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Nikolaus I. k_A

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… nie geherrscht hat. Der dirigirende Synod wird lediglich jeweilig und willkürlich zusammengesetzt. Der Kaiser ernennt dessen Mitglieder aus den vorhandenen Bischöfen, aber nicht einmal lebenslänglich, sondern nur für so lange es ihm beliebt. Macht einer eine ernste Opposition, so wird er zur nächsten Sitzung nicht mehr einberufen, sondern statt seiner ein Anderer, Fügsamerer. Der Kaiser präsidiert und entscheidet selbst oder durch einen von ihm Ernannten. Während der Regierung des Kaisers Nikolaus war dies lange Jahre hindurch der Husarengeneral …

… und Nicolaus I. zwar im Einzelnen modifiziert wurde, jedoch im Ganzen noch besteht. Die Schuleinrichtungen sind im Ganzen nach dem Muster der Jesuitenschulen und deutscher Seminarien gebildet, die Lehrbücher aller weltlichen Scienzen sind fast sämtlich Übersetzungen deutscher, meist protestantischer Bücher. Unter Kaiser …

… . zwar im Einzelnen modifiziert wurde, jedoch im Ganzen noch besteht. Die Schuleinrichtungen sind im Ganzen nach dem Muster der Jesuitenschulen und deutscher Seminarien gebildet, die Lehrbücher aller weltlichen Scienzen sind fast sämtlich Übersetzungen deutscher, meist protestantischer Bücher. Unter Kaiser Nikolaus wurden fast jährlich eine Anzahl fähiger Popensöhne nach …

… konfiszierte alles Kirchengut zu Gunsten des Staates. Die wenigen Hauptklöster, namentlich die in welchen die Bischöfe residieren, erhalten vom Staate einige Subsistenzmittel, die übrigen Mönche und Nonnen leben von Handarbeit und Almosen. Eben in die vornehmen Klöster treten aber die meisten Individuen nur ein (wie aus gleicher Absicht in die Staatsanstalten) nämlich um eine geistliche Carriere bis zum Bischof hinauf zu machen. Die Weltgeistlichkeit, die Popen oder Pfarrer sind neuerdings durch den Kaiser Nicolaus wenn auch nicht reichlich doch mit festem Einkommen fundiert. Sie haben in den Gemeinden eine Landdotation und bestimmte feste Geldeinnahmen zugetheilt erhalten.…

… Zeiten, die eiserne Hand des Kaisers Nicolaus hielt dann Alles nieder, jetzt wo …

… Der Monarch des russischen Staates kann gegen seine andersgläubigen Unterthanen Toleranz und religiösen Schutz üben. Er vermag dies den Katholiken, Protestanten, Juden und Mohamedanern gegenüber, anders aber ist seine Stellung den Staroverzen gegenüber. Er ist das Oberhaupt der orthodoxen Kirche, die Staroverzen aber bilden nicht etwa eine andere Confession, sie gehören zur orthodoxen Kirche, sie bekennen dies selbst. Sie sind ihr aber ungehorsam und abtrünnig, weil sie behaupten, die Träger der Kirche hatten sich häretische Irrthümer zu Schulden kommen lassen. Das kann das Oberhaupt dieser Kirche weder zugestehen noch dulden, er ist verpflichtet, die Abtrünnigen zu strafen, sie entweder mit Güte oder mit Gewalt zu Kirche zu bringen, oder sie aus dem Lande zu jagen. Die russischen Monarchen haben seit 200 Jahren die Staroverzen bald verfolgt, bald ignoriert, bald mit Güte und Nachgiebigkeit zur Kirche zurückzuführen gesucht. Alles völlig ohne Erfolg! Ihre Zahl hat stets zugenommen. Kaiser Nikolaus hat mit eiserner Strenge gegen sie verfahren. Das russische Gesetzbuch besagt, daß in …

… Dem Kaiser Nikolaus war es gelungen, die Staroverzen von allem Clerus abzuschneiden. In früheren Zeiten hatten sie noch Bischöfe, die in den Wäldern versteckt lebten. Als diese ausgestorben oder aufgegriffen, und sie ohne geweihte Bischöfe waren, behalfen sie sich mit sogenannten Läuflingen d.h. geweihten Priestern der russisch-orthodoxen Kirche, die zu ihnen übertraten, weil sie reichlich bezahlten. Kaiser …

… war es gelungen, die Staroverzen von allem Clerus abzuschneiden. In früheren Zeiten hatten sie noch Bischöfe, die in den Wäldern versteckt lebten. Als diese ausgestorben oder aufgegriffen, und sie ohne geweihte Bischöfe waren, behalfen sie sich mit sogenannten Läuflingen d.h. geweihten Priestern der russisch-orthodoxen Kirche, die zu ihnen übertraten, weil sie reichlich bezahlten. Kaiser Nikolaus wusste dies durch seine Polizei zu verhindern.…

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… , das ist in die sogenannte Intelligenz und in die schlichten Landleute, die letzteren bilden die große Masse und sind gleich dem Makarischen Landvolke unbedingt ihrem Kaiser ergeben, jedoch werden sie nach Maßgabe als dieselben die Civilisation annehmen, häufig in ihrem ursprünglichen Grundsätzen schwankend. Der zweite Theil des ruthenischen Volksstammes, der jedoch noch sehr wenig zahlreich ist, fällt der sogenannten Intelligenz zu, die hauptsächlichen Leiter der Intelligenz gehören dem Clericalstande zu und denken beinahe durchgehend mit schwermüthigem Herzen auf die geschehene Union mit der lateinischen Kirche, ihre Sympathien sind gegen Osten gerichtet und zwar nicht so sehr für den Kaiser von Rußland, der sich zum Kirchenoberhaupte der dortigen Staatskirche aufgeworfen hat, als vielmehr für die orientalische Kirche, selbst dessen Rechte sie meistens zu vindiziren hoffen. Die okulten Leute dieser Partey sind wie es auch in der abendländischen Kirche, wenn sie dominiren will, der Fall ist, ehrgeizig im höchsten Grade, intolerant und herrschsüchtig. Die Ereignisse des Jahres 1848 bothen ihnen einen sehr vollkommenen Anlaß ihre Thätigkeit zu entwickeln, weil sie aber ihre numerische Schwäche fühlten, hüllten sie sich in den Deckmantel des österreichischen Patriotismus, um auf diesem Wege das Landvolk, welches dem Kaiser wirklich ergeben ist, zu beherrschen und von der Regierung für treu geleistete Dienste Concessionen zu erlangen, ihre Hauptaufgabe ist aber, sich faktisch immer mehr von der lateinischen Kirche abzusondern und das Terrain der orientalischen Kirche, bei sich ergebenden politischen Differenzen mit dem Nachbarstaate, vorzubereiten, in diesem Sinne wirkt meiner innersten Überzeugung nach „utinam sim falsus vates“ …

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… waren dem Hofe, ersterer auf ausdrücklichen Befehl seines Monarchen, letzterer aus persönlicher Anhänglichkeit, nach …

… wurde in einer ganz geheimen Unterredung über die Gesinnungen seines Herren befragt.…

… Er betheuerte, daß sein Kaiser zu jeder Unterstützung bereit sei und berichtete sogleich darüber an seinen Hof, von wo er die Bestätigung dessen erhielt, was man niemals bezweifelt hatte, nämlich der innigsten Theilnahme des Kaisers und seines festen Willens, dem Kaiser von Oesterreich, wenn er es verlange kräftigst beizustehen.…

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