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Muys Gottfried

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… . Der kam in die Quästur und wollte die Vorlesungen von Meys [Muys] belegen. Der Quästor aber wollte ihn durchaus bestimmen, bei …

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… im Vorschlag gewesen seyn soll; endlich Dr. Meis [sic!, richtig Muys]…

… , Verfasser einer Preisschrift über altassyrische Geschichte, die ebenso viel Talent als Gelehrsamkeit, besonders auch in den orientalischen Sprachen beurkundet. Dr. Meis dürfte an Gabe geistreicher Auffassung die beiden Vorgenannten übertreffen, die sich mehr als fleißige Sammler empfehlen, und daher den Vorzug verdienen. Er befindet sich, so viel ich gehört, gegenwärtig in …

… . Sollte auf einen jüngeren Mann die Wahl fallen und nicht Dr. Meis genommen werden können, so schiene mir Herr …

Dr. Meis , erst 22 Jahre alt, nach …

moy-an-thun-1852-02-01-a3-xxi-d155.xml

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… , Erkundigungen über den Dr. Muys einzuziehen, früher zu berichten; ich hatte mich sogleich nach …

… , welchem ich mit der Bitte um Verschwiegenheit die einzelnen dem Dr. Muys gemachten Vorwürfe namhaft machte, ein ausführliches Schreiben, aus welchem ich das Wichtigste glaube wörtlich anführen zu sollen:…

… verklagt, weil er mit Dr. M[uys] viel umgehe, welcher revolutionairen und atheistischen Grundsätzen huldige. Der …

… sagte mir damals, das Ergebnis sei durchaus zu Gunsten des Dr. Muys ausgefallen. Dasselbe wiederholte mir vorgestern der Dechant unter Vorlage eines Briefes des …

… , worin dieser sich durch das Ergebnis der Untersuchung befriedigt erklärte. Dr. M[uys] hielt sich früher hier ausschließlich an die sogenannten spezifischen Ultramontanen, zumal …

… „Daß Dr. M[uys] Schulden habe, ist wenigstens hier nicht bekannt. Er lebt, wie man nicht anders weiß, äußerst nüchtern und bescheiden. Daß die langjährigen Studien sein Vermögen ziemlich aufgezehrt haben, möchte ich für wahrscheinlich halten.“…

… „Alle, die M[uys] näher kennen, von seinen Gymnasialstudien an bis jetzt, halten ihn für einen begabten Menschen. Sein Fleiß war in hohem Grade lobenswerth. Allein er warf sich auf ein abstruses Gebiet, hinterasiatische Geschichte und Sprachvergleichung. Ich vermuthe, daß ihn hierauf eine Preisfrage führte, die er als Student hier mit Anerkennung löste, und welche die assyrische Geschichte betraf. Würde er seine Forschungen über solche Dinge den Zuhörern produziren, so dürfte man darin Mangel an Lehrtakt finden. Allein ich habe keine positiven Anhaltspunkte, auf die hin ihn ein solcher Vorwurf träfe; vielmehr loben mir Studenten seine alte Geschichte. Auch las …

… näher kennen, von seinen Gymnasialstudien an bis jetzt, halten ihn für einen begabten Menschen. Sein Fleiß war in hohem Grade lobenswerth. Allein er warf sich auf ein abstruses Gebiet, hinterasiatische Geschichte und Sprachvergleichung. Ich vermuthe, daß ihn hierauf eine Preisfrage führte, die er als Student hier mit Anerkennung löste, und welche die assyrische Geschichte betraf. Würde er seine Forschungen über solche Dinge den Zuhörern produziren, so dürfte man darin Mangel an Lehrtakt finden. Allein ich habe keine positiven Anhaltspunkte, auf die hin ihn ein solcher Vorwurf träfe; vielmehr loben mir Studenten seine alte Geschichte. Auch las M[uys] über mittlere und neuere Geschichte, welche jedoch weit weniger sein Fach sein soll.“…

… „Wenn man gesagt hat, M[uys] sei wenig geachtet, so ist das Richtigere, daß er, seit …

… „Soll ich kurz resumiren, so ist M[uys], was sein Talent und seine Kenntnisse zumal für alte Geschichte betrifft, jedenfalls empfehlenswerth. Wie weit sein Lehrtakt reicht, kann ich nicht beurtheilen, doch scheint mir auch da kein wesentliches Bedenken obzuwalten. Bedenken erregt nur die erwähnte Charaktereigenthümlichkeit, von der ich annehmen muß, daß sie, je nachdem seine Umgebung ist und sich zu ihm stellt, in Widerspruch, bittere Zunge und Unverträglichkeit umschlagen könnte. Andererseits bleibt auch möglich, daß, wenn sein Leben sich freundlicher gestaltet, die Befürchtung nicht zutrifft und er sich einem freundlichen geselligen Verkehr hingibt; jedenfalls wird da sehr viel auf die Umgebung ankommen. Eine ernste Mahnung nach der Seite hin dürfte, wenn er berufen wird, etwa durch Prof. …

… , der ihm Autorität ist, ihm zugehen können und jedenfalls nicht überflüssig sein. Hier verkehrt M[uys] gegenwärtig nur mit dem oben erwähnten jungen Geistlichen und einem talentvollen, aber nicht ganz ohne seine Schuld hoffnungslosen katholischen Privatdocenten.“…

… „Ich bin mir bewußt, bei diesem Urtheile, mich durch die Lage des Dr. M[uys] – die Lage des …

… Aus andern Mittheilungen meines Freundes hebe ich noch hervor, daß derselbe früher einigen Umgang mit M[uys] hatte, seit dritthalb Jahren aber in keiner nähern Verbindung mehr mit ihm steht. Dafür, daß sein Urtheil nach bestem Gewissen abgefaßt ist, glaube ich einstehen zu können.…

… gewandt, welcher aber, kaum von einer schweren Krankheit genesen und den Dr. Muys nicht näher kennend, nicht in der Lage war, Erkundigungen einzuziehen. Unmaßgeblicher Weise scheint es mir auch fast, als dürften Eure Excellenz in Vorstehendem vielleicht genügende Anhaltspunkte zur Entscheidung über das Gewicht der vorgebrachten Beschuldigungen finden. Sollte es dagegen im Wunsche Eurer Excellenz liegen, daß ich weitere Erkundigungen einziehe, so würden sich mir immerhin noch Gelegenheiten dazu bieten, freilich schwer, ohne einiges Aufsehen zu erregen, weshalb ich ohne ausdrückliche Aufforderung dazu keine weitern Schritte thuen möchte.…

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… zu einer Äußerung über den Dr. Muys aufgefordert, sehe ich mich leider nicht im Stande, genügende Auskunft geben zu können, nehme aber keinen Anstand, das Wenige, was ich hier weiß, mitzutheilen, so sehr ich auch wünschen würde, in der Lage zu sein, entschiedener zu seinen Gunsten sprechen zu können.…

… Die Voraussetzung Eurer Excellenz, daß ich bei früherer Gelegenheit den Dr. Muys empfohlen, dürfte unzweifelhaft auf einer Verwechselung des Empfohlenen oder des Empfehlenden beruhen; ich bin einmal durch einen gemeinsamen Bekannten darum angegangen, mochte aber bei nur oberflächlicher Bekanntschaft die Verantwortlichkeit nicht übernehmen.…

… und Muys galt damals für einen sehr fähigen und kenntnisreichen Studirenden, von welchem Bedeutendes zu erwarten stehe. Eine sehr bedeutende Gelehrsamkeit dürfte ihm in keinem Falle abzusprechen sein. Doch will ich Euer Excellenz ganz offen schreiben, was mich etwa bedenklich gemacht hätte, ihn zu empfehlen. …

… galt damals für einen sehr fähigen und kenntnisreichen Studirenden, von welchem Bedeutendes zu erwarten stehe. Eine sehr bedeutende Gelehrsamkeit dürfte ihm in keinem Falle abzusprechen sein. Doch will ich Euer Excellenz ganz offen schreiben, was mich etwa bedenklich gemacht hätte, ihn zu empfehlen. Muys hat seine Thätigkeit ganz vorzugsweise der Urgeschichte der alten Völker zugewandt, einem Felde, wo der Boden so schwankend, daß der gründlichste Forscher Gefahr läuft, über der fortwährenden Nöthigung zu Hypothesen greifen zu müssen, den Sinn für besonnene und methodische Forschung zu verlieren. Dazu kommt, daß …

… hat seine Thätigkeit ganz vorzugsweise der Urgeschichte der alten Völker zugewandt, einem Felde, wo der Boden so schwankend, daß der gründlichste Forscher Gefahr läuft, über der fortwährenden Nöthigung zu Hypothesen greifen zu müssen, den Sinn für besonnene und methodische Forschung zu verlieren. Dazu kommt, daß Muys, wie mir mehrfach gesagt wurde, wie seine Arbeiten zeigen und auch in den Besprechungen derselben tadelnd bemerkt wurde, eine überaus hohe Meinung von sich hat, welche ihn um so eher zu gewagten Behauptungen und unbilliger Behandlung anderer verdienter Forscher treibt. Das mag zum Theil auch der Grund der vom Anonymus hervorgehobenen und nicht in Abrede zu stellenden Thatsachen sein, daß die öffentlichen Beurtheilungen seiner Schriften nicht gerade sehr günstig waren, und zwar auch in Blättern, wo wenigstens sein Katholicismus kein Vorurtheil begründen konnte, z.B. in der katholischen Litteraturzeitung 1856 Nr. 44. Auch ist mir der Umstand aufgefallen, daß bei den Vorschlägen über die Besetzung der katholischen Geschichtsprofessur sein Name nie genannt wurde, obwohl, wie mir genauer bekannt ist, die Facultät in Verlegenheit um vorzuschlagende Kandidaten war. Jedenfalls wird der Herr …

… Was die andern, ihm vom Anonymus gemachten Vorwürfe betrifft, so weiß ich darüber nichts zu sagen. Es tritt hier ein Umstand ein, welchen zu berühren ich lange zweifelhaft war, da ich mich sehr leicht irren kann, und dieser Irrthum ungünstig für Muys sein könnte. Ich glaube nämlich, obwohl ich über ein Hauptmoment, die Handschrift nämlich, ungewiß bin, den Anonymus zu kennen. Ist meine Vermuthung richtig, so ist derselbe ein protestantischer Dozent eines ganz andern Faches, welcher in keiner Beziehung Rival des …

… sein könnte. Ich glaube nämlich, obwohl ich über ein Hauptmoment, die Handschrift nämlich, ungewiß bin, den Anonymus zu kennen. Ist meine Vermuthung richtig, so ist derselbe ein protestantischer Dozent eines ganz andern Faches, welcher in keiner Beziehung Rival des Muys sein könnte. Ob etwa persönliche Spannung bestehen möchte, weiß ich nicht; sollte es sein, so wäre ich überzeugt, daß er doch schwerlich deßhalb zu solchen Mitteln greifen möchte. Auf die Vermuthung, er dürfe der Schreiber sein, (welche sich mir durch mehrere Kleinigkeiten zu bestätigen schien) brachte mich zunächst der Umstand, daß ich vor fast zwei Jahren mich längere Zeit mit ihm über österreichische Unterrichtsverhältnisse unterhielt, welche er mit Interesse zu verfolgen schien; bei seinem raschen, voreiligen Wesen, übrigens durchaus ehrenwerten Character könnte ich mir sehr wohl denken, daß er zu einem solchen Mittel griff in der Ansicht, den österreichischen Unterrichtsverhältnissen dadurch einen Dienst zu erweisen. Wäre meine Vermuthung gegründet, so möchte ich freilich der Warnung einiges Gewicht beilegen. Es würde mir nicht schwer sein, mir in einiger Zeit, ohne irgend den Zweck anzudeuten, die betreffende Handschrift und damit Gewißheit zu verschaffen, falls Eure Excellenz es wünschen sollten; doch würde ich gerade in diesem Falle mehr noch, als jetzt, darum bitten dürfen, den Namen zu verschweigen, da die Sache ihm vielleicht schaden könnte.…

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… Da Sie so freundlich sind, sich hierzu anzubiethen, so nehme ich Ihre Vermittlung um über Dr. Muys genauere Erkundigungen einzuholen mit vielem Dank an.…

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… empfohlen haben, war auch Dr. Muys. Ich habe nun die Absicht ihn als Professor der Geschichte – namentlich für alte Geschichte – nach …

… eine anonyme Warnung. Anonyme Schreiben pflege ich einfach in den Papierkorb zu werfen. Ich erhalte nun heute die anliegende dringende Wiederholung. Ich sehe mich dadurch doch veranlaßt Ihre erprobte Gefälligkeit noch einmal in Anspruch zu nehmen, und Sie zu bitten, mir zu schreiben, ob Sie noch der Überzeugung sind, daß Dr. Muys volles Vertrauen verdient oder falls Sie ihn persönlich nicht hinreichend kennen sollten, wer etwa als ein ganz verlässlicher Gewährsmann anzusehen sein dürfte.…

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… des Dr. phil. Muys, Privatdozent der Geschichte in …

… , an mich nebst dessen Beilagen Euer Excellenz überreiche. Nach Allem, was ich von Dr. Muys, besonders von …

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