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Pius IX. k_A

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… richtete bald nach der Wiener Versammlung an den Papst eine Beschwerdeschrift, welche, wie …

rauscher-an-thun-1857-01-04-a3-xxi-d403.xml

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… mündlich seine Bemühungen gegen das Concordat fortgesetzt und noch bei den Abschiedsvisiten die Kardinäle beschworen, die ungarische Kirche vor dem Unglücke zu bewahren, die vollkommene Freiheit, deren sie sich gegenwärtig erfreue, einzubüßen. Auch von anderen ungarischen Bischöfen sind schriftliche Vorstellungen gegen das Concordat an den Papst gelangt. Der …

… gelangt. Der Papst wollte die Unterschriften, welche …

… Über die Concordatsverhandlungen werde ich binnen acht Tagen etwas Bestimmteres sagen können. Die Congregation und der heilige Vater haben noch keine Erklärung gegeben; sonst würde ich sagen, daß wir der Vereinbarung sehr nahe stehen. Nur macht die Frage über die Verwaltung des Religionsfondes größere Schwierigkeiten als ich besorgte; man hält an dem Euer Excellenz bekannten Entwurfe fest. Ich kann mich aber zu nichts herbeilassen als zu dem Anerbieten, die Sache Seiner Majestät vorzutragen. Indessen kann auch in dieser Beziehung noch eine Wendung eintreten. Vielleicht begnügt man sich mit der allgemeinen Zusicherung einer von den Bischöfen zu übenden Aufsicht über die Fondesverwaltung, hinsichtlich deren Formen sich Seine Heiligkeit mit Seiner Majestät einverstehen würde.…

rauscher-an-thun-1855-01-11-a3-xxi-d324.xml

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… Die äußerste Langsamkeit, womit die Sache bis jetzt einherschreitet, findet jedoch auch in äußeren Verhältnissen ihre Erklärung. Der heilige Vater ist mit Audienzen und die einflußreichen Kardinäle sind mit Besuchen mehr als jemals überhäuft: denn noch immer kommen Bischöfe an; während der letzten acht Tage sind aus …

… fast eine halbe Stunde. Hiezu kommt noch die Frage über die unbefleckte Empfängnis. Es war zwar mein Wunsch und meine Absicht, mich passiv zu verhalten; aber die Verhältnisse haben sich so gestellt, daß mein Gewissen es mir nicht gestattet, und vierzehn Tage lang war meine Kraft und meine Zeit von dieser Angelegenheit fast gänzlich in Anspruch genommen. Seit gestern berathet der Papst die Sache mit dem Cardinalcollegium, welches (ein sehr seltener Fall) beinahe vollzählig versammelt ist.…

rauscher-an-thun-1854-12-01-a3-xxi-d304.xml

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… nicht schwer mit seinen Einwendungen wider das Concordat Eindruck zu machen. Die Verhandlungen, welche ich fast beim Aussteigen aus dem Reisewagen begonnen habe, sind in’s Stocken gerathen. Eine Reihe von capelle Pontificie und die Frage über die unbefleckte Empfängnis (welche, wenn am 8. December ein Decret ergehen soll, allerdings sehr dringend ist) gibt einen anständigen Vorwand; aber der eigentliche Grund ist, daß man wirklich den Gedanken gefaßt hat, das Concordat auf einen Theil des Kaiserthumes zu beschränken. Ich bleibe natürlich dabei, daß Seine Majestät entweder gar kein Concordat oder ein Concordat für das ganze Kaiserthum schließen werde. Unter diesen Umständen ist natürlich doppelte Vorsicht nothwendig und ich bitte daher Euer Excellenz mir mitzutheilen, was Sie hinsichtlich der vom Papste dem Grafen …

rauscher-an-thun-1854-11-09-a3-xxi-d298.xml

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… Indem diese Angelegenheit von sehr großer Wichtigkeit und auch Nutzen ist sowohl in geistlicher als auch in zeitlicher Beziehung für unser illirsiches Volk, so gibt es wohl keinen wahren Patrioten, der diese Sache nicht billigen möchte, doch zu unserm Unglücke sind eben jene, die es zumeist angeht, nicht mit einem wahrhaft patriotischen Geiste beseelt, sondern nur auf ihren eigenen Nutzen bedacht. Deswegen wäre es nothwendig, beim Wienerhofe dahin zu arbeiten, daß 1. beim Heiligen Vater erwirkt werde, womit nach …

priester-an-strossmayer-1850-06-16-a3-xxi-d57.xml

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… von den ihm von Euer Excellenz gemachten Anträgen in Kenntnis zu setzen, damit Seine Eminenz mit dem heiligen Vater in dieser Hinsicht Rücksprache nehmen könne. …

phillips-an-thun-1856-03-14-a3-xxi-d372.xml

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… bereits vor einem Jahr auf dem Grund einer großen Anzahl glaubwürdiger Zeugnisse und meiner eigenen Kenntniß ausgestellt habe und welches mit andern die Sache betreffenden Schriftstücken auch dem Heiligen Vater vorliegt. Ich bedauere es recht sehr, daß es mir in anderer Weise zunächst versagt ist, dem …

mueller-an-thun-1854-10-13-a3-xxi-d291.xml

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… bei Seiner Heiligkeit in …

Seine päpstliche Heiligkeit haben diese demüthige Bitte wahrhaft väterlich gewürdiget und …

hille-an-thun-1858-12-17-a3-xxi-d477.xml

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… Der erste Band trägt bereits den Namen des heiligen Vaters auf dem Vorderblatte und Pio IX äußerte selbst, es wäre schön, wenn der durch das Concordat und durch die erhabene Gesinnung überhaupt um die Kirche so hochverdiente Kaiser von Oesterreich die Dedication des II. Bandes anzunehmen geruhen würde.…

… Wenn von Seiner Heiligkeit ein vorgestern ausgesprochenes Vorhaben nicht wieder aufgeschoben wird, so hält der …

… ein vorgestern ausgesprochenes Vorhaben nicht wieder aufgeschoben wird, so hält der heilige Vater heute, und vielleicht in diesem Augenblicke, in dem geheimen Consistorium die freudenvolle Allocutio über das österreichische Concordat.…

flir-an-thun-1855-11-03-a3-xxi-d352.xml

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… Am 2. Februar hatte ich als Rector die Ehre, Seiner Heiligkeit eine beinahe 6 Schuh lange Prachtkerze zu überreichen. Etwa zweihundert Vorstände von Kirchen …

flir-an-thun-1854-02-06-a3-xxi-d253.xml

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… Entwurf der zwischen dem heiligen Vater und …

entwurf-kaiserliche-entschliessung-kirchliche-vermoegensverwaltung-1858-a3-xxi-d489.xml

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… mit dem Oberhaupte der Kirche zur wahren Wohlfahrt Höchstihrer Unterthanen für Alldiejenigen vorzustellen geruheten, welche berufen sind, die durch jene Vereinbarung kundgegebenen allerhöchsten Intentionen in Vollzug zu bringen.…

csajaghy-an-thun-1856-01-27-a3-xxi-367.xml

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… Premessa questa narrazione, mi limito unicamente al modo con cui l’arresto mio venne eseguito; modo col quale copertomisi di obbrobrio, fu maltrattato, sprezzato, vilipeso, schernito e bersagliato in pubblico con gravissimo scandalo il carattere che mi rinveste, e ciò in aperta onta e dilegio al disposto della Veneratissima Convenzione data in Vienna il 19. Agosto del prossimo passato anno 1855, fra Sua Santità Pio IX Sommo Pontefice, e Sua Maestà Imperial Regia Apostolica …

borovich-an-viale-prela-1856-01-03-a3-xxi-d363.xml

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… und anderer Theile des päbstlichen Gebiethes noch zu verhindern, so dürften dem heiligen Vater wohl kaum andere als moralische Mittel anzuwenden bleiben. Die materiellen werden gegen die vereinten Kräfte der Revolution, …

… , auf keinem Falle ausreichen. Die Kraft des moralischen Widerstandes sind aber keine politischen Mittel im Stande zu brechen. Auf diesem Wege wird der heilige Vater siegen und wird die Kirche zu neuer Kraft sich wieder im alten Glanze erheben. Der weltliche Besitz des heiligen Stuhles ist ein Bedürfnis für die katholische Christenheit. Sollte der heilige Vater momentan dieses Besitzes beraubt werden, so wird sich dieses Bedürfnis so fühlbar machen, daß die Zurückerstattung dieses Besitzes mit Bestimmtheit vorherzusehen ist.…

thun-an-rechberg-1860-02-13-a3-xxi-d562.xml

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… Neulich erhielt Seine Heiligkeit die offenbar überspannte Warnung, er möge sich vorsehen: Napoleon beabsichtige, ihn im Nothfalle aufzuheben und nach …

… zu ziehen. Der Kaiser habe aus seinem Studium des Charakters Seiner Heiligkeit die Zuversicht gewonnen, von …

… die Zuversicht gewonnen, von Pio IX, wenn er ihn einmal in …

… habe, die Krönung zu erlangen. Von dieser geheimen Warnung wissen nur Wenige. Pio IX ist durchaus nicht geneigt, nach …

… der historisch-politischen Blätter, der die Bedeutung der Kaiserwürde entwickelte, in das Italienische zu übersetzen und Seiner Heiligkeit vorzulesen. …

… vorzulesen. Pio IX war davon sehr ergriffen und der Eindruck jener Worte …

stimmungsbericht-rom-1856-05-16-a3-xxi-d381.xml

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… . Manche küchenlateinische Äußerungen desselben werden unter den Prälaten herumgetragen und herzlich belacht sogar vom Heiligen Vater, welcher über Alles unterrichtet wird. Ich habe vorausgesehen und vorausgesagt, daß der …

simor-an-thun-1854-12-23-a3-xxi-d296h.xml

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… Die beiden großen kirchlichen Feierlichkeiten sind vorüber. Eine wie die am 8. dieses abgehaltene – wurde selbst von den Römern seit Jahrhunderten nicht mehr gesehen. Die dabei entfaltete kirchliche und weltliche Pracht will ich nicht beschreiben, sondern auf Befehl Euerer Excellenz mündlich erzählen. Unbeschreiblich feierlich und tief ergreifend war insbesondere der Akt der Verkündigung des dogmatischen Beschlusses durch den Heiligen Vater selbst. Es waren um ihn versammelt 54 Kardinäle, 1 Patriarch, 42 Erzbischöfe, 103 Bischöfe, die Ordensgeneräle, die ganze römische Prälatur, der hohe Adel, das diplomatische Corps, der Generalstab der französischen Armee und eine ungeheuere Menschenmenge, durch welche die großen Räume der größten Kirche der Welt so gefüllt waren, daß man sich kaum bewegen konnte. Die Römer erinnern sich nicht, die fragliche Kirche je so voll gesehen zu haben. Der Papst stand auf seinem Thron und las die dogmatische Entscheidung, oft zum Weinen gerührt konnte er kaum lesen, allein er ermannte sich bald wieder und verkündete die Entscheidung mit herrlicher, fester Stimme. Ich stand nicht weit vom Throne, konnte daher alles sehen und hören. Nachdem der …

… stand auf seinem Thron und las die dogmatische Entscheidung, oft zum Weinen gerührt konnte er kaum lesen, allein er ermannte sich bald wieder und verkündete die Entscheidung mit herrlicher, fester Stimme. Ich stand nicht weit vom Throne, konnte daher alles sehen und hören. Nachdem der Papst ein Präambulum, welches sich auf die Geschichte der Tage und die Veranlassung der eben stattfindenden Feier bezog, vorausgeschickt hätte, sprach er beiläufig, wie folgt:…

… Wenn ich auch die Verse nicht ganz genau angeben kann, dafür bürge ich, daß ich den Sinn der Entscheidung richtig ausgedrückt und angeführt habe. Die Publication erfolgte unter dem vom Papste selbst celebriten Hochamte nach dem ersten Evangelium, wobei der …

… an den Heiligen Vater eine Einlage gemacht hat, in welcher er ihn um den Abschluß des Concordates bittet, er drückt dabei die Hoffnung aus, durch das Concordat werde die Österreichische Kirche gewinnen und die ungarische an den bisher genossenen Freiheiten nichts verlieren. Dann schließte er die Postulata der ungarischen Bischöfe an, jene nemlich, welche bei der Conferenz in …

simor-an-thun-1854-12-12-a3-xxi-d296f.xml

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… beigegeben worden waren, beendigt. Zu den Berathungen hat man auch mehrere Theologen beigezogen mit der Bestimmung, vorkommende Zweifel zu lösen und den Bischöfen jeden möglichen Aufschluß zu ertheilen. Der letzten Sitzung wohnten beiläufig 110 Erz- und Bischöfe bei. Wie ich in meinem gehorsamsten Berichte bereits zu erwähnen die Ehre hatte, so betraf der Gegenstand der in Rede stehenden Berathungen lediglich die Form, in welcher die dogmatische Entscheidung erfolgen soll. Gleich in der ersten Sitzung erklärte der vorsitzende Kardinal, daß die Substanz der Frage einer Erörterung nicht mehr unterzogen werden könne, in dieser Beziehung sei die Frage als eine durch die an den Papst eingesendeten und den versammelten Bischöfen mitgetheilten Äußerungen des gesammten Episcopates der katholischen Kirche in’s Reine gebrachte anzusehen; der Kardinal erklärte ferner, daß über die Opportunität der Entscheidung lediglich der apostolische Stuhl zu decidiren habe; den Bischöfen blieb somit nur das oben bezeichnete Terrain übrig, an welchem sie sich bewegen konnten. Die Grundlage der Berathung bildete der einem jeden Bischofe mitgetheilte Entwurf der päpstlichen Bulle. Bei der Berathung wurde die größte Redefreiheit gestattet, und die Theologen hatten vorzüglich von Seite der in gemischten Ländern lebenden Bischöfe viele und schwierige Einwendungen zu beantworten gehabt. In der letzten Sitzung wurde das von einem belgischen Bischofe an den vorsitzenden Kardinal gestellte Ansuchen, die unverbrüchliche Treue, Obedienz und Verehrung der anwesenden Bischöfe dem Heiligen Vater zu Füßen zu legen, von allen mit dem größten Enthusiasmus aufgenommen. Kein Auge soll bei dieser Scene trocken geblieben sein. Dieses ist die factische und wahrheitsgetreue Darstellung der letzten Sitzung, worüber selbst in den hierortigen höheren Kreisen mehrere Versionen herumgetragen werden. Ich berichte darüber deshalb, damit Euere Excellenz in der Lage sind, die vielleicht von anderswoher einlaufenden Nachrichten richtig beurtheilen zu können. Ich verkenne übrigens die hohe Wichtigkeit dessen, was hier vorgeht, nicht und habe in der Zusammenkunft der Bischöfe den Keim wichtiger Ereignisse auf dem Gebiete des kirchlichen Lebens: die Thatsache, daß nur 45 Bischöfe eingeladen und über 110 eingetroffen sind, ist ein unwiderlegbarer Beweis der Gravitation der Glieder der Kirche nach dem Centrum derselben, und daß das Bedürfnis der Einheit und Einigkeit von allen tief empfunden werde. Die centrifugalen Kräfte haben in der Kirche zu wirken aufgehört, und der Gallicanismus und Febronianismus, und wie sie alle die falschen Systeme heißen, sehen sich des Bodens unter den Bischöfen beraubt. Aber auch in der Beziehung ist die hierortige Zusammenkunft der Bischöfe wichtig, daß der Papst und seine Organe Gelegenheit haben über den Zustand der Particularkirchen und ihre Bedürfnisse unmittelbar und auf das genaueste unterrichtet zu werden. Daß diese Gelegenheit gehörig benützt wird, ist an den langen Audienzen ersichtlich, welche den Bischöfen gewährt werden. Die leutselige, einnehmende Persönlichkeit des …

… und seine Organe Gelegenheit haben über den Zustand der Particularkirchen und ihre Bedürfnisse unmittelbar und auf das genaueste unterrichtet zu werden. Daß diese Gelegenheit gehörig benützt wird, ist an den langen Audienzen ersichtlich, welche den Bischöfen gewährt werden. Die leutselige, einnehmende Persönlichkeit des Papstes bezaubert alle Herren, und die zuvorkommende Freundlichkeit der Kardinäle flößt Vertrauen ein. Die gegenseitigen Mittheilungen der Bischöfe werden auch nicht erfolglos bleiben. Der …

… bezaubert alle Herren, und die zuvorkommende Freundlichkeit der Kardinäle flößt Vertrauen ein. Die gegenseitigen Mittheilungen der Bischöfe werden auch nicht erfolglos bleiben. Der Heilige Vater ist mit dem Ergebnisse der bischöflichen Conferenzen im höchsten Grade zufrieden und soll davon nur mit Thränen in den Augen reden. Den Bischöfen wurde übrigens die Verschwiegenheit über die Conferenzen zur Pflicht gemacht: allein auch sie sind Menschenkinder, und so habe ich Gelegenheit gehabt, mich darüber zu informiren. Die Vorbereitungen zu der großartigen Feierlichkeit am Tage der Publication der Bulle haben bereits in der St. Peterskirche begonnen, unter anderen werden an 3 Tagen auch die heiligsten und kostbarsten Reliquien, welche Rom besitzt, der öffentlichen Verehrung und Besichtigung ausgesetzt. Die Zahl der hieher gereisten Erz- und Bischöfe kann darum nicht ganz genau angegeben werden, weil noch immer neue ankommen. So kam vor einigen Tagen aus …

… Berichte kommen über die von ihm angeordneten Missionen und liest sie vor dem Heiligen Vater, der ihn übrigens bereits gut zu kennen scheint, heute erzählte mir ein sehr gut unterrichteter Mann, der Papst empfange ihn nur aus und wegen Unterhaltung. Der Primas hat bereits ausgemittelt, wohin die einstigen großen ungarischen Stiftungen gekommen sind, aus dem hierüber erhaltenen und von mir gelesenen Berichte ist zu ersehen, jene Stiftungen seien dem Collegio Germanico-Hungarico einverleibt, weshalb auch dieses verpflichtet ist, 12 ungarische Alumnen zu erhalten und auch die aus …

simor-an-thun-1854-12-01-a3-xxi-d296d.xml

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… als Bischof in partibus präconisirt worden. Nach dem geheimen Consistorium wurde ich dem Papste von dem …

simor-an-thun-1854-11-17-a3-xxi-d296c.xml

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… , um daselbst ins ungarische übersetzt zu werden. An seinen Clerus hat er einen Hirtenbrief von hieraus erlassen über seine Ankunft und seinen Empfang durch den Heiligen Vater, welcher an ihn gleich in der ersten, dann in der zweiten und ebenso auch in der dritten Audienz über sehr wichtige Gegenstände gesprochen und an ihn hierüber „singulares quaestiones“ gestellt haben soll. Wenn er ein Gegner des Concordats ist, so ist er meiner Ansicht nach ein nicht zu befürchtender, daher so ziemlich unschuldiger Gegner. Was den Monsignor …

… und der katholischen Welt ist. Er wird allgemein in seinem jährlichen Einkommen auf 10–12.000 Scudi geschätzt, er steht folglich viel besser als die meisten Kardinäle. Er genießt hier des besten Rufes und gehört zu der conservativen Parthei, zu welcher er sich auch im Jahre 1848 bekannt hat. Bei dem Heiligen Vater soll er in keiner Gunst stehen, weil er ein Liebling des …

… und kein anderer werde Patriarch. Als Decan der Rota hat er nemlich den Rang eines Erzbischofs, hätte daher auf die gedachte Würde und Pfründe Anspruch machen können. Auf ein Bisthum wird er kaum sich transferiren lassen und so kann sein Posten nur durch die Beförderung zum Kardinal erledigt werden. Obschon er aber einen sogenannten Posto Cardinalizio einnimmt, so kann er doch vor 3–4 Jahren auf die Kardinalwürde keinen Anspruch machen und es hängt auch nach Verlauf dieser Zeit vom Papste ab, ihn auf diese Würde zu befördern, wenn es dem Heiligen Vater nicht gefällt ihn zu befördern, so kann er auch noch 10 Jahre, ja lebenslänglich diesen Posten bekleiden – ein Decano di S. Rota kann nur, aber er muß eben kein Kardinal werden. Der Papst wird motu proprio den …

… wird übrigens schon darüber wachen, daß das „Memorandum“ nicht zu unserem Nachtheile ausfällt. Morgen also ist der Tag, an welchem der Heilige Vater selbst die dogmatische Entscheidung über den Glauben der Kirche hinsichtlich der unbefleckten Empfängnis der Mutter Gottes verkündigen wird. Nach dem Pontificalamte wird er ein Bild der Heiligen Jungfrau krönen (die Krone kostete 7.000 scudi). Abends wird die S. Peterskirche auswärts vorzüglich die „Cupula“ wie auch die Stadt festlich beleuchtet werden. Am 9. wird ein großes Consistorium abgehalten, an welchem alle Kardinäle, Erz- und Bischöfe theilnehmen worden. Alle hier weilenden Erz- und Bischöfe sind pro Episcopis solio pontificio assistentibus declarirt worden. Am 10., d. h. am 2. Adventsonntage ist die feierliche Einweihung der im Jahre 1823 abgebrannten, aber bereits restaurirten großen Basilica S. Pauli außer den Mäuern der Stadt. Den Haupttheil consecrirt der Heilige Vater, die übrigen Teile zu derselben Zeit 6 Kardinäle, unter welchen sich jene zu …

simor-an-thun-1854-12-07-a3-xxi-d296e.xml

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… und der Papst haben mit vollem Bewußtsein diese wie jene dabei vor Augen gehabt und uns steht es daher nicht zu einen Unterschied zu machen. Über den Punkt hätte ich noch vieles zu sagen, was aber, so lange das Gesagte nicht auf Ihre Überzeugung wirkt, ohnehin vergeblich wäre und überdies zu weit führen würde.…

thun-an-goluchowski-1859-07-29-a3-xxi-d514.xml

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… wird am 16. dieses in dem eigens deshalb abzuhaltenden öffentlichen Consistorium den Kardinalshut und den Titel „Sanctae Crucis in Hierosolyma“ erhalten, was mit sehr großer Feierlichkeit geschehen, aber ihm auch einen bedeutenden Kostenaufwand verursachen wird. Er wurde von dem Heiligen Vater bereits zweimal in Privataudienz empfangen. Nach der Ankunft der …

… Zwei Gegenstände beschäftigen die hiesige hohe geistliche Welt. Die „Immaculata“ und das österreichische „Concordat“. Was die erste Angelegenheit anbelangt, so ist dieselbe der Hauptsache nach als abgethan anzusehen, d. h. es unterliegt keinem Zweifel, daß die dogmatische Entscheidung über die unbefleckte Empfängnis der heiligen Jungfrau Gottesgebärerin erfolgen werde. Der Papst ließ nemlich noch im Jahre 1849 alle Bischöfe der katholischen Christenheit zur Äußerung über die „Immaculata“ und über die Frage, ob es an der Zeit sei, hinsichtlich derselben eine Entscheidung ergehen zu lassen, auffordern. Von 540 Bischöfen haben sich 500 unbedingt für die unbefleckte Empfängnis und für die dogmatische Entscheidung derselben ausgesprochen; 36 glauben gleichfalls die „Immaculata Conceptio B.M.V.“, ob aber über dieselbe auch ein förmlicher dogmatischer Ausspruch des apostolischen Stuhles erfolgen solle, dieses stellen sie dem Ermessen des …

… ließ nemlich noch im Jahre 1849 alle Bischöfe der katholischen Christenheit zur Äußerung über die „Immaculata“ und über die Frage, ob es an der Zeit sei, hinsichtlich derselben eine Entscheidung ergehen zu lassen, auffordern. Von 540 Bischöfen haben sich 500 unbedingt für die unbefleckte Empfängnis und für die dogmatische Entscheidung derselben ausgesprochen; 36 glauben gleichfalls die „Immaculata Conceptio B.M.V.“, ob aber über dieselbe auch ein förmlicher dogmatischer Ausspruch des apostolischen Stuhles erfolgen solle, dieses stellen sie dem Ermessen des Papstes anheim. Nur vier Bischöfe vertraten die gegentheilige Meinung und sind daher auch nicht für die Entscheidung des Papstes, oben an steht der vehemente …

… . Der Papst ließ die sämmtlichen 540 Äußerungen nebst anderen Erörterungen über diese Frage in Druck legen. Das Werk besteht aus 9 Bänden, jeder der hier anwesenden Bischöfe erhielt dann zu seiner Belehrung und Orientirung ein Exemplar mit der Weisung, davon keinen anderen Gebrauch zu machen. Über dies ließ der Papst die erwähnte Angelegenheit in 3 verschiedenen Congegrationen durch 3 Jahre erörtern und berathen, die 1. bestand aus 25 Kardinälen unter dem Vorsitze des Heiligen Vaters selbst, die 2. aus lauter gelehrten Theologen und einigen Prälaten. Die 3. endlich aus den gelehrtesten 2 Prälaten und 2 Theologen. Alle diese Congregationen haben ihre Arbeiten bereits beendigt und das Resultat dem Papste vorgelegt. Die 3. Congregation hat unter anderem die Aufgabe gehabt, die Entscheidungsbulle zu entwerfen. Bei dieser Sachlage handelt es sich nunmehr lediglich um die Form, in welcher der dogmatische Ausspruch erfolgen soll, und hierüber werden die anwesenden Bischöfe sich zu berathen haben. Diese Berathungen werden vor 16. dieses nicht anfangen, bis 8. December aber jedenfalls beendigt sein. An diesem Tage erfolgt dann die feierliche Publication des Beschlossenen durch den Papst selbst in der St. Peterskirche.…

… gekommen ist. Der Papst selbst hat es mehreren Bischöfen, und unter anderem, auch dem …

… [Graz]ist besonders ein Stein des Anstoßes, der Papst selbst hat über diese Sache sowohl mit dem …

… zwei Italiener aufgetreten sind, welche nicht unterlassen haben ihre Werke dem Heiligen Vater vorzulegen. Wenn der …

… vorzulegen. Wenn der Heilige Vater mit mir über diese Sache reden wird, so werde ich mit Aufklärungen dienen. Es ist hier nur eine Stimme darüber, daß …

simor-an-thun-1854-11-11-a3-xxi-d296a.xml