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Litwinowicz Spiridion

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Agenor Goluchowski an Leo Thun Lemberg , 20. September 1851 Agenor Goluchowski an Leo Thun, Lemberg, 20. September 1851 Digitale Edition der Korrespondenz von Leo von Thun-Hohenstein 1

… , Litwinowicz, …

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Abschrift eines Briefes von Leo Thun an Agenor Goluchowski Hetzendorf , 25. bis 29. Juli 1859 Abschrift eines Briefes von Leo Thun an Agenor Goluchowski, Hetzendorf, 25. bis 29. Juli 1859 Digitale Edition der Korrespondenz von Leo von Thun-Hohenstein 3

… – abgesehen von einzelnen verdrehten Köpfen, deren es überall gibt – anders als aus Verzweiflung nicht entstehen könnte und in einem irgend Gefahr drohenden Maaße nicht vorhanden sei. Sind Sie aber auch der entgegengesetzten Meinung, so folgt doch nur daraus, daß die österreichische Regierung um so mehr bemüht sein sollte, durch Wohlwollen und Vertrauen die Gemüther zu gewinnen und nicht auf bloße Verdachtsgründe hin die Leute von sich abzustoßen. Gegen den Einzelnen, der sich durch solche notorische Thatsachen kompromittirt hat, daß niemand ihn in Schutz nehmen kann, werde mit Strenge vorgegangen; wer sich aber bereitwillig zeigt, mit der Regierung und mit der Kirche zu halten (wie z. B. L. Litwinovicz) dem werde Vertrauen geschenkt und selbst denen, die verdächtig scheinen mögen, werde der Verdacht nicht gezeigt, in so lange er nicht in bewiesenen Vorwurf übergeht. Namentlich die kirchliche Gesinnung zu verdächtigen ist für die Regierung eine äußerst mißliche Sache; das überlasse sie doch lieber der kirchlichen Autorität, die sich schon selbst vorzusehen wissen wird. Das schließt nicht aus offene Augen zu haben und was man zu sehen glaubt am rechten Ort mitzutheilen; aber den Betheiligten gegenüber sich selbst das Urtheil darüber anzumaßen steht der weltlichen Gewalt nicht zu und frommt ihr nicht.…

… Können Sie unter diesen Umständen in meinen Ideengang noch eingehen, so bitte ich Sie auf das Angelegentlichste, suchen Sie mit Litwinovicz aufrichtigen Frieden zu machen und schenken Sie ihm Vertrauen. Über seinen moralischen Werth wird der liebe Gott richten; daß er aber thatsächlich der katholischen Kirche und …

… Einwendung des Erzbischofs:…

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