13 Treffer für
Altstädter Gymnasium (Prag)

Absender Empfänger Ausstellungsort Datum Treffer KWIC / Dokument-ID
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Zeithammer, Gregor Thun, Leo Prag 1853-08-22 4

... Endlich wird die Altstädter Angelegenheit auf präsidialem Wege nach ...

... her mir zugedacht. Eine solche Degradirung habe ich wissentlich nicht verschuldet. Auf der Altstadt, die ohnehin seit lange mein Kreuzweg ist, würde ich als Degradirter ohne Ansehen nichts wirken; auch tauge ich meines empfindlichen Halses wegen nicht mehr zum Vortragen, was ich wenigstens in Erkrankungsfällen der Lehrer müßte. In dem Falle und, wofern ich anderweitig nicht verwendbar bin, müßte ich um meine Pensionirung bitten, wenn ich gleich erst etwas über 25 Jahre diene, wodurch mein Einkommen freilich sehr geschmälert würde. Ich möchte dann besonders aus Rücksicht für meine Familie nur um die Gnade bitten, mich nicht mit ihr darben zu lassen. Den ...

... erhöht, doch so wie zu meiner großen Freude das vorjährige bedeutend höher war als das im vorangehenden Jahre, so möge Gott Eure Excellenz für jeden Gulden segnen, der in diesem und dem künftigen noch mehr ausgegeben wird. Wir haben seither nur in der Hauptstadt zu 13 Lehrern, sollen ihrer auch auf dem Lande und unter welchen Bedingungen so viele werden? Jetzt macht es der Mangel an Lehrern fast unmöglich, zumal uns bei den vielen Concursausschreibungen noch Verluste bevorstehen. Da sich nach andern Kronländern mehrere gemeldet und Veränderungen auf der Altstadt in Aussicht gestellt sind, so würden wir – falls alle abberufen werden sollten – in die bitterste Verlegenheit kommen, da uns nicht so viele Candidaten zu Gebote stehen. Ich könnte auf meiner Abtheilung höchstens für drei abgehende Supplenten stellen, es haben aber nebst diesen noch vier wegverlangt. Darunter ist nicht ...

... Urlaub genommen und vor dem 14. September nicht zurückkehrt. Bei dem großen Mangel an Lehrkräften kann an Parallel- und Vorbereitungsclassen nicht gedacht werden, weshalb wir den Antrag stellten, die früher bewilligte Ziffer 60 für die Aufnahme in die einzelnen Classen noch weiter zu belassen. Wir erwarten die versprochenen Schulbücherverzeichnisse, damit sie den Lehrkörpern vor Beginn des Schuljahres hinaus gegeben werden könnten. Wegen Ausmittelung der Localitäten für die zwei obersten Classen des Altstädter Gymnasiums dränge ich Herrn ...

(zeithammer-an-thun-1853-1853-08-22-a3-xxi-d225.xml)

Zeithammer, Gregor Thun, Leo Prag 1853-07-08 8

... Der hohe Erlaß vom 27. Juni letzten Jahres Z. 6086 lautet für das Altstädter Gymnasium ungünstiger, als ich es erwartete, umso ungünstiger, da die beiden andern ...

... Gymnasien belobt werden, und doch hat das Altstädter ebenso tüchtige, wenn nicht tüchtigere Kräfte, die im Ganzen das Angemessene leisten. Daß die Leistungen der Schüler im Deutschen geringer waren, liegt mehr in dem dieser Lehranstalt gegebenen Plane, sie müßten auch in den andern Gegenständen hie und da, namentlich im Untergymnasium, geringer erscheinen, da der Herr ...

... Erfahrung in einer Classe und der daraus erfolgten Ausweisung eines Schülers stellt er selbst in Abrede. Auch die Angabe ist falsch, daß mit den Primanern auf der Altstadt keine Aufnahmsprüfung vorgenommen worden; sie erhielten 3 deutsche Sätze zum Übersetzen ins Böhmische und 3 böhmische zum Übertragen ins Deutsche nebst einer Analyse. Den Aufnahmsbogen für die übrigen Classen, der hier beiliegt ...

... , ließ ich mir vorlegen und es waren in keiner über die hochartig gestattete Zahl von 60. Auch in die 1. waren nur 60 aufgenommen, nur wollte der Director die hinzugekommenen Repetenten dieser Classe nicht ausschließen, sodaß die Anzahl auf 70 stieg. Ich verwies ihm dies hinterher streng, da die Repetenten in die gesetzliche Zahl mit einzubeziehen wären, was er nicht gewußt zu haben vorgab; es werden aber von diesen kaum 60 in die 2. aufsteigen. Eine strenge Aufnahmsprüfung wurde wiederholt eingeschärft und die gehörige Controle [sic!] wird nicht ausbleiben. Ich überwache die Altstadt, so viel nur thunlich, bin ich hier, so besuche ich sie jede Woche, auch mehrmals. Alles aber kann ich nicht erfahren, wie selbst der Director und die Lehrer behaupten, daß sie manches nicht wußten. Wird mir aber keine Anzeige gemacht, so kann ich nicht untersuchen und nichts vorkehren. Daß die Nationalität sich dort geltender machte, das liegt großentheils in den Consequenzen des Planes; ich hemmte da, wo ich konnte, und glaube diesfalls keine Vorwürfe zu verdienen. Aber ich sinke wohl überhaupt in dem Vertrauen Eurer Excellenz immer tiefer, was mich unendlich schmerzt und zu der Bitte veranlaßt, mich anderweitig zu verwenden, wozu vielleicht meine Kräfte noch ausreichen. Daß ich diese redlich angestrengt, um meine Pflichten zu erfüllen, das Zeugnis kann ich mir vor Gott und meinem Gewissen geben. Sind sie aber für meine gegenwärtige Stellung, um die ich nicht angesucht, unzureichend, was nur meine Vorgesetzten bestimmen können, so ist es meine gemessene Pflicht, selbst um Zuweisung eines andern Amtes zu bitten. Nur ersuche ich ergebenst, darauf gnädig bedacht zu nehmen, daß ich mich vor einer längern und größern Anstrengung meiner Stimme noch immer hüten muß, also zum Vortrage nicht mehr tauge. Mit dem projectirten Lehrplane für die ...

... , so viel nur thunlich, bin ich hier, so besuche ich sie jede Woche, auch mehrmals. Alles aber kann ich nicht erfahren, wie selbst der Director und die Lehrer behaupten, daß sie manches nicht wußten. Wird mir aber keine Anzeige gemacht, so kann ich nicht untersuchen und nichts vorkehren. Daß die Nationalität sich dort geltender machte, das liegt großentheils in den Consequenzen des Planes; ich hemmte da, wo ich konnte, und glaube diesfalls keine Vorwürfe zu verdienen. Aber ich sinke wohl überhaupt in dem Vertrauen Eurer Excellenz immer tiefer, was mich unendlich schmerzt und zu der Bitte veranlaßt, mich anderweitig zu verwenden, wozu vielleicht meine Kräfte noch ausreichen. Daß ich diese redlich angestrengt, um meine Pflichten zu erfüllen, das Zeugnis kann ich mir vor Gott und meinem Gewissen geben. Sind sie aber für meine gegenwärtige Stellung, um die ich nicht angesucht, unzureichend, was nur meine Vorgesetzten bestimmen können, so ist es meine gemessene Pflicht, selbst um Zuweisung eines andern Amtes zu bitten. Nur ersuche ich ergebenst, darauf gnädig bedacht zu nehmen, daß ich mich vor einer längern und größern Anstrengung meiner Stimme noch immer hüten muß, also zum Vortrage nicht mehr tauge. Mit dem projectirten Lehrplane für die Altstadt bin ich ganz einverstanden und habe mein Gutachten auch in Bezug auf die noch übrigen Gymnasien bereits abgegeben, da ich am 10. schon zu den Maturitätsprüfungen abreise, welche bis zum letzten des Monats währen. Wie verlautet, kommen Eure Excellenz anfangs August nach ...

... , welcher der rechte Mann wäre für den Altstädter Directorsposten. Bei dem letzten Examen waren wenige neue Lehramtscandidaten, für ...

... Altstädter akademischen Gymnasium N. 627...

... Altstädter Gymnasium für das Schuljahr 1852 ...

(zeithammer-an-thun-1853-07-08-a3-xxi-d212.xml)

Zeithammer, Gregor Thun, Leo Königgrätz 1853-04-17 1

... wird sich wohl das bestätigt finden, was ich vom Altstädter Gymnasium wiederholt berichtete. Eine Änderung in der Einrichtung desselben findet er nothwendig, auch hat er einiges Ungünstige über manche Lehrer fallen lassen, da er sich anderweitig über sie erkundigte. Ich bitte in letzerer Beziehung mit Schonung vorzugehen, wenn nicht etwas Wichtiges vielleicht in politischer Hinsicht, was mir nicht betraut ist, gegen sie vorliegt. Sie handelten, was die Unterrichtssprache anbelangt, nach den bestehenden Vorschriften und im Sinne der Einrichtung der Lehranstalt. Wird eine andere getroffen, so werden sie sich gewiß willig fügen....

(zeithammer-an-thun-1853-04-17-a3-xxi-d201.xml)