92 Treffer für
Universität Wien

Absender Empfänger Ausstellungsort Datum Treffer KWIC / Dokument-ID
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Thun, Leo Ficker, Julius Wien 1860-08-31 1

... treu. Mein Wunsch wäre, Sie, wenn sich Gelegenheit bieten wird, nach Wien zu ziehen....

(thun-an-ficker-1860-08-31-ca188.xml)

Thun, Leo Ficker, Julius Wien 1854-05-09 1

... nach Wien wäre, da ich doch diese nicht eher ...

(thun-an-ficker-1854-05-09-ca179.xml)

Thun, Leo Ficker, Julius Wien 1854-04-04 1

... nach Wien erledigte Lehrkanzel in ...

(thun-an-ficker-1854-04-04-ca177.xml)

Thun, Leo Bonitz, Hermann Wien 1855-08-26 3

... unter vortheilhaften Bedingungen zu übernehmen, daß Sie jedoch geneigt seien, in Ihrer gegenwärtigen Anstellung an der hiesigen Universität zu verbleiben, hat mir den erwünschten Anlaß geboten, ...

... den 23. August laufenden Jahres mich allergnädigst zu ermächtigen geruht, ihnen die Zuversicherung zu geben, daß für den Fall, als in Betreff Ihrer dermaligen, Ihnen zu Folge Ihres ursprünglichen Anstellung an der Wiener Universität anvertrauten lehrämtlichen Tähtigkeit für die Ausbildung von Gymnasiallehramts-Kandidaten auf dem Gebiete der Philologie wider Ihren Wunsch eine Veränderung verfügt werden sollte, Sie berechtigt seien, mit dem Fortgenusse Ihres ganzen Gehaltes sich in den Ruhestand zurückzuziehen....

... Der Umstand, da diese ehrenvolle Anerkennung Ihrer Verdienste eine so ausnahmsweise Begünstigung enthält, daß es nothwendig erscheint jede Anregung des Wunsches anderer Professoren nach einer ähnlichen Behandlung zu vermeiden, macht es mir zu meinem Bedauern zur Pflicht, sie nicht in weiteren Kreisen bekannt werden zu lassen. Hingegen schätze ich mich um so mehr glücklich mich der zuversichtlichen Hoffnung hingeben zu dürfen, daß sich der Fall, in welchem sie sich veranlaßt sehen könnten, von dem Ihnen eingeräumten Rechte Gebrauch zu machen, gar nicht ereignen, sondern vielmehr ihre wissenschaftliche Wirksamkeit, deren erfreuliche Erfolge ich ebenso wie die angestrengte und Ihre Verpflichtung weit übersteigende Thätigkeit, durch welche diese Erfolge herbeigeführt werden, mit aufrichtigem Danke fortwährend zu beobachten Gelegenheit habe, der Wiener Universität und dem österreichischen Studienwesen bleibend gesichert werde....

(thun-an-bonitz-1855-08-26-ca1013.xml)

Taaffe, Ludwig Thun, Leo Wien 1850-02-15 2

... der Universität zur Fortsetzung der philosophischen und juridisch-politischen Vorlesungen überlassen. Vielerlei Beengungen unterzog sich die ...

... in der Benützung ihres Gebäudes durch diese zweite Anforderung und Überlassung so bedeutender für ihre eigenen Zwecke vollkommen eingerichteten Räume beirrt fand, so brachte sie auch dieses Opfer den Interessen des öffentlichen Studienwesens, allein mit ausdrücklicher Verwahrung gegen die Tragung auch nur eines Theiles der Kosten der Adaptirung zu den Zwecken der Universität und zur Herrichtung neuer Krankenlokalitäten, welche ein unabweisliches Bedürfnis der ...

(taaffe-an-thun-1850-02-15-a3-xxi-d34.xml)

Siegel, Heinrich Schulte, Johann Friedrich Gießen 1857-06-30 1

... mir eine außerordentliche Professur für deutsches Privatrecht und deutsche Reichs- und Rechtsgeschichte an der Universität zu Wien antragen, hat mich in die freudigste Stimmung versetzt, und ich erkläre, daß ich in Folge des so sehr ehrenden Vertrauens, welches Seine Excellenz zu mir haben, und in Berücksichtigung des in Aussicht gestellten Wirkungskreises bereit bin, das Amt in der angebotenen Weise und unter den gestellten Bedingungen nebst einer Entschädigung für die Übersiedlung im Betrage von 300 fl. anzunehmen....

(siegel-an-thun-1857-06-30-a3-xxi-d422.xml)

Schulte, Johann Friedrich Thun, Leo Prag 1857-07-04 1

... (Heinrich) habe ich, wie Euer Excellenz befohlen, ein Extraordinariat mit 900 fl. Gehalt, sofortiger Definitive, Nachlaß der Taxen und Aussicht der Übersiedlungsentschädigung bis zu 300 fl in Wien für die Rechtsgeschichte und das Privatrecht, da ich denselben für letzteres gleichergestalt befähigt halte, in Aussicht gestellt. Derselbe hat, wie Euer Excellenz aus der Anlage...

(schulte-an-thun-1857-07-04-a3-xxi-d424.xml)

Schenach, Georg Thun, Leo Innsbruck 1857-04-20 4

... Mit ehrfurchtsvollstem Schreiben vom 17. Februar, in dem ich meinen innigsten Dank für die gnädige Ernennung zum Professor der Philosophie in Wien auszusprechen mir erlaubte, habe ich zugleich gewagt drei Bitten zu stellen: die Bitte um Bewilligung eines Urlaubs für das Sommersemester, die Bitte um Bewilligung einer Reise- und Übersiedlungsvergütung und die Bitte um Anrechnung der Decenalzulagen vom Jahre 1849 angefangen....

... Die Sorge für eine gesicherte Subsistenz, die Überzeugung von der Billigkeit meiner Bitten und der Umstand, daß ähnliche und noch weit größere Begünstigungen auch andern Professoren gewährt wurden, veranlassen mich, neuerdings um gnädige Bewilligung einer Reise- und Übersiedlungsvergütung (als die ich auch die Flüssigmachung des mir in Wien zugesicherten Gehaltes von 1600 Gulden seit dem Tage meiner Ernennung zum Professor in ...

... zugesicherten Gehaltes von 1600 Gulden seit dem Tage meiner Ernennung zum Professor in Wien betrachten würde), vorzüglich aber um Bewilligung der Decenalzulagen vom Jahr 1849 nachzusuchen....

... Die Gewährung dieser Bitten ist für mich von solcher Wichtigkeit, daß ich ohne sie mich nicht wohl entschließen könnte, die allerdings große Auszeichnung der Berufung nach Wien anzunehmen, sondern die bescheidene Stellung, die ich hier einnehme, vorziehen müßte. Und selbst auf diese Verzicht zu leisten und mich zur Verfügung meines Bischofs zu stellen geböte mir die Rücksicht auf eine sorgenfreie Zukunft und mein Ehrgefühl, wenn ich nicht meinen hiesigen Kollegen gleichgestellt und wenigstens nach dem Gesetze vom 28. Oktober 1849 behandelt würde....

(schenach-an-thun-1857-04-20-a3-xxi-d414.xml)

ohne Absender ohne Empfänger [Wien] 1852-05-11 1

... Mit wahrer Freude habe ich dem festlichen Akte beigewohnt, durch welchen Ihr mühevolles Streben, in die Zahl der Doktoren dieser altehrwürdigen Hochschule aufgenommen zu werden, belohnt worden ist....

(rede-thuns-bei-promotion-1852-05-11-a3-xxi-d165.xml)

Rauscher, Joseph Othmar Thun, Leo Rom 1855-05-16 1

... kömmt in um so größere Verlegenheit, da der neue Domherr zugleich die Leitung des Seminariums übernehmen soll: was doch gewiß ein Vertrauensamt ist. Wenn ich Etwas für ihn thun kann, so halte ich mich dazu verpflichtet, aber mittelbar betrifft die Sache auch mich selbst. An der Wiener Universität ist die Partei vom Jahre 1848 noch aufrecht und macht mit der demokratischen Fraction der Geistlichkeit gemeine Sache. Die erwähnte Wahl ist das Werk dieser Leute. Hierin muß abgeholfen werden, sonst könnten sich die schlimmsten Störungen begeben. Die Frage reicht viel weiter als die Domherrenwahlen. In dieser letzteren Beziehung kann aber leicht ein Auskunftsmittel gefunden werden. Seine Majestät hat Sich der Patronatsrechte über diese Canonicate nicht begeben und in der Präsentationsurkunde wird der Universität mit keinem Wort gedacht....

(rauscher-an-thun-1855-05-16-a3-xxi-d345.xml)

ohne Absender ohne Empfänger Wien 1860-05 2

... , 53 Jahre alt, appellatorisch geprüfter Richter, zugleich Professor der böhmischen Sprache und Literatur an der k.k. Universität; früher k.k. Gubernialtranslator und Professor in ...

... Über die von Ihnen erstattete Anzeige der am 24. November dieses Jahres erfolgten Beeidigung als Professor der böhmischen Sprache und Literatur an der k.k. Universität in Wien, werden Ihre Bezüge als Professor der genannten Sprache an der mährischen Landesakademie von diesem Tage an bei der Landeshauptkasse eingestellt....

(promemoria-ueber-gesetzkundmachung-oesterreich-von-sembera-1860-05-a3-xxi-d587.xml)

ohne Absender Thun, Leo Wien 1860-10-21 1

... während des letzten Jahrzehnts bilden die Fortschritte des Unterrichts einen leuchtenden Punct und die Verdienste Euerer Excellenz auf diesem Gebiete werden die gerechte Würdigung der Nachwelt finden. Den Unterzeichneten aber, die sich glücklich schätzten, in ihrer Lehrthätigkeit an der Wiener Hochschule unter der Fürsorge Euerer Excellenz zu stehen, ist es eine heilige Pflicht, den ehrerbietigsten Dank für den Segen auszusprechen, welchen Ihre Wirksamkeit der heranwachsenden Generation ...

(professorenkollegium-wien-an-thun-1860-10-21-a3-xxi-d623a9.xml)

Phillips, George Thun, Leo Wien 1858-11-24 1

... Seit jener Zeit habe ich ohne Unterbrechung meine Bemühungen dem akademischen Lehrfache zugewendet, weil ich es für meine Pflicht hielt, nach allen Kräften an dem von Hochdemselben ins Leben gerufenen Plan für die juridischen Studien mitzuarbeiten. Ich habe daher nicht bloß die mir allein als Nominalfach übertragene Reichs- und Rechtsgeschichte gelesen, sondern auch über deutsches Privatrecht, Kirchenrecht, Encyklopädie und Eherecht Vorträge gehalten. Da aber nunmehr für alle diese Fächer an hiesiger Universität theils schon zuvor, theils in den letzten Jahren durch Anstellung neuer Professoren gesorgt worden ist, so hat der Wunsch, wiederum auf längere Zeit mich der Ausarbeitung meines Kirchenrechts hingeben zu können, sich in mir von Neuem geltend gemacht....

(phillips-an-thun-1858-11-24-a3-xxi-d474.xml)

Phillips, George Thun, Leo Aigen bei Salzburg 1854-09-08 1

... So günstig sich nun auch in dieser Hinsicht meine Lage in Wien gestaltet hat, so habe ich dennoch eine für mich sehr schwere Zeit durchlebt, da die dortigen Verhältnisse es durchaus nicht gestatten wollen, daß diejenige wissenschaftliche Richtung, welcher ich angehöre und um derentwillen ich nach ...

(phillips-an-thun-1854-09-08-a3-xxi-d280.xml)

Phillips, George ohne Empfänger München 1852-04-03 3

... dahier wegen Übernahme einer Lehrkanzel an der juridischen Facultät zu Wien Rücksprache genommen. Derselbe erscheint geneigt einen solchen Ruf anzunehmen und hat mir in dem beifolgenden Schreiben...

... übt anderseits eine solche Anziehungskraft aus, daß sich dem Rufe dahin mein Ohr mehr und mehr zuneigte und gegenwärtig schon in meinem Innern ein ziemlich vernehmliches Ja den Sieg nach dieser Seite zu wenden scheint. Dabei gehe ich aber vor allem von der Voraussetzung aus, daß mir in Wien eine angemessene Wirksamkeit als Lehrer des Römischen Rechts, vergleichbar meiner hiesigen Stellung, in sichere Aussicht gestellt werde, und dies scheint mir dadurch bedingt, daß das Römische Recht wie hier einen Bestandtheil des ordentlichen Studienplans und einen regelmäßigen Prüfungsgegenstand abgebe, wobei ich denn erwarte, daß mir auch in gleicher Weise wie den übrigen Mitgliedern der Juristenfakultät eine Betheiligung bei den Prüfungen, deren Einrichtung mir übrigens unbekannt ist, gewährt werde. Sodann wird mein Entschluß natürlich bedingt sein durch Gewährung entsprechender pecuniärer Vortheile. Wenn ich erwäge, daß mir in ...

... übersiedeln solle. Es würde also noch Zeit genug sein, die nähern Bestimmungen genauer zu formuliren, wenn anders die hohe k.k. Regierung nach vorstehender vorläufiger Erklärung meiner Gesinnung mich nach Wien zu berufen den ernstlichen Willen fassen sollte. Alsdann wird sich auch wegen der Überzugskosten noch das Erforderliche bestimmen lassen, wofür mir ohne Zweifel eine Entschädigungssumme gern bewilligt wird, deren Größe ich jedoch augenblicklich nur aufs Geratewohl etwa zu 600 bis 800 fl anschlagen könnte....

(phillips-an-thun-1852-04-03-a3-xxi-d160.xml)

Phillips, George ohne Empfänger Wien 1852-01-10 2

... Hinsichtlich meiner Wirksamkeit als Lehrer habe ich die Erfahrung machen müssen, daß ich bei dem Bestande der gegenwärtigen Ordnung der juridischen Studien nach Inhalt und Methode meiner Vorlesungen bei der studirenden Jugend im Allgemeinen nichts zu leisten, sondern höchstens einigen wenigen ein vorübergehendes Interesse einzuflößen vermag. Es käme also auf den Versuch an, ob es mir vielleicht gelänge, durch rechtshistorische Kirchen- und staatsrechtliche Vorträge ein anderes Publicum zu gewinnen. Dazu wäre aber vor allem die Anweisung eines Locales in der Stadt nothwendig, und ich würde dann meine Vorlesungen zu einer Stunde zu halten haben, zu welcher sich möglicherweise auch Studirende der Universität einfinden könnten. Ob Seine Excellenz mich dann noch bei der juristischen Facultät belassen oder mir nach dem Gebrauche anderer Universitäten als Professor honorarius oder quovis alio titulo das Recht derartige Vorlesungen zu halten verleihen will, stelle ich ganz Hochderselben gnädiger Bestimmung anheim. Sollte auch dieser Versuch mißglücken, so müßte ich darin freilich einen Fingerzeig erkennen, mich wegen Unzulänglichkeit meiner Kräfte für immer von der Lehrkanzel zurückzuziehen....

... stand; hierbei muß ich allerdings bemerken, daß bei den nicht obligaten Fächern an der Wiener Universität noch weniger auf Collegiengelder zu rechnen ist als dort....

(phillips-an-ministerialrat-1852-01-10-a3-xxi-d152.xml)

Neumann, Leopold Thun, Leo Wien 1850-09-21 1

... die alte und längst überwundene Fiction des Naturzustandes, die mechanisch gelehrte und mechanisch von studierenden Generationen nachgelernte Vertragstheorie, welche consequenter Weise zum contrat social führen muß, aus den Hörsälen unserer Universität verbannt, die erkünstelte und verderbliche Sonderung von Recht und Sittlichkeit beseitigt zu haben. Ich glaube die Überzeugung aussprechen zu können, – und eine auch nur flüchtige Durchsicht seiner Vorlesehefte wird sie bestätigen –, daß ...

(neumann-an-thun-1850-09-21-a3-xxi-d71.xml)

Sons, Ernst Moy de Thun, Leo Innsbruck 1854-07-19 3

... Euer Exzellenz haben mich zur Äußerung aufgefordert, bezüglich der Berufung eines Romanisten nach Wien und nach dem, was Euer Exzellenz mir zu sagen die Güte hatten, begreife ich, daß es vor allem ein Mann seyn muß, der durch seinen wohl begründeten Ruf in seinem Fache das Studium des römischen Rechtes in Schwung zu bringen vermöge; daß daher nöthigenfalls ein Protestant berufen werden müßte, wenn unter den katholischen Gelehrten in ...

... oder einen Protestanten nach Wien zu berufen. In dieser Alternative kann meine Entscheidung nicht schwanken....

... zu verpflanzen imstande waren. Übrigens wird auch die Berufung eines wie immer ausgezeichneten Romanisten nach Wien nicht genügen, dem gedachten Studium bei den jungen Leuten Eingang zu verschaffen, wenn nicht gleichzeitig das römische Recht unter die Prüfungsgegenstände bei der Staatsprüfung aufgenommen wird. Diese Maaßregel möchte ich also neben der Berufung von ...

(moy-an-thun-1854-07-19-a3-xxi-d270.xml)

ohne Absender ohne Empfänger no place 1854-09-13 3

... Ministerialerlaß an die rechts- und staatswissenschaftlichen Professorenkollegien zu Wien, ...

... ) und dem römischen Rechte (für Wien und ...

... Zu den Änderungen der Lektionsordnung, welche durch die letzterwähnte Andeutung nothwendig oder welche dadurch veranlaßt werden sollten, daß (für Wien, ...

(ministerialerlass-staatspruefungen-1854-09-13-a3-xxi-d282.xml)

ohne Absender ohne Empfänger no place 1849-03-04 3

... An der Wiener Universität ist es der jeweilige Domprobst von St. Stephan....

... Es kann nicht bevorwortet werden, eine Würde einzuführen, über deren Bedeutung man nicht im Klaren ist. Erst aus der fortschreitenden Regelung der Universitätsangelegenheiten wird sich die Möglichkeit ergeben, die Stellung der Universitätskanzler in Wien und ...

... näher zu definieren. Ist das geschehen, so dürfte nichts entgegenstehen, vielmehr sich als zweckmäßig darstellen, auch an den übrigen bestehenden Universitäten Kanzler als kirchliche Organe einzusetzen. Zweifelhaft scheint es mir aber, ob eben immer der Bischof Kanzler sein solle. In Wien besteht eine andere Einrichtung auf Grundlage alter Privilegien....

(materialien-zur-regelung-kirchlicher-angelegenheiten-1850-1855-a3-xxi-d90.xml)

Linker, Gustav Thun, Leo Wien 1855-11-04 1

... Es sind nunmehr vier Jahre verflossen, seit Euer Excellenz durch Genehmigung meiner Habilitation mir die Lehrwirksamkeit an der hiesigen k.k. Universität hochgeneigtest gestatteten und bald darauf durch provisorische Verwendung bei der hiesigen Universitätsbibliothek mir eine meinen Studien nicht eben fremde Beschäftigung anwiesen, deren Remuneration einen Theil meines Lebensbedarfes deckt....

(linker-an-thun-1855-11-04-a3-xxi-d353.xml)

Kuzmány, Karl Thun, Leo Wien 1850-02-20 2

... beginnt seine Vorlesungen über böhmische Sprache und Literatur an der Universität, Prof. ...

... k.k. protestantisch-theologische Lehranstalt der Universität Wien ...

(kuzmany-an-thun-1850-02-20-a3-xxi-d35.xml)

Krauss, Josef Unterricht, Ministerium für Kultus und Hünfeld 1851-10-14 4

... bittet unterthänigst um eine außerordentliche Professur der klassischen Litteratur an der Universität Wien....

... Da bei der Reorganisation der Universität Wien die kritisch-grammatische Seite der Philologie, von der ganz vorzüglich die Blüthe der Gymnasien abhängt, bis jetzt durch keine geeignete Persönlichkeit vertreten ist, so bitte ich ganz unterthänigst um eine außerordentliche Professur der klassischen Litteratur an derselben ...

... die kritisch-grammatische Seite der Philologie, von der ganz vorzüglich die Blüthe der Gymnasien abhängt, bis jetzt durch keine geeignete Persönlichkeit vertreten ist, so bitte ich ganz unterthänigst um eine außerordentliche Professur der klassischen Litteratur an derselben Universität unter Hinweisung auf die im ...

... um eine außerordentliche Professur der klassischen Litteratur an der Universität Wien ...

(krauss-an-ministerium-fuer-kultus-und-unterricht-1851-10-14-a3-xxi-d126.xml)

Keller, Friedrich Ludwig Thun, Leo Berlin 1854-10-01 4

... gnädige Erlaubnis mich über die für den Lehrstuhl des Römischen Rechtes in Wien geeignete Persönlichkeit zu äußern, benütze ich hiermit gehorsamst, nachdem ich zu diesem Behufe mich so genau wie möglich erkundigt, zu diesem Behufe auf der Rückreise einige Universitäten besucht und zuletzt auch noch mit ...

... hat eine kleine Schrift über Eisenbahnvergehen, dann eine größere über Eriction und neuerlich ein hübsches Lehrbuch der Institutionen geschrieben. Lehrtalent, Sinn für die eigenthümliche Stellung und Aufgabe in Wien und der hiezu erforderliche Charakter ist, wie ich überzeugt bin, bei beiden in vollem und gleichem Maße vorhanden. ...

... die Stelle in Wien mit fl 1800 bis 2000 in Freude, Eifer und Liebe ergreifen würde; bei ...

... fallen sollte, gehorsamst anheimgeben möchte, demselben die hohe Bedeutung und das Ansprechende und Begeisternde der Stellung in Wien auf vertraulichem Wege darstellen und seine Äußerung darauf vernehmen zu lassen, welches Geschäft, wenn Euer Excellenz es wünschen sollten, ich sofort durch mündliche Unterredung mit Freuden besorgen würde....

(keller-an-thun-1854-10-01-a3-xxi-d287.xml)

Jaksch, Anton Thun, Leo Prag 1854-07-16 1

... noch nie, aber ich die zu irgendeiner akademischen Würde erforderlichen Stimmen erhielt. Daß ich und mein Thun und Lassen hieran nicht schuld sind, dessen bin ich mir bewußt. So viel zu meiner Rechtfertigung! Wenn ich noch einige Bemerkungen über die Lehr- und Lernfreiheit im Allgemeinen beifüge, so geschieht dieß deshalb, weil ich es itzt, wo es sich um die definitive Regelung der Universitäten handelt, für die Pflicht eines jeden Sachkundigen halte die Wahrheit zu sagen, und weil ich glaube, es werde Euerer Excellenz nicht unangenehm seyn auch Stimmen gegen das, für was Euere Excellenz in die Schranken treten, zu vernehmen, umso mehr, da aus leicht begreiflichen Gründen auf ämtlichem Wege nur wenige den Ansichten Euerer Excellenz entgegenstehende Äußerungen einlaufen dürften, die nächsten Rathgeber Euerer Excellenz nicht die gehörige Erfahrung haben können und der Weg der Presse mir da, wo man direkt das Gute fördern kann, unehrenhaft vorkommt. Daß die Conkurrenz mehrerer gleichberechtigter Professoren in demselben Fache und an derselben Universität weder den Lehrern noch Schülern heilsam sey, ist eine Thatsache, die niemand in Abrede stellen kann, der diesfalls, wie ich, im In- und Auslande die alten und neuen Erfahrungen gesammelt hat. Ich zweifle, daß Euer Excellenz in Wien, wo doch die doppelte Vertretung meines Faches durch die große Schülerzahl geboten ist, den angestrebten Zweck erreicht haben, ich bin vielmehr der Überzeugung, daß das Wirken beider an sich ausgezeichneten Männer fruchtbringender seyn würde, wenn sie, ohne sich Rivalen zu seyn und Partheien hinter sich zu haben, mit Lust und Liebe lehren könnten, wie es bei einem ...

(jaksch-an-thun-1854-07-16-a3-xxi-d267.xml)

Jäger, Alber Thun, Leo Wien 1854-05-06 1

... verwendeten oder hierher nach Wien beriefen, sei die Sache von dem ehemaligen Kreispräsidenten ...

(jaeger-an-thun-1854-05-06-a3-xxi-d257.xml)

Jäger, Albert Thun, Leo Meran 1851-04-23 1

... und würde mir wahrscheinlich mit noch mehreren gelungen sein, wären sie nicht durch die Ereignisse des Jahres 48 zu sehr auf die Bahn der Politik geleitet worden, ein damals fast allgemein gewordener Fehler der studierenden Jugend. Diesem, meinen Neigungen und Studien so ganz zusagenden Berufe wollen Euere Excellenz mich wieder zurückgeben; ich kann für den ehrenvollen und erfreulichen Antrag nur den wärmsten Dank aussprechen, darf aber nicht verbergen, daß mich einige Furcht befällt, ob ich den Erwartungen Eurer Excellenz auf dem höhern Standpunkte in Wien zu entsprechen vermögend sein werde. Ich habe die Universalgeschichte und aus specieller Neigung die Tiroler Geschichte zum Gegenstande vieljähriger Studien gemacht, nicht aber in gleichem Maaße die österreichische Staatengeschichte, und weiß daher nicht, ob ich sie auf wünschenswerthe Weise zu beherrschen im Stande sein werde. Ich stelle den Werth dieses Bedenkens unbedingt dem Ermessen Eurer Excellenz anheim....

(jaeger-an-thun-1851-04-23-a3-xxi-d114.xml)

Heufler, Ludwig Thun, Leo Kronstadt 1850-05-14 1

... insofern mitgetheilt, als dieselben dem Zustande der dortigen Universität und den dort bestehenden Kanzeln anpassen. Es war der Studienplan für die Universität zu Wien. (Siebenbürgische Hofkanzlei 333, 1775.)...

(heufler-an-thun-1850-05-14-a3-xxi-d51.xml)

Helfert, Joseph Alexander Thun, Leo Wien 1853-08-23 1

... die Befugnis erhalten, öffentliche Vorträge an der Universität über ...

(helfert-an-thun-1853-08-23-a3-xxi-d226.xml)

Handel, Maximilian Thun, Leo Stuttgart 1855-03-24 6

... Dieser Gelehrte hat sich vor kurzem mir vorgestellt, um mir seinen Wunsch, die Stelle eines Professors der deutschen Literatur an der Wiener Universität zu erlangen und die Geneigtheit Euer Excellenz, ihm diese Stelle zu verleihen, mitzutheilen, im Falle die k.k. Gesandtschaft zufriedenstellende Aufklärungen über die protestantische Religion der Kinder des ...

... , und um dem Fortkommen seiner Kinder nicht hinderlich zu seyn, diese in der protestantischen Religion erziehen läßt. Er hat hinzugefügt, daß er persönlich als Katholik für die Rechte der Kirche eingenommen sey, daß dies aus seinen Schriften hervorgehe, daß er in dieser Richtung auf der Lehrkanzel wirken wolle und daß er, mit Zustimmung seiner Frau, seine Kinder in der katholischen Religion erziehen werde, im Falle ihm jene Anstellung in Wien zu Theil würde....

... hat mir in diesen Tagen mitgetheilt, daß Sie ihm Ihren Wunsch eröffnet haben, eine Professur der deutschen Literatur an der Wiener Universität zu erlangen; daß Sie ihn zugleich Ihrer aufrichtigen katholischen Gesinnung, für welche Ihre literarischen Arbeiten Zeugnis geben, versichert und die Erklärung beigefügt haben, daß wenn Sie Ihre Kinder in der protestantischen Religion erziehen ließen, solches nur nach dem Wunsche der Familie Ihrer ...

... , um dem Fortkommen der Kinder kein Hindernis zu bereiten, geschehen sei, und daß Sie gesonnen seien, im Falle Ihrer Anstellung in Wien mit der Zustimmung Ihrer ...

... Einen tüchtigen Lehrer der deutschen Literatur für die Wiener Universität zu gewinnen, liegt mir sehr am Herzen. Es bedarf Ihnen gegenüber nicht mehr als der Erwähnung, wie sehr die religiöse Überzeugung der Schüler durch die Behandlung des Unterrichtes in diesem Gegenstande berührt werden kann. Bei der Sorge für die Besetzung der Lehrkanzel in ...

... zu gewinnen, liegt mir sehr am Herzen. Es bedarf Ihnen gegenüber nicht mehr als der Erwähnung, wie sehr die religiöse Überzeugung der Schüler durch die Behandlung des Unterrichtes in diesem Gegenstande berührt werden kann. Bei der Sorge für die Besetzung der Lehrkanzel in Wien, welche von großem Einflusse auf die Heranbildung der Lehrer an den Gymnasien werden muß, fühle ich mich im Gewissen verpflichtet darauf bedacht zu sein, daß nicht nur die Gefahr einer der religiösen Überzeugung schädlichen Auffassung der deutschen Literatur und ihrer Geschichte ferne gehalten, sondern daß auch der richtige Standpunkt, von welchem aus die deutsche Literatur und ihre Bewegung in älterer und neuerer Zeit in ihrer Beziehung zur Kirche und zum Glauben zu beurtheilen ist, den Schülern so klar werde, wie es nothwendig ist, damit sie als Lehrer an katholischen Gymnasien heilsam und die religiöse Überzeugung kräftigend auf die Jugend zu wirken befähiget werden. Ich zweifle weder daran, daß Sie dieser Aufgabe gewachsen sind, noch an der Aufrichtigkeit Ihrer dem ...

(handel-an-thun-1855-03-24-a3-xxi-d336.xml)

Kink, Rudolph ohne Empfänger no place 1853-12-01 1

... voraussetzt, welche schon überhaupt Doctoren sind. Ich glaube aber, daß der entgegengesetzte Fall ohnedies nicht leicht eintreten würde; ja, daß man für die Verleihung einer Professur in Wien den Doctorstitel geradezu verlangen solle. Nun kann aber auch noch der Fall eintreten, daß manche auswärtige Doctoren (wie z. B. Prof. Dr. ...

(gutachten-ueber-universitaet-von-kink-1853-12-01-a3-xxi-d241.xml)

Ficker, Julius Thun, Leo Münster 1

... noch werther machen würden, zu gewähren; falls mir eine Berufung Anlaß geben sollte, darum zu bitten. Doch ist mir das Eintreten dieses Falles so zweifelhaft, daß es vorläufig Eurer Excellenz genügen dürfte, wenn ich versichere, daß ich keine Schritte thuen werde, um die Berufung herbeizuführen, daß, wenn an mich Anträge gelangen sollten, ich keinerlei Verpflichtung eingehen werde, ohne vorher mit Eurer Excellenz Rücksprache genommen zu haben, daß mich endlich nur ganz überwiegende Beweggründe bestimmen könnten, eintretenden Falles eine den Wünschen Eurer Excellenz entgegengehende Schlußentscheidung zu fassen und es mich besonders freuen würde, in solchem Falle durch ein Anschließen an die Wünsche Eurer Excellenz zeigen zu können, wie sehr ich das Vertrauen, mit welchem Hochdieselben mich so vielfach beehren, zu schätzen weiß. Deuten Eure Excellenz auf die Möglichkeit einer Beförderung nach Wien hin, so weiß ich auch diesen Beweis des hohen Vertrauens dankbarst anzuerkennen, aber nach meiner jetzigen Beurtheilung der Sachlage glaube ich doch, ohne auf die Gründe einzugehen, andeuten zu sollen, daß eine solche Beförderung weder meinen Wünschen entsprechen dürfte noch auch den günstigen Erfolg haben dürfte, welchen sich Eure Excellenz vielleicht davon versprechen....

(ficker-an-thun-1860-09-16-a3-xxi-d612.xml)

Ficker, Julius Thun, Leo Innsbruck 1856-09-19 1

... , das noch wohl am meisten von norddeutschen Katholiken besucht wird, nicht allen Wünschen entsprechen dürften. Wien und ...

(ficker-an-thun-1856-09-19-a3-xxi-d387.xml)

ohne Absender ohne Empfänger no place 1855 2

... in Wien betrieben....

... in Wien, ...

(eitelberger-an-thun-1855-a3-xxi-d319.xml)

Eitelberger, Rudolf Thun, Leo Wien 1855-03-22 1

... , Wien) Philosophen, oder wenigstens philosophisch gründlich gebildete Geister. Es machen sich verschiedene Ansichten an verschiedenen Hochschulen geltend. Es wird heut oder morgen kommen, daß das gesprochene Wort ein gedrucktes sein wird. Wie wird es mit der Duldung des philosophischen Gedankens in ...

(eitelberger-an-thun-1855-03-22-a3-xxi-d335.xml)

Eitelberger, Rudolf Thun, Leo Wien 1853-01-01 6

... zur Verfügung stehen. Würde bei dieser Anstalt in den letzten zwanzig Jahren bei Ergänzung der Bibliothek, Vermehrung der Gipsabgüsse, Kupferstiche oder Holzschnitte auch nur nach einem halbwegs vernünftigen Programme vorgegangen worden sein, so besäße diese Anstalt schon eine Sammlung, die ihr selbst vom größten Nutzen wäre und auch der Universität, die wohl an Errichtung eigener Museen nicht denken kann, sehr zustatten käme....

... Sammlung, d. h. geordnet mit Rücksicht auf die Bedürfnisse des Unterrichtes in Kunstgeschichte und Kunstarchäologie, würde allerdings von meiner Seite aus eine bedeutende monatelange Arbeit verlangen, aber ich würde mich mit größter Bereitwilligkeit derselben unterziehen, weil dadurch meine Vorträge an der Universität erst wahrhaft nutzbringend und belebend würden....

... und der Universität betheiligen und ohne irgend Euer Excellenz Ermessen vorgreifen zu wollen, würde ich mir erlauben, von Seite der ...

... , von Seite der Universität die Herren Professoren ...

... und Universität bestehe, und zwar für beide Körper in der gleichen Anzahl....

... mit geringen Kosten so herzustellen ist, daß es auch der Universität den gleichen Nutzen schaffen kann wie der ...

(eitelberger-an-thun-1853-01-01-a3-xxi-d188.xml)

Corberon, Edgar ohne Empfänger Januševec 1851-01-20 8

... einen ihm gleich stehenden aufzuweisen hat. Seine Berufung dürfte also umso weniger jemanden verletzen oder zurücksetzen, als sein Fach in Wien ...

... , um nicht mehr zu sagen, vertreten ist. Dazu kommt noch die übermäßig große Zahl der Medicin Studirenden in Wien: ein österreichischer Hochschüler, den ich vor kurzem zufällig sprach, erzählte mir, daß die Hörsäle in ...

... : ein österreichischer Hochschüler, den ich vor kurzem zufällig sprach, erzählte mir, daß die Hörsäle in Wien derart überfüllt seyen, daß man – den Werth der dortigen Vorlesungen übrigens in Ehren – in denjenigen Vorlesungen, wo demonstrirt wird, wo es also auch etwas zu ...

... u.a. in zweite Linie setzen. Etwa erst in dritter Linie folgen Wien, ...

... Man darf gegen diese meine für Wien (und ...

... Einflusse auf die Frequenz der medicinischen Facultäten seyn; und um der Kliniken willen wandern die meisten Studirenden der Medicin und die meisten jungen Ärzte ins ferne Ausland. Begreiflich aber können die Kliniken nirgends so gut gedeihen als in großen Städten, wo allein ihnen das Material reichlich zu Gebote steht. Es werden deshalb Universitäten wie Wien, ...

... usw., die überdies noch die Reize der großen Stadt darbieten, an Frequenz der Mediciner, insbesondere auch der ausländischen, immer die Universitäten in kleineren Städten weit überbieten. (Wenn dennoch eine Zeitlang in Wien die Zahl der ausländischen Mediciner sehr abgenommen hatte, so lag dies daran, daß die meisten klinischen Lehrer hinter jeder billigen Anforderung weit zurückgeblieben, was gegenwärtig Gottlob in erfreulichster Weise geändert ist.)...

... für Wien empfohlen, damit er den Studirenden zeige, wie man China und Rhabarber von anderen Dingen unterscheide – das können sie von ...

(corberon-an-thun-1851-01-20-a3-xxi-d103.xml)

Bonitz, Hermann Thun, Leo no place 1858-07 2

... ) die Systemisirung ansehnlicher Stipendien von Seiner k.k. apostolischen Majestät zu erwirken. Diese Maßregel, durch die augenblickliche Nothwendigkeit geboten und für die Deckung des unmittelbarsten Bedürfnisses von unzweifelhaft segensreichen Folgen, hat von Jahr zu Jahr eine größere Ausdehnung erreicht. Es beziehen gegenwärtig an der Wiener Universität unter den verschiedenen Namen der Supplentengebühr, des systemisirten Stipendiums, der außerordentlichen Unterstützung die wesentlichen Mittel zu ihrer Subsistenz während der Studienzeit...

... in der Universität seiner Hauptstadt diese ansehnliche Summe der Förderung des Gymnasialwesens widmet, kann nie zu einem Vorwurf gereichen – zu ernster Erwägung drängt vielmehr der Gedanke, daß die provisorische für einen Übergang eingeschlagene Maßregel schon durch ihre Dauer nothwendig werden und zur Festigkeit eines Systems gelangen kann. Und hieran knüpfen sich sehr gewichtige, aus der bisherigen reichlichen Erfahrung geschöpfte Bedenken. Denn wenn die für den Eintritt der Neugestaltung nothwendige und nützliche Maßregel zu bleibender Dauer gelangen, wenn auf ihr wesentlich oder vielleicht ausschließlich die Hoffnung tüchtige Lehrkräfte für die Gymnasien heranzuziehen, beruhen sollte, so ist zu besorgen, daß dadurch der Gediegenheit der Studien, der Heranbildung eines achtunggebietenden Lehrstandes, endlich der rechtzeitigen Deckung des jeweiligen Bedürfnisses an Lehrkräften nicht gedient, und daß mit bedeutendem Kostenaufwande mehr ein äußerlich mechanisches Treiben als wahrhaft geistiges Leben gefördert wird. Es kommen hierbei besonders folgende Puncte in Betracht....

(bonitz-an-thun-1858-07-a3-xxi-d463.xml)

Bonitz, Hermann Thun, Leo Wien 1855-07-30 3

... Es ist Euerer Excellenz bekannt, daß die Freude an meinem Beruf selbst und, ich darf es ohne den Schein der Anmaßung sagen, an den Erfolgen meiner Thätigkeit mich über das mannigfache Schmerzliche und Verletzende, das mich seit meiner Anstellung an der hiesigen Universität betroffen hat und fortwährend betrifft, emporzuheben vermochte. Hätte ich nicht Anlaß gehabt, diese Gesinnung Euer Exzellenz in wichtigen Fällen auszusprechen, so würde schon die Weise, wie ich meinem Berufe lebe, dafür Zeugnis geben. Indem ich an dem großen und segensreichen Werke der Neugestaltung des Unterrichts in ...

... meine bisherige Tätigkeit der Anerkennung durch die That und meine fernere Thätigkeit der Erhaltung werth scheint, der österreichische Kaiserstaat an seiner ersten Universität mich nicht ungünstiger stellen würde, als es ...

... Stellung als Universitätslehrer an hiesiger Universität gegen jeden Angriff aus confessionellem Grunde gesichert und in keinerlei Weise der meiner katholischen Collegen nachgesetzt ist oder künftig nachgesetzt werden wird....

(bonitz-an-thun-1855-07-30-ca1012.xml)

Wessenberg, Johann Thun, Leo Karlsbad 1849-10-23 1

... , übrigens von rein monarchischen Grundsätzen. Mehr ist wohl nicht nöthig von ihm zu sagen, um ihn zu empfehlen. Ich habe Ursache zu glauben, daß er dermalen einem Rufe nach Wien nicht ungern folgen würde, indem ich weiß, daß er den dermaligen Zuständen in ...

(wessenberg-an-thun-1849-10-23-a3-xxi-d10.xml)

ohne Absender ohne Empfänger no place 1

... , Professor der Theologie in Wien ...

(vorschlaege-besetzung-evangelische-reichskirchenratsstellen-1850-a3-xxi-d97.xml)

ohne Absender ohne Empfänger no place 2

... sie ließ sie unverändert bei den theologischen Professoren in Wien und ...

... a. in Wien ... 1.200...

(ueberlegungen-zur-neuregulierung-der-professorengehaelter-od-a3-xxi-d649.xml)

Thun, Leo Stein, Lorenz von no place 1854-03-24 1

... Sie zum Professor der politischen Ökonomie an der Wiener Universität ernannt hat....

(thun-an-stein-1854-03-24-ca851.xml)

Thun, Leo Rechberg, Bernhard Wien 1858-02-08 1

... hatte v. J. noch die Hoffnung die nächst bevorstehende Prüfung wenn er sie in Wien abgelegt hätte, auf römisches Recht und kanonisches Recht beschränkt zu sehen, weil v. J. hier aus allerhand Gründen aus der deutschen Reichs- und Rechtsgeschichte noch nicht geprüft wurde. In ...

(thun-an-rechberg-1858-02-08-ca1572.xml)

Thun, Leo Pfeiffer, Franz Wien 1855-04-01 2

... hat mir in diesen Tagen mitgetheilt, daß Sie ihm Ihren Wunsch eröffnet haben, eine Professur der deutschen Literatur an der Wiener Universität zu erlangen, daß Sie ihn zugleich Ihrer aufrichtigen katholischen Gesinnung, für welche Ihre literarischen Arbeiten Zeugnis geben versichert und die Erklärung beigefügt haben, daß wenn Sie Ihre Kinder in der protestantischen Konfession erziehen ließen, solches nur nach dem Wunsch der Familie ...

... Einen tüchtigen Lehrer der deutschen Literatur für die Wiener Universität zu gewinnen, liegt mir sehr am Herzen. Es bedarf Ihnen gegenüber nicht mehr als der Erwähnung wie sehr die religiöse Überzeugung der Schüler durch die Behandlung des Unterrichtes in diesem Gegenstand berührt werden kann. Bei der Sorge für die Besetzung der Lehrkanzel in ...

(thun-an-pfeiffer-1855-04-01-ca846.xml)

Thun, Leo Miklosich, Franz o. O. 1857-05-19 1

... Auf Grundlage von Bestimmungen, die mir bereits durch Allerhöchste Entschließung vorgeschrieben worden sind, habe ich den anliegenden neuen Entwurf eines Statutes für die Wiener Universität ausarbeiten lassen. Ich habe mich bemüht, darin die Stellung der Studiendirektoren, deren Einsetzung Seine Majestät definitiv bereits angeordnet haben, gegenüber den Professoren und Dekanen so zu regeln, daß deren selbstthätiges Wirken dadurch nicht gefährdet werde. Es wäre mir sehr erwünscht, vorläufig noch Ihre Meinung zu hören, ob es mir gelungen ist. Ebenso Ihre Ansicht über die Zuläßigkeit der Bestimmungen über die Doktoren-Collegien, und was Sie sonst etwa zu bemerken finden....

(thun-an-miklosich-1857-05-19-ca802.xml)