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Mischler Peter

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Leopold Hasner an Leo Thun o. O. , o. D. Im Nachlass ist der Brief dem Jahr 1850 zugeordnet. Die Erwähung von Prof. Peter Mischler im Brief, der erst im November 1852 zum ao. Professor in Prag ernannt wurde, sowie der Hinweis auf das zu vollendende Buch von Hasner, das 1860 erscheinen sollte, lässt jedoch vielmehr eine Datierung in die späten 1850er sinnvoll erscheinen. Leopold Hasner an Leo Thun, o. O., o. D. Digitale Edition der Korrespondenz von Leo von Thun-Hohenstein 1

… Mannigfache Umstände machen mich dringend wünschen, dieselbe vor Beginn des nächsten Schuljahres veröffentlichen zu können. Ich fürchte fast, daß, wenn Euer Excellenz den Umfang dieses Werkes betrachten werden, Hochdieselben es auffallend finden möchten, daß ich zu diesem Resultate fünfjähriger Vorbereitung noch einer weiteren Unterstützung bedürftig war. Allein, einerseits ist die Arbeit eine schwierige; andrerseits ist sie nur ein Theil der Resultate meiner seitherigen Bestrebungen, deren Umfang eben zu ausgedehnt war, um rasch zu selbständigen Produkten führen zu können. Denn zugleich bereite ich eine juristische Encykopädie vor, ein umfassendes Werk, dem ich meine Thätigkeit selbst jetzt nicht ganz entziehe. Solchen Aufgaben aber ist mein Körper nicht in der Weise gewachsen, daß ich mir unter allen Umständen ein bestimmtes Ziel setzen könnte. Doch scheint mir gerade jetzt die Sachlage von der Art, daß ich eine kleine Erleichterung, ohne wesentlichen Abbruch an meinen sonstigen Aufgaben als Professor, wohl erbitten darf. Ich habe vorläufig für das Sommersemester Finanzwissenschaft und juristische Encyklopädie angekündigt. Nun aber hatten im ersten Semester ich und Mischler zusammen 12–14 Schüler. Im zweiten Semester hat noch regelmäßig bisher die Zahl sich geringer gestellt. Da nun der Grund dieser geringen Zahl ein nur in dem Sistemswechsel zeitweilig gelegener ist, so erscheint es mir umso mehr rücksichtlich der Finanzwissenschaft fast als eine Kraftverschwendung, wenn zwei Professoren je vor 4–5 Schülern lesen sollen, als die Differenz der Standpunkte in dieser Wissenschaft ohnedieß weniger schroff heraustritt. Wenn ich nun das Versprechen abgebe, meine Zeit nicht müßig zuzubringen und den Beweis hiefür in einem literarischen Produkte nach Ablauf der gleichen Zeit zu liefern, so glaube ich die Bitte wagen zu dürfen: Euer Ecxellenz wollen mich von den Vorträgen über Finanzwissenschaft für das heurige Sommersemester zu dispensiren geruhen. Ich habe mein Ansuchen, welches mir bei dem Drucke materieller Verhältnisse und oft versagender Kraft des Körpers noch immer eine schwere Aufgabe vorbehält, auf dieses Maaß eingeschränkt, einerseits, weil ich glaubte, daß Euer Excellenz gerade im heurigen Jahre ein Unterbleiben der Vorträge über Encyklopädie nicht gerne sehen würde, andrerseits, weil ich auf die Emolumente aus den Doktoratstaxen zu resigniren nicht in der Lage bin. An sich wäre mir ein Urlaub das fühlbarste Bedürfnis gewesen. Umso mehr darf ich aber vielleicht von Euer Excellenz Gnade Gewährung meiner Bitte hoffen, welche ich, falls ich nicht etwa durch Euer Excellenz selbst einstweilen davon abgehalten werde, in den nächsten Tagen im amtlichen Wege einzubringen mir erlauben werde.…

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Friedrich Schwarzenberg an Leo Thun Prag , 19. Dezember 1857 Friedrich Schwarzenberg an Leo Thun, Prag, 19. Dezember 1857 Digitale Edition der Korrespondenz von Leo von Thun-Hohenstein 2

… Jene Mißhelligkeiten, welche bey der juridischen Fakultät durch Professor Mischler’s bedauernswürdige Albernheit entstanden waren, sind durch …

… nicht zu besorgen; ich glaube vorbringen zu können, daß er als bloßer Doktor Philosophiä jene Prätensionen, die Mischler machte, sich nicht werde beyfallen lassen.…

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Peter Mischler an Leo Thun Prag , 25. Februar 1855 Peter Mischler an Leo Thun, Prag, 25. Februar 1855 Digitale Edition der Korrespondenz von Leo von Thun-Hohenstein 2

Peter Mischler an …

Peter Mischler

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Johann Baptist Weiß an Leo Thun Graz , 9. August 1855 Johann Baptist Weiß an Leo Thun, Graz, 9. August 1855 Digitale Edition der Korrespondenz von Leo von Thun-Hohenstein 1

… und Mischler zu mir kam und unter meiner Leitung seine historischen Studien fortsetzte. Durch mich kam …

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Johann Rimpel an einen unbekannten Empfänger o. O., o. D. [1853?] Der Brief ist im Nachlass in das Jahr 1853 datiert, allerdings stammt der Brief wohl aus dem November/Dezember 1855. Dies geht auf den Verweis auf einen Artikel zu Rimpels Veröffentlichungen in der Wiener Kirchenzeitung vom 23. Oktober, Nr. 85 hervor. In der Nummer 85 vom 23. Oktober 1855 findet sich dieser Artikel. Kirche und Staat, in: Wiener Kirchenzeitung 85, 23. Oktober 1855, S. 1. Johann Rimpel an einen unbekannten Empfänger o. O., o. D. [1853?] Digitale Edition der Korrespondenz von Leo von Thun-Hohenstein 2

… juridischen Fakultät, behufs meiner Habilitirung, fand ich von einigen – z. B. von Prof. Mischler – ehrende Anerkennung und Aufmunterung, bei anderen stieß ich auf eine nicht unbedeutende Opposition. Die Opposition fußte namentlich auf folgender Argumentation.…

… , Prof. Mischler, Prof. …

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Adolph Brenner-Felsach an Josef Haferl Frankfurt a. M. , 21. September 1854 Adolph Brenner-Felsach an Josef Haferl, Frankfurt a. M., 21. September 1854 Digitale Edition der Korrespondenz von Leo von Thun-Hohenstein 1

… und Mischler mitzuwirken, welche man, wie ich meine, in …

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