6 Treffer für
Medizinisch-chirurgische Lehranstalt Salzburg

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Blazina, Josef Jaksch, Anton Salzburg 1852-06-10 5

... zu besitzen, der mich wiederholt aufforderte, die Mängel der Anstalt zur Sprache zu bringen und die einschlagenden Verbesserungsanträge zu stellen. Ich hielt es für meine Pflicht für das Wohl und Gedeihen einer ...

... zur Sprache zu bringen und die einschlagenden Verbesserungsanträge zu stellen. Ich hielt es für meine Pflicht für das Wohl und Gedeihen einer Anstalt, für die ich im Grunde genommen kein Interesse hege, nach meinem besten Gewissen zu sorgen und stellte sonach Anträge, die ich jederzeit vor Gott und vernünftigen Menschen zu rechtfertigen imstande bin, z. B. die Errichtung einer Aufnahmskanzlei, die Abschaffung des Unfuges, daß die Kranken nicht immer das aus der Küche erhalten, was die Ärzte ordinieren etc....

... seid langer Zeit zu Theil wurde, so glaubte ich hierauf einen desto gegründeteren Anspruch zu haben, da ich ohnehin in der Anstalt wohne, demnach jederzeit zu haben bin und überdies alle Nachmittage eine Stunde Vorlesungen halte, und zwar im Winter über Operationslehre und im Sommer über Augenheilkunde. Wenn Sie überdies in gütige Berücksichtigung ziehen, daß ich z. B. im Sommer von 4–5 Uhr Nachmittag Vorlesungen über Augenheilkunde halte und dann von 6–7 Uhr die Abendvisitte, so werden Sie gewiß einsehen, daß hiedurch beinahe meine ganze Nachmittagszeit so zersplittert ist, daß ich fast gar nichts für mich arbeiten kann und daß ich mehr, als es billigermaßen verlangt werden kann, an das Haus gebunden bin. Wenn man endlich nicht übersieht, daß ich selbst an Sonntagen und Feiertagen schon um 6 Uhr abends zu Hause sein soll, um nicht die Abendvisitte zu versäumen, so müßte ich überdies auf jede Erholung und Lebensgenuß vollkommen verzichten. Ich muß gestehen in diesem Punkte habe ich es nie so genau genommen, allein immer mit der Besorgnis über früher oder später einen schriftlichen Verweis zu risquieren. Diese Umstände zusammengenommen haben mich bewogen die obangegebne Bitte zu wagen. Allein wie fruchtlos war mein Bemühen, denn der Studiendirektor wußte es bei der hiesigen Statthalterei (da er gleichzeitig Medizinalrath ist) dahin zu bringen, daß meine Bitte gar nicht an das ...

... Ob ich hiedurch den Interessen der Anstalt oder der Wissenschaft nur im Entferntesten entgegengetreten bin, will ich der Beurtheilung eines jeden billigen Menschen überlassen. Den letztern Übelstand habe ich der Statthalterei gegenüber auch zugegeben, jedoch zugleich die Gründe auseinandergesetzt, weshalb dies geschehn und hinzugefügt, daß ich mich für den Fall, daß die Statthalterei mir diesen geringen Vortheil nicht zukommen ließ, genöthiget sehen werde, meine Wohnung in der ...

... oder der Wissenschaft nur im Entferntesten entgegengetreten bin, will ich der Beurtheilung eines jeden billigen Menschen überlassen. Den letztern Übelstand habe ich der Statthalterei gegenüber auch zugegeben, jedoch zugleich die Gründe auseinandergesetzt, weshalb dies geschehn und hinzugefügt, daß ich mich für den Fall, daß die Statthalterei mir diesen geringen Vortheil nicht zukommen ließ, genöthiget sehen werde, meine Wohnung in der Anstalt zu verlassen und mir eine andere Wohnung zu miethen, denn dies sei ich dann der Gesundheit meiner Familie schuldig. Ich bedaure sehr Sie hochgeehrter Herr Professor mit solchen Lappalien belästiget zu haben, allein ich fühlte mich hiezu genöthiget, um Ihnen den Beweis zu liefern, daß auch meine ämtliche Stellung nicht die angenehmste ist....

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... und Salzburg 200 fl zu, so würde dies betragen, beiläufig ... 6.800 fl...

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