8 Treffer für
Mercandin Franz Xaver

Titel des Dokumentes Anzahl der Treffer Vorschau/Dokument-ID
Titel des Dokumentes Anzahl der Treffer Vorschau/Dokument-ID
Joseph Alexander Helfert an Leo Thun Wien , 27. August 1853 Joseph Alexander Helfert an Leo Thun, Wien, 27. August 1853 Digitale Edition der Korrespondenz von Leo von Thun-Hohenstein 1

… b) auf den Bericht des Grafen Mercandin über einen ärgerlichen Vorfall, den …

helfert-an-thun-1853-08-27-a3-xxi-d228.xml

Bernhard Jülg an Leo Thun Krakau , 20. April 1855 Bernhard Jülg an Leo Thun, Krakau, 20. April 1855 Digitale Edition der Korrespondenz von Leo von Thun-Hohenstein 4

… , welches Graf Mercandin mir sofort einhändigte, ist die tiefe Verehrung und Bewunderung, die ich aus innerstem Herzen stets für Hochdieselben gefühlt habe, wenn möglich noch gesteigert worden. Ich kann Nichts thun, als Eurer Excellenz für das darin so lebhaft ausgesprochene Wohlwollen meinen wahrhaftigsten und bleibenden Dank aussprechen.…

… in Augsburg gingen, und dann es in Krakau vielen Personen bekannt war. Ich wurde namentlich von unserm Herrn Landespräsidenten, Grafen Mercandin, wiederholt darin bestärkt, einzelnen falschen hier herrschenden Ansichten entgegenzutreten und im Interesse der Regierung zur Aufklärung beizutragen, wobei er mich wiederholt versicherte, daß es der Regierung nur erwünscht sein könne so zu wirken. Einzelne Sachen sind geradezu in seinem Auftrage verfaßt, so ist z.B. der Artikel über die Trennung Ost- und Westgaliziens in der außerordentlichen Beilage zu Nr. 165 der Allgemeinen Zeitung vom 14. Juni 1854 nur nach reiflicher Besprechung mit …

… , wiederholt darin bestärkt, einzelnen falschen hier herrschenden Ansichten entgegenzutreten und im Interesse der Regierung zur Aufklärung beizutragen, wobei er mich wiederholt versicherte, daß es der Regierung nur erwünscht sein könne so zu wirken. Einzelne Sachen sind geradezu in seinem Auftrage verfaßt, so ist z.B. der Artikel über die Trennung Ost- und Westgaliziens in der außerordentlichen Beilage zu Nr. 165 der Allgemeinen Zeitung vom 14. Juni 1854 nur nach reiflicher Besprechung mit Graf Mercandin und in seinem Einvernehmen und speciellen Auftrag geschrieben, und so Anderes nach seinen Ansichten. Und gerade dieser Umstand, nach den Wünschen des hier hochverehrten Landespräsidenten zur Aufklärung hierlands und in weitern Kreisen herrschender falscher Ansichten beizutragen, das Bewußtsein und im Sinne der Regierung zu schreiben, milderte etwas jenes widerstrebende Gefühl, das ich gegen Zeitungscorrespondenzen überhaupt hege. Doch muß ich nochmals sagen, daß die Correspondenz äußerst spärlich war. Wie aber unter den obwaltenden Umständen die Ansicht entstehen konnte, daß der Regierung Etwas verheimlicht würde oder daß ich meine Mittheilungen auf anderm als dem geraden Wege ins Ausland habe gelangen lassen, das ist mir räthselhaft. Ich habe nie Etwas geschrieben, das nicht Jedermann lesen könnte, noch wurden meine Schreiben anders als gewöhnlich expedirt. Ohne nähere Angabe bleibt es mir unmöglich dieses offenbare Mißverständnis aufzuklären. Es wäre mir ein wahrer Stein vom Herzen, wenn ich Euer Excellenz diesen Verdacht aufklären könnte; nicht den leisesten Schatten eines solchen möchte ich in Ihren Augen haben. Könnten Euer Excellenz mir hierüber Andeutungen geben, so würde ich sofort die tröstende Beruhigung haben, dies thun zu können.…

… Indeß wurde mir vor ungefähr 6–8 Wochen von befreundeter Seite mitgetheilt, daß man das Correspondiren überhaupt nicht gerne sehe, und auf der Stelle hörte ich auf; seit jener Zeit ist keine derartige Zeile mehr geschrieben worden und wird auch nie mehr eine von mir geschrieben werden. Auch ohne Eurer Excellenz hochverehrtes Schreiben war seither das ganze Verhältnis abgebrochen. Auch dem Grafen Mercandin theilte ich damals diesen Entschluß mit. Und so wiederhole ich heute auch vor Eurer Excellenz das feierlichste Versprechen, nie mehr eine Zeile in ein anderes als wissenschaftliches Blatt zu schreiben. Die Versicherung aber bitte ich Euer Excellenz huldvollst entgegen nehmen zu wollen, daß meine Gesinnungen und Überzeugungen stets dieselben gewesen sind und unwandelbar bleiben werden, wie Hochdieselben sie aus den Schilderungen meines greisen Freundes, des hochwürdigen …

juelg-an-thun-1855-04-20-a3-xxi-d340.xml

Bernhard Jülg an Leo Thun Krakau , 22. April 1857 Bernhard Jülg an Leo Thun, Krakau, 22. April 1857 Digitale Edition der Korrespondenz von Leo von Thun-Hohenstein 3

… Eure Excellenz haben mir durch den Herrn Landespräsidenten den Wunsch zu erkennen gegeben, daß es Hochderselben nicht unlieb wäre, wenn ich an die …

… zurück möchte. Wie der Herr Landespräsident sich ausdrückte, so glaubten Euer Excellenz durch diese Versetzung den Zwistigkeiten und Reibereien, die schon wiederholt zwischen …

… nicht wünschen lassen, mit voller Offenheit Eurer Excellenz dargelegt, weil ich zu Hochderselben jenes unbegränzte Vertrauen habe, das mich mein ganzes Herz bloßzustellen und zu erschließen gebietet. Es könnte mir also eine Versetzung dorthin unter den gegebenen Verhältnissen nur unlieb sein, und, von diesen persönlichen Motiven abgesehen, glaube ich, daß auch der dadurch zunächst angestrebte Zweck des Allgemeinen nicht, oder und höchst unvollkommen erreicht würde. Deshalb wage ich es, wie ich auch bereits dem Herrn Landespräsidenten geäußert habe, Eure Excellenz ganz unterthänigst und aus tiefstem Herzensgrunde zu bitten, von meiner Versetzung nach …

juelg-an-thun-1857-04-22-a3-xxi-d415.xml