21 Treffer für
Universität Gießen

Absender Empfänger Ausstellungsort Datum Treffer KWIC / Dokument-ID
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Schulte, Johann Friedrich Thun, Leo Prag 1857-07-04 1

... die Collegiengelder nach ihm gemachten Mittheilungen unbeträchtlich, in Gießen trotz der kleinen Stadt die Gehälter der am niedrigsten gestellten juridischen Ordinarien höher seien. Ich habe über Collegiengelder nichts schreiben können, da ich weder die Anzahl der Zuhörer in ...

(schulte-an-thun-1857-07-04-a3-xxi-d424.xml)

Phillips, George ohne Empfänger München 1852-04-03 2

... Nachdem ich infolge unserer gestrigen Besprechung einigen Kampf gekämpft habe, will ich heute Abend noch, da ich bei meinem Unwohlsein auch morgen noch nicht wieder auf eine persönliche Zusammenkunft rechnen kann, schriftlichen Bericht vom Wahlplatze erstatten. Dem bewußten Antrage trat zuerst eine große Scheu gegenüber, eine so wesentliche Neuerung in meinen äußern Verhältnissen ohne dringenden Anlaß zu unternehmen, einen Ort zu verlassen, wo ich mich einer nicht unersprießlichen und gesicherten Wirksamkeit erfreue und durch eine Reihe von Jahren mich heimisch eingelebt habe, damit zugleich denn auch meine mir lieb gewordene Besitzung am Ammersee aufzugeben. Daher habe ich auch im vorigen Jahre einen sehr vortheilhaften Ruf nach Gießen, obgleich er mich meiner ursprünglichen Heimath näher gebracht hätte, abgelehnt. Allein die ...

... eine angemessene Wirksamkeit als Lehrer des Römischen Rechts, vergleichbar meiner hiesigen Stellung, in sichere Aussicht gestellt werde, und dies scheint mir dadurch bedingt, daß das Römische Recht wie hier einen Bestandtheil des ordentlichen Studienplans und einen regelmäßigen Prüfungsgegenstand abgebe, wobei ich denn erwarte, daß mir auch in gleicher Weise wie den übrigen Mitgliedern der Juristenfakultät eine Betheiligung bei den Prüfungen, deren Einrichtung mir übrigens unbekannt ist, gewährt werde. Sodann wird mein Entschluß natürlich bedingt sein durch Gewährung entsprechender pecuniärer Vortheile. Wenn ich erwäge, daß mir in Gießen eine fixe Besoldung von 2.500 fl angeboten worden, daß in ...

(phillips-an-thun-1852-04-03-a3-xxi-d160.xml)

Lange, Ludwig Thun, Leo Prag 1859-04-28 8

... meine Berufung für die in Giessen erledigte ordentliche Professur der classischen Philologie, verbunden mit dem Directorate des philologischen Seminars, genehmigt habe. Zugleich forderte mich der ...

... Die mir in Gießen gebotene Stellung unterscheidet sich von meiner hiesigen in pecuniärer Beziehung dadurch, daß ich dort an Gehalt und Nebeneinnahmen ebenso viele Gulden Rhein. wie hier Gulden CM haben werde. Da es nun in ...

... In amtlicher Beziehung unterscheidet sich die Stellung in Gießen vortheilhaft von meiner hiesigen namentlich dadurch, daß ich das Recht der Promotion und die Pflicht, die Universitätsprogramme zu schreiben, haben werde. Letzteres ist an allen deutschen Universitäten Ehrensache der classischen Philologie und, wenn an den österreichischen Universitäten eine ähnliche Einrichtung bestände, so würde dieselbe gewiß dazu beitragen, die Achtung vor der classischen Philologie zu erhöhen. Das Interesse für mein Fach, nicht persönlicher Ehrgeiz, ist es auch, wenn es mich mit Mißbehagen erfüllt, von den Doctorpromotionen hier ausgeschlossen zu sein. Daß alle Professoren der philosophischen Facultät, sofern sie nicht zufällig auch Mitglieder des Doctorcollegiums sind, von den Promotionen ausgeschlossen sind, ist Folge der mindestens sonderbaren Stellung, die das Doctorcollegium der philosophischen Facultät einnimmt, während in der juridischen Facultät das Verhältnis weit besser geordnet ist, indem alle ordentlichen Professoren, auch wenn sie nicht Mitglieder des Doctorcollegiums sind, promovieren. Nach meiner festen Überzeugung erfordert das Interesse der Wissenschaft, daß das philosophische Doctorcollegium mit den Promotionen möglichst wenig zu thun hat, es erfordert das Interesse der Philologie, daß die Professoren der Philologie als Professoren der philosophischen Facultät, nicht etwa als Mitglieder einer überlebten und lebensunfähigen Corporation, das Recht der Promotion haben. So ist es gleichfalls gegen das Interesse der Philologie, daß wissenschaftliche Tüchtigkeit auf dem Gebiete der Philologie, selbst gediegene literarische Leistungen, keinen Anspruch auf das ...

... Euer Excellenz werden mir zugeben, daß die Stellung, die ich in Gießen einnehmen soll, im Vergleich mit meiner hiesigen sowohl gesicherter als auch ehrenvoller ist; aber Euer Excellenz werden es vielleicht tadeln, daß ich mich dadurch bestimmen lasse. Wenn ich die zuversichtliche Hoffnung haben könnte, daß Euer Excellenz stets an der Spitze der Unterrichtsangelegenheiten bleiben würden, so würden mich jene Rücksichten auch nicht bestimmen. Ich würde dann die unerschütterliche Überzeugung haben, daß alle Mißverhältnisse im Laufe der Zeit würden behoben werden; ich würde es in diesem Falle für eine größere Ehre halten, durch Kämpfe und unverdiente Mißachtung hindurch meinen besseren Zustand nach Kräften anbahnen zu helfen und einen, wenn auch bescheidenen, Antheil an dem schließlichen Siege der guten Sache zu haben, als unter glatten und geebneten Verhältnissen in äußerlich ehrenvollerer Stellung zu wirken. Aber – Euer Excellenz werden es mir verzeihen, wenn ich an die Möglichkeit eines Nachfolgers des Grafen Leo Thun nur mit Furcht denken kann. Es ist dies nicht gewöhnliche Menschenfurcht, von der ich mich vielmehr ziemlich frei weiß, sondern die Befürchtung, daß die Philologie in ...

... In Gießen werde ich ferner im Vorzuge vor meiner hiesigen Stellung Mitglied des weiteren Senates und wählbar zum Rectorate sein, sowie ich auch auf das Decanat nach der Anciennität Rechtsanspruch haben werde. Daß ich die entsprechenden Rechte hier nicht habe, darin liegt nicht eine Zurücksetzung der Philologie, sondern meiner Confession. Ich erwähne dieses nur, um sofort hinzuzufügen, daß mich diese Zurücksetzungen, die ich mit andern ehrenwerthen Männern theile, nicht im Geringsten bestimmt haben oder bestimmen würden. In der sicheren Überzeugung, daß die Verhältnisse der Protestanten einer gerechten Regelung entgegensehen, und daß der Charakter der Universitäten als Staatsanstalten immer ungetrübter anerkannt werden wird, hätte ich jene Zurücksetzungen um so leichter verschmerzt, als die Functionen der Decane und des Rectors sowie die Sitzungen des Senates in seiner gegenwärtigen Composition nichts weniger als verlockend für mich sind. Freilich kann es verletzend sein, wenn wissenschaftlich unbedeutende Leute mit der Bekleidung jener sorgenannten Würden sich brüsten und mitleidsvoll auf uns Protestanten herabsehen. Aber ich habe doch andererseits soviel Gerechtigkeitsgefühl in der Beurtheilung confessioneller Verhältnisse gefunden, daß es unrecht wäre, wenn ich confessionelle Klagen anstimmen wollte. Ja ich habe sogar die Freude gehabt als Mitglied des Vorstandes der deutschen evangelischen Gemeinde A.C. in ...

... mit Erfolg zu vertreten. Ich bedauere sogar sehr, durch meine Berufung nach Gießen in die Lage gekommen zu sein, die für mich sehr ehrenvolle, am 27. März stattgefundene Wiederwahl zum Vorsteher jener Gemeinde (mit 157 gegen 23 Stimmen) ablehnen zu müssen. Denn es ist mir neben manchen trüben persönlichen Erfahrungen hier eine große Genugthuung gewesen, das Vertrauen der ganzen Gemeinde mit Ausnahme der sehr zusammengeschmolzenen Parteigänger einer friedensstörerischen Partei mir dadurch erworben zu haben, daß ich eifrig bestrebt war, den seit 1850 gestört gewesenen Frieden im Innern der Gemeinde wieder herzustellen....

... Rücksichtlich des Zeitpunctes meiner Entlassung habe ich in dem officiellen Gesuche keinen bestimmten Wunsch ausgesprochen, auch nicht nach Gießen eine bestimmte Zusage ertheilt. Ich stelle mich in dieser Beziehung Euer Excellenz zur Verfügung, da ich, obwohl man in ...

... eine bestimmte Zusage ertheilt. Ich stelle mich in dieser Beziehung Euer Excellenz zur Verfügung, da ich, obwohl man in Gießen dringend wünscht, daß ich sofort komme, es für eine freudig zu erfüllende Pflicht halte, bis gegen Ende des Sommersemesters zu bleiben, falls Euer Excellenz dies befehlen....

(lange-an-thun-1859-04-28-a3-xxi-d503.xml)

Lange, Ludwig ohne Empfänger Prag 1859-05-01 6

... erfahren haben, daß ich einen Ruf an die Universität Giessen [Gießen] erhalten und angenommen habe. Ebenso darf ich voraussetzen, daß Euer Hochwohlgeboren bereits von den Motiven unterrichtet sind, die mich zur Annahme des Rufes bestimmt haben. Ich glaube daher mich der unerquicklichen Wiederholung derselben überheben zu dürfen und bemerke nur, daß ich am 28. April an ...

... geschrieben habe. Nach einer kurzen Erwähnung des thatsächlichen Vorganges der Berufung habe ich 1. erklärt, daß der pecuniäre Gesichtspunct für mich nicht entscheidend gewesen sei; 2. auseinandergesetzt, daß die Gießener Stelle vor meiner hiesigen insofern den Vorzug verdiene, als ich dort das Recht der Promotion und die Pflicht, namens der Universität Programme zu schreiben besitze. Ich habe den Mangel des Promotionsrechts besonders stark betont, weil darin eine Zurücksetzung nicht meiner Person, nicht meiner Confession, sondern der Philologie liegt, und darauf aufmerksam gemacht, daß diese Zurücksetzung ihren Grund in der Stellung des philosophischen Doctorencollegiums habe, während in der juridischen Facultät die Stellung des juridischen Doctorencollegiums eine andere, mit dem Promotionsrechte aller ordentlichen Professoren verträglicher sei. Sodann habe ich 3. die Vorzüge der ...

... Stelle vor meiner hiesigen insofern den Vorzug verdiene, als ich dort das Recht der Promotion und die Pflicht, namens der Universität Programme zu schreiben besitze. Ich habe den Mangel des Promotionsrechts besonders stark betont, weil darin eine Zurücksetzung nicht meiner Person, nicht meiner Confession, sondern der Philologie liegt, und darauf aufmerksam gemacht, daß diese Zurücksetzung ihren Grund in der Stellung des philosophischen Doctorencollegiums habe, während in der juridischen Facultät die Stellung des juridischen Doctorencollegiums eine andere, mit dem Promotionsrechte aller ordentlichen Professoren verträglicher sei. Sodann habe ich 3. die Vorzüge der Gießener Stelle in Bezug auf Recotrat, Decanat und Mitgliedschaft des Senates erwähnt; Rechte, von denen ich hier als Protestant ausgeschlossen sei. Ich habe aber sofort hinzufügt, daß diese Zurücksetzungen für mich nicht entscheidend gewesen seien, weil ich einer Regelung der Verhältnisse der Protestanten im Allgemeinen vertrauensvoll entgegensähe und überzeugt sei, daß der Charakter der Universitäten als Staatsanstalten immer ungetrübter anerkannt werde. Dagegen habe ich 4. gesagt, daß die trüben persönlichen Erfahrungen, die ich hier gemacht hätte, von großem Einflusse auf meinen Entschluß gewesen seien und dabei ausdrücklich den Prof. ...

... Tode über diesen ausgesprengt, er trachte nach Gießen zu kommen, während in ...

... zu kommen, während in Gießen für ihn durchaus keine Vacanz war....

... zur Verfügung gestellt. Obwohl man in Gießen wünscht, daß ich sofort komme, habe ich mir in dieser Hinsicht die Hand frei behalten und werde es als eine freudig zu erfüllende Pflicht ansehen, wenn ...

(lange-an-ministerialrat-1859-05-01-a3-xxi-d504.xml)

Eitelberger, Rudolf Thun, Leo Wien 1855-03-22 1

... in Gießen usf. mit philologischen oder naturwissenschaftlichen Fragen sich beschäftigen, so blickt in den Schriften von ...

(eitelberger-an-thun-1855-03-22-a3-xxi-d335.xml)

Corberon, Edgar ohne Empfänger Januševec 1851-01-20 1

... Es sind nicht die größeren deutschen Universitäten, welche in der Schöpfung dieser exacten Medicin am kräftigsten und erfolgreichsten vorangehen; vielmehr stehen Gießen, ...

(corberon-an-thun-1851-01-20-a3-xxi-d103.xml)

Langenau, Karoline Thun, Caroline no place 2

... mit dem Maturitätszeugnisse Nr. II. („sehr gut“), studirte hierauf während 3 Jahren an der Landesuniversität zu Giessen katholische Theologie und wurde im Herbste 1848 nach abgelegter Fakultätsprüfung, worin er sich das Prädikat „gut bis sehr gut“ erwarb, in das bischöfliche Priesterseminarium zu ...

... aufgenommen. Hier empfing er die minores und sollte im folgenden Jahre 1849, nachdem er sich durch Prüfungen über die praktische Seelsorge und durch Predigten als gereift erwiesen, die Priesterweihe nebst den beiden höheren andern empfangen, als er freiwillig und mit anerkennenden Zeugnissen seiner Fähigkeit und guten Aufführung das Seminarium verließ, weil er die Pflichten des Priesterstandes nicht übernehmen zu können glaubte. Von nun an ergab er sich auf der Universität Gießen dem Studium der klassischen Alterthumskunde, wurde ordentliches Mitglied des philologischen Seminariums für Forschungen auf dem Gebiete der Alterthumskunde, worin er sich von der Großherzoglichen hessischen Regierung die 3. Goldene Medaille erwarb, und legte nach zweijährigem Studium im Herbste 1851 vor der Großherzoglichen hessischen Prüfungskommission das Examen für das Amt der Gymnasiallehrer ab, nämlich in der griechischen und römischen Alterthumskunde, Erklärung der klassischen Schriften, alten und neueren Philosophie, Sanskrite Sprache, Mathematik, Geographie und Geschichte, wobey er die philosophische Doktorwürde erlangte. Infolgedessen wurde er von [der] Großherzoglichen hessischen Regierung unter die Candidaten des Gymnasiallehreramts aufgenommen und zum Accesse an das Gymnasium zu ...

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