46 Treffer für
Universität Bonn

Absender Empfänger Ausstellungsort Datum Treffer KWIC / Dokument-ID
Absender Empfänger Ausstellungsort Datum Treffer KWIC / Dokument-ID
Thun, Leo Ficker, Julius Wien 1854-05-09 3

... ersehen, daß der Gedanke, den Ruf der preußischen Regierung nach Bonn anzunehmen, Ihnen nicht fremd ist. Sie führen als Gründe dafür zunächst den Wunsch ihrer ...

... weit erfolgreicher zu werden verspricht als ihre Wirksamkeit an der Bonner Universität es zu sein vermöchte. Leider muss ich allerdings zugeben, daß ihr jetziger Wirkungskreis in ...

... in Antrag brachte, als bis Sie mein Ihnen früher gegebenes Wort, daß ich solches nicht beabsichtige, gelöst hatten. Darin konnte und wollte ich nun zwar keine Beschränkung der Freiheit Ihrer künftigen Entschlüsse sehen, wohl aber glaubte ich mich, dagegen sicher gestellt zu haben, daß die Verwaisung der katholischen Geschichtsprofessur in Bonn Ihnen eine moralische Pflicht auferlegen könne, dahin zurückzukehren; ich hätte sonst wohl anders gehandelt. Nun erübrigt mir allerdings nichts, als Sie zu ersuchen, mir bald Ihren definitiven Entschluss oder die Bedingungen, die er etwa voraussetzen sollte, mittheilen und falls er gegen meinen Wunsch ausfiele, ein an den ...

(thun-an-ficker-1854-05-09-ca179.xml)

Thun, Leo Ficker, Julius Wien 1854-04-04 1

... erledigte Lehrkanzel in Bonn anbiethen wird – vielleicht schon angebothen hat. Ich sehe ein, dass dieser Ruf ein ehrenvoller ist und daß die preußische Regierung alle Ursache hat, Ihnen Anerbiethungen zu machen, welche die Bedingungen Ihrer Anstellung in ...

(thun-an-ficker-1854-04-04-ca177.xml)

Schulte, Johann Friedrich Thun, Leo Prag 1856-07-19 1

... zu Bonn eine Hochderen Wünschen entsprechende Auskunft geben zu können. Derselbe theilt mir gestern Abend mit, daß er einen Ruf für eine der erledigten Professuren in ...

(schulte-an-thun-1856-07-19-a3-xxi-d384.xml)

Schulte, Johann Friedrich Thun, Leo Prag 1856-06-02 1

... , Privatdozent der Geschichte in Bonn, an mich nebst dessen Beilagen Euer Excellenz überreiche. Nach Allem, was ich von ...

(schulte-an-thun-1856-06-02-a3-xxi-d380.xml)

Schulte, Johann Friedrich Thun, Leo Prag 1856-04-20 4

... schreibt mir der Geheime Regierungsrath und Prof. der klassischen Philologie aus Bonn, ...

... (Privatdozent) in Bonn, einer der 3 bis 4 ausgezeichnetesten Philologen, die ich seit zwei Decennien unter meinen Augen habe heranwachsen sehen; ein trefflicher Docent; in der litterarischen Welt durch seine sehr tüchtige Leistung „Ennianae poesis reliquiae“ bereits aufs Rühmlichste bekannt und anerkannt; übrigens nicht minder Gräcist als Latinist, besonders versirt in Aristotelischen Studien, wovon er auch kürzlich im „Rheinischen Museum“ eine schöne Probe gegeben hat. Selbst aufs Tüchtigste geschult, gäbe er die sichere Bürgschaft, wieder eine tüchtige Schule zu machen und Ihrem Staate junge Kräfte zuzuziehen, deren es noch in so reichlichem Maaße bedarf, um dem Bedürfnisse der Schulen zu genügen. Ich darf es dreist wagen, in diesem Falle für den Erfolg meine ganze philologische Ehre zum Pfande einzusetzen.“...

... wissenschaftlich nur Gutes gehört, kenne ihn persönlich nicht, da er erst nach mir sich in Bonn habilitirt hat, weiß aber, daß er Katholik ist und habe im Übrigen nichts Nachtheiliges über denselben vernommen. Daß ...

... in Bonn gänzlich abgeht....

(schulte-an-thun-1856-04-20-a3-xxi-d375.xml)

Reden, Friedrich Wilhelm Thun, Leo o. O. [Wien] 1857-11-28 1

... Bonn ___ 104.400 ___ 4.700...

(reden-an-thun-1857-11-28-a3-xxi-d435.xml)

Müller, Johann Georg Thun, Leo Hildesheim 1854-10-13 1

... incominciando dal tempo, dove frequentava le scuole del ginnasio a Duren, sapeva unire ad una lodevole dottrina nella sua fede cattolica una vera e profunda religiosità: alla quale pure cercava di confermare con istudio continuo le sue azioni. Il che non venne diminuito mentre stava per assolvere il corso di giurisprudenza all’università di Bonna; anzi in quest’ ultimo luogo appariva sempre di più, perfino alle minutezze, il suo intimo zelo ed il suo favoroso amore per la santa chiesa, cosi che non mai esitava nel difenderla pubblicamente. Quei medesimi tratti di un animo profondamente religioso verificavansi, quando egli soggiornava a ...

(mueller-an-thun-1854-10-13-a3-xxi-d291.xml)

Sons, Ernst Moy de Thun, Leo Innsbruck 1852-02-01 2

... in Bonn, bekannt durch seine Geschichte der Westgothen, der Grafen von Wertheim, des Kaisers Sigismund etc.; dann Privatdocent ...

... in Bonn, der über Erzbischof Reinhold von Köln, Kaiser Heinrich VI., die Münstersche Chronik geschrieben hat und schon für ...

(moy-an-thun-1852-02-01-a3-xxi-d155.xml)

Krauss, Josef Unterricht, Ministerium für Kultus und Hünfeld 1851-10-14 2

... Professor aufweisen können, der seine Richtung mit Gründlichkeit und Schärfe vertritt, der im vollen Besitze der Methode ist, die man sich heutzutage einzig und allein in erwerben kann....

... in Bonn. Hier wurde mir der ungeheure Unterschied klar zwischen den früheren Collegien und denen, wo man das Beste gibt, was die Wissenschaft bisher zu leisten im Stande war; hier erst lernte ich den Weg der Forschung, den Weg, wie ich selber dahin gelangen konnte, wo ich andere seither bewundert hatte. Im philologischen Seminar, wo ...

(krauss-an-ministerium-fuer-kultus-und-unterricht-1851-10-14-a3-xxi-d126.xml)

Jarcke, Karl Ernst Thun, Leo Wien 1852-08-07 1

... Währenddessen haben sich auf den norddeutschen Universitäten Erscheinungen hervorgethan, welche gleichfalls des ernstesten Nachdenkens würdig sind. Auf keiner einzigen norddeutschen Universität hat die studierende Jugend eine Rolle gespielt, die auch nur von Ferne mit der Haltung und dem Benehmen der österreichischen Studenten zu vergleichen wäre. Zeugen, deren Glaubwürdigkeit nicht dem leisesten Zweifel unterzogen werden kann, bekunden, daß z. B. auf der Universität Bonn die Studierenden seit dem Jahre 1848 mehr Fleiß und wissenschaftlichen Eifer an den Tag legen wie je. Nach einer Angabe, die von einem Mann herrührt für dessen Wahrheitsliebe Schreiber dieses bürgen kann, sei nur ein verhältnismäßig kleiner Bruchtheil der in ...

(jarcke-an-thun-1852-08-07-a3-xxi-d171.xml)

Ficker, Julius Thun, Leo Innsbruck 1854-05-29 3

... gebotene Gehalt, der, wenn ich es zur Bedingung hätte machen wollen, nach mir gewordenen Mittheilungen wohl noch erhöht worden wäre, überstieg, auch abgesehen vom Unterschiede des Silbers und der Papierwährung, meinen hiesigen Gehalt um hundert Thaler. Inwiefern etwa Euer Exzellenz geneigt und in der Lage sein sollten, hier eine Ausgleichung eintreten zu lassen, überlasse ich ganz Deren Ermessen. Zur Bedingung möchte ich eine solche Ausgleichung nicht machen, obwohl ich einsehe, daß ich Verwandten und Freunden gegenüber die Ablehnung der Bonner Professur noch schwerer würde rechtfertigen können, wenn ich gestehen müsste, ein Verbleiben in ...

... begonnenen Studien werde ich mich vielleicht veranlasst sehen, später nochmals um einen wenn auch vielleicht nicht so ausgedehnten Urlaub einzukommen. Für diesen Fall glaube ich wohl hoffen zu dürfen, daß meine desfallsigen Wünsche bei Euer Exzellenz die Berücksichtigung, die die Verhältnisse der Universität gestatten könnten, finden würden, wie eine solche Berücksichtigung mir ja im vergangenen Jahre so reichlich zu Theile wurde....

... Schließlich möchte ich noch einen weiteren Wunsch äußern, dessen bestimmtere Formulierung freilich auch erst der Zukunft angehören könnte. Ich habe in gegenwärtigem Semester eine Anleitung zur quellenmäßigen Bearbeitung der Geschichte für die Studierenden begonnen, die sich vorzugsweise mit diesem Fache beschäftigen. Es ist zunächst freilich nur ein erster Versuch, über dessen Erfolg ich mir wohl erst in den folgenden Semestern ein Urtheil werde bilden können. Sollte dieser meinen Erwartungen entsprechen, so wäre es meine Absicht, einem hohen Ministerium den von mir verfolgten Plan und die ersten Erfolge vorzulegen und damit ein Gesuch um Bewilligung kleiner Gratificationen für ein oder anderen der theilnehmenden Studierenden, von dem gelungene Arbeiten vorlägen und dessen sonstige Verhältnisse eine solche Unterstützung wünschenswerth machten, zu verbinden, da solches wie ich nach früher zu Bonn gemachten Erfahrungen glaube schließen zu dürfen, dem Erfolge eines Unternehmens, das mir gerade jetzt sehr am Herzen liegt, sehr förderlich sein könnte. Sollte sich für den gleichen Zweck die Anschaffung einzelner historischer Werke als nöthig erweisen, so darf ich wohl hoffen, daß meine desfallsigen Wünsche eine gleiche Berücksichtigung finden würden, wie sie ähnlich meinem Kollegen, Herrn ...

(ficker-an-thun-konzept-1854-05-29-ca197.xml)

Ficker, Julius Thun, Leo Innsbruck 1854-05-14 1

... Obwohl ich nun nicht verkennen kann, daß für den Fall, daß ich den erhaltenen Ruf nach Bonn annehmen möchte, Euer Exzellenz daran gelegen sein müsste, diesen meinen Entschluß möglichst bald in Erfahrung zu bringen, so hoffe ich doch zuversichtlich, daß Euer Exzellenz es mir nicht übel deuten werden, wenn ich meine entscheidende Beantwortung Deren gnädigen Schreibens noch um einige Tage verschiebe. Ich habe nämlich in der folgenden Woche einen Besuch meiner ...

(ficker-an-thun-konzept-1854-05-14-ca200.xml)

Ficker, Julius Thun, Leo Innsbruck 1854-05-01 3

... heute aus dem preußischen Ministerium der geistlichen und Unterrichtsangelegenheiten die Anfrage zukam, ob ich bereit sei, eine ordentliche Professur zu Bonn mit 900 Thaler Gehalt zu übernehmen und ich zugleich umgehend um Antwort ersucht wurde....

... Mit so schwerem Herzen ich nun aus diesem Lande scheiden müsste, wo ich mit so vielem Wohlwollen aufgenommen bin, wo ich leider nur so kurze Zeit und diese durch längere Abwesenheit unterbrochen mich bestreben durfte, dem in mir gesetzten Zutrauen nach Kräften zu entsprechen, so bleibt mir doch wohl nichts übrig, als gehorsamst anzufragen, ob von Seiten Euer Exzellenz nichts im Wege stehe, daß ich mich bindend bereit erkläre, die Professur zu Bonn zu übernehmen, und ob ich im Falle des Abschlusses der Verhandlungen einer gnädigen Entlassung aus dem österreichischen Staatsdienste entgegensehen dürfte....

... die Ehre einer persönlichen Unterredung mit Euer Exzellenz hatte, auf d. besonderen [?] die mich nach an die Bonner Universität knüpfen und die Eventualitäten, die eine baldigen Vakanz der Stelle des Herrn ...

(ficker-an-thun-konzept-1854-05-01-ca195.xml)

Ficker, Julius Thun, Leo Innsbruck 1854-04-28 4

... erst in den letzten Tagen zukam, hat mich höchlichst überrascht, da mir über meine Berufung nach Bonn, die darin in Aussicht gestellt, bis jetzt keinerlei Mittheilung von Seiten der preußischen Regierung zugekommen ist und ich, wenn mir gleich bekannt war, daß ich zu den von der Bonner philosophischen Fakultät für die durch die Berufung des ...

... erledigte Professur vorgeschlagenen Kandidaten gehörte, allen Grund hatte zu vermuthen, daß ich bei der Besetzung jener Stelle nicht würde berücksichtigt werden. Denn da ich mit meiner hiesigen Stellung durchaus zufrieden war und es keineswegs in meinem Wunsche lag, dieselbe mit einer anderen zu vertauschen, so unterließ ich nicht allein selbst, trotz mehrfacher Aufforderung von Freunden und Verwandten, jede direkte oder indirekte Bewerbung um jene Stelle, sondern bat auch diejenigen von ihnen, die in dieser Beziehung etwa Einfluss haben könnten, keinerlei Schritte für mich zu thuen. Daß mir dennoch die Stelle würde angeboten werden durfte ich um so weniger erwarten, da mir, worauf schon bei dem Vorschlage der Bonner Fakultät, wie ich höre, hingewiesen wurde, bei meiner verhältnismäßig sehr günstigen Stellung an der ...

... Sollte mir nun wie ich nach Euer Exzellenz gnädigem Schreiben annehmen darf, die Professur zu Bonn hier angetragen werden, so würde ich allerdings, um einen weitern Entschluß zu fassen, abzuwarten haben, welche Anerbietungen mir gemacht werden, und würde sobald dieses geschehen, nicht verfehlen, Euer Exzellenz nähere Mittheilung zu machen. Für jetzt gestehe ich Euer Exzellenz unumwunden, daß es allerdings nicht in meinem Wunsche liegt, ...

... zu verlassen und zwar um so weniger, als ich aus der überaus und anerkannt[?] gütigen Weise, in der mir Euer Exzellenz Ihren damit übereinstimmenden Wunsch zu erkennen geben, glaube schließen zu dürfen, daß ich mich des fortdauernden Wohlwollens und Vertrauens Euer Exzellenz, dem ich zunächst meine jetzige Stellung verdanke und das mir zu erhalten mein unausgesetztes Streben sein wird, zu erfreuen habe. Wenn ich aber die Stelle in Bonn nicht gesucht habe, so weiß ich doch kaum, ob ich gerade diese Stelle, wenn sie mir unter annehmbaren Bedingungen angeboten würde, ausschlagen dürfte, da es sich um die ...

(ficker-an-thun-konzept-1854-04-28-ca196.xml)

Ficker, Julius Thun, Leo Münster 1

... großentheils in Kaffeehäusern suchen müssen, haben ich und mehrere meiner Kollegen längst ins Auge gefaßt und dachten an Herstellung eines akademischen Lesevereins im Universitätsgebäude, wo sich das mit ganz geringen Mitteln erreichen läßt; der Gefertigte, welcher in Bonn als Studirender im Ausschuße eines derartigen Instituts war, hat schon vor einem Jahre einen Studentenentwurf gemacht; im verflossenen Studienjahre war die Sache nicht in Gang zu bringen, ist aber jetzt wieder aufgefaßt und dürfte wohl bald eine Vorlage an das ...

(ficker-an-thun-1860-09-16-a3-xxi-d612.xml)

Ficker, Julius Thun, Leo Innsbruck 1860-01-19 1

... nicht im günstigsten Lichte erscheinen läßt, so habe ich mich nur sehr ungern und erst auf wiederholtes Zureden anderer Fakultätsmitglieder dazu entschlossen, nachdem ich mich überzeugt habe, daß meine gutgemeinten Versuche, diesen Schritt unnöthig zu machen, nur gegen mich benutzt werden. Eure Excellenz wissen, daß ich Hochderselben gegenüber bisher nie etwas zum Nachtheile jenes Kollegen gesagt habe, obwohl mir die Gelegenheit dazu mehrfach geboten gewesen wäre und meine Stellung ihm gegenüber schon seit Jahren eine überaus peinliche war; als mir vor drei Jahren zum zweiten Male eine Professur zu Bonn angetragen wurde, war diese Stellung, wie solche, mit welchen ich damals Rücksprache nahm, bezeugen könnten, das einzige erhebliche, was mich einige Zeit zweifelhaft machte, ob ich hier bleiben solle; dennoch konnte ich mich auch damals nicht entschließen, durch eine Mittheilung an Eure Excellenz zu versuchen, mich in dieser Richtung etwas sicherer zu stellen. Eine Neigung, das Vertrauen, mit welchem Eure Excellenz mich unverdientermaßen beehrten, zu seinem Schaden zu benutzen, wird demnach bei mir gewiß nicht vorausgesetzt werden können. Unsere gespannte Stellung hat auch mit persönlichen Beziehungen nicht das Geringste zu schaffen; sie beruht wenigstens meinerseits lediglich auf unserer amtlichen Stellung als Mitglieder derselben Fakultät und Prüfungskommission und Vertreter von Theilen ein und desselben Hauptfaches....

(ficker-an-thun-1860-01-19-a3-xxi-d551.xml)

Ficker, Julius Thun, Leo Innsbruck 1858-08-02 1

... Privatdocenten an der Bonner Universität, zumal wenn seine Finanzen auf die Neige gehen, ist bekanntermaßen mehr als trostlos und wahrhaft bejammernswerth – nicht im Geringsten haben bestimmen zu lassen.“...

(ficker-an-thun-1858-08-02-a3-xxi-d464.xml)

Ficker, Julius Thun, Leo Innsbruck 1858-06-15 2

... Wir studirten gleichzeitig zu Bonn und ...

... zu Bonn; beide sind Katholiken und werden gewiß, mit der trostlosen Lage katholischer unbemittelter Docenten an preußischen Universitäten vertraut, nicht ohne die besten Gründe etwas mittheilen, was der Berufung eines solchen schaden könnte; andererseits glaube ich zu beiden das volle Vertrauen haben zu können, daß sie wissentlich keinen Ungeeigneten empfehlen werden; eine Befragung beider, sei es auch nur durch die Bitte an den einen, auch die Meinung des andern einzuholen, würde ich vorziehen, da, so weit ich die Verhältnisse kenne, vielleicht der eine oder andere über diesen oder jenen Punkt nicht unterrichtet sein könnte. Ich dachte wohl daran, mich dort unmittelbar zu erkundigen; aber das gnädige Schreiben Eurer Excellenz ließ mich doch ungewiß, ob ich das thuen dürfe, da ich mir immerhin Gründe denken könnte, welche es Hochderselben wünschenswerth erscheinen lassen könnten, eine solche Erkundigung überhaupt nicht oder doch nicht durch mich einziehen zu lassen? Sollte es aber den Absichten Eurer Excellenz entsprechen, daß ich mich weiter erkundige, was sich ohne Berührung des nächsten Sachverhaltes sehr wohl thuen ließe, so würde ich eine bezügliche gnädige Weisung bestens auszuführen bestrebt sein....

(ficker-an-thun-1858-06-15-a3-xxi-d453.xml)

Ficker, Julius Thun, Leo Innsbruck 1856-09-19 7

... ist die durch einen Katholiken zu besetzende Professur der Geschichte zu Bonn wiederum erledigt und es kam mir bereits im Sommer durch dritte Hand eine Anfrage zu, ob ich jetzt etwa geneigt sein würde, dieselbe unter entsprechenden Bedingungen zu übernehmen. Da ich mich an meinem hiesigen Wirkungskreise befriedigt fühlte, es mir andererseits nach den mannichfachen gnädigen Begünstigungen, die mir in Folge des früher an mich ergangenen Rufes nach ...

... wiederum erledigt und es kam mir bereits im Sommer durch dritte Hand eine Anfrage zu, ob ich jetzt etwa geneigt sein würde, dieselbe unter entsprechenden Bedingungen zu übernehmen. Da ich mich an meinem hiesigen Wirkungskreise befriedigt fühlte, es mir andererseits nach den mannichfachen gnädigen Begünstigungen, die mir in Folge des früher an mich ergangenen Rufes nach Bonn hier zu Theile wurden, mindestens unpassend erscheinen mußte, auf die Sache etwa nur insoweit einzugehen, um mein etwaiges Verbleiben hier selbst an weitere Bedingungen zu knüpfen, so lehnte ich ein Eingehen von vornherein ab und glaubte auch keinen Anlaß zu finden, Eurer Excellenz irgendwelche Mittheilung darüber machen zu sollen....

... , eine ähnliche Bedeutung für den deutschen Süden erlangen könne, wie sie etwa Bonn und ...

... Ob für eine solche Verwirklichung überhaupt noch irgendwelche Aussichten bestehen, kann ich natürlich nicht ermessen und könnte auch für mich in der vorliegenden Frage in so weit nicht entscheidend sein, als ich mich bei einem Verbleiben in der bisherigen Stellung diese einer Anstellung zu Bonn vorziehen dürfte. Ob nun aber ein solches Verbleiben überhaupt auf die Dauer statthaft sein dürfte, ist mir in Folge der Gerüchte über die Errichtung einer kirchlichen Universität zu ...

... übte, wie etwa Bonn oder ...

... Eure Excellenz werden es erklärlich finden, wenn diese mir hier zu Ohren gekommenen Befürchtungen, deren Grund oder Ungrund ich nicht zu beurtheilen vermag, mir doch das Bedenken erweckten, ob ich wohl daran thue, die Aussichten, die sich mir in Bonn bieten, schlechtweg von der Hand zu weisen; denn dürfte ich auch vielleicht hoffen, daß im Falle der Auflösung der hiesigen Universität oder philosophischen Facultät Eure Excellenz mir einen anderweitigen Wirkungskreis in Oesterreich eröffnen würden, so könnte es doch immer leicht der Fall sein, daß derselbe meinen Neigungen und Kräften vielleicht weniger entspräche als der hiesige, und als der, auf den ich mir etwa in ...

... bieten, schlechtweg von der Hand zu weisen; denn dürfte ich auch vielleicht hoffen, daß im Falle der Auflösung der hiesigen Universität oder philosophischen Facultät Eure Excellenz mir einen anderweitigen Wirkungskreis in Oesterreich eröffnen würden, so könnte es doch immer leicht der Fall sein, daß derselbe meinen Neigungen und Kräften vielleicht weniger entspräche als der hiesige, und als der, auf den ich mir etwa in Bonn Rechnung machen dürfte. Eure Excellenz werden es zugleich verzeihlich finden, wenn ich bei der Erwägung einer Frage, die meine ganze Zukunft so stark berührt, mir den möglichsten Grad von Gewißheit zu verschaffen suche, und es würde mir sehr leid sein, sollten Hochdieselbe in meiner unterthänigen Anfrage einen indiscreten Versuch eines Eindringens in die Intentionen des hohen ...

(ficker-an-thun-1856-09-19-a3-xxi-d387.xml)

Ficker, Julius Thun, Leo Innsbruck 1855-03-25 1

... und ein Jahr in Bonn studiert, fleißig Lateinisch und Griechisch, dann aber auch mit Vorliebe altdeutsche Studien getrieben. Er denkt sein Oberlehrerexamen im kommenden Mai in ...

(ficker-an-thun-1855-03-25-ca1153.xml)

Ficker, Julius Thun, Leo o. O. [Innsbruck] 1854-11-02 1

... erlaube ich mir, den Empfang des gnädigen, für mich so erfreulichen Schreiben vom 9. vorigen Monats, in dem mich Euer Excellenz von der meine definitive Anstellung und gleichzeitige Gehaltserhöhung betreffenden Allerhöchsten Entschließung in Kenntnis setzen, gehorsamst anzuzeigen. Es bedarf wohl kaum der ausdrücklichen Versicherung, wie sehr das frohe Bewußtsein der in jener gnädigen Bewilligung ausgedrückten, und von Euer Excellenz noch insbesondere hervorgehobenen Allerhöchsten Anerkennung des von mir eingehaltenen Verfahrens dazu beitragen muß, mich alle Unannehmlichkeiten, die der gethaene Schritt für mich mit sich bringen mußte, vollends vergessen und es mich noch weniger bereuen zu lassen, daß ich, so manchen Traditionen meiner Heimath folgend, den kaiserlichen Dienst jedem anderen vorzog und demgemäß auch erneuerte Anträge zur Übernahme der Professur zu Bonn, die mir kürzlich in Folge eines Mißverstehens meines Ablehnungsschreibens unter der Hand gemacht wurden, ablehnte. Es bedarf weiter wohl kaum der Versicherung, wie sehr jene Allerhöchste Anerkennung mir ein Antrieb sein muß, mich derselben, so weit es meine Kräfte gestatten, immer würdiger zu zeigen....

(ficker-an-thun-1854-11-02-a3-xxi-d313.xml)

Eitelberger, Rudolf Thun, Leo Wien 1855-03-22 1

... in Bonn, ...

(eitelberger-an-thun-1855-03-22-a3-xxi-d335.xml)

Diepenbrock, Melchior Thun, Leo Breslau 1850-05-28 1

... , Professor extraord. zu Bonn, ein tüchtiger Realphilolog, streng kirchlich gesinnt und deshalb vielleicht in ...

(diepenbrock-an-thun-1850-05-28-a3-xxi-d70.xml)

Weiß, Johann Baptist Thun, Leo Graz 1855-08-06 1

... [Aachen], hat früher in Bonn unter ...

(weiss-an-thun-1855-08-06-a3-xxi-d347a.xml)

Thun, Leo Rauscher, Joseph Othmar Wien 1858-05-17 1

... zum ordentlichen Professor des Kirchenrechtes an der hierortigen theologischen Fakultät, ist bei dieser Fakultät die Lehrkanzel der Kirchengeschichte in Erledigung gekommen. Behufs der Wiederbesetzung dieser Lehrkanzel, welche für den Unterricht der Priesterstands-Kandidaten in dem erwähnten Lehrzweige bestimmt ist, muß ich mich im Sinne der mit Allerhöchster Entschließung vom 8. März 1858 genehmigten Verordnung vom 29. März 1858 vor Allem darüber in’s Klare setzen, ob Eure Eminenz die Berufung eines Mannes wünschen, welcher seine Befähigung bereits durch Leistungen im Lehrfache oder als Schriftsteller hinreichend bewährt hat. Ohne der erleuchteten diesfälligen Wahl Eurer Eminenz vorgreifen zu wollen, kann ich doch nicht unbemerkt lassen, daß meine Aufmerksamkeit auf den an der Universität zu Bonn in Verwendung stehenden Professor der Kirchengeschichte, ...

(thun-an-rauscher-1858-05-17-ca828.xml)