74 Treffer für
Universität Innsbruck

Absender Empfänger Ausstellungsort Datum Treffer KWIC / Dokument-ID
Absender Empfänger Ausstellungsort Datum Treffer KWIC / Dokument-ID
Thun, Leo Ficker, Julius Lungern 1857-08-15 3

... Obgleich ein Professor der Philologie für Inspruck [Innbruck] noch immer nicht ernannt ist, so habe ich doch keineswegs darauf vergessen....

... ist, für eine österreichische Universität zu gewinnen, und es scheint mir an angemessensten, daß er als ordentlicher Professor nach Inspruck berufen werde. Ohne Zweifel dürfte er Ihnen auch persönlich bekannt sein; ich glaube sogar Sie haben mich schon früher einmal auf ihn aufmerksam gemacht, jedenfalls gründe ich auf die sehr günstigen Auskünfte, die mir von verschiedenen Seiten über ihn mitgetheilt worden sind, die Hoffnung, daß er Ihnen auch ein erwünschter Kollega sein werde. In diesem Falle würden Sie mich sehr verbinden, wenn Sie es übernehmen wollten, an ihn zu schreiben, und mir dadurch eine noch nicht offiziell eingeholte, und doch sichere Auskunft zu verschaffen, ob er bereitwillig wäre, dem Rufe unter den gewöhnlichen oder unter welchen günstigeren Bedingungen zu folgen. Jenes wäre erwünscht, in so fern günstigere Bedingungen anderen Kollegen wieder einen schmerzlichen Eindruck machen würden. Doch darf das nicht entscheiden. Übrigens hoffe ich doch in nicht gar ferner Zeit eine allgemeine Aufbesserung der wirklich erbärmlichen Gehalte erwirken zu können, welche noch für die Professoren in ...

... berufen werde. Ohne Zweifel dürfte er Ihnen auch persönlich bekannt sein; ich glaube sogar Sie haben mich schon früher einmal auf ihn aufmerksam gemacht, jedenfalls gründe ich auf die sehr günstigen Auskünfte, die mir von verschiedenen Seiten über ihn mitgetheilt worden sind, die Hoffnung, daß er Ihnen auch ein erwünschter Kollega sein werde. In diesem Falle würden Sie mich sehr verbinden, wenn Sie es übernehmen wollten, an ihn zu schreiben, und mir dadurch eine noch nicht offiziell eingeholte, und doch sichere Auskunft zu verschaffen, ob er bereitwillig wäre, dem Rufe unter den gewöhnlichen oder unter welchen günstigeren Bedingungen zu folgen. Jenes wäre erwünscht, in so fern günstigere Bedingungen anderen Kollegen wieder einen schmerzlichen Eindruck machen würden. Doch darf das nicht entscheiden. Übrigens hoffe ich doch in nicht gar ferner Zeit eine allgemeine Aufbesserung der wirklich erbärmlichen Gehalte erwirken zu können, welche noch für die Professoren in Inspruck und ...

(thun-an-ficker-1857-08-15-ca184.xml)

Thun, Leo Ficker, Julius Wien 1856-09-22 3

... zu errichten. Ich glaube auch nicht, daß irgendwo ein ernstlicher Wille besteht, zu dem Zwecke bedeutend beizusteuern, und doch wäre viel Geld dazu notwendig. Gelingt es der österreichischen Regierung, den Universitäten die ihrem Einflusse unterstehen eine katholische Richtung zu geben, so wäre es auch wirklich überflüssig. Dahin zu wirken, ist mein aufrichtiges Bestreben, und zu dem Ende ist es immer noch meine entschiedene Absicht die Insprucker [Innsbrucker] Universität zu heben. Ich kann dabei auf die Unterstützung des Erzherzogs Statthalters mit Sicherheit rechnen, und zweifle um so weniger an dem Erfolge, wenn auch finanzielle Rücksichten mich nöthigen, langsamer vorzugehen als es mein Wunsch wäre. Ich wünsche, daß die ...

... daselbst eine theologische Fakultät eröffnen, und habe auch diesen Gedanken schon leise angeregt. Ich theile vollkommen, Ihre Auffassung des Gegenstandes und bitte Sie mich bei jeder sich darbiethenden Gelegenheit in der Durchführung auch fernerhin zu unterstützen. Seien Sie übrigens versichert, daß wenn je gegen meinen Wunsch und Willen über die Insprucker Universität anders verfügt und Ihnen Ihre Stellung anderselben verleidet werden sollte, ich niemals vergessen werde, was Sie ihr geopfert haben, und daß ich in solchem Falle Alles, was in meiner Macht steht, aufbiethen werde, um Ihnen dafür Ersatz zu biethen und Ihnen einen neuen Wirkungskreis zu verschaffen, an welcher österreichischen Universität Sie selbst ihn zu wählen geneigt sein sollten. Denn ich weiß ebenso sehr Ihre Befähigung zu schätzen, als es mir wohl thut zu wissen, daß Sie unähnlich der großen Menge höheren Ideen dienen und zwar eben denjenigen, die mir selbst am meisten am Herzen liegen....

... Noch eine Bemerkung. Ich bitte Sie ein für alle Mal den Gedanken von sich zu weisen, als könnte ich irgend eine Bemerkung, die Sie mir über das, was der Insprucker Universität und ihrem Aufschwunge in der von ihnen bezeichneten Richtung dienlich sein dürfte, als eine Indiskrezion betrachten. Im Gegentheile werde ich Ihnen dafür stets sehr dankbar sei, auch dann, ja um so mehr, wenn Sie mich aufmerksam machen sollten, auf einen geschehenen oder zu besorgenden Missgriff....

(thun-an-ficker-1856-09-22-ca183.xml)

Thun, Leo Ficker, Julius Wien 1854-05-09 2

... ist. Die Besorgnis daß – wenn Sie den Ruf dahin nicht annehmen würden – Sie der Hoffnung auf einen ausgedehnteren Wirkungskreis entsagen müssten, kann ich aber nicht für gegründet halten. Vielmehr hoffe ich zuversichtlich, daß bald die Zeit kommen wird, wo es möglich sein wird, die Insprucker Universität zu vervollständigen, und in jeder Weise so zu heben, daß sie den Vergleich mit Bonn nicht zu scheuen braucht, und sollte selbst meine Hoffnung in dieser Beziehung vereitelt werden, so würde es dann auch an anderen Mitteln nicht fehlen, Ihnen einen größeren Wirkungskreis in ...

... , der ihnen die Professur in Inspruck verliehen hat, gerichtetes Gesuch um Entlassung, Ihnen nicht versagt werden kann – einsenden zu wollen. Vermag ich nicht zu hindern, daß das Band, durch welches Sie bleibend an ...

(thun-an-ficker-1854-05-09-ca179.xml)

Thun, Leo Ficker, Julius Wien 1854-04-04 2

... anbiethen wird – vielleicht schon angebothen hat. Ich sehe ein, dass dieser Ruf ein ehrenvoller ist und daß die preußische Regierung alle Ursache hat, Ihnen Anerbiethungen zu machen, welche die Bedingungen Ihrer Anstellung in Innsbruck weit übertreffen. Unter solchen Umständen erübrigt mir nichts, als Ihnen werther Herr Professor einfach zu gestehen, wie sehr ich es bedauern müsste, Sie sobald wieder aus ...

... scheiden zu sehen, wie aufrichtig ich wünsche, daß Sie Ihre Thätigkeit noch ferner dem Gedeihen der Innsbrucker Universität und der Neubelebung der historischen Studien in ...

(thun-an-ficker-1854-04-04-ca177.xml)

Schenkl, Karl Thun, Leo Innsbruck 1860-11-16 1

... Mögen Eure Excellenz dem Schreiber dieser Zeilen verzeihen, wenn er getrieben von den Gefühlen seines Herzens es wagt, Hochdenselben seinen innigsten Dank für all die Wolthaten, welche er aus Dero Hand in so reichem Maße empfangen hat, in schlichten Worten auszusprechen. Auch noch in der letzten Zeit haben Eure Excellenz für die Hebung des philosophischen Unterrichtes an der hiesigen Universität, für die Unterstützung des Lehrers wie der Schüler so viel gethan, daß alles, was hier gedeiht und aufblüht, als Werk von Dero reicher Güte zu betrachten ist. Die Saat, welche Eure Excellenz ausgesät, kann nicht mehr vergehen; mögen auch noch so stürmische Zeiten kommen, sie wird immer wieder im frischen Grün aufsprießen und ihrem hochherzigen Pfleger den verdienten Ehrenplatz in der Geschichte unseres großen Vaterlandes schaffen....

(schenkl-an-thun-1860-11-16-a3-xxi-d623a19.xml)

Sons, Ernst Moy de Thun, Leo Innsbruck 1859-02-13 2

... Ganz nutzlos ist mein Streben für das Beste der hiesigen Universität doch nicht gewesen und Euer Exzellenz werden es nicht bereuen, die Männer, die ich empfohlen, angestellt zu haben. So wie Hochdieselben sich nachgerade überzeugt haben dürften, daß manches, wogegen ich Einwendungen erhoben, nicht die besten Früchte getragen hat....

... Da ich nun die Nachbildung eines tüchtigen Lehrerstandes für eine der wichtigsten Angelegenheiten nicht nur unserer Universität, sondern der ganzen Monarchie halte, so glaube ich Euer Exzellenz besonders aufmerksam machen zu sollen auf den jungen Juristen ...

(moy-an-thun-1859-02-13-a3-xxi-d497.xml)

Sons, Ernst Moy de Thun, Leo Innsbruck 1855-01-06 1

... Ich bin gerührt und beschämt, daß Euer Exzellenz meinen Brief so einläßlich und mit so gütiger Nachsicht zu beantworten geruthen. Es ist mir ganz recht geschehen, daß Euere Exzellenz die Lernfreiheit und die Gleichberechtigung der Sprachen, auf die ich mich berief, als Schlagwörter des Jahres 1848 zurückwiesen. Ich hätte mich dieser Ausdrücke gar nicht bedienen sollen, zumal ich doch nur etwas vertheidigen wollte, was Euer Exzellenz als an sich selbst richtig anerkennen, nämlich daß es im Ganzen nicht darauf ankommen dürfe, wo und wie ein Candidat die Kenntnisse sich verschafft hat, die er in einer Prüfung beurkunden soll, und daß in einem Lande, wo die Bevölkerung der Sprache nach in zwei fast gleiche Hälften getheilt ist, nicht die Sprache des einen Theiles in der Art bevorzugt werden soll, daß dem anderen Theile daraus ein wesentliches Hindernis seines Fortkommens erwachse. In dieser letzteren Beziehung erlaube ich mir nun – und ich hoffe damit nicht die Geduld Euer Exzellenz allzusehr zu mißbrauchen – die gehorsamste Bemerkung zu machen, daß die Universität Innsbruck bisher, wenn gleich an derselben nicht auch italienische Vorträge gehalten, doch so weit als ...

(moy-an-thun-1855-01-06-a3-xxi-d322.xml)

Sons, Ernst Moy de Thun, Leo Innsbruck 1854-12-08 1

... mit vieler Güte behandelt und an Sie zu schreiben ermuntert. Ich war auch wiederholt im Begriffe es zu thun, um Euer Exzellenz meine Freude und mein Dankgefühl auszudrücken wegen der höchsten Erlasse, wodurch dem römischen und dem kanonischen Rechte und der deutschen Rechtsgeschichte der ihnen gebührende Rang in unseren Universitätsstudien wieder eingeräumt, dem Naturrecht dagegen der usurpirte Platz unter den eigentlich juristischen Disciplinen aberkannt wurde; nur der Drang der Arbeit hat mich abgehalten, mein dießfälliges Vorhaben auszuführen. Diese wichtigen Erlasse haben meine Liebe zum Lehramte neu belebt und da auch der Fleiß der Studirenden meinen Bemühungen, wie hier nie zuvor, entspricht, so wünsche ich gar nichts, als daß es immer so bliebe. In der Beziehung kann ich aber die Besorgnisse nicht bergen, welche der jüngste Ministerialerlaß in Betreff der Rigorosenprüfungen an unserer Universität zu erregen geeignet ist, ich halte es vielmehr für Pflicht, Euer Exzellenz dieselben ohne Rückhalt vorzutragen. Es ist darin bestimmt, daß von nun an die italienischen Studenten beim Rigorosum in deutscher Sprache gefragt und, vom Jahre 1856 an, auch in deutscher Sprache zu antworten verhalten werden sollen. Ich kann mir nicht vorstellen, was der Zweck dieser Bestimmung seyn soll. Die wissenschaftliche Bedeutung und Strenge der Prüfungen kann dadurch nicht gewinnen; im Gegentheil, je mehr der Candidat mit Schwierigkeiten der Sprache zu ringen hat, desto mehr gewinnt er Anspruch auf Nachsicht in der Beurtheilung seiner Leistungen. Auch das Studium der deutschen Sprache, ohnehin kein Gegenstand der Berücksichtigung bei diesen Prüfungen, wird dadurch nicht gefördert werden; denn gegen ein solches aufgedrungenes Studium sträubt sich der Sinn und was durch gute Vorträge in deutscher Sprache von selbst erzielt worden wäre, die Lust und das Verlangen denselben folgen zu können, wird dadurch vielmehr zurückgedrängt, und die Folge wird nur die seyn, daß die Candidaten aus Welschtirol entweder nur die Staatsprüfungen machen, bei welchen sie auf den Gebrauch ihrer eigenen Sprache ein Recht haben, oder daß sie sich nach ...

(moy-an-thun-1854-12-08-a3-xxi-d308.xml)

Sons, Ernst Moy de Thun, Leo Innsbruck 1853-07-21 1

... Sehr dankbar bin ich Euer Exzellenz für das, was Sie in Betreff der hiesigen Universität mir zu sagen die Güte hatten. Manche meiner Wahrnehmungen haben mich in der Überzeugung bestärkt, daß sie vortrefflich gelungen und geeigenschaftet wäre, um auf die öffentliche Meinung sowohl in ...

(moy-an-thun-1853-07-21-a3-xxi-d219.xml)

Sons, Ernst Moy de Thun, Leo Innsbruck 1852-02-01 3

... auffordern lassen, für die Professur der Geschichte an hiesiger Universität einen Vorschlag zu machen. So sehr ich das mir dadurch bewiesene Vertrauen zu schätzen weiß, eben so sehr fühle ich die Schwierigkeit, demselben würdig zu entsprechen. Ich habe daher erst von verschiedenen Seiten Erkundigungen einziehen wollen, bevor ich es wagte, an Euer Exzellenz über diesen Gegenstand zu schreiben. Mein erstes Augenmerk war natürlich dahin gerichtet, ob es nicht möglich wäre, einen schon erprobten Historiker von anerkanntem Rufe für unsere Hochschule zu gewinnen. Da bieten sich nun drei Namen dar, die mehr oder minder unsere Anstalt zieren würden, das sind: Professor ...

... Sollte eine derlei Acquisition für Innsbruck nicht zu realisiren seyn, so müßte ein Talent im Lande gesucht und herangebildet werden. In diesem Falle dürften folgende drei Individuen der Aufmerksamkeit Eurer Exzellenz besonders zu empfehlen seyn:...

... Das Schlimme bei der Ergreifung eines solchen Auskunftsmittels ist aber, daß einem jungen Historiker außer den Quellen der Landesgeschichte hier gar keine Hilfsmittel zur Ausbildung in seinem Fache zu Gebote stehen. Hiemit komme ich auf meine alte Klage über die hiesige sogenannte Bibliothek zurück. So lange diese in ihrem dermaligen Zustande verbleibt, ist aus Innsbruck eine wissenschaftliche Anstalt zu machen rein unmöglich. Es ist dieses unläugbar sehr niederschlagend, zumal wenn man nicht reich genug ist, um sich selber zu helfen. Selbst für die Ausarbeitung meiner Rechtsphilosophie finde ich hier so gut wie gar kein Material und werde mir wohl auch einmal einen Urlaub nach ...

(moy-an-thun-1852-02-01-a3-xxi-d155.xml)

Sons, Ernst Moy de Thun, Leo Innsbruck 1851-11-09 3

... , und es wäre darum überaus schade, wenn er nicht so ausgebeutet würde, wie er es verdiente. Ein durch öffentliche Blätter verbreitetes, bisher nicht widersprochenes Gerücht, als solle nebst anderen auch die hiesige philosophische Facultät eingezogen werden, hat hier große Consternation verbreitet. Ich höre, die ständische Activität wolle eine Vorstellung dagegen unterbreiten und vielmehr um Vervollständigung der hiesigen Universität bitten. Möchte diese Bitte nicht an finanziellen Rücksichten scheitern! Die Tiroler haben wichtige, im Interesse der Monarchie selbst gegründete Ursachen, die Erhaltung ihrer Studien und Studenten im Lande zu wünschen: die Tirolische Atmosphäre ist eine mächtig conservirende. Wir haben hier an ...

... Geruhen Euer Exzellenz es mir nicht zur Unbescheidenheit anzurechnen, wenn ich an das zu erinnern wage, was ich bezüglich der hiesigen Universität persönlich sowohl ...

... hat mich innig erfreut, und ich erlaube mir Eurer Exzellenz zu dieser Maßregel meinen herzlichsten Glückwunsch darzubringen. Möchte sie ein glückliches Omen auch für Innsbruck seyn!...

(moy-an-thun-1851-11-09-a3-xxi-d128.xml)

ohne Absender ohne Empfänger Innsbruck 1851-06-06 2

... durch einen Weihbischof zeigt das Bedürfnis einer anderen Circumscription der Diöcesen, und wenn aus der hiesigen Universität etwas werden soll, so kann es nur dadurch geschehen, daß auch ein theologisches Studium hieher kommt. Dazu wäre das große, schöne Gebäude der Serviten durch ein Abkommen mit diesem Orden wohl nicht gar schwer zu gewinnen. Der Orden hat noch andere Häuser im Lande, die er kaum mit den nöthigen Individuen zu besetzen im Stande ist. Sollte aber auch der Gedanke, ein drittes Bisthum in ...

... Für die in seinem Namen mir gegebene Versicherung, „daß seine Gedanken noch immer dieselben seyen“, bitte ich Hochdemselben meinen Dank zu Füßen zu legen. Was das Ineinandergreifen der Gymnasial- und der philosophischen Studien an der Universität betrifft, so bin ich nun, nach genauerer Einsicht in die darüber gegebenen Bestimmungen, nicht nur über diesen Punkt vollkommen beruhigt, sondern auch der Überzeugung, daß die philosophischen Studien dadurch nur gewinnen können, weil sie mit reiferem Geiste gepflogen werden, wie dies die Erfahrung in ...

(moy-an-beamten-ministerium-fuer-kultus-und-unterricht-1851-06-06-a3-xxi-d118.xml)

ohne Absender ohne Empfänger no place 1854-09-13 4

... , Innsbruck, ...

... und Innsbruck), dem römischen Rechte und der deutschen Reichs- und Rechtsgeschichte (für alle) zu beginnen. Dem rechts- und staatswissenschaftlichen Professorenkollegium beziehungsweise den betreffenden Docenten wird ferner bedeutet:...

... , Innsbruck, ...

... Das Ministerium für Cultus und Unterricht hat, wie wir vernehmen, in diesen Tagen die nachfolgende Verordnung an die rechts- und staatswissenschaftliche Fakultät der Wiener und im Wesentlichen übereinstimmend an diese Fakultäten der Universitäten zu Inspruck [Innsbruck], ...

(ministerialerlass-staatspruefungen-1854-09-13-a3-xxi-d282.xml)

ohne Absender ohne Empfänger no place 1849-03-04 1

... Nicht alle Universitäten befinden sich an Orten, in dem der Bischof der Diözese seinen Sitz hat – nämlich die Innspruker Universität nicht. Ein Kanzler, der sich nicht in loco befindet, wird kaum ein lebendiges Organ sein können....

(materialien-zur-regelung-kirchlicher-angelegenheiten-1850-1855-a3-xxi-d90.xml)

Maassen, Friedrich Thun, Leo Paris 1860-01-22 4

... Daß es lediglich das Interesse meiner Gesundheit und nicht etwa das der Verbesserung meiner finanziellen Lage ist – so sehr ich Grund habe die letztre zu wünschen –, was mich eine Versetzung von Innsbruck wünschen läßt, wird Eurer Excellenz am besten das beweisen, daß ich meine Bitte nicht etwa auf Versetzung nach einer Universität richte, an der die äußre Stellung der Professoren besser ist. Ich würde Hochdenselben zu großem Danke mich verpflichtet fühlen, wenn mir eine Professur an einer mit ...

... wünschen läßt, wird Eurer Excellenz am besten das beweisen, daß ich meine Bitte nicht etwa auf Versetzung nach einer Universität richte, an der die äußre Stellung der Professoren besser ist. Ich würde Hochdenselben zu großem Danke mich verpflichtet fühlen, wenn mir eine Professur an einer mit Innsbruck vollkommen gleichgestellten Universität, z. B. ...

... Im Interesse meiner Bitte darf ich nicht unerwähnt lassen, daß der Privatdocent der juristischen Facultät in Innsbruck Dr. ...

... als tüchtiger und strebsamer junger Gelehrter von guten Grundsätzen und Sitten sich empfiehlt. Er liest in diesem Semester Institutionen vor 36 Hörern; wie ich vernehme, mit großem Beifall. Er schreibt mir, daß er gegenwärtig mit einer Publication beschäftigt sei. Ich bin der Überzeugung, daß den Bedürfnissen der Innsbrucker Universität durch Professor ...

(maassen-an-thun-1860-01-22-a3-xxi-d552.xml)

Maassen, Friedrich Thun, Leo Innsbruck 1858-01-13 2

... Dagegen bin ich so frei, eine Bitte zu wiederholen, deren Gewährung Eure Excellenz in einer im September vorigen Jahres mir huldvollst gewährten Audienz bereits hochgeneigtest in Aussicht gestellt haben, die Bitte um Versetzung von Innsbruck. Der Grund, welcher mich vor vier Monaten nöthigte, Eurer Excellenz diese Bitte vorzutragen, besteht unverändert fort. Mein Augenübel hat sich nicht gebessert; ich habe die Zahl meiner Arbeitsstunden bereits beschränken müssen; bei Licht ist mir gerathen, das Lesen und Schreiben ganz zu unterlassen; ich habe mich daher genöthigt gesehen, mir einen Menschen zu halten, der mir vorliest und nach dem Dictat schreibt. Außer den bereits früher consultirten Ärzten habe ich noch einen mir bekannten ausgezeichneten norddeutschen Ophthalmologen zu Rath gezogen. Er bestätigt, was schon ...

... Eure Excellenz, ich gehöre nicht zu denjenigen Menschen, die gerne von ihren körperlichen Leiden gegen Dritte reden; daß meine Augen leidend sind, wissen hier in Innsbruck verhältnismäßig wenige Menschen. Eurer Excellenz gegenüber mich rechtzeitig auszusprechen, habe ich aber für meine Schuldigkeit gehalten, damit für den Fall, den Gott verhüte, daß das Übel in der That einen die Unterbrechung meiner Thätigkeit erfordernden Grad erreichen sollte, weder Hochdieselben noch ich selbst mir den Vorwurf machen könne: ich hätte mich früher melden sollen....

(maassen-an-thun-1858-01-13-a3-xxi-d443.xml)

Maassen, Friedrich Thun, Leo Innsbruck 1857-07-04 1

... Zu dieser Bitte bestimmt mich einmal der Wunsch, von Innsbruck überhaupt versetzt zu werden. Es besteht für mich gegenwärtig, nachdem ich durch einen zweijährigen Aufenthalt Gelegenheit gefunden habe, mir ein Urtheil über die hiesigen Verhältnisse zu bilden, kein Zweifel mehr, daß, soweit mein Entschluß in Frage kommt, meine Wirksamkeit als Professor der Innsbrucker Universität nur eine transitorische sein kann. Mein Streben muß sein, von hier fort zu kommen, nicht aber, hierzubleiben. Daß aber zweitens die Übertragung einer Prager Professur, auch dann wenn diese negative Rücksicht für mich ganz hinwegfiele, in jeder Beziehung eine beträchtliche Verbesserung involvirt, liegt ja sehr in der Natur der Verhältnisse, als daß Eure Excellenz ich mit einer Aufzählung der Gründe ermüden dürfte....

(maassen-an-thun-1857-07-04-a3-xxi-d425.xml)

Jaksch, Anton Thun, Leo Prag 1856-04-18 1

... für vollkommen befähigt und geeignet für die klinische Professur in Innsbruck halten....

(jaksch-an-thun-1856-04-18-a3-xxi-d373b.xml)

Jäger, Albert Thun, Leo Meran 1851-04-23 2

... antworten sollte, geruhten Hochdieselbe mich mit einem zweiten höchst erfreulichen Schreiben zu überraschen. Genehmigen Euere Excellenz zuvörderst den Ausdruck meines tiefgefühlten Dankes für das ehrenvolle Zutrauen und den schönen Beruf, für welchen Hochdieselben mich in Antrag zu bringen gedenken. Ich glaube, die weise und patriotische Absicht Eurer Excellenz ganz zu erfassen: Liebe zu unserm Kaiserstaate, genährt durch die aus den Quellen geschöpfte Kunde der vaterländischen Geschichte ist es, was unserer Jugend noththut, und diese wünschen Euere Excellenz der Jugend beibringen zu lassen. Die Erreichung dieser Absicht lag in der Richtung meiner eigenen Studien seit Jahren, wenngleich nur vom engen tirolischen Standpunkte aus. Ich machte in Innsbruck Versuche, talentvolle Jünglinge dafür zu gewinnen; es gelang mir mit dem ausgezeichnet fähigen ...

... selbst fühlt diese Aufliegenheit und deutete sie in seiner Bitte um Reduzirung des Gymnasiums auf 6 Kurse an. Der Leutemangel lag aber schon klar vor, als man um das Obergymnasium petitionirte, und dennoch mußte ich gehorchen und gegen meine Überzeugung und mit Aufopferung meines schönen Wirkungskreises in Innsbruck an der Errichtung mitwirken. Durch die Gnade Eurer Excellenz ist die Erweiterung der Lehranstalt zu Stande gekommen, aber welche Bürgschaft sie für ihren Fortbestand in sich trägt, geruhen Euere Excellenz aus obigen Zahlen zu entnehmen. Ich mag also bleiben oder fortkommen, der Bestand des Obergymnasiums wird durch mich weder gesicherter noch gefährdeter, sondern muß wegen der zu großen Aufgabe für ein so kleines Stift bald – vielleicht in 2 Jahren schon – in sich zusammenfallen. Überdies scheint kaum ein Bedürfnis nach einem Obergymnasium in ...

(jaeger-an-thun-1851-04-23-a3-xxi-d114.xml)

Jäger, Albert Thun, Leo Meran 1851-02-26 5

... Vielfältige Beweise einer huldvollen Gewogenheit für meine unbedeutende Person benehmen mir die Scheue, mich in einem Anliegen vertrauensvoll an Euere Exzellenz selbst zu wenden. Ich wurde im Jahr 1849, plötzlich gegen alle Erwartung, aus einem ebenso schönen als meinen Neigungen und erworbenen Kenntnissen zusagenden Wirkungskreis an der Universität in Innsbruck abberufen, und hierher an das ...

... gehorchen, und nur das Bewusstsein, meine fast verfallene Lehranstalt vor der Auflösung zu retten, und sogar ihre Neugestaltung und Erweiterung zu einem vollständigen Obergymnasium fördern zu helfen, konnte mich über den Verlust meines Wirkungskreises an der Universität einigermaßen trösten. Durch die Gnade Eurer Excellenz und Hochdero huldvoller Berücksichtigung meiner Bemühungen und Anträge ist das vollständige ...

... , worin sie ihr Bedauern ausdrücken, daß die Geschichtskanzel daselbst nicht besetzt sei, und vielleicht auch nicht bald besetzt werden dürfte, und der von ihnen beigefügte für mich ehrenvolle Wunsch nach meiner Rückkehr, steigern meine Sehnsucht noch mehr. Ich wage dennoch die unterthänigste Bitte an Euere Exzellenz, mich wieder auf die Geschichtskanzel an der Universität Innsbruck zurückzuversetzen. Das ...

... Erlauben Euere Excellenz, daß ich auch noch andere Gründe erwähne, die mich zu meiner Bitte auffordern. Ich habe mich seit Jahren, zumal in Innsbruck, mit Forschungen in der vaterländischen Geschichte abgegeben, und durch einige Arbeiten mir die unverdiente Auszeichnung erworben, von der ...

... für ein größeres Werk durch einige Jahre Materialien aufgezeichnet, in der Hoffnung, sie mit Muße verarbeiten zu können, allein hier, fern von allen Quellen und Hilfsmitteln, und in Anspruch genommen von den Directorats- und Lehrerpflichten, konnte ich seit 2 Jahren nicht nur nichts zu Tage fördern, sondern ich gehe auch für die Zukunft in den tausend Kleinigkeiten meiner Geschäfte völlig unter. Wollen Euere Excellenz auch aus diesen Gründe sich gnädigst bewogen finden, mich wieder der Geschichtskanzel in Innsbruck zurückzugeben!...

(jaeger-an-thun-1851-02-26-ca949.xml)

Gasser, Vinzenz Thun, Leo Brixen 1860-11-19 1

... Eurer Excellenz am Herzen lagen. In dieser Beziehung muß ich ganz besonders für die Vervollständigung und Hebung der Universität Innsbruck danken. Möge nur die Ungunst der Zeit das Werk Eurer Excellenz nicht zerstören! Zu meinen ganz besonderen Danke bin ich Eurer Excellenz verpflichtet für die Übersetzung des Gymnasiallehrers ...

(gasser-an-thun-1860-11-19-a3-xxi-d623a4.xml)

Ficker, Julius Thun, Leo Innsbruck 1854-05-29 3

... zu erwarten hätte – die auch von Euer Exzellenz hervorgehobenen besonderen Schwierigkeiten der vereinzelten Stellung eines katholischen Professors an einer wenn nicht dem Namen, doch dem Wesen nach protestantischen Universität und Manches andere, das zu berühren von keinem Nutzen sein könnte, haben mich demnach nach längerem Schwanken zu jener Erklärung bestimmt....

... Vor allem haben dann freilich auf diesen Entschluß eingewirkt die Eröffnungen, die Euer Exzellenz mir über deren Absichten in Betreff der mir so lieb gewordenen Innsbrucker Hochschule zu machen geruthen, da ich allerdings der Überzeugung bin, daß, wenn die Verhältnisse es gestatten sollten, dieselbe zu vervollständigen und auch nur in einem einzelen Fache so zu stellen, daß sie darin mit jeder anderen Hochschule in die Schranken treten könnte, wohl kein Ort geeigneter sein könnte, als ...

... zu machen geruthen, da ich allerdings der Überzeugung bin, daß, wenn die Verhältnisse es gestatten sollten, dieselbe zu vervollständigen und auch nur in einem einzelen Fache so zu stellen, daß sie darin mit jeder anderen Hochschule in die Schranken treten könnte, wohl kein Ort geeigneter sein könnte, als Innsbruck, um das eigenthümliche wissenschaftliche Leben und Streben bei Lehrenden wie Lernenden aufkommen zu lassen, daß (neben nicht zu läugnenden Mängeln) immer als ein Hauptvorzug deutscher Universitäten angesehen wird und das bis jetzt wohl überhaupt nur in kleineren Orten erreicht worden ist. Zu diesem Falle würde ich mir wohl kein ersprießlicheres Feld auch für künftige Thätigkeit zu wünschen haben; sollten sich solche Aussichten nicht verwirklichen können, so werde ich, für jetzt durch meinen Wirkungskreis befriedigt, getrost abwarten, was die Zukunft bringen wird....

(ficker-an-thun-konzept-1854-05-29-ca197.xml)

Ficker, Julius Thun, Leo Innsbruck 1854-05-14 1

... ist mir zugekommen und indem ich für dieses neue Zeichen des Zutrauens und Wohlwollens Euer Exzellenz meinen aufrichtigsten Dank sage, mag ich nicht verhehlen, daß der Gehalt dieses Schreiben überhaupt, wie insbesondere die gnädige Mittheilung der Absicht Euer Exzellenz, der Hebung der Innsbrucker Hochschule Deren besondere Aufmerksamkeit zuwenden zu wollen, mich in meinem Wunsche, meine bisherige Stellung beibehalten zu können, nur bestärken konnte und mich zu nochmaliger reiflicher Überlegung der Sache bestimmen musste....

(ficker-an-thun-konzept-1854-05-14-ca200.xml)

Ficker, Julius Thun, Leo Innsbruck 1854-05-01 1

... ausgedrückten Wunsch zu antworten, wenn ich nicht glaubte hoffen zu dürfen, daß Euer Exzellenz meinen Gründen Ihre Anerkennung nicht versagen werden, und wenn ich nicht bereits damals, als ich aus Gelegenheit meiner Berufung nach Innsbruck die Ehre einer persönlichen Unterredung mit Euer Exzellenz hatte, auf d. besonderen [?] die mich nach an die ...

(ficker-an-thun-konzept-1854-05-01-ca195.xml)

Ficker, Julius Thun, Leo Innsbruck 1854-04-28 1

... , wie ich höre, hingewiesen wurde, bei meiner verhältnismäßig sehr günstigen Stellung an der hiesigen Universität hätten Anerbiethungen gemacht werden müssen, die diejenigen weit übertrafen, welche, wie ich aus ...

(ficker-an-thun-konzept-1854-04-28-ca196.xml)

Ficker, Julius Thun, Leo Münster 2

... um Ostern absichtlich manches vermied, was sich dahin hätte deuten lassen. Eine Berufung kann allerdings erwünscht sein, auch wenn sie nicht angenommen wird; aber ich möchte mich nicht dazu verstehen, so lange ich nicht entschlossen wäre, sie wirklich anzunehmen, auf eine solche hinzuwirken, dazu wäre ich aber in keiner Weise bestimmt entschlossen, da ich mich im allgemeinen in meinem Wirkungskreis zu Innsbruck ganz befriedigt fühle; es würde sich auch darum handeln, was für ein Wirkungskreis mir zu ...

... geboten würde, andererseits, ob Eure Excellenz nicht in der Lage wären, mir einige Vergünstigungen, welche mir meine Stellung in Innsbruck noch werther machen würden, zu gewähren; falls mir eine Berufung Anlaß geben sollte, darum zu bitten. Doch ist mir das Eintreten dieses Falles so zweifelhaft, daß es vorläufig Eurer Excellenz genügen dürfte, wenn ich versichere, daß ich keine Schritte thuen werde, um die Berufung herbeizuführen, daß, wenn an mich Anträge gelangen sollten, ich keinerlei Verpflichtung eingehen werde, ohne vorher mit Eurer Excellenz Rücksprache genommen zu haben, daß mich endlich nur ganz überwiegende Beweggründe bestimmen könnten, eintretenden Falles eine den Wünschen Eurer Excellenz entgegengehende Schlußentscheidung zu fassen und es mich besonders freuen würde, in solchem Falle durch ein Anschließen an die Wünsche Eurer Excellenz zeigen zu können, wie sehr ich das Vertrauen, mit welchem Hochdieselben mich so vielfach beehren, zu schätzen weiß. Deuten Eure Excellenz auf die Möglichkeit einer Beförderung nach ...

(ficker-an-thun-1860-09-16-a3-xxi-d612.xml)

Ficker, Julius Thun, Leo Innsbruck 1858-06-15 1

... zu hindern oder zu verzögern, so ist hier eine Handhabe geboten; und vielleicht gerade die Nothwendigkeit, sich gegen einen durch nichts provocirten Angriff vertheidigen zu müssen, könnte ihm manche abgeneigt machen, welche auf seine Zukunft einwirken könnten. Diese Umstände, verbunden mit der Überzeugung, wie werthvoll für unsere Universität die Ernennung ...

(ficker-an-thun-1858-06-15-a3-xxi-d453.xml)

Ficker, Julius Thun, Leo Innsbruck 1857-11-22 3

... an die hiesige Hochschule Eurer Excellenz eine erledigende Mittheilung zukommen zu lassen, erhalte ich so eben auf meine frühern Zuschriften von ihm die Antwort, daß er in Folge einer Verbesserung seiner Stellung zu ...

... schwerlich geneigt sein würden, nach Innsbruck zu gehen. ...

... und auch nach Innsbruck zu verschaffen, schließlich doch ausgeschlagen hat. ...

(ficker-an-thun-1857-11-22-a3-xxi-d434.xml)

Ficker, Julius Thun, Leo Innsbruck 1856-09-19 9

... und den Folgerungen, die man daraus vielfach für die Zukunft der Innsbrucker Universität ziehen zu müssen glaubt....

... Eure Excellenz werden es verzeihen, wenn ich meine ganz unmaßgebliche bisherige Anschauung von der Stellung der hiesigen Universität kurz andeute, da sie eng mit der nächsten persönlichen Frage zusammenhängt. Für den Gesammtstaat hatte dieselbe ohne Zweifel eine nur untergeordnete Bedeutung, für das Land ...

... dagegen eine sehr große; da ich Land und Leute schnell schätzen lernte, fähige und lernbegierige Schüler und jede Unterstützung fand, so fühle ich mich befriedigt, sollte der Kreis meiner unmittelbaren Lehrthätigkeit auch nicht die Landesgränze überschreiten. Andererseits will ich auch nicht verhehlen, daß ich immer der Meinung war, daß Innsbruck, und von allen österreichischen Universitäten wohl nur ...

... , und von allen österreichischen Universitäten wohl nur Innsbruck, eine ähnliche Bedeutung für den deutschen Süden erlangen könne, wie sie etwa ...

... für den deutschen Norden haben, und daß ich zugleich wenigstens die Möglichkeit im Auge behielt, daß es mit Vervollständigung der Universität diese Bedeutung erlangen werde. Für den Gesammtstaat würde Innsbruck allerdings immer eine unbequem gelegene Universität bleiben und die bloße Rücksicht auf ein einzelnes Kronland dürfte kaum genügen, eine Erweiterung, so wünschenswerth sie immer sein möchte, als nothwendig erscheinen zu lassen, aber ich glaubte immer von dem Gedanken ausgehen zu müssen, daß ...

... zweifelhaft geworden. Eine solche würde wohl die Vervollständigung Innsbrucks durch eine theologische Facultät so vielleicht für immer ausschließen und damit überhaupt die Möglichkeit der Herstellung einer österreichischen Hochschule, die eine ähnliche Stellung einnähme und einen ähnlichen Einfluß auf das übrige ...

... ; denn so sehr mir auch alle Anhaltspunkte zur Beurtheilung fehlen, kann ich mir doch kaum denken, daß die angeblich in Salzburg zu errichtende Hochschule eine derartige Stellung einzunehmen geeignet sein könnte. So sehr mir diese Fragen auch immer im Sinn gelegen, so kann es mir doch nicht ziemen, hier dabei zu verweilen, dafür mich persönlich nur die Erwägung in Betracht kommt, welchen Einfluß die Errichtung einer solchen Hochschule für Innsbruck haben könnte. Es ist nämlich mehrfach die Befürchtung ausgesprochen, es möchte in diesem Falle in den Intentionen eines hohen Ministeriums liegen, die ...

... haben könnte. Es ist nämlich mehrfach die Befürchtung ausgesprochen, es möchte in diesem Falle in den Intentionen eines hohen Ministeriums liegen, die Innsbrucker Universität eingehen zu lassen oder doch in eine bloße Rechtsacademie zu verwandeln....

... Veränderungen an der Universität Innsbruck in Aussicht genommen seien, die für die Zukunft ein Verbleiben in meiner bisherigen Stellung als unstatthaft erscheinen lassen würden.“ – Fühlen Eure Excellenz sich nicht bewogen, mir darüber eine Andeutung zu geben, so werde ich mich gewiß gern bescheiden und bitte dann nur um Entschuldigung wegen meiner vielleicht indiscreten Anfrage; es kann sich auch natürlich nicht darum handeln, meine jetzige Stellung etwa gegen spätere Eventualitäten, auf welche jeder gefaßt sein muß, zu sichern; es gilt mir nur, die möglichste Wahrscheinlichkeit zu erhalten, daß nicht etwa, während ich auf die Bewerbung um eine Stelle in der Heimath meiner jetzigen zu Liebe verzichte, diese selbst mir bereits nicht mehr gewiß ist, und ich hoffe, daß Eure Excellenz von diesem Beweggrunde aus es verzeihen, wenn ich auf vielleicht völlig unbegründete Gerüchte hin eine solche Anfrage zu stellen wagte. Sollten diese meine Bedenken unbegründet sein, so liegt mir gewiß nichts ferner, als der Gedanke an Bewerbung um eine auswärtige Professur und es würde nach wie vor das höchste Ziel meines Strebens sein, dem mir von Eurer Excellenz gnädigst geschenkten Vertrauen, so weit es meine Kräfte gestatten, zu entsprechen. ...

(ficker-an-thun-1856-09-19-a3-xxi-d387.xml)

Winkler, Anton Thun, Friedrich Karlsruhe 1851-11-11 1

... Diese gnädige Eröffnung ermuthigt mich, meine gehorsamste Bitte in der Hoffnung zu wiederholen, daß vielleicht jetzt eine Lehrerstelle bezeichneter Art zu besetzen sein möchte. Da ich an hiesigem Orte nicht leicht Kenntnis von Competenzeröffnungen erhalten kann, so bin ich auf ausgesprochene Vermuthungen beschränkt, wonach an den Universitäten Innsbruck, ...

(winkler-an-thun-friedrich-1851-11-11-a3-xxi-d129b.xml)

ohne Absender ohne Empfänger no place 4

... g. in Insbruck ... 1.000...

... und Insbruck die Gehalte der philosophischen und theologischen altangestellten Professoren stets ...

... hatte in Innsbruck jährlich 600 fl....

... Insbruck mit circa 1.000...

(ueberlegungen-zur-neuregulierung-der-professorengehaelter-od-a3-xxi-d649.xml)

Thun, Friedrich Thun, Leo München 1849-10-05 2

... ist bereit einen Posten in Insbruck [Innsbruck] anzunehmen, weniger als 2.000 fl CM Gehalt wäre ihm nicht möglich festzustellen, da er für zu seinen litherarischen Arbeiten nothwendigen Büchern viel Geld braucht, besonders, wenn er an einem Orte ist, wo ihm nicht eine so reichhaltige Universitätsbibliothek wie hier zu Gebothe stünde; ferner habe er sich durch seine Praxis überzeugt, daß um einen Einfluß auf die Schüler zu haben und namentlich ihr Interesse an dem Studium zu beleben, das Katheder das Geringste sei, sondern man muß ihnen das eigene Wort angenehm machen, sie des Abends bei sich sehen, etc., was auch wieder Auslagen mache, doch mit 2.000 fl CM wolle er sich begnügen; das Fach für welches er ernannt zu werden wünscht ist ...

... berufen worden sei, fortgeschickt worden ist, ohne irgend etwas zu bekommen, hier sehr ängstlich gemacht umsomehr als man sagt, das habe geschehen können, weil er noch nicht 3 Jahre angestellt gewesen sei, folglich noch keine Ansprüche gehabt habe. Darüber wünscht er nun nähere Auskünfte zu haben. Übrigens frug er mich auch noch, ob man an eine gründliche Erneuerung der Insbrucker Universität denke oder er das einzige isolirte neue Element sei, im solchen Fall er sich mit den bisherigen Herrn Collegen wenig Erfolg verspricht....

(thun-friedrich-an-thun-1849-10-05-a3-xxi-d7.xml)

Thun, Leo Rechberg, Bernhard Wien 1858-02-08 1

... kann nur zwei anrechnungsfähige Semester (nämlich die an der Insprucker Universität zugebrachten) ausweisen. Während des 3. (nämlich des hier zugebrachten) trat die Unterbrechung durch Erkrankung am Typhus ein; es konnte ihm deshalb nicht testiert werden und zählt nicht. Ich kann nun wohl das Gesetz so deuten, daß ich mich für die Zulassung zur ersten Prüfung mit den 2 Semestern begnüge, aber nur unter dem Vorbehalte, daß vor der Zulassung zur 2. Staatsprüfung noch ein Semester an einer inländischen Fakultät frequentiert werde. Ich fürchte, das passt nicht in Ihren Plan, und doch weiß ich auch das nicht zu umgehen, selbst dann nicht, wenn für die Gegenstände der späteren Prüfung wieder zu privatissimis Zuflucht genommen werden wollte, denn es geht wohl nicht an, die oben angedeuteten Modalitäten so zu kombinieren, daß jede derselben theilweise zu Anwendung komme. Es wird natürlich nichts im Wege stehen, daß er – nachdem er noch ein Semester frequentiert hat, privatissima benütze im Interesse seiner Bildung und dazu würde sich für die Gegenstände der späteren Prüfungen auch in ...

(thun-an-rechberg-1858-02-08-ca1572.xml)