wäre ein Aufheben des lebendigen Verkehres mit Deutschland und nur diesem hätten sie ihre höhere Cultur zu verdanken. Sie würden dann in einen Provinzialismus zurücksinken, wie sich dieses schon jetzt bei den auf der …

heufler-an-thun-1850-05-14-a3-xxi-d51.xml

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… In Deutschland, …

gindely-an-thun-1860-08-20-a3-xxi-d603.xml

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… entretenait en Allemagne. Dans cette dernière correspondance se trouvent renfermés une foule de documents qui intéressent l'histoire de …

gallois-an-thun-1851-11-17-a3-xxi-d131.xml

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… Endlich wird dieser Schritt nicht verborgen bleiben und seine Einwirkung auf die Katholiken Deutschlands kein günstiger sein.…

… . Indem möge sein volles Recht werden, aber nicht dem einen Theile allein, während der andere in so vielen Theilen Deutschlands in Ketten liegt. Wir kennen die Verhandlungen in …

foerster-an-thun-1859-06-16-a3-xxi-d508.xml

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… . Als ich mein ehrfurchtsvollstes Dankschreiben an Seine k.k. Apostolische Majestät zu Papier brachte, hegte ich aus Gründen die Besorgnis, daß egoistische geheime Kabalen mein Verbleiben All’Anima zu hintertreiben sich bestreben werden. Bekanntlich wenden sich lange schon sehr viele Bischöfe des Kaiserstaates und vom übrigen Deutschland in verschiedenen kirchlichen Geschäften an mich und an den für solche Kommissionen ungemein fachkundigen und rührigen Kaplan von …

… und Deutschlands in eine engere Beziehung treten würden. Als daher Seine Eminenz der …

… , den mir die Gnade Euer k.k. Majestät anzuvertrauen geruthe, noch fortzuwirken. Ich werde aber Mühe haben, mich auf demselben zu behaupten – gegenüber den Anforderungen eines prunkenden Formalismus und gegenüber egoistischen, heimlichen Cabalen. Seine Heiligkeit spricht hoffentlich ein Wort der Entscheidung. Die Anstalt, wie sie jetzt schon dasteht, bleibt ein schönes Denkmal der hochsinnigen Protection Eurer k.k. Apostolischen Majestät und unsere zahlreichen geistlichen Gäste aus allen Gauen Deutschlands sprechen mit Begeisterung ihren Dank aus und tragen diese Gefühle in die Heimath zurück. Nicht nur Deutsche, auch Italiener beneiden uns glückliche Oesterreicher um unseren Kaiser.…

… Gott erhalte dieses Glück dem großen Kaiserstaate und für ganz Deutschland viele, viele Jahre! Täglich will ich am Altare und sehr oft – besonders aber in diesen Tagen – an …

flir-an-thun-1858-07-29-a3-xxi-d462.xml

1

… durch eigene Anschauung kennen zu lernen, so konnte ich außerdem eine nicht unbedeutende Ausbeute von historischen Materialien nach Deutschland zurückbringen. Gelang es mir auch zu …

ficker-an-thun-konzept-1854-04-28-ca196.xml

2

… selbst Aufgaben zu lösen, die wohl kaum an einer andern österreichischen Hochschule zu lösen wären, aber auf die studirende Jugend im übrigen Deutschland würden sie wohl eben so wenig Einfluß üben können als …

… durch eine theologische Facultät so vielleicht für immer ausschließen und damit überhaupt die Möglichkeit der Herstellung einer österreichischen Hochschule, die eine ähnliche Stellung einnähme und einen ähnlichen Einfluß auf das übrige Deutschland übte, wie etwa …

ficker-an-thun-1856-09-19-a3-xxi-d387.xml

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… in Deutschland wenig oder gar nicht gekannt ist. Ich habe schon eine große Anzahl der trefflichsten Werke angekauft und bin mit Suchen noch nicht zu Ende. Natürlich sind hiezu namhafte Summen erforderlich, da diese Werke aus …

fessler-an-thun-1856-05-05-a3-xxi-d379.xml

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… und des übrigen Deutschlands eine …

… „den Inbegriff aller auf die staatlichen Rechtszustände bezüglichen Normen, welche in Deutschland und seinen einzelnen Ländern seit der ersten Territorialgestaltung in Anwendung gekommen sind oder noch jetzt, seit Stiftung des deutschen Bundes zur Anwendung kommen“.…

… Nach ihrer äußeren Gestaltung aber zerfällt die von mir zu lösende Aufgabe in zwei große Hälften. Was uns nebst den nothwendigsten Vorbegriffen zunächst interessiren mußte, war die Organisation dessen kennen zu lernen, was ganz Deutschland zu einem gemeinsamen Körper vereinigt und zwar nach der zum richtigen Verständnisse des Jetzigen unerläßlichen Schilderung des rechtshistorischen Hergangs, der erschöpfenden Darstellung der früheren staatlichen Gestaltungen …

… zu einem gemeinsamen Körper vereinigt und zwar nach der zum richtigen Verständnisse des Jetzigen unerläßlichen Schilderung des rechtshistorischen Hergangs, der erschöpfenden Darstellung der früheren staatlichen Gestaltungen Gesammtdeutschlands.…

… gegründete Einheits- und Beamtenstaat – der richtige Abdruck einer wahren Monarchie – er konnte sich in den Händen seiner unfähigen Nachfolger auf deutscher Erde nicht behaupten. Ein furchtbares Ringen zwischen den mächtigen einzelnen Stämmen, beziehungsweise deren zur Erblichkeit gelangten Herzogen und Grafen, mit der zum Wahlkönigthume herabgesunkenen eigentlichen Herrschergewalt beginnt die centrifugalen Elemente machen[sic!] sich geltend mit immer steigenden Überlegenheit. In der Geschichte dieses Kampfes finden Sie, meine Herren, jene Deutschlands überhaupt. Die obenerwähnten Grundgesetzte sind für alles dies nur ein concreter Ausdruck in einer bestimmten Epoche. So sehen in der allmähligen Schwächung …

… überhaupt. Die obenerwähnten Grundgesetzte sind für alles dies nur ein concreter Ausdruck in einer bestimmten Epoche. So sehen in der allmähligen Schwächung Deutschlands, in der Verringerung seines Ansehens, in dem Verluste seiner schönsten Länder, nur ein furchtbares Beispiel der rächenden Nemesis für die völlige Verkennung der wahren Grundlage einer staatlichen Gewalt. Mit der Glaubensspaltung war jede Verbesserung unmöglich geworden. Was die constitutiones …

… Die Rheinbundsepoche, eine Zeit furchtbarster Schmach und gränzenlosester Rechtsverwirrung, war das zweite Hauptmoment meiner vorjährigen Schilderung. Unerquicklich zwar, aber nothwendig als Bindeglied mit den heutigen Zuständen. Ist auch von der ganzen beabsichtigten Organisation eigentlich nichts zu Stande gekommen, fand in Wahrheit nur eine reine Willkührherrschaft des Protektors statt, immerhin wurden durch den Rheinbund Verhältnisse geschaffen, deren Anerkennung später nicht mehr zu umgehen, deren Existenz vielmehr jeder kommenden staatlichen Gestaltung unweigerlich zu Grund zu legen war. Den besten Beleg für diese Nothwendigkeit lieferten eben die Verhandlungen am Wiener Congresse über die deutsche Bundesakte, das erste Grundgesetz des jetzt bestehenden Vereines. Die vorzüglichsten Patrioten Deutschlands, Männer von hervorragenden Talenten und reifer Erfahrung, ebenso bekannt mit den augenblicklichen Bedürfnissen der Nation als noch lebend in deren geschichtlichen Erinnerungen, ein …

… gingen sie alle einig, daß Deutschland als Gesammtmacht wieder hergestellt, auf die höchste Stufe erreichbarer Wohlfahrt erhoben werden müsse. Eine andere …

… erscheint hiedurch noch in keiner Weise erschöpft, der Bund umfaßt nach seiner ganzen Anlage nur einen Theil der öffentlichen Rechtsverhältnisse Deutschlands. Das eigentliche Leben der Nation kann sich in ihm nicht ausschließlich bewegen, er kann nur der Schlußstein des Gebäudes, nicht aber die Behausung selbst sein. Im …

… vielfältig in eine exclusiv rechtsphilosophische Begründung seiner Thesen verfallen und gibt dieselbe noch dazu in weitschweifiger, weniger lesbarer Form, anderentheils aber hat er, wie schon der Titel seines Buches zeigt, das Hauptaugenmerk der constitutionellen Entwicklung Deutschlands zugewendet und läßt daher den Zuständen derjenigen deutschen Staaten, welche diese Bahn zu beschreiten Anstand genommen haben, die gebührende Berücksichtigung in keiner Weise widerfahren. Wir begegnen demnach auch dieses Mal nur einem Bruchstücke dort, wo das/die Bedürfnis/se des Lebens wie der Wissenschaft etwas Allumfassendes, in sich Abgeschlossenes gebieterisch erheischen.…

eroeffnungsvortrag-universitaet-wien-von-hofmann-1858-10-19-a3-xxi-d472.xml

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… vielseitig behandelt, und mit seiner Lehre auch in Deutschland, unterstützt durch …

… , anders in Deutschland die Entwicklung der Philosophie. Die starre Centralisation im Staatswesen …

… Anders gestaltete sich die Philosophie in Deutschland. Die Deutsche Nation, welche durch viele Jahrhunderte hindurch auf dem Gebiete der Poesie, der bildenden Kunst, und der Philosophie glänzende Proben eines wissenschaftlichen Ernstes oder einer tieferen Weltauffassung gegeben hat, trat im verflossenen Jahrhundert nach dem Wirken …

… selbst desavouiert worden sind, oder nahe daran sind, es zu werden. Alle Versuche, die der Art gemacht worden sind, haben die bestehende Scheidelinie zwischen Theologie und Philosophie, welche durch den Proceß der Wissenschaft festgestellt sind, verschoben, und mir scheint, daß von einer solchen verworrenen und verwirrenden Auffassung der Philosophie und Theologie, von einer solchen Zwitternatur, die weder Theologie noch Philosophie, der Staat und die Kirche einen größeren Schaden empfindet, als von einer Philosophie, wenn sie nach strengen und rein wissenschaftlichen Prinzipien gelehrt wird. Eine solche Philosophie ist – wenn auch nur als Gymnastik des Geistes betrachtet, von unberechenbarem Erfolge. In Deutschland hat diese alle anderen Wissenschaften gehoben und geläutert.…

… zurückzukehren, so muß bemerkt werden, daß das Leben dieses Denkers ein stilles, bescheidenes, in sich gekehrtes war. Er entging glücklicher Weise den Augen einer die Philosophie zu ihren Staatszwecken ausbeutenden Staatsgewalt im Norden Deutschlands, seine Lehre wurde nicht, wie die …

… ist es kein Zweifel, daß alle Doctrinen welche in Deutschland seit …

… all die genannten Systeme pantheistisch nennt; in Deutschland selbst wurde noch vor zwanzig Jahren …

eitelberger-an-thun-1855-a3-xxi-d319.xml

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… In Deutschland waren zwei Umstände den Bestrebungen auf dem Gebiete der Geschichte der Philosophie günstig:…

… , sie hat in Deutschland keine Revolutionsbewegung hervorgerufen, wo ihr an einzelnen Höfen und Hochschulen eine ruhige Stätte geboten wurde, während die Verfolgungen in …

eitelberger-an-thun-1855-03-22-a3-xxi-d335.xml

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… Die „österreichischen Blätter für Literatur und Kunst“ werden wohl noch im Laufe dieses Winters ausführlich auf den Stand der Geschichte der Philosophie in Deutschland und in …

eitelberger-an-thun-1854-11-26-a3-xxi-d303.xml

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… Der Einfluß dieser Schriftsteller auf die Ansichten über Kunst ist nicht unbedeutend. Die ästhetische Athmosphäre, in der wir leben, ist erzeugt durch diese Belletristen und in Deutschland wohl auch durch den Einfluß der Schule …

… Auf allen Universitäten Deutschlands befinden sich daher zu dem Zwecke des Unterrichtes angelegt Kunstsammlungen, deren Vorsteher die Professoren für Kunstgeschichte und Kunstarchäologie sind, und wo sich solche Sammlungen nicht befinden, sind die Professoren zugleich Kustoden oder Vorsteher von anderen Kunstsammlungen, die nicht mit der Universität vereinigt sind, aber für den Unterricht benützt werden.…

… eine für die Zwecke des Unterrichtes geordnete Sammlung, die auch von allen Kunstfreunden Deutschlands rühmlichst anerkannt wird.…

eitelberger-an-thun-1853-01-01-a3-xxi-d188.xml

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… in der Gefahr ist, in den Index librorum prohibitorum eingetragen zu werden, ist mehr als wahrscheinlich. Auch ist zu fürchten, daß diese Maaßregel auf alle besser gesinnten Katholiken ebenso wenig einen guten Eindruck machen werde, als daß jetzt alles in Bewegung gesetzt wird, um die freie Meinung der immaculata conceptione Beatae Mariae Virginis zu einem Lehrsatze oder Dogma der katholischen Kirche zu erheben. Doch glaube ich nicht, daß unter den Bischöfen Deutschlands sich für …

dittrich-an-thun-1849-09-05-a3-xxi-d6.xml

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… , auf welches die Blicke aller Katholiken Deutschlands jetzt mit so viel Dank, Spannung und Theilnahme gerichtet sind, und welchem man so innig eine gründliche religiös wissenschaftliche Regeneration wünscht und Eurer Excellenz mühe- und dornenvolles Wirken dafür so freudig anerkennt – möge mein geringes Scherflein so schönem Ziele fördernd zu gut kommen!…

diepenbrock-an-thun-1850-05-28-a3-xxi-d70.xml

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… würde es in ganz Deutschland und darüber hinaus das Vertrauen auf die österreichische Staatsregierung bei allen wohldenkenden, den Namen werthen …

diepenbrock-an-thun-1849-08-30-a3-xxi-d5.xml

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… mit den Reformen Deutschlands vereinigte, um die alten jüdischen, positiv religiösen Grundsätze an der Urquelle zu zerstören und zu diesem Ende nach …

deutsch-an-thun-1860-04-10-a3-xxi-d567.xml

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… , credettero che sarebbe in vece una fortuna per esso, se restasse colla Germania, e col Tirolo Tedesco nel suo statu quo di unità provinciale, e conseguisse in vece una amministrazione, e rappresentanza propria sul fare della amministrazione giustiziaria, che in promessa già allora era assicurata a …

… ; fu per tempo sopita, non tolta, dal federale grande scomparto nella Germania; trionfò sempre nelle …

debiasi-an-thun-1854-06-22-a3-xxi-d263.xml

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… und Deutschland bereits erreicht haben. Wird mein Programm verworfen, von welcher Seite dies auch geschehe, so thue ich alsdann, was Ihr heute von mir vergebens verlangt, d. h. ich lasse es drucken, deponire einige Exemplare davon in den Landesarchiven und appelire von Eurem jetzigen Urtheil an die Zukunft. Vielleicht in fünfzig Jahren nehmt Ihr mein Programm wieder auf und sagt, ich sey ein besserer Patriot gewesen als Ihr alle.“ Mein fingirter Zorn und die Äußerung, es werde mit der Zeit, wenn das Land erst einmal „erzogen“ sey, Alles croatisch gelehrt werden, kehrte viele um, die mir nun beistimmten. Sie warfen mir einige Fadaisen hin, die mich ebenso wenig rührten als ihr früherer Unsinn, und ich widersetzte mich fest der ausgesprochenen Bitte, mein Programm in der Agramer oder der Südslavischen Zeitung zu veröffentlichen, weil dies nie meine Absicht war. Ich überzeugte mich, daß die Leute mehr gegen das, hier von jeher befürchtete, Germanisiren von Seiten des …

… „österreichischen“ Deutschland, und zwar aus verschiedenen Gegenden desselben, so wird es nicht bloß viel leichter seyn, …

… noch ganz Deutschland einen ihm gleich stehenden aufzuweisen hat. Seine Berufung dürfte also umso weniger jemanden verletzen oder zurücksetzen, als sein Fach in …

corberon-an-thun-1851-01-20-a3-xxi-d103.xml

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… Den Lehrstand wählen fast ausschließlich nur solche junge Männer, die vollkommen mittellos, schon während der Studienzeit auf sich selbst angewiesen sind, ja häufig noch die Kindespflicht erfüllen, ihre Eltern zu unterstützen; die Ausnahmen, daß junge Männer den Lehrstand wählen, deren Unterhalt während der Studienzeit die Eltern bestreiten, betragen nach meiner Erfahrung nicht über zwei bis drei Procent. Welcher Nachtheil für die gesammte Haltung des Lehrstandes darin liegt, daß er fast ausschließlich aus den mittellosen Classen sich fortwährend ersetzt, das ist für jeden augenfällig, der den Lehrstand des nichtösterreichischen Deutschland im Allgemeinen kennt und nicht etwa bloß nach den zufälligen einzelnen Fällen der Anstellung von Nichtösterreichern an österreichischen Gymnasien beurtheilt. Die Regierung sucht durch liberale Unterstützung der Vorbereitung für den Lehrstand dem Übel abzuhelfen; die unausbleibliche, bereits eingetretene Folge ist, daß statt des inneren Berufes und der Neigung, die Aussicht auf Staatsunterstützung in vielen Fällen zur Wahl dieses Lebensweges führt. Solange die ökonomische Stellung eines Gymnasiallehrers nicht in dem Maße ausreichend wird, daß Eltern aus dem Mittelstande ohne Sorge und ohne Widerstreben diesen Beruf von ihren Söhnen erwählt sehen, ist der gesammte Lehrstand eine Treibhauspflanze, die dem mäßigsten Windhauche erliegen wird.…

… Dem Gymnasiallehrer ist es nicht verboten, eine geordnete Häuslichkeit zu gründen, es ist sogar wünschenswerth, wenn er von anstrengenden Arbeiten in seiner Familie Erholung finden kann. Es ist gewiß nicht gleichgiltig darauf zu achten, auf welche Kreise der Gesellschaft Gymnasiallehrer bei ihrer Verheirathung sich fast ausnahmslos anzureihen haben, und dem Culturstatistiker würde sich eine interessante Vergleichung mit den Verhältnissen des übrigen Deutschlands darbieten. Wenn diese Beschränkung auf der einen Seite die nothwendige Folge der ökonomischen Stellung und Aussichtslosigkeit des Lehrstandes ist, so wirkt sie andererseits wieder auf ein Herabdrücken seiner Achtung im Publikum, die man als einen Factor für das Gedeihen der Schulen schlechterdings nicht außer Rechnung lassen darf.…

… . Wollen Euere Excellenz gütigst vergleichen, was in dem letzten Jahrzehnt auf dem Gebiete des Gymnasialwesens im übrigen Deutschland, und was in …

… , besaßen bereits vor einem Jahrzehnt einen gebildeten, geachteten Lehrstand, der keineswegs ausschließlich oder in der Mehrzahl aus den völlig mittellosen Classen hervorgieng. – Die Preise der Lebensmittel sind in dem letzten Jahrzehnt auch in dem außerösterreichischen Deutschland gestiegen, aber bei weitem nicht in dem Maße wie in …

bonitz-an-thun-1860-09-09-a3-xxi-d610.xml

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… und in dem übrigen Deutschland liegt nicht etwa darin, daß …

… Vergleicht man das Ausmaß des Schulgeldes an Gymnasien Deutschlands – worüber es genügt die aus amtlichen Quellen entlehnten Mittheilungen in Mützell’s Gymnasialzeitschrift 1850 S. 579 ff. besonders S. und 1851 S. 855 nachzusehen…

… einleuchten, und es wird zugleich ersichtlich sein, durch welche Mittel man es in Deutschland ermöglicht, die Gymnasien in einem achtungswerthen Stande zu erhalten. Die Eltern der Schüler, welche ein Gymnasium besuchen, sind am Gedeihen desselben, das durch das Wohl der Lehrer wesentlich bedingt ist, am nächsten interessirt; sie sind es daher, die für die Gymnasien stärker zu besteuern, in der Natur der Sache liegt. Eine Erhöhung des Schulgeldes von 12 auf 18 fl und von 8 auf 12 fl wird nicht nur nicht als drückend empfunden, sondern als immer noch äußerst mäßig die Billigung des öffentlichen Urtheils finden, sobald man weiß, …

bonitz-an-thun-1858-07-a3-xxi-d463.xml

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… Die innere Kraft, die eines glänzenden ersten Auftretens nicht bedarf, hat sich durch den Erfolg bewiesen. Während fast alle organischen Einrichtungen, welche das Jahr 1849 schnell hervorgerufen hatte, längst verschwunden waren, hatten Euere Excellenz den Ruhm, das gründlich Erwogene und unerschütterlich Vertheidigte durch kaiserliche Sanction zum Gesetze erhoben zu sehen. Während man im außerösterreichischen Deutschland sich gewöhnt hatte, die Unterrichtszustände …

bonitz-an-thun-1858-02-04-a3-xxi-d446.xml

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… Der höhere Bürgerstand kann sich mit dem Maß von Kenntnissen, wie es dem Landmann und dem Kleingewerbebürger genügen kann, nicht begnügen, und so entstanden neben den Gymnasien und Volksschulen schon vor 40 und mehreren Jahren in Deutschland, wie in …

bericht-ueber-wiener-handelsschule-1851-01-26-a3-xxi-d146.xml

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… Durch Ihre gütige Aufforderung, Ihnen verehrtester Freund, meine Ansichten über Volkserziehung und dgl., auch allenfalls etwas über den ministeriellen Organisationsentwurf für Gymnasien mitzutheilen, haben Sie mich auf Fragen des staatlichen Lebens und Wirkens aufmerksam gemacht, die ich nie ins Einzelne verfolgt, sondern nur immer in ihren allgemeinem Verhältnissen zur politischen Staatseinrichtung in meinen Betrachtungen berührt habe und die mir so weit geläufig sind, als sie mit meiner Philosophie und Staatswissenschaft Berührungspunkte biethen. Die große Literatur in und außer Deutschland in diesem Fache ist mir so gut wie ganz unbekannt, die Verordnungen des …

… bis nun gelähmt auf dem Wege der kräftigen Übernahme der Leitung der Volksschule. Allerdings ist die katholische Priesterparthei, und nur dieser hat man bisher gestattet die christkatholische Kirchengemeinschaft zu repräsentiren, eine moralische Macht, ein Auftreten gegen ihre weltliche Herrschaft erfordert bei weniger gebildeten Völkern große Vorsicht; aber einerseits ist es hauptsächlichst die Regierung, welche diese Macht auffallend begünstigt, und anderseits ist auch nur eine kräftige Leitung und Verbreitung der Aufklärung das geeigneteste Mittel, um diese Macht auf das Gebieth zu beschränken, welches ihr gerechterweise gebührt und wobei von ihrer Erhabenheit nichts verloren gienge. Der göttliche Stifter der christlichen Glaubenslehre hat in dem Satze: „Mein Reich ist nicht von dieser Erde“ eine Wahrheit über die Stellung der Kirche zum Staate und in demselben so bündig ausgesprochen, wie es keinem philosophischen Rechtslehrer besser gelingen könnte. Nach diesem Axiom für Kirche und Staat gültig kann aber die Freiheit der Kirche den Staat nie schrecken und nur so verstanden werden, daß die Glaubenslehre ganz frei sei, wenn sie die irdische Macht, den Staat nicht angreift, daß aber dieselbe ihre Freiheit auf die willkürliche Gebahrung mit Gütern dieser Erde nicht ausdehnen darf, ohne ihrer himmlischen Natur Eintracht zu thun. Nun ist aber das Kirchengut ein irdisches Gut, auf jeden Fall aber Eigenthum der sämmtlichen Gläubigen der christkatholischen Kirche, auf keinen Fall des Clerus allein, würde es ausgeliefert, so wäre es nur in die Hände der sämmtlichen katholischen Kirchenmitglieder zu geben und von diesen als Gesellschaft unter Oberleitung der Regierung zu verwalten, dann aber wie von jedem Eigenthum der entfallende Beitrag zu den allgemeinen Unterrichtsanstalten zu liefern; und in einem solchen Falle könnte man nur an Unterrichtsmitteln gewinnen, denn die Gläubigen werden dieses Vermögen nicht sparen, um ihre Lasten zu erleichtern. Eine solche Maßregel, wenn nur ihre Ausführung Privatrücksichten nicht hinderten, wäre so leicht als möglich auszuführen und würde in Deutschland mehr Sympathie für …

… erwecken, als das Zollanschlußprojekt des Handelsministers, denn Deutschland fühlt es richtig und tief, daß mit …

bemerkungen-zur-schulreform-von-kwiecinski-1850-10-02-a3-xxi-d73.xml

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… , the last time I was in Germany (in ’45) – “All that you say of …

austin-sarah-an-thun-1859-07-03-a3-xxi-d511.xml

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… die Nachricht, Ihro Excellenz wären abgereist, bald darauf las ich in der Allgemeinen Zeitung Excellenz befänden sich auf einer Reise nach Deutschland. Erst aus Dero Schreiben erfuhr ich, daß Excellenz wieder in …

weiss-an-thun-1855-08-06-a3-xxi-d347a.xml

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… Überall in Deutschland findet man im Augenblick die lebhaftesten Sympathien für …

weiss-an-thun-1854-09-04-a3-xxi-d279.xml

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… Bergrechte galten fast in ganz Deutschland, die …

… , und es wird doch niemand behaupten wollen, daß Deutschland von …

… , dem Pohlen die Sympathie für ein nationales Reich, dem Deutschen die Neigung zum einigen Deutschland nie als staatsrechtlicher Titel angerechnet werden.…

votum-zu-dudiks-abhandlung-1850-12-a3-xxi-d246.xml

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… Durch die aus Deutschland zurückkehrenden Kaufleute bekannt geworden, gewann die lutherische Lehre besonders durch zwei schlesische Geistliche …

ueberblick-entwicklung-evangelisches-kirchenrecht-oesterreich-o-d-a3-xxi-d93.xml

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… zu Deutschland wenigstens prinzipiell gleich auffaßt und mit ihm wenigstens so steht, daß man sich direkt an ihn wenden kann. Wäre …

… aber für Deutschland so gründlich ruinirt, daß seine Ernennung in …

… so gründlich ruinirt, daß seine Ernennung in Deutschland den …

… wieder ins Ministerium zu bringen. Dessen Namen hat einen vortrefflichen Klang in Deutschland und würde wesentlich dazu dienen über die Zukunft zu beruhigen. …

thun-friedrich-an-thun-1852-04-09-a3-xxi-d162.xml

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… , Deutschlands etc. abgebe; die Kollegiengelder, die in Aussicht gestellt werden, seien freilich sehr geringer (ungefähr die Hälfte von den hiesigen) indessen geht er darauf ein; rücksichtlich des Pauschales für Übersiedlungskosten konnte er mir im Augenblick nicht bestimmen, wird es sich aber überlegen und mir sobald möglich Antwort geben, sagte aber die Summe dürfte vielleicht etwas hoch scheinen, woran aber eben seine sehr bedeutende Bibliothek Schuld sei. Rücksichtlich des …

thun-friedrich-an-thun-1849-10-05-a3-xxi-d7.xml

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… wirken würde, wozu das Lehrfach der deutschen Reichs- und Rechtsgeschichte allerdings mehr als jedes andere Gelegenheit bietet. Eurer Exzellenz wird es nicht an Gelegenheit fehlen, über diese Fragen im vertraulichen Wege in so weit verläßliche Auskunft einzuholen, als solches überhaupt möglich ist: Männer der Wissenschaft, welche in Deutschland leben, die wissenschaftlichen Bewegungen mit sorgfältigem Auge beobachten, selbst aber mit aufrichtiger Überzeugung auf dem richtigen Standpunkte stehen, sind allein befähigt, über solche Fragen Aufschluß zu geben. Einen solchen Mann haben Eure Exzellenz in der Person des …

thun-an-rechberg-1855-12-26-ca910.xml

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… sich um den jungen Mann interessiert. Sollten Sie in der Lage sein, mich etwa noch auf andere hervorragende, oder wenigstens unzweifelhaft hoffnungsvolle Romanisten, die für unsere Verhältnisse passen dürften, wo möglich Katholiken aufmerksam zu machen, so wäre ich Ihnen zu um so größerem Dank verpflichtet. Ich hoffe bald Anordnungen durchzusetzen, die die bisher bei uns vernachlässigte Stellung des Studiums des römischen Rechts überhaupt die historische Seite des Rechtsstudiums zu heben geeignet sind; dann müssen wir aber einige Lehrkräfte dafür von Deutschland hereinziehen.…

thun-an-linde-1854-05-24-ca1127.xml

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… Euer Excellenz werden gewiß bei diesem Inhalte des Briefes, und weil ich überzeugt bin, daß man mich in Deutschland anfeindete, wollte ich keinen Gebrauch davon machen, die Mittheilung gnädigst entschuldigen. Auch ich habe von …

schulte-an-thun-1856-04-20-a3-xxi-d375.xml

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… Gestatten mir Euer Excellenz mit Rücksicht auf die zweifelsohne jetzt vorbereiteten Prüfungsinstructionen einige ganz ergebenste Bemerkungen, welche ich im Interesse der Studien Hochderselben zu machen unterthänigst wage. Es hat sich mir durch meine hiesige Praxis außer Zweifel gestellt, daß – wie es bei den Rigorosen stattfindet – der Modus: das Resultat nach der Stimmenanzahl zu bemessen, gänzlich unzulänglich ist. Es kam vor, daß ein Candidat im Lehenrechte (2 Stimmen) und römischen (2 Stimmen) approbirt wurde, im kanonischen keine Frage beantwortete, durchaus nichts wußte, von beiden Examinatoren reprobirt wurde und doch im Gesammtresultate approbirt. Entweder, glaube ich, wäre der Fachprofessor allein und stets zuzuziehen, seiner Entscheidung alsdann in Betreff seines Faches sein decisives Votum beizulegen und eine Reprobation in einem Hauptfache für eine generale zu halten, oder es sollte unter den Examinatoren deliberirt und nur bei Resultatlosigkeit der Deliberation nach der Majorität entschieden werden. Sodann glaube ich, daß die Anzahl von drei höchstens vier Examinatoren stets genügt; denn bei einem langsamen Candidaten kann man in 17 Minuten (diese Zeit fällt z.B. im 2. Rigorosum auf den einzelnen) nichts anfangen. Weiter dürfte es wohl nicht unzweckmäßig sein, die Zeit nach den Gegenständen zu bestimmen. So fällt jetzt auf canonisches Recht im 2. Rigorosum 34 Minuten, auf Lehenrecht ebensoviel, auf römisches 51, obwohl ein fähiger Kopf für Lehenrecht höchstens 1/20 der Studienzeit für das canonische Recht gebraucht und letzteres dem Umfange selbst nach, größer als das römische ist, jedenfalls den meisten Studierenden mehr Schwierigkeiten macht, weil sie nicht historisch genug vorgebildet sind (in Deutschland ganz ebenso). Für die erste Staatsprüfung (nach dem neuen Studienplane) dürfte wohl gewiß römisches und canonisches Recht unbedingt genügend absolvirt sein, um approbirt zu werden, während ich der Meinung wäre, der deutschen Rechtsgeschichte nicht ganz dieselbe Stellung einzuräumen, weil es große Schwierigkeiten hat, bei hauptsächlich historischen Studien durch bloße Prüfung von der wirklichen Leistung sich zu überzeugen, ohne ungerecht zu sein. Man könnte dieselbe als Ergänzung der beiden anderen wirken lassen. Die Zeit betreffend, so glaube ich, daß 1 Stunde für einen Candidaten vollkommen hinreicht. Endlich erlaube ich mir noch, Euer Excellenz ganz ergebenst darauf aufmerksam zu machen, daß nach den Erfahrungen aller Orte die Mehrzahl der Studierenden zwar nicht unbedingt non vitae sed scholae studiert, aber doch das Maaß der Leistungen für sich nach demjenigen einrichtet, welches der Examinator anlegt, ganz besonders aber auf den letzteren viel darauf ankommt, ob die Methode, der Geist des Studiums eine wissenschaftliche sein muß, oder ob es hinreicht, dem Gedächtnisse die einzelnen Rechtssätze usf. einzuprägen, dazu allenfalls den Text des Gesetzes zu erlernen. Gerade eine solche indirecte Nöthigung ist ganz besonders beim Kirchenrechte erforderlich, denn der Buchstabe wird hier niemals im Leben ausreichen, und für ein der hohen praktischen Bedeutung der Silben angemessenes Studium kann nur durch den möglichst wissenschaftlichen Geist des Vortrages und Examens – wobei zugleich eine unbedingte praktische Vollständigkeit sich erreichen läßt, weil es hauptsächlich hier nur der Prinzipien bedarf – nachhaltig und schon von Anfang an Sorge getragen werden. Geruhen Euer Excellenz diese gehorsamsten Bemerkungen in dem Geiste gnädigst anzunehmen, in welchem ich diesen Gegenstand Hochdenselben bei Dero Anwesenheit hierselbst im November vorigen Jahres bereits auszuführen die Ehre hatte.…

schulte-an-thun-1856-04-11-a3-xxi-d374.xml

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… – auch während der Ferien einzuberufen. Ich bitte, schreiben Sie mir Ihre Meinung darüber, und zugleich wann Sie wieder hier einzutreffen denken, wobei ich Sie aber dringend bitte, sich nicht zu übereilen, sondern sich ordentlich auszukurieren. Zu einer Reise nach Deutschland wüßte ich Ihnen keine besonderen Aufträge zu geben, es wäre denn, daß Sie Hoffnung hätten für …

thun-an-helfert-1854-04-10-ca1430.xml

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… Durch die aus Deutschland zurückkehrenden Kaufleute bekannt geworden, gewann die lutherische Lehre besonders durch zwei schlesische Geistliche …

abschrift-artikel-allgemeine-kirchenzeitung-1850-a3-xxi-d91.xml

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… Um in Deutschland einen Anhaltspunkt für meine Forschungen im Bereiche des …

suchecki-an-thun-1860-01-10-a3-xxi-d547.xml

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… wesentlich genährt und lebendig erhalten, was das frische Erwachen ernsten wissenschaftlichen Lebens, das sich unter Ihrer aufopfernden Liebe und unausgesetzter Sorgfalt so freudig entwickeln durfte und dem es auch Alles zu danken, von dem es auch Alles zu hoffen hatte. Ich kann so reden, denn ich habe im Laufe meiner Reisen beweisende Äußerungen in fast sämmtlichen Gauen Deutschlands vernommen. Bei solcher Überzeugung, welche Zukunft steht diesem Schößling bester Hoffnungen jetzt bevor? Zu schwach, um durch eigne Kraft völlig erstarken zu können, läuft er nicht Gefahr bei minder frischer und liebevoller Pflege und ungewohnt lebhaftem und ausschließlichem Antheil von oben herab trotz eingeimpfter Beharrlichkeit allmählig zu verkümmern?…

stumpf-an-thun-1860-10-24-a3-xxi-d623a10.xml

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… Verstimmung sein. Es freut mich übrigens, daß Euer Excellenz wahrscheinlich Gelegenheit haben den Mann, der mir seit Jahren ein Leitstern meines ganzen Strebens ist und seines Gleichen in Deutschland wahrlich nicht hat, persönlich kennen zu lernen. Noch beim Abschied sagte er mir, daß er die Absicht hege, Anfangs Octobers in …

… Gestern hab' ich in der hiesigen Bibliothek, der letzten bedeutenden Deutschlands, die ich noch zu besuchen hatte, Gottlob mit dem wirklich mühevollen und ermüdenden Sammeln geschlossen und athme völlig freier auf. Jetzt kann ich endlich zur Schlußredaction schreiten. Nur noch einen Sprung in die Archive zu …

stumpf-an-thun-1858-09-19-a3-xxi-d470.xml

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… auch etwas gewirkt haben, weiß ich nicht, ich hoffe die Eingabe lesen zu können. Auch die deutschen Bischöfe erscheinen als Förderer dieser Angelegenheit, indem sie erklären, die Lage der katholischen Kirche in Deutschland hänge ab von dem österreichischen Concordate. Allein sie dringen darauf, daß ein vollkommen gut katholisches Concordat zu Stande komme, sonst würden sie ungemein viel verlieren, daher lieber Nichts, lieber kein Concordat, als ein schlechtes, so argumentirt insbesondere der …

… in Deutschland viel, wird ein nicht gut katholisches Concordat geschlossen, dann verliert …

… in Deutschland Alles. Euere Excellenz haben die Gnade gehabt mir zu erlauben auch längere Briefe zu schreiben, ich mache von der mir gestatteten Freiheit einen Gebrauch und berichte auch über Kleinigkeiten, welche jedoch nicht ignorirt werden dürfen. Viele Bischöfe haben sich bereits entfernt, namentlich die meisten französischen und die belgischen. Auch der …

simor-an-thun-1854-12-12-a3-xxi-d296f.xml

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… unter allen Ländern Deutschlands das wenigste beigesteuert habe. Damit der Einfluß Österreichs wegen diesem Umstande in Folge der Regelung durch die Sagra Visita nicht geschmälert werde, so wäre von unserer Seite ein Opfer zu bringen, welches in der theilweisen Besoldung des Rectors der Kirche bestehen würde. Dieser erhält jetzt aus der Stiftung selbst an Gehalt 25 Scudi monatlich. Mit diesem Gehalte kann er in …

simor-an-thun-1854-12-01-a3-xxi-d296d.xml

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… aus gewissenhafter verlässlicher Quelle geschöpfte Auskünfte mitzutheilen. Er gilt hier für einen ausgezeichneten Philologen, der zugleich viele Verbindungen in Deutschland mit Gelehrten seines Fachs unterhält. Als Rektor …

apponyi-an-thun-1854-10-04-a3-xxi-d289.xml

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… Ad a. Man setzt von den Schülern Lust und Liebe voraus. Man findet dieselbe leider jedoch kaum bei einem Drittel in solchem Grade, daß sie die Collegien ununterbrochen besuchen. Aber in Deutschland gehts ja schon seit Jahren gut! Dort sind andere Verhältnisse. Dort, wo Landsmannschaften bestehen, ist es ein wesentlicher Theil des Zweckes, den sie sich setzen, daß die ältern die jüngern in Bezug auf den Collegienbesuch überwachen. In den kleineren Universitätsstädten kennt man das Thun und Treiben eines Jeden. Dort ist auch das Studieren mehr Ehrensache als bei uns. In …

… wird höchsten Orts ausgezeichnet. Das wirft auf den ganzen Stand der Gelehrten einen Abglanz von Achtung im großen Publicum. Der Student hat eine Triebfeder mehr, es ist der Ehrgeitz [sic!]. Bei uns studiert man fast ohne Ausnahme (bei einigen Juristen) nur um des Erwerbes, der künftigen Existenz willen. Die meisten Studenten (der Medizin wenigstens) sind arm, wenige haben so viel, daß sie die Auslagen aus Eigenem bestreiten können; solche, die über so viel Vermögen verfügen können, daß sie von den Interessen anständig leben könnten, findet man fast gar nicht. In Deutschland scheint das umgekehrte Verhältnis stattzufinden, sonst könnten nicht so viele Fremde an unsere und andere Universitäten reisen, während aus dem großen und reichen …

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… , aus Deutschland. Aus …

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… – auch während der Ferien einzuberufen. Ich bitte, schreiben Sie mir Ihre Meinung darüber, und zugleich wann Sie wieder hier einzutreffen denken, wobei ich Sie aber dringend bitte, sich nicht zu übereilen, sondern sich ordentlich auszukurieren. Zu einer Reise nach Deutschland wüßte ich Ihnen keine besonderen Aufträge zu geben, es wäre denn, daß Sie Hoffnung hätten für …

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