28 Treffer für
Zeitschrift für die österreichischen Gymnasien

Absender Empfänger Ausstellungsort Datum Treffer KWIC / Dokument-ID
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Thun, Leo Ficker, Julius Wien 1855-03-19 2

... Inzwischen ist mir das Manuskript für die Fortsetzung eingesendet worden. Der Beurtheiler des 1. Bandes hat Anstände dagegen erhoben, und ich fand schon deshalb eine gründlichere Prüfung nothwendig, um welche ich Sie demnächst in amtlichem Wege ersuchen werde. Inzwischen hat die Redakzion der Gymnasial Zeitschrift eine Anzeige des gedruckten ersten Theiles geben wollen. Ihr Urtheil ist leider in jeder Beziehung ein sehr ungünstiges. Sie hält die Arbeit für eine in wissenschaftlicher Beziehung sehr ungenügende, findet überdies aber auch den löblichen Zweck einer christlichen Auffassung der Geschichte des Altherthums in einer Weise angestrebt, welche nicht zu billigen sei, sondern die Gefahr einer umgekehrten Wirkung enthalte, indem es an gerechter Würdigung fehle....

... Ich habe auf die Redakzion der Zeitschrift keinen positiven Einfluss, Rücksichten die in der Natur der Sache gegründet sind, haben sie aber veranlasst, mir das Peinliche der Lage, in welcher sie sich in diesem Falle befindet, darzustellen. Sie kann es natürlich nicht umgehen, ein solches Buch zu besprechen und es versteht sich, daß ich selbst nicht wünschen kann, daß es anders als mit ernster Wahrhaftigkeit beurtheilt werde. Ist das Buch schlecht ausgefallen, so thut es mir sehr leid, weil ich große Hoffnungen darauf gesetzt hatte. Aber ich selbst muß dann wünschen, es bewiesen zu sehen und dem Verfasser beweisen zu können. Eben deshalb muß ich aber wünschen, daß wenn die Zeitschrift eine ungünstige Kritik bringt, diese in einer Weise und von einem Mann verfasst sei, welche und dessen Name keinen Zweifel einer vom Verfasser des Buches, seiner anerkannt katholischen Gesinnung wegen abgeneigter Stimmung kaum gebe, vielmehr jeden solchen Verdacht ausschließt. Das habe ich der Redakzion gesagt und die Andeutung beigefügt, daß es mir sehr erwünscht wäre, wenn Sie um eine kritische Besprechung angegangen würden. Ich zweifle nicht, daß es geschehen wird, vielleicht schon geschehen ist und Sie würden mich zu herzlichem Dank verpflichten, wenn Sie sich dieser, wie ich wohl einsehe – in mehr als einer Beziehung nicht angenehmen Arbeit freundlich und mit Ihrer erprobten Gründlichkeit und Unpartheilicheit unterziehen wollten....

(thun-an-ficker-1855-03-19-ca182.xml)

Thun, Leo Helfert, Joseph Alexander Smečno 1853-10-01 4

... . Die erste Folge berechtiget mich allerdings einzuschreiten, und zu veranlassen, daß der Fehler wieder gut gemacht werde. Die zweite nicht. Die literarische Unabhängigkeit der Redakzion habe ich immer achten zu wollen versprochen; ich kann sie auch nicht mißachten ohne den Werth der Zeitschrift auf das Spiel zu setzen; ich hätte bei vorläufiger Besprechung auf dem Wege der Überzeugung ein günstigeres Urtheil herbeizuführen suchen können, nicht aber der ...

... habe ich immer achten zu wollen versprochen; ich kann sie auch nicht mißachten ohne den Werth der Zeitschrift auf das Spiel zu setzen; ich hätte bei vorläufiger Besprechung auf dem Wege der Überzeugung ein günstigeres Urtheil herbeizuführen suchen können, nicht aber der Redakzion ein wissenschaftlich ungünstiges untersagen, wenn meine Vorstellungen unbeachtet geblieben wären. Der Fehler dessen die ...

... ein wissenschaftlich ungünstiges untersagen, wenn meine Vorstellungen unbeachtet geblieben wären. Der Fehler dessen die Radakzion sich gegen mich schuldig gemacht hat, berechtigt mich nun auch nicht nachträglich meiner Seits mein Verhältnis zu ihr zu verrücken. Ich möchte ihr also auch jetzt nicht einen Artikel, den sie seiner literarischen Bedeutung wegen, das ist hier wegen der Auffassung der Methode der österreichische Geschichtsschreibung etwa von sich weisen wollte, offiziell aufdrängen. Nun hängt aber das allerdings mit der politischen Verdächtigung so enge zusammen, daß es schwer zu trennen ist. Deshalb scheint es mir rathsamer außerämtlich die ...

... sich gegen mich schuldig gemacht hat, berechtigt mich nun auch nicht nachträglich meiner Seits mein Verhältnis zu ihr zu verrücken. Ich möchte ihr also auch jetzt nicht einen Artikel, den sie seiner literarischen Bedeutung wegen, das ist hier wegen der Auffassung der Methode der österreichische Geschichtsschreibung etwa von sich weisen wollte, offiziell aufdrängen. Nun hängt aber das allerdings mit der politischen Verdächtigung so enge zusammen, daß es schwer zu trennen ist. Deshalb scheint es mir rathsamer außerämtlich die Redakzion zu einem zweckmäßigen Gegenartikel zu vermögen, als ämtlich einzugreifen. Sie ist so sehr im Unrecht gegen mich, daß sie meinem ...

(thun-an-helfert-1853-10-01-ca1428.xml)

Mozart, Joseph Thun, Leo Wien 15

... Buches der Redaction ...

... zugekommen ist. Freilich klingt dies unglaublich, allein ich habe die betreffenden Präsidialacten zu Zeugen, aus denen hervorgeht, daß ich keine der mit dieser Angelegenheit zusammenhängenden hohen Verfügungen je zu Gesicht bekommen habe. Eure Excellenz werden hieraus ersehen, daß die Redaction ihrerseits das Recht hätte, sich ein wenig zu beklagen, und zwar über den ...

... der hohen Unterstützung in demjenigen Puncte, der für sie wichtiger ist, als jede Unterstützung, die dem Buchhändler oder irgendeinem Mitarbeiter durch Bewilligung von Geldmitteln zu Theile wird. Hätte ich auch nur eine Ahnung von der Möglichkeit gehabt, daß eine mit den Interessen der Redaction so enge zusammenhängende Verfügung mir – vom April bis Ende August! – vorenthalten werden könne, so würde ich vielleicht Argwohn gefaßt haben und durch Nachforschungen zuletzt der Sache auf die Spur gekommen sein....

... Wenn Eure Excellenz diese beiden Umstände zusammen ins Auge faßen, so dürfte die Sache in einem bedeutend veränderten Lichte erscheinen. Die Redaction ist es, die irregeführt, nun von dem ...

... gesetzt hätte. Daß dies nicht geschehen ist, fällt der Redaction nicht zur Last und Eure Excellenz denken zu gerecht, um von ihr das Unmögliche zu verlangen....

... Unrecht hat, wenn er der Redaction Gleichgiltigkeit gegen seine Person und sein Wirken zumuthet oder vorwirft. Anderseits wurde mir aber...

... Ich glaube nur noch beifügen zu sollen, daß ich die Berichtigung der Redaction, die in kürzester Zeit erscheinen muß, Eurer Excellenz ...

... unterzeichnetes Decret erhalten, worin die Redaction unter Reassumirung aller bereits mündlich ihr gemachten Vorwürfe angewiesen wird, a) sich über ihr Benehmen zu rechtfertigen, b) eine Gegenrecension ins nächste Heft einzurücken....

... sein, denn die namentliche Unterzeichnung jedes Aufsatzes und jeder Recension ist eine von der Redaction eingegangene ...

... sich nicht freiwillig betheiligt, im Gegentheile die Sache der Redaction überläßt. Die ...

... überläßt. Die Redaction hat im nächsten Heft zu erklären, daß das Buch, das sie beurtheilt hat, ...

... Setzen wir den Fall, man stellte hierauf in irgendeiner Zeitschrift die Frage, wie es komme, daß zwei Abdrucke existiren? So würde die es sein, die hierauf zu antworten hätte, und ...

... Eure Excellenz. Die Redaction würde in solchem Falle sich mit einer Frase [sic!] helfen, z. B. nach glaubwürdigen, verläßlichen Mittheilungen ist das Buch von dem Verfaßer zum Schulgebrauch eingerichtet worden. Selbst in dem Falle, wenn das ...

... sich zu einer Äußerung veranlaßt fände, so würde sie sich darauf beschränken, daß die Redaction der Zeitschrift nicht das Schulbuch besprochen habe und daß sie bereits angewiesen worden sei, ...

... zu besprechen und die weiteren Erklärungen zu geben. Damit ist die Sache abgethan; die Redaction wird sicher sich heraushelfen und das ...

(mozart-an-thun-1853-09-19-a3-xxi-d235.xml)

Helfert, Joseph Alexander Thun, Leo Wien 1853-09-29 1

... mündlicher Vorstellung und ohne die Sache in die Acten zu nehmen) gegen die Redaction vorgegangen bin, für jeden künftigen Fall, wo ich die Interessen des ...

(helfert-an-thun-1853-09-29-a3-xxi-d237.xml)

Helfert, Alexander Thun, Leo Wien 1853-09-17 3

... Ich hatte mir gerade das Heft der Gymnasialzeitschrift und das Concept des Erlasses, welchen ich diesfalls an die Redaction um deren Rechtfertigung wegen Außerachtlassung der ihr mit Erlaß Eurer Exzellenz vom (?) Februar 1850 auferlegten Verbindlichkeit ergehen ließ, zur geneigten Kenntnisnahme zurecht gelegt, als das verehrte Schreiben samt Zulage für ...

... Für die Vorbereitung einer Gegenbesprechung ist bereits Sorge getragen und ich habe der Redaction zugleich aufgetragen, für die Aufnahme derselben in das nächste Heft Sorge zu tragen, da es mir unumgänglich erscheint, vor ...

... Und damit die Redaction nicht direct blosgestellt werde, habe ich mir die Form ausgesonnen, daß diese zweite Besprechung an die inzwischen erst erschienene ...

(helfert-an-thun-1853-09-17-a3-xxi-d233.xml)

Ficker, Julius Thun, Leo Innsbruck 1855-03-25 1

... Von der Redaction der Gymnasialzeitschrift ist mir bis jetzt noch keine Aufforderung zur Besprechung des ersten Theiles desselben Werkes zugekommen. Sollte eine solche noch erfolgen, so würde ich es versuchen, dem gnädigen Wunsche Euer Exzellenz und dem in mich gesetzten Vertrauen nach Kräften zu entsprechen, wenngleich ich es ohne diese besondere Veranlassung wohl schwerlich wagen dürfte, öffentlich über ein Werk zu urtheilen, für das ich mich, abgesehen von allen anderweitigen Bedenken, kaum als kompetenter Richter ansehen kann, da mir zur Beurtheilung des Zweckmäßigkeit der Auswahl und Anordnung des Stoffes der richtige Maßstab fehlt, den wohl nur derjenige anzulegen vollkommen befugt wäre, der durch eigenen Unterricht im Untergymnasium Gelegenheit hatte, über die der Fassungskraft der jüngeren Schüler entsprechende Methode umfassendere Erfahrung zu sammeln....

(ficker-an-thun-1855-03-25-ca1153.xml)

Bonitz, Hermann Thun, Leo Wien 1859-10-19 2

... nicht die Bestimmungen des Erlaßes vom 10. Juni 1854 etc. entgegenstünden“. Wenn er auf eine derartige Modification nicht eingehe, würde sich die Redaction für verpflichtet halten, ihrerseits in einer Anmerkung auf den Widerspruch zwischen der Einrichtung des Buches und der bestehenden Verordnung hinzuweisen....

... erst spät und lautete kurz dahin, daß derselbe seine Anzeige zurückzog und ihre Rücksendung verlangte. Die Redaction war dadurch genöthigt, sich nunmehr an einen anderen Mitarbeiter zu wenden (Prof. Dr. ...

(bonitz-an-thun-1859-10-19-a3-xxi-d521.xml)