13 Treffer für
Maria Theresia

Titel des Dokumentes Anzahl der Treffer Vorschau/Dokument-ID
Titel des Dokumentes Anzahl der Treffer Vorschau/Dokument-ID
Gutachten von Rudolf Kink zur Reform des Statuts der Universität Wien o. O., 1. Dezember 1853 Gutachten von Rudolf Kink zur Reform des Statuts der Universität Wien o. O., 1. Dezember 1853 Digitale Edition der Korrespondenz von Leo von Thun-Hohenstein 5

… γ. folgendes vorschlagen. Ein solcher Professor habe nur mehr einen Actus Promotionis nebst einer Dissertation vorzunehmen und die Promotionstaxen zu zahlen. Für letztere könnte man ihm eine Ratenzahlung, für erstere einen Präclusivtermin vorschreiben und bestimmen, daß er für die Dauer desselben interimistisch als Mitglied der Facultät anzusehen sei. Es ist gewiß nicht unbillig, daß für die kurze Dauer eines solchen Interims das Vertrauen, das die Regierung in den Mann setzte, sein Diplom einstweilen supplirt. Ein solcher Vorgang hätte seine volle geschichtliche Analogie. Denn bis zur Zeit Maria Theresias hat jede Facultät Doctoren und Professoren, die von anderswoher kamen, durch den Actus Repetitionis, d. h. nach Haltung einer Dissertation oder Disputation und Vornahme der Promotion nebst Taxenzahlung, in ihre Gemeinschaft zugelassen. Ich muß nun freilich gestehen, daß diese Maßregel solche <Professoren>…

… linea eine Lehranstalt stiften wollte. Daraus folgt mit Nothwendigkeit, daß in jeder Facultät die incorporirten Professoren den Vorrang in der Würde und in den Functionen verdienen. In den ältesten Zeiten war es stets die Aufgabe der Facultäten die Interessen der Doctrine zu vertreten; sie unterschieden sich eben darin von den Nationen. Als seit Maria Theresia die Ausübung dieser Function ausschließlich in die Hände der Regierung über ging, hörte dieser Beruf der Facultäten auf und letztere wurden im Wesentlichen zu Doctorencollegien ohne alle Beziehung zur Lehre. Jetzt, da ein Theil des ursprünglichen Berufes (wenigstens die Executive desselben) den Facultäten zurückgegeben ist, muß sich auch die Stellung der Professoren wieder ändern. Sie müssen eine bevorzugte Thätigkeit erhalten, sie müssen als die …

… Aus diesen Gründen, deren Geltung kein Unbefangener verkennen kann, muß den Professoren in der Facultät und gleichsam im Namen derselben ein Feld bevorzugter Thätigkeit geschaffen werden. Dies geschieht durch den von mir beantragten Ausschuß. Ich bin so glücklich mich diesfalls auf ein geschichtliches Analogum berufen zu können, welches in vollkommen zutreffender Weise diesen meinen Vorschlag zu gleicher Zeit begründet und erklärt. In den ältesten Zeiten der Universität ruhte die Repräsentanz und Vollgewalt derselben in der „Congregation“, das ist in der Versammlung aller Doctoren aller Facultäten. Diese Versammlung hatte alle wichtigen Geschäfte abzuthun, namentlich alle jene, welche die gesammte Corporation als solche betrafen. Gleichzeitig neben ihr bestand noch eine kleinere Ausschußversammlung, das „Consistorium“, bestehend aus dem Rector, den Decanen, Procuratoren und später auch aus den Senioren. Unter den letzteren verstand man bis Maria Theresia die Primarprofessoren jeder Facultät; die Procuratoren waren in den ersten Zeiten in der Regel Professoren, die Decane mußten es sogar sein. Dieses Collegium berieth und entschied über die currenten Geschäfte, insbesondere über Sachen der Disciplin und der Doctrin. Sehr bald entschied es auch über wichtigere Angelegenheiten mit delegirter Gewalt als perennirender Ausschuß der Totalcongregation, und als im Jahr 1481 statuirt worden war, daß jeder Beschluß des Consistoriums als ein Beschluß der gesammten Universität anzusehen sei, kam die Congregation sehr bald ganz in Verschollenheit. Dieser engere delegirte in seinem Kreise aber cum autoritate pleni wirkende Ausschuß der …

… sei nun das Professorencollegium. Dadurch erhalten die Professoren in der Facultät ein übergeordnetes Ansehen und eine ihrem Berufe entsprechende Thätigkeit; sie gelangen dadurch von selbst zum Vorrange vor den Doctoren, wie es schon das Decret Maria Theresias vom 29. November 1760 befahl, und für alle gewöhnlichen Vorkommnisse und Geschäfte zur Repräsentanz der Facultät, wie es bereits das Decret …

… In den ersten Zeiten hatte der Staat keinen Repräsentanten, sondern nur einen Beschützer der Universität, Conservator, aufgestellt. Als aber nach dem durch die Kirchenspaltung herbeigeführten Verfalle der Universität der Staat daran ging, sie für seine Zwecke und auf seine Kosten wiederherzustellen, erschien alsbald der Superintendent als Vertreter der landesfürstlichen Interessen im Consistorium. Maria Theresia sodann spaltete diese seine Function nach den Facultäten in 4 Directorate. Daß sodann die 4 Directoren nicht bloß beaufsichtigten und relationirten, sondern auch die gesammte scientifische Leitung führten und ihre Maßregeln in beengendster Weise vorschrieben, war ohne Zweifel die große Schattenseite dieser Einrichtung. Diese würde aber erst noch weit weniger hervorgetreten sein, wenn nicht auf die vorhergehende, sehr große Ungebundenheit der Bewegung so rasch die gänzliche Einschnürung erfolgt wäre, mit andern Worten, wenn die Zeiten sich nicht in extremen Gegensätzen bewegt hätten. Daß die Regierung an den Universitäten jemanden bedarf, dem sie in gewisser übergeordneter Weise vertrauen kann, scheint mir sehr schwer zu bestreiten. Überdies hat es seine Übelstände, daß in der Universität durchgängig nur solche Functionen vorkommen, welche alle Jahre wechseln. In den alten Zeiten – wo nebstdem die Analogie der klösterlichen Convente sehr nahe lag – hatte dies deshalb nicht so viel zu bedeuten, weil der Wirkungskreis der Universität ganz in ihr abgeschlossen war. Dies hat sich aber nunmehr gänzlich geändert; und die Wandelbarkeit aller akademischen Functionen hat zur Folge, daß sich keiner der Functionäre über gewisse Rücksichten hinaus um jene Zwecke annehmen wird, welche die Regierung mit ihren Lehranstalten verbunden wissen will. Sie werden sämmtlich zuvörderst dafür sorgen, sich einander nicht wehe zu thun.…

gutachten-ueber-universitaet-von-kink-1853-12-01-a3-xxi-d241.xml

Zwei Gutachten von Anton Krombholz zu § 53 der Anträge der Erzbischöfe und Bischöfe des Kaiserreichs zur Umsetzung des Konkordats Wien , 31. August 1856 Zwei Gutachten von Anton Krombholz zu § 53 der Anträge der Erzbischöfe und Bischöfe des Kaiserreichs zur Umsetzung des Konkordats, Wien, 31. August 1856 Digitale Edition der Korrespondenz von Leo von Thun-Hohenstein 2

… Die Staatsverwaltung, welche insbesondere seit den Zeiten der Regierung der hochseligen Kaiserin, Maria Theresia, das Volksschulwesen in seinen manigfaltigen Verhältnissen zu ordnen begann, und die Verpflichtung zum Besuche der bestehenden Schulen festsetzte, hat es auch für nothwendig gefunden, mehrere Bestimmungen zur Regelung des Schulpatronats zu treffen, ohne daß jedoch darum gesagt werden kann, die staatliche Gesetzgebung habe das Schulpatronat, oder die naturgemäße und in der historischen Entwicklung herausgebildete Verbindungen desselben mit dem Pfarrpatronate erst geschaffen.…

… Die Staatsverwaltung, welche insbesondere seit den Zeiten der Regierung der hochseligen Kaiserin Maria Theresia das Volksschulwesen in seinen mannichfaltigen Verhältnissen zu ordnen begann, und die Verpflichtung zum Besuche der bestehenden Schulen festsetzte, hat es auch für nothwendig gefunden, mehrere Bestimmungen zur Regelung des Schulpatronats zu treffen, (was auch bezüglich des Pfarrpatronats geschah) woraus jedoch sicher nicht folgt, daß dasselbe mit dem Pfarrpatronate nicht in Verbindung stehe oder daß es mit demselben nicht vereinbar sei; auch nicht, daß es lediglich dem Staatsgesetz angehöre oder daß es als verwerflich angesehen werden müsse.…

gutachten-schulpatronat-krombholz-1856-08-31-a3-xxi-d383s.xml

Ludwig Heufler an Leo Thun [ Hermannstadt , Ende August/Anfang September 1850 ] Ludwig Heufler an Leo Thun [, Hermannstadt, Ende August/Anfang September 1850] Digitale Edition der Korrespondenz von Leo von Thun-Hohenstein 1

… zu nehmen sind, sind so vielfach und die Collisionen derselben sind so unvermeidlich, daß ich in hohem Grade das Bedürfnis fühle, mich auch mündlich aussprechen zu können. Nur das Vertrauen, das Euere Exzellenz mir so gnädig geschenkt haben, war im Stande meinen Muth hier aufrecht zu halten, und ich will auch noch in den letzten Augenblicken mich bestreben, es zu verdienen. Ich habe immer den Wahlspruch der nie genug zu liebenden Maria Theresia vor Augen: Justitia et Clementia. Das ist mein Ziel und all mein Streben. Wie weit dahinter die That bleibt, fühle ich selbst am allerbesten, und nur mit Zagen werde ich deshalb meine Anträge überreichen.…

heufler-an-thun-1850-08-a3-xxi-d65.xml

Ignaz Beck an Leo Thun Triest , 18. Mai 1853 Ignaz Beck an Leo Thun, Triest, 18. Mai 1853 Digitale Edition der Korrespondenz von Leo von Thun-Hohenstein 1

Maria Theresia? Warum trat die fromme weise Regentin …

beck-an-thun-1853-05-18-a3-xxi-d205.xml

Hermann Bonitz an Leo Thun Wien, 20. Oktober 1859 Hermann Bonitz an Leo Thun Wien, 20. Oktober 1859 Digitale Edition der Korrespondenz von Leo von Thun-Hohenstein 1

… , damit dieselbe den Zweck erreichen könne, dem sie Maria Theresia und die Primaten …

bonitz-an-thun-1859-10-20-a3-xxi-d615a.xml

Bericht eines Referenten im Kultusministerium über die Anträge der Bischöfe Ungarns o. O., o. D. [ 1851 ] Bericht eines Referenten im Kultusministerium über die Anträge der Bischöfe Ungarns o. O., o. D. [1851] Digitale Edition der Korrespondenz von Leo von Thun-Hohenstein 1

… ist in den Zeiten der Kaiserin Maria Theresia und des Kaisers …

bericht-referent-kultusministerium-ueber-antraege-bischoefe-ungarn-1851-a3-xxi-d142.xml

Rudolf Eitelberger an Leo Thun Mailand , 21. Juni 1857 Rudolf Eitelberger an Leo Thun, Mailand, 21. Juni 1857 Digitale Edition der Korrespondenz von Leo von Thun-Hohenstein 1

… in geistiger Beziehung nicht das ist, was sie unter der goldenen Zeit der Maria Theresia, ja selbst unter dem einst so gehaßten französischen Gouvernement war. Wo sind gegenwärtig die Männer – so frägt sich hier jedermann – die es mit …

eitelberger-an-thun-1857-06-21-a3-xxi-d420.xml

Ludwig Heufler an Leo Thun Kronstadt , 14. Mai 1850 Ludwig Heufler an Leo Thun, Kronstadt, 14. Mai 1850 Digitale Edition der Korrespondenz von Leo von Thun-Hohenstein 1

… Nach Aufhebung des Ordens der Jesuiten hat die Kaiserin Maria Theresia mit Handbillet vom 25. Jänner 1774 an …

heufler-an-thun-1850-05-14-a3-xxi-d51.xml