15 Treffer für
Makra Emerich

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Alexander Csajághy an Leo Thun Temeswar , 27. Februar 1853 Alexander Csajághy an Leo Thun, Temeswar, 27. Februar 1853 Digitale Edition der Korrespondenz von Leo von Thun-Hohenstein 12

… Indem ich mir gehorsamst erlaube, die im allerhöchsten Auftrage mittels hochverehrter Zuschrift vom 11. letzten Monats bezüglich der gegen Emerich Makra neuerdings eingelangten unvortheilhaften Anzeigen abgeforderte Aufklärung …

… Was namentlich den Abzug Makras mit der …

… Ordinariate datiert 29. März 1848 Z. 706 erfloßene warme Anempfehlung des Nationalgardewesens, noch mehr aber in Berüksichtigung dessen, daß Makra zu dieser Expedition samt den reformirten und griechisch nicht unirten Geistlichen mittels (unter) in origine anliegenden Weisung…

… im Herbste 1848 durch Makra, habe ich – nachdem dieses auch mir zu Ohren gekommen war – nicht ermangelt von den Akten besagter Conferenzen Einsicht zu nehmen – wie ich schon die Ehre hatte dieses Euer Excellenz anzuzeigen –, nachdem ich aber weder in denselben eine Spur von der fraglichen Rede gefunden, noch in dem vorherigen Sittenwandel …

… , habe ich – nachdem dieses auch mir zu Ohren gekommen war – nicht ermangelt von den Akten besagter Conferenzen Einsicht zu nehmen – wie ich schon die Ehre hatte dieses Euer Excellenz anzuzeigen –, nachdem ich aber weder in denselben eine Spur von der fraglichen Rede gefunden, noch in dem vorherigen Sittenwandel Makras etwas in dieser Beziehung auch nur von der Ferne Anstößiges ermitteln konnte; ja mir auf geeignetem Wege die Versicherung verschafft habe, daß …

… etwas in dieser Beziehung auch nur von der Ferne Anstößiges ermitteln konnte; ja mir auf geeignetem Wege die Versicherung verschafft habe, daß Makras Ansichten über den Cölibat mit jenen der Kirche vollkommen übereinstimmen, so glaubte ich diese vorübergehende Anwandlung, wenn ich sie auch nicht billigen konnte, doch auch nicht so ernstlich nehmen zu sollen, zumal es mir bekannt war, daß einer der leider! …

… Euer Excellenz wünschen ferner zu erfahren: ob und welche Gründe mich dazu bestimmen auf die Ernennung Makras einen besonderen Werth zu legen. Ich darf, ja Euer Excellenz gegenüber ist es meine Pflicht offen zu sprechen. Ich will daher, mit Umgehung anderweitiger Rückhaltsgründe, welche mich zur inständigen Bitte um die Aufrechthaltung meiner Candidation drängen würden, von meiner und der mir anvertrauten Diözese …

… , welche der lateinischen Sprache in erforderlicher Correktheit mächtig waren. Ich übertreibe es daher nicht, wenn ich behaupte, daß ich durch den Drang der laufenden Geschäfte fortgerissen, mir kaum so viel Zeit erübrigen kann, um auch Gott, was Gottes ist zu geben; und leider ist es kein Geheimnis, daß meine Gesundheit sehr schwankend ist. Aber ich will hier abbrechen, denn ich würde kaum so bald zu Ende kommen, wenn ich alle Schäden aufzählen wollte, welche auf eine heilende Hand warten. Aus dem Angeführten mag es erhellen, wie sehr ich mich um einen tüchtigen Kopf und Hand suchen mußte, um meiner Amtsbürde nicht zu unterliegen. Diese ersah ich mir in der Person Makras, weil ich die zu einer solchen Bestimmung erforderlichen Eigenschaften in keinem der Rekurrenten vereint gefunden habe und hatte den Entschluß gefaßt, dem Beispiele meines unmittelbaren Vorgängers folgend, …

… , weil ich die zu einer solchen Bestimmung erforderlichen Eigenschaften in keinem der Rekurrenten vereint gefunden habe und hatte den Entschluß gefaßt, dem Beispiele meines unmittelbaren Vorgängers folgend, Makra ad latus zu nehmen und ihn zum Generalvikar an meiner Seite vorzubereiten, wie dies mit …

… der Fall war. Daher erlaubte ich mir auch diese Bestimmung Makras und den Umstand hervorzuheben, daß es sich bei meiner Kandidation nicht so sehr um ein Mitglied des Kapitels als vielmehr um den künftigen Vikar handle. Und dies waren die Gründe, welche mich bestimmten, auf die Ernennung …

… und den Umstand hervorzuheben, daß es sich bei meiner Kandidation nicht so sehr um ein Mitglied des Kapitels als vielmehr um den künftigen Vikar handle. Und dies waren die Gründe, welche mich bestimmten, auf die Ernennung Makras einen besonderen Werth zu legen.…

… Sollten nun die allerunterthänigst angeführten Aufklärungen als ungenügend befunden werden, so will ich mich dem Winke der Vorsehung gläubig fügen, welchen ich in der allerhöchsten Entscheidung erblicken werde und erkühne mich nur die allerunterthänigste Bitte zu wagen, damit es mir gestattet werde, anstatt Makra ein anderes Individuum, welches ihn in der mir zugewährenden Aushilfe ersetzen dürfte, nahmhaft machen zu dürfen; da ich es, nach solchen Vorgängen nicht mehr wagen zu können glaube, einem der Mitkandidaten oder Rekurrenten das Wort zu sprechen, bevor ich durch weitere Nachforschungen nicht in die Lage gesetzt sein werde mit haltbarer Zuversicht vorgehen zu können.…

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Alexander Csajághy an Leo Thun Temeswar , 27. Februar 1853 Alexander Csajághy an Leo Thun, Temeswar, 27. Februar 1853 Digitale Edition der Korrespondenz von Leo von Thun-Hohenstein 3

… Als ich die hochverehrte Zuschrift Euer Excellenz vom 11. letzten Monats erhielt, verhehlte ich mir es nicht, daß ich Makras Ernennung werde aufgeben müssen und besprach mich in dieser muthmaßlichen Voraussetzung mit meinem Generalvikar, einen alten biederen Mann und gewissenhaften Priester, über die Wahl eines Ersatzmannes. Leider! und abermals leider! wagte er es nicht, jemanden mit Zuversicht in Vorschlag zu bringen aus allen Rekurrenten. Dieses mußte mich bestimmen, einstweilen …

… Ernennung werde aufgeben müssen und besprach mich in dieser muthmaßlichen Voraussetzung mit meinem Generalvikar, einen alten biederen Mann und gewissenhaften Priester, über die Wahl eines Ersatzmannes. Leider! und abermals leider! wagte er es nicht, jemanden mit Zuversicht in Vorschlag zu bringen aus allen Rekurrenten. Dieses mußte mich bestimmen, einstweilen Makra wenigstens in der Schwebe zu erhalten, bis ich für den Fall der Nothwendigkeit nähere Erkundigungen eingezogen haben werde. Leider habe ich aber bis zu diesem Augenblick wenig Aussicht einen a Latere Canonicus für mich zu finden. Der Schulinspektor …

… Wenn ich es mir daher erlauben darf Euer Excellenz mit einer unterthänigsten Bitte lästig zu fallen, so wage ich es, – selbst auf die Gefahr hin, daß Makra meinen Erwartungen vielleicht nicht entsprechen sollte, was für mich wohl sehr peinlich sein müßte –, die Huld Euer Excellenz für die hochgeneigte Bevorwortung meiner Candidation anzurufen. Ohnedies gilt der Bischof in dieser Diözese nicht viel mehr als ein Primus inter pares. Das Auktoritätsprinzip liegt hier …

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