67 Treffer für
Universität Prag

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Taraba, Josef ohne Empfänger Prag 1852-06 3

... aus dem Grunde abgewiesen, weil ich angeblich an unserer vaterländischen Hochschule genug Gelegenheit finde mein vorgesetztes Ziel zu erreichen und weil meine nach der Ansicht des ...

... Wenn ich auch aus persönlicher Überzeugung alle Achtung für unsere vaterländische Hochschule fühle und sie auch überall ausspreche, so muß ich doch behaupten, andererseits, daß der ...

... Da unsere vaterländische Hochschule und Krankenanstalten sich eines so ausgezeichneten Rufes erfreuen, daß dieselben von auswärtigen Studierenden und Ärzten Behufs ihrer Ausbildung besucht werden, so dürfte Ihnen dermal in ...

(taraba-an-kreisregierung-1852-06-a3-xxi-d168.xml)

Suchecki, Heinrich Thun, Leo Prag 1860-01-10 1

... in linguistischer Richtung gnädigst verwenden, wenn ich zuvörderst auf 1–2 Jahre nach Prag mit 600 fl gehe....

(suchecki-an-thun-1860-01-10-a3-xxi-d547.xml)

Šafařik, Pavel Joseph Thun, Leo Prag 1853-02-27 4

... Es ist Euerer Excellenz nicht unbekannt, daß sich die hiesige Universität bemüht, ihre Lehrlocalitäten zu erweitern und nun auch die Wohnungen der Bibliotheksbeamten in Anspruch nimmt. Früher waren es bloß die Wohnungen der Scriptoren, seit drei Jahren sind es nun auch die des Bibliothekars und Custos....

... Nachdem nämlich bereits im November 1852 von Seiten der Universität durch den Herrn Decan ...

... so plötzlich disponibel geworden, ist mir zwar genau nicht bekannt, obgleich darüber Verschiedenes geflüstert wird. Wie aber die Universität dazu kommt, ihre Erweiterung und Erhebung durch die gleichzeitige Schmälerung, wo nicht Zerstückelung, von zwei verschwisterten und integrirenden Anstalten, der Sternwarte und der Bibliothek, realisieren zu wollen, das finde ich wahrhaft unbegreiflich....

... Dass es dazu nicht kommen wird und nicht kommen kann, dafür ist die Weisheit und Gerechtigkeitsliebe der hohen Landesregierung und der hohen Ministerien jedem Unbefangenen und somit auch mir volle Bürgschaft. Ich will auch mit diesem vertrauensvollen Schreiben bei Euerer Excellenz keineswegs als Kläger gegen jemanden erscheinen, sondern Euerer Excellenz bloß die Einsicht in eine Sache, die mir wichtig scheint, erleichtern, um möglichen Mißverständnissen und Verwicklungen bei Zeiten zu begegnen. Ich bin nicht so blind und egoistisch, um nicht zu sehen, daß die Universität nothgedrungen und im Interesse der Wissenschaft handelt, wenn sie auf Erweiterung dringt: aber ich glaube, sie kann ihr Ziel erreichen, ohne andere verschwisterte Institute zu unterdrücken. Es gibt im Innern des Clementinums noch ursprünglich zum Bau bestimmte und bis jetzt unausgebaute Räume, und für das physikalische Institut oder Kabinet könnte einstweilen eine Localität in der Stadt, wie dies bei dem physiologischen Institut der Fall ist, leicht gemiethet werden....

(safarik-an-thun-1853-02-27-a3-xxi-d192.xml)

Rimpel, Johann ohne Empfänger no place 1853 1

... Bei Gelegenheit mehrfacher Besprechungen mit einer Anzahl Professoren der Prager juridischen Fakultät, behufs meiner Habilitirung, fand ich von einigen – z. B. von Prof. ...

(rimpel-an-unbekannt-o-d-a3-xxi-d248.xml)

Purkinje, Johann Thun, Leo Breslau 1849-10-22 2

... die Mittheilung geworden, daß der Lehrkörper der dortigen medicinischen Facultät mich bei Eurer Excellenz zum Professor der Physiologie an der Prager Hochschule in Vorschlag gebracht hat, mit der Andeutung des Wunsches der dortigen Collegen, daß mit meiner etwaigen Berufung die Errichtung eines physiologischen Instituts in ...

... Sollte mir nun das Glück werden durch die großmüthige Vermittlung Euerer Excellenz auf der Hochschule in Prag in neue Wirksamkeit einzutreten, so liegt es in meiner Existenz und in dem, was die wissenschaftliche Welt von mir erwartet, daß ich in der Organisation des physiologischen Instituts weitere Fortschritte mache. Gerne will ich das hiesige anderen Händen zu fernerer Pflege überlassen, hab auch zum Theil durch Ernennung eines neuen tüchtigen Assistenten dafür gesorgt, wenn ich die Aussicht haben darf in eine neue, vielleicht noch günstigere Wirkungssphäre in meiner geliebten Heimath einzutreten....

(purkinje-an-thun-1849-10-22-a3-xxi-d9.xml)

Pierre, Viktor Thun, Leo Prag 1858-05-20 1

... Bevor ich schließe, erlaube ich mir noch Euer Excellenz um Vergebung zu bitten, daß ich es bisher unterließ für das ehrenvolle Vertrauen, welches mich an die Prager Universität berief, und die gnädige Zuerkennung eines Übersiedlungskostenbeitrages untertänigsten Dank zu sagen. Meine pekuniären Verhältnisse sind durch die Übersiedlung und das dringende Bedürfnis einer umfassenderen Ergänzung meiner litterarischen Hilfsmittel, zu welcher mir in ...

(pierre-an-thun-1858-05-20-a3-xxi-d452.xml)

Phillips, George Thun, Leo Wien 1857-06-04 1

... Um die zu Prag vacant gewordene Stelle eines besoldeten Lehrers der englischen Sprache, so wie um eben diese Function bei der dortigen ...

(phillips-an-thun-1857-06-04-a3-xxi-d417.xml)

Phillips, George Thun, Leo Aigen bei Salzburg 1854-09-08 1

... Bei dieser Gelegenheit muß ich mir zugleich die Freiheit nehmen, Hochdemselben wiederum über zwei an mich gelangte Briefe, welche durch die Erledigung der philologischen Professur zu Prag veranlaßt worden sind, Bericht zu erstatten. Der sehr bescheidene und anspruchslose Professor ...

(phillips-an-thun-1854-09-08-a3-xxi-d280.xml)

Sons, Ernst Moy de Thun, Leo Innsbruck 1851-11-09 1

... für Prag hat mich innig erfreut, und ich erlaube mir Eurer Exzellenz zu dieser Maßregel meinen herzlichsten Glückwunsch darzubringen. Möchte sie ein glückliches Omen auch für ...

(moy-an-thun-1851-11-09-a3-xxi-d128.xml)

ohne Absender ohne Empfänger no place 1854-09-13 4

... , Prag, ...

... Das rechts- und staatswissenschaftliche Professorenkollegium wird beauftragt, diese Bestimmungen durch Anschlag am schwarzen Brette und am Tage der Eröffnung der Vorlesungen in den Hörsälen in geeigneter Weise kundzumachen, und zwar mit dem Beisatze, daß, indem die Rechtsphilosophie in Folge obiger Allerhöchster Entschließung aufhört Gegenstand der theoretischen Staatsprüfung zu sein, deren wissenschaftliche Pflege darum nicht minder wünschenswerth sei, daß aber denjenigen, die Neigung und Beruf zu ernsten philosophischen Studien haben, empfohlen werde, sich dem Studium der Rechtsphilosophie dann zu widmen, wenn sie sich dafür durch den Besuch von Kollegien über andere philosophische Doctrinen, insbesondere Moralphilosophie und Geschichte der Philosophie vorgebildet, und nachdem sie auch bereits eine positive Grundlage der Rechtsanschauung gewonnen haben, und daß ferner denjenigen Studierenden, welche erst in die rechts- und staatswissenschaftlichen Fakultätsstudien eintreten, empfohlen werde, diese Studien mit den vorgeschriebenen geschichtlichen Kollegien (für Prag, ...

... , Prag, ...

... und Prag erlassen....

(ministerialerlass-staatspruefungen-1854-09-13-a3-xxi-d282.xml)

ohne Absender ohne Empfänger no place 1849-03-04 2

... Fürsterzbischof ist nach der bestehenden Verfassung der Prager Universität deren Kanzler....

... und Prag näher zu definieren. Ist das geschehen, so dürfte nichts entgegenstehen, vielmehr sich als zweckmäßig darstellen, auch an den übrigen bestehenden Universitäten Kanzler als kirchliche Organe einzusetzen. Zweifelhaft scheint es mir aber, ob eben immer der Bischof Kanzler sein solle. In ...

(materialien-zur-regelung-kirchlicher-angelegenheiten-1850-1855-a3-xxi-d90.xml)

Maassen, Friedrich Thun, Leo Innsbruck 1857-07-04 3

... in Prag bewirbt sich, wie ich erfahren habe, um seine Versetzung nach ...

... als Ordinarius nach Prag zu befördern....

... Ich glaube mich nicht zu täuschen, wenn ich den Zeitpunkt, in welchem möglicherweise durch die Versetzung meines Vorgängers in der hiesigen Professur eine Vacanz derselben Professur in Prag entsteht, einer Realisirung meines Wunsches für günstig halte....

(maassen-an-thun-1857-07-04-a3-xxi-d425.xml)

Leonhardi, Hermann Thun, Leo Prag 1855-04-05 3

... s Antwort hatte hier Allen, denen ich sie mittheilte, den gleichen Eindruck gemacht, daß es nur der größte Gewinn für Prag und für den Kaiserstaat seyn könne, wenn ...

... von so competenter Seite gesagt ist, dürfte allein hinreichen, daß Euer Excellenz, von Hochdero Entschließung es ja allein abhängt, Sich bestimmt fänden, das zu veranlassen, was – wenn ich frei meine Überzeugung aussprechen darf – mit Rücksicht auf die Forderungen der Wissenschaft und des moralisch-religiösen Interesses, sowie auf das Bedürfnis Prags und des Kaiserstaates in diesem Falle als das allein Geeignete erscheint....

... ist, weiß ich nicht. Die Stelle in Prag, von der Du in Deinem Briefe schreibst, würde ich ihm aber vor allen andern wünschen, da mir ...

(leonhardi-an-thun-1855-04-05-a3-xxi-d338.xml)

Leonhardi, Hermann Thun, Leo Prag 1855-03-08 4

... für diesen in seiner Art einzigen Mann wäre . Ich gehe hiebei von der ...

... gleichfalls hier in Prag ...

... brieflich auszusprechen und zwar unter Anführung mehrerer erfreulicher Erfolge, die schon ich mit meiner verhältnismäßig geringen Kenntnis der biologisch-morphologischen Methode an, die Prager Universität besuchenden, von auswärtigen Professoren mir empfohlenen, ausländischen Doktoren der Medizin gehabt habe. Ich kann hinzufügen, daß diese Wiederbesetzung, wie ich mich inzwischen zu überzeugen Gelegenheit hatte, selbst als ein naturwissenschaftliches und allgemeines Bildungsbedürfnis bereits von den urtheilsfähigeren Lehrern einzelner naturwissenschaftlicher Fächer empfunden wird....

... behufs seiner möglichen Berufung an hiesige Universität eine vorläufige Korrespondenz zu eröffnen....

(leonhardi-an-thun-1855-03-08-a3-xxi-d333.xml)

Leonhardi, Hermann Thun, Leo Prag 1852-03-11 4

... als Ordinarius an hiesige Universität veranlaßt, mich an Euer Excellenz zu wenden mit Rücksicht auf ein am 29. Jänner von mir eingereichtes Gesuch um huldvolle Zuweisung eines angemessenen Gehaltes, das fast einstimmig und ohne vorausgegangene Diskussion von unserm Lehrkörper vorwortlich einzubegleiten beschlossen wurde und das, wie ich mir schmeichle, auch die vorwortliche Einbegleitung der hohen k.k. Statthalterei erhalten haben dürfte....

... Durch Gewinnung der beiden neuen Professoren, Vertreter zweier verschiedener Richtungen der Philosophie, für die k.k. Prager Universität ist die Ausführung meines Planes in einer Weise vorgearbeitet, daß ich in der Übergehung meines Namens in der Prager Zeitung keine Mißtrauensbezeugung der hohen k.k. Staatsregierung erblicken kann, wozu ich auch keinen Anlaß gegeben zu haben glaube. Ich kann vielmehr darin nur eine Aufmunterung finden, Euer Excellenz meine bestimmten Wünsche kundzugeben....

... zu gehen ward ich bestimmt durch die günstige Aussicht auf baldige Erlangung einer ordentlichen und angemessen besoldeten Professur an Universität, welche das ...

... Dann habe ich – auch wenn ich die Kosten meines Lebensunterhaltes im ersten Jahre meiner wirklichen Bethätigung an hiesiger Universität (Ostern 1850–51) als ein der mir in Aussicht gegebenen Stellung als ordentlicher Professor bleibend gebrachtes Opfer betrachte – doch für Übersiedlung von ...

(leonhardi-an-thun-1852-03-11-a3-xxi-d159.xml)

Lange, Ludwig Thun, Leo Prag 1856-04-22 2

... zum Verkauf kam, und Euer Excellenz, aufmerksam geworden auf die vortreffliche, nicht so leicht wiederkehrende Gelegenheit, die Leiden der Prager Bibliothek im philologischen Fache mit Einem Schlage auszufüllen, den hochherzigen Entschluß gefaßt haben, diese Bibliothek für Prag anzukaufen. Es drängt uns, Euer Excellenz persönlich unseren aufrichtigen und tiefempfundenen Dank auszusprechen für diese großartige Unterstützung, welche gerade denjenigen Studien zu Theil geworden ist, welche wir an ...

... anzukaufen. Es drängt uns, Euer Excellenz persönlich unseren aufrichtigen und tiefempfundenen Dank auszusprechen für diese großartige Unterstützung, welche gerade denjenigen Studien zu Theil geworden ist, welche wir an hiesiger Universität zu vertreten die Ehre haben. Jetzt, wo die angekaufte Bibliothek bereits angekommen ist und ausgepackt wird, wo die ungewöhnliche Reichhaltigkeit und gewählte Vollständigkeit derselben offen vorliegt, glauben wir die Überzeugung aussprechen zu dürfen, daß die Möglichkeit der Benützung eines solchen Apparats, die bisher gefehlt hat, für das Gedeihen der philologischen Studien an hiesiger Universität von unberechenbaren Nutzen sein wird. Wir werden unsererseits uns bemühen, Euer Excellenz unsere Dankbarkeit durch die That zu bezeigen, indem wir es an Eifer nicht fehlen lassen werden, den Schatz für die studierende Jugend nutzbar zu machen. Möchten die Hoffnungen, welche Euer Excellenz an den Erwerb der Hermannschen Bibliothek knüpfen, in vollem Maße erfüllt werden!...

(lange-an-thun-1856-04-22-a3-xxi-d376.xml)

Kořínek, Frantisek Thun, Leo no place 1853 1

... Dokončil jsem tříletý běh na filosofické fakultě Pražské, jsa po dvě leta spolupracovníkem vládních Novin Pražských. Obíral jsem se dějepisem a zeměpisem, jakož i literatrou českou i Německou. Rodiče moji obracují se ke mně co k svému synovi, abych je ve stáří živil a mně ubohému sotva zbývá na to, co sám nevyhnutelně potřebuji k živobytu....

(korinek-an-thun-1853-a3-xxi-d247.xml)

Höfler, Constantin Thun, Leo Prag 1855-10-11 1

... oder die Universität, der ich angehöre, zu vertreten, mit allen Kräften einzustehen und der Vorschlag einer Remuneration für den obschwebenden Fall ohne mein Zuthun, ich kann wohl auch sagen gegen meinen Wunsch, in den Senatsantrag aufgenommen wurde....

(hoefler-an-thun-1856-10-11-a3-xxi-d389.xml)

Höfler, Constantin Thun, Leo Prag 1856-10-05 3

... noch in Prag war, wurde von mir und ihm ein Plan ausgearbeitet, nach welchem die Prüfungscommissäre der historisch-philologisch-philosophischen Abtheilung in Betreff ihrer Vorträge verfahren wollten, um im Geiste des hohen Ministeriums harmonisch auf die Candidaten zu wirken, und ich freue mich recht sehr, daß die neue „Vorschrift“ so genau mit diesem Plane zusammentrifft, daß dadurch ihr nur vorgearbeitet wurde....

... in Händen haben. Ich weiß nicht, wie Hochdieselben über die Motivierung des Gutachtens über die Vertretung Prag‘s urtheilen. Daß aber zur vollständigen Rehabilitierung ...

... urtheilen. Daß aber zur vollständigen Rehabilitierung Prag’s in der öffentlichen Meinung kaum ein geeigneterer Anlaß sich darbieten dürfte, möchte unzweifelhaft sein. Eure Excellenz dürften versichert sein, daß wenn Hochdieselben den Senatsvorschlag bekräftigen, meinerseits Alles aufgeboten werden wird, in dem Gange der Geschäfte, keine Störung eintreten zu machen[sic!]. Was während der kurzen Abwesenheit von etwa 8–10 Tagen von mir nicht versehen werden könnte, wird Prodecan ...

(hoefler-an-thun-1856-10-05-a3-xxi-d388.xml)

Höfler, Constantin Thun, Leo Prag 1854-02-18 1

... Mögen mir Euer Excellenz nicht zürnen, daß ich es wagte, Euer Excellenz mit diesen Bitten zu behelligen! Allein mir sind die Candidaten, welche sich durch besonderen Fleiß und besondere Kenntnisse bemerkbar machen, so in das Herz gewachsen, daß ich sie wie meine eigenen Kinder betrachte; nichts anderes als dieses Gefühl und die gewonnene wissenschaftliche Überzeugung von der Brauchbarkeit und Tüchtigkeit der unmaßgeblich Empfohlenen haben mir den Muth gegeben, mich geradezu an die Gnade Euer Excellenz zu wenden. Das schwierige Examen der Lehramtscandidaten bringt bei besten Talenten und edleren Naturen einen eigenen geistigen Durchbruch zustande; sie müssen ihr Wissen concentriren, um gehörig davon Rechenschaft geben zu können; sie lernen die Lücken kennen und die Begierde sie auszufüllen steigert sich mit dieser Erkenntniß. Ihnen in diesem moralisch und scientifisch entscheidenden Lebensmomente Gelegenheit zu verschaffen sich weiter auszubilden, halte ich für ungemeinen Gewinn. Die Professoren der Physik, Astronomie etc. haben Adjuncten, wodurch es tüchtigen jungen Leuten möglich wird sich in diesen Fächern noch weiter auszubilden. In der Geschichte und Geographie ist Vorbereitung, ehe man zum Lehren kommt, gewiß ebenso nothwendig wie bei den erwähnten Fächern; ja das Quellenstudium erfordert vielleicht eine noch größere. Wir haben in Prag kein historisches Seminar; umso entschuldbarer dürfte daher ein Gesuch sein, das nach dem wissenschaftlichen Standpunkte und den Bedürfnissen zweier junger Männer eingerichtet ist, von denen Euer Excellenz gewiß Dank und Freude erleben werden....

(hoefler-an-thun-1854-02-18-a3-xxi-d255.xml)

Höfler, Constantin Thun, Leo Bamberg 1853-12-02 1

... Ich habe in diesem Semester den Wurf gewagt, einen regelmäßigen Cyclus von historischen Vorträgen zu eröffnen und denselben mit alter Geschichte zu beginnen, welche ich mit einer in Prag bisher nicht gekannten Ausführlichkeit der orientalischen und occidentalen Verhältnisse lese. Ich war entschlossen mit acht Zuhörern anzufangen, nur um die Sache in Gang zu bringen und den jungen Leuten zu zeigen, was man unter Weltgeschichte zu verstehen hat. Ich bin erfreut wieder einen gefüllten Saal vor mir zu haben und suche nun meinem Auditorium ein abgerundetes Ganzes zu geben, der Atomistik geschichtlicher Auffassung entgegenzutreten, die Zuhörer in die Literatur einzuführen, an Kritik zu gewöhnen, von Skeptik zurückzuhalten und durch Betrachtung bedeutender Kupferwerke ihnen auch richtige Anschauungen des Alterthums zu verschaffen. In der deutschen Literaturgeschichte, welche ich mit wahrer Begeisterung lese, habe ich die Professoren des Kleinseitner Gymnasiums zu meinen fleißigsten Zuhörern. Der ausgestreute Samen wird mit Gottes Hilfe aufgehen und ich meine, die Früchte sollen nicht die schlechtesten sein. Ich habe bisher 10 und 15 Stunden Vorbereitung zu einer Kollegienstunde verwendet, muß mich aber jetzt etwas schonen, da ich zu meinem Schrecken bemerkte, daß ich Blut auswarf, die Natur somit ihr Recht zurückverlange....

(hoefler-an-thun-1853-12-02-a3-xxi-d242.xml)

Hahn, Friedrich Thun, Leo Wien 1854-10-01 1

... Wenn Euer Excellenz mir noch gestatten wollen für den Fall, daß Hochdieselben meine Berufung an eine österreichische Universität beschließen sollten, meine Wünsche Betreffs einer besonderen Universität auszusprechen, so möchte ich das Moment hervorzuheben mir erlauben, daß es mir sehr wünschenswerth sein muß, an einem Orte zu leben, in welchem eine gute Bibliothek, der Umgang mit Kollegen, welche die Fortschritte der Wissenschaft verfolgen und die Zugänglichkeit der neuen wissenschaftlichen Erscheinungen ein fruchtbares Studium ermöglichen. Da unter denjenigen Universitäten, welche in Frage kommen dürften, Prag mir dieß alles am Besten zu vereinigen scheint, so würde, abgesehen von anderweiten persönlichen Rücksichten, welche mir die Stellung an dieser Universität besonders wünschenswerth machen, mein gehorsamstes Gesuch sich vorzüglich auf diese Universität beziehen....

(hahn-an-thun-1854-10-01-a3-xxi-d288.xml)

Grünwald, Wendelin Thun, Leo Prag 1853-07-07 1

... zuwenden möchten, damit ihm möglich werde, seine remunerirten Vorträge auf der Prager Universität fortzusetzen, dazu fehlt dem ehrfurchtsvoll Gefertigten der erforderliche Muth....

(gruenwald-an-thun-1853-07-07-a3-xxi-d211.xml)

Ficker, Julius Thun, Leo Innsbruck 1857-11-22 1

... verfiele, welcher sich angeblich jetzt zu Prag habilitiren wolle; er habe als Schulmann seine sehr guten Eigenschaften, aber als Professor der Philologie fungirend dürfe er ganz geeignet sein, den guten Ruf der Bonner Philologenschule zu kompromittiren....

(ficker-an-thun-1857-11-22-a3-xxi-d434.xml)

Ficker, Julius Thun, Leo Innsbruck 1856-09-19 1

... und Prag sind gewiß geeignet große Centralpunkte der Wissenschaft zu bilden, in der Litteratur einen entscheidenden Einfluß auf das wissenschaftliche Leben Deutschlands zu üben; sie haben für ...

(ficker-an-thun-1856-09-19-a3-xxi-d387.xml)

ohne Absender ohne Empfänger no place 1855 1

... in Prag, ...

(eitelberger-an-thun-1855-a3-xxi-d319.xml)

Eitelberger, Rudolf Thun, Leo Wien 1855-03-22 1

... , Prag, ...

(eitelberger-an-thun-1855-03-22-a3-xxi-d335.xml)

Corberon, Edgar ohne Empfänger Januševec 1851-01-20 3

... , Prag und verschiedene deutsche Universitäten. (Unsere übrigen österreichischen Universitäten aber folgen leider noch so gut als gar nicht.)...

... (und Prag) ungünstige Behauptung nicht etwa den großen Ruhm einzelner dortiger Lehrer oder die bedeutende Frequenz der Studirenden, auch aus dem Auslande her, als Gegengründe anführen wollen. Denn die medicinischen Facultäten haben eine zweifache Function: einmal, junge Mediciner zur Ausübung des Fachs heranzubilden, und zweitens, am Fortbau der objectiven medicinischen Wissenschaft und Kunst zu arbeiten. Für jene Heranbildung der jungen Mediciner sind die ...

... , Prag usw., die überdies noch die Reize der großen Stadt darbieten, an Frequenz der Mediciner, insbesondere auch der ausländischen, immer die Universitäten in kleineren Städten weit überbieten. (Wenn dennoch eine Zeitlang in ...

(corberon-an-thun-1851-01-20-a3-xxi-d103.xml)

Brenner-Felsach, Adolph Haferl, Josef Frankfurt a. M. 1854-09-21 2

... für seine Berufung geneigt zu machen, wozu die Besetzung der gegenwärtig erledigten Lehrkanzel der Philologie in Prag eine erwünschte Gelegenheit bietet. In einem Briefe des ...

... – der als Patron der Universität Prag am meisten dabei zu sagen hat – für einen Inländer zu stimmen. Ich kenne keinen Österreicher, der an Fülle des Wißens und Feinheit des Urtheils in diesem Fache ...

(brenner-an-haferl-1854-09-21-a3-xxi-d284.xml)

ohne Absender ohne Empfänger no place 2

... und Prag, und...

... b. in Prag ... 4.200...

(ueberlegungen-zur-neuregulierung-der-professorengehaelter-od-a3-xxi-d649.xml)

ohne Absender ohne Empfänger no place 1852 1

... Daß die Direktoren keine Gewähr den Studenten gegenüber leisten hat sich im Jahr 1848 unzweifelhaft erwiesen. An keiner Universität hat in jener Zeit ein Direktor einen wirklichen Einfluß geübt. Wohl aber einzelne Professoren, theils zum Schlechten, theils zum Guten. So hielt in Prag ...

(thun-ueber-universitaeten-1852-a3-xxi-d184.xml)

Thun, Friedrich Thun, Leo München 1849-10-05 1

... mir vor der Hand nicht zu vermögen in unseren Dienst überzutreten, er sagte mir er habe gegründete Aussicht, daß er bald auch hier wieder eine Lehrthätigkeit erhalte, die ihm freilich am meisten zusage, übrigens entschließe man sich in seinem Alter nur sehr schwer, in ganz veränderte Verhältnisse überzutreten, am meisten erschrack er offenbar vor der Zumuthung nach Prag zu gehen, wo er das Terrain ganz ungünstig glaubt, in welchem Falle er dann ganz isolirt dastehen und sonach seine Wirksamkeit gänzlich gelähmt sein würde. ...

(thun-friedrich-an-thun-1849-10-05-a3-xxi-d7.xml)

Thun, Leo Tomek, Václav Vladivoi Wien 1858-05-09 3

... eben ihn für Philosophie in Prag festzuhalten ...

... Argumenten, nachdem neben Ihnen 2 ord. Prof. der Geschichte stehen. Wenn ich Ihre persönlichen Verdienste geltend mache, so wird mir zuversichtlich eingewendet werden, ich solle Sie an eine Univ. versetzen, wo Mangel an Lehrkräften für Geschichte ist; und damit wäre weder Ihnen noch der Sache gedient. Ich sage das nicht um etwa daraus zu folgern, daß ich keine Hoffnung für Sie habe, ehe einer der ord. Prof. der Geschichte in Prag von seinem Posten abtritt, sondern nur um Ihnen erklärlich zu machen, welche Bedenken mir entgegenstehen, und um wo möglich zu bewirken, daß Sie wenigstens an der Aufrichtigkeit meiner Ihnen gegebenen Versicherung nicht zweifeln. Ich weiß sehr wohl, welche Gründe dafür sprechen, Sie zum ord. Prof. in ...

... von seinem Posten abtritt, sondern nur um Ihnen erklärlich zu machen, welche Bedenken mir entgegenstehen, und um wo möglich zu bewirken, daß Sie wenigstens an der Aufrichtigkeit meiner Ihnen gegebenen Versicherung nicht zweifeln. Ich weiß sehr wohl, welche Gründe dafür sprechen, Sie zum ord. Prof. in Prag zu befördern, und diese Gründe liegen mir gar sehr am Herzen. Ich werde sie auch geltend machen; würde ihnen aber den schlechtesten Dienst erweisen, wenn ich es eher versuchte, als bis ich mit Zuversicht erwarten kann, es mit Erfolg thun zu können. Ihre öster. Geschichte wird mir hoffentlich dabei wesentliche Dienste leisten, allein ich muß noch einige andere Umstände wahrnehmen, ehe ich davon Gebrauch machen kann. So bitte ich Sie denn lieber Professor, verlieren Sie nicht den Muth. Wer sich einer schwierigen Aufgabe gewidmet hat und dabei weder rechts noch links schauend, nach eigener Überzeugung vorwärts geht, hat immer größere Schwierigkeiten zu überwinden, als wer sein Benehmen nach anderen Rücksichten einrichtet, aber es kann eben jede wahrhaft gute Sache nur durch große Selbstaufopferung gefördert werden. Manche wenn ich so zu Ihnen spräche, würden wohl sagen: das ist eine sonderbare Rede für den öster. Min. des Unt. einem Mann gegenüber, dessen Leistungen seinen Intenzionen in vollem Maaße entsprachen! Allein ich habe nicht die Prätension, Ihnen zu dessen Charakter und Diskrezion ich volles Vertrauen habe, zu verhehlen, was Ihnen ohnehin begreiflich sein muß, daß ich auch in meinem ...

(thun-an-tomek-1858-05-09-ca1000.xml)

Thun, Leo Šafařik, Pavel Josef Wien 1852-08-26 1

... mich von seinem bedenklichen Zustand unterrichtet, und die Bemerkung beigefügt, daß der Grund desselben zum Theile in gedrückten pekuniären Verhältnissen liege. Ich habe nicht unterlassen, diese Andeutung zu benützen, und war damit beschäftigt in einer oder der anderen Weise Abhülfe zu verschaffen. Ich mache mir nun Vorwürfe, daß ich damit nicht zu Rande kam, ehe es leider zu spät wurde! – Ich werde mich gerne zu Gunsten der Zurückgebliebenen verwenden – muß nur sehr bedauern, daß der Verstorbene hinsichtlich der Vormundschaft eine Bestimmung getroffen hat, von der es sehr möglich ist, daß sie Schwierigkeiten bereiten wird, – die in der That geeignet ist, auf die Gesinnung des Verstorbenen noch einen Schatten zu werfen, und kein Vertrauen einflößen kann, in die Richtung in welcher seine Kinder werden auferzogen werden! In unseren wissenschaftlichen Instituten sind durch den Todesfall zwei sehr fühlbare Lücken entstanden, an der Universität und in der Kommission zur Prüfung der Gymnasiallehramtskandidaten. Ich bin mit mir vollkommen im Reinen, daß ...

(thun-an-safarik-1852-08-26-ca986.xml)

Thun, Leo Rechberg, Bernhard Wien 1858-02-08 3

... Ich hatte schon am Tage vor dem Empfang Ihres Briefes über die Angelegenheit Ihres Sohnes mit dem Referenten gesprochen. Die Zulassung zur Prüfung in Prag unterliegt keinem Bedenken, und Sie werden die Erledigung in den nächsten Tagen erhalten. Ich freue mich herzlich, daß Ihr ...

... abgelegt hätte, auf römisches Recht und kanonisches Recht beschränkt zu sehen, weil v. J. hier aus allerhand Gründen aus der deutschen Reichs- und Rechtsgeschichte noch nicht geprüft wurde. In Prag war schon v. J. dieser Gegenstand der bestehenden Vorschrift gemäß in die Prüfung einbezogen. Heuer ist er es ausnahmslos an allen Universitäten und ich kann davon nicht dispensieren. Ich hoffe sehnlichts, daß ihr Sohn darauf gefasst ist, widrigenfalls wäre das ein äußerst fataler Umstand, und ich weiß kaum wie darüber hinwegzuhelfen wäre. ...

... zugebrachten) ausweisen. Während des 3. (nämlich des hier zugebrachten) trat die Unterbrechung durch Erkrankung am Typhus ein; es konnte ihm deshalb nicht testiert werden und zählt nicht. Ich kann nun wohl das Gesetz so deuten, daß ich mich für die Zulassung zur ersten Prüfung mit den 2 Semestern begnüge, aber nur unter dem Vorbehalte, daß vor der Zulassung zur 2. Staatsprüfung noch ein Semester an einer inländischen Fakultät frequentiert werde. Ich fürchte, das passt nicht in Ihren Plan, und doch weiß ich auch das nicht zu umgehen, selbst dann nicht, wenn für die Gegenstände der späteren Prüfung wieder zu privatissimis Zuflucht genommen werden wollte, denn es geht wohl nicht an, die oben angedeuteten Modalitäten so zu kombinieren, daß jede derselben theilweise zu Anwendung komme. Es wird natürlich nichts im Wege stehen, daß er – nachdem er noch ein Semester frequentiert hat, privatissima benütze im Interesse seiner Bildung und dazu würde sich für die Gegenstände der späteren Prüfungen auch in Prag oder ...

(thun-an-rechberg-1858-02-08-ca1572.xml)

Thun, Leo Linde, Justin Wien 1855-09-11 1

... berufen worden ist, auf welche ich durchaus keinen Einfluß habe, so daß ich diese Berufung erst post factum aus der Wiener Zeitung erfuhr. Ich habe keinen Grund zu erwarten, daß ich in der Lage sein werde, mich nach einem ausländischen Dozenten dieses Faches umzusehen. Für einen tüchtigen, bewährten katholischen Philosophen, Philologen (in linguistischer Richtung allein vorherrschend für die classischen Sprachen) oder Vertreter des deutschen Rechtes und seiner Geschichte hätte ich aber immer noch Gelegenheit. In letzterer Beziehung leistet Prag sehr erwünschte Aushilfe für dessen Empfehlung ich Ihnen überhaupt zu aufrichtigem Dank verpflichtet bin. Ich bin in diesem Augenblick auch genöthiget einige tüchtige junge Leute als Lehrer der klassischen Sprachen an Gymnasien aus Deutschland zu requirieren. Als solcher ist mir unter anderen ...

(thun-an-linde-1855-09-11-ca1128.xml)