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Leopold II. k_A

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… , einer langen Vergangenheit nicht zu gedenken, seit mehr denn einem halben Jahrhundert durch eine unbefangene Beobachtung erworben, auf zahllose Vorfälle begründete Erfahrung stellte aus dem Mangelhaftem ihrer Einrichtung, dem Ungeregelten ihrer Verwaltung, endlich dem Schwankenden ihrer Stellung in den Beziehungen nach Außen, ihre Unhaltbarkeit eben so, wie die Nothwendigkeit ihrer gänzlichen Umgestaltung dermaßen heraus, daß hiefür nicht nur die achtbarsten Männer ihre Stimmen erhoben, sondern ein allgemein reges Verlangen sich darnach wiederholt offenbarte. Es lag zwar das Synodal-Werk vom Jahr 1791, welches auf Befehl Seiner Majestät des höchstseligen Kaisers Leopold des II. verfasst, eine Regelung der evangelischen Kirche beider Confessionen zur Aufgabe hatte, der königlichen Sanction gewärtig, eine lange Zeit hindurch da, ohne jedoch in’s Leben gerufen zu werden. Der Geist, in welchem es durchgeführt, der Einfluß, welcher es geleitet, waren sämtlich für die Aufgabe nicht eben förderliche Elemente, da sie weder die wahrhaften Interessen der Kirche, noch die Forderungen seiner Zeit glücklich aufzufassen schienen, und sonach kein gemeinnütziges, der Zeit und Kirche genügendes Werk hervorgerufen, und somit den anerkannten Bedürfnissen gesteuert haben. Weil sich aber seitdem die Zeiten wesentlich geändert, selbst die Bedürfnisse der Kirche anders gestellt, die Staatsinteressen nicht minder andere Maasregeln hervorgerufen, ist das Werk, als mit der Gegenwart unvereinbar, und unbrauchbar erwiesen. Mittlerweile war diese Zeitperiode, welche die evangelischen Kirchengenossen schwer drückte, für dieselben eine harte Prüfungszeit, der sich die evangelische Kirche aller gemachten Versuche, und Anstrengungen zum Trotz nicht entwinden, und nie eine glücklichere Richtung einschlagen konnte, wobei ihr aus diesem Zeitabschnitte kein anderes Ergebnis geworden, als das Bewußtseyn der Ohnmacht, aus eigener Kraft sich gehörig gestalten, und sich eine erfreuliche Zukunft sichern zu können.…

rohanyi-an-thun-1854-10-14-a3-xxi-d292.xml

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… vom 29. November 1760 befahl, und für alle gewöhnlichen Vorkommnisse und Geschäfte zur Repräsentanz der Facultät, wie es bereits das Decret Leopolds II. vom 3. April 1790 wollte. Diese Bevorzugung der Professoren für die currenten Geschäfte und für die eigentlichen lehrämtlichen Dinge liegt so sehr in der Natur der Sache und ist überdies historisch so richtig, daß sich die Doctoren unmöglich darüber beschweren können. Die Möglichkeit fernerer Conflicte wird dadurch abgeschnitten, daß die Functionen und Attribute der gesammten Facultät genau und taxative bestimmt werden, sodaß was nicht …

gutachten-ueber-universitaet-von-kink-1853-12-01-a3-xxi-d241.xml

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… im September und October 1791 gehaltenen beiden Generalsynoden Unserem ... dem Kaiser Leopold II. zur Allerhöchsten Schlußfassung unterlegten kirchlichen Gesetzvorschläge betreffend die kirchliche Vertretung und Verwaltung in der stufenweisen Gliederung der Ortsgemeinden, der Seniorate, der einzelnen Superintendenzen und die betreffende Gesammtheit sämtlicher Superintendenzen des einen oder des anderen Bekenntnisses, betreffend die Organisation der zum Zwecke der kirchlichen Gesetzgebung einzusetzenden beiden Generalsynoden,…

entwurf-patent-evangelische-kirche-ungarn-1858-a3-xxi-d488.xml

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… , studiorum argumentis huic Normae se se conformare debeant“) auch auf die Evangelischen ausgedehnt werden. Sowohl eine vom Kaiser Leopold im Jahre 1791 an die damals in …

… von Kaiser Leopold mittelst Allerhöchster Resolution im Jahr 1791 gestattet und diese Allerhöchste Entschließung nebst der vom Kaiser für die allerhöchst ernannten Commissarien, Grafen …

… Die Synoden wurden im September und October 1791 abgehalten; die Statthalterei erstattete unter dem 11. Februar 1792 ihren gutächtlichen Bericht über die Seiner Majestät bereits unterlegten Synodalbeschlüsse, welche nun Gegenstand der Dicasterialverhandlung in …

… „Schon im Jahre 1791 wurden in Gemäßheit des damaligen Landtagsbeschlußes, mit Genehmigung Kaiser Leopolds II. unter Aufsicht eines königlichen Commissärs, von den Protestanten beyder Confessionen in …

… öffentliche Synoden gehalten, deren Acten Seiner Majestät zur Allerhöchsten Sanctionirung unterthänigst vorgelegt wurden. Allein die königliche Bestätigung erfolgte noch bis diesen Augenblick nicht, ungeachtet unserer oft wiederholten Bitten, ungeachtet mehrerer deshalb besonders in den Jahren 1792, 1796 und 1801 eingereichten dringenden Suppliken. Diese von uns schon oft beseufzete Verzögerung einer Consistorialverfassung ist das Werk des ungarischen Clerus und seiner Anhänger, deren Absicht nur dahin geht, daß aus Mangel einer wirksamen, durch das Ansehen der Regierung unterstützten Aufsicht und zusammenhängenden Ordnung unsere Kirchenangelegenheiten in Verwirrung gerathen und in unseren Gemeinden Unordnungen entstehen sollen, die man immer dazu benützt, uns bey der Regierung als unruhige, gefährliche Menschen anzuklagen. Auch können der Clerus und seine Freunde uns in allen einzelnen Fällen viel leichter beunruhigen und drücken, wenn keine festorganisirte, graduelle kirchliche Superiorität vorhanden ist, die den Bedrängten schützen und bei der Regierung gehörig vertreten kann.…

… vom 20. October 1734 und Leopold II. vom Jahre 1791 (ungarische Hofzahl 13.028 1791) gegenüber in dieser Hinsicht keine Neuerung eingeführt werden. …

… hatte am 20. October 1734 auf das Bittgesuch der Evangelischen resolvirt, daß die Namen der zu Superintendenten Gewählten der Statthalterei „ad solum statum notitiae“ angezeigt werden sollen. Im Jahre 1791 präsentirte die reformirte Donau Superintendenz ihren neugewählten Superintendenten, der Kaiser signirte das Gesuch, die Kanzlei äußerte: „Diese treugehorsamste Hofkanzlei ist demnach der unterthänigsten Meinung, daß die hier angezeigte Wahl nach der bisherigen Beobachtung der Statthalterei zu ihrer Wissenschaft bedeutet werden dürfte.“ Die Allerhöchste Resolution lautet: „Ich genehmige das Einrathen der Kanzley. …

… signirte das Gesuch, die Kanzlei äußerte: „Diese treugehorsamste Hofkanzlei ist demnach der unterthänigsten Meinung, daß die hier angezeigte Wahl nach der bisherigen Beobachtung der Statthalterei zu ihrer Wissenschaft bedeutet werden dürfte.“ Die Allerhöchste Resolution lautet: „Ich genehmige das Einrathen der Kanzley. Leopold m.p.“…

votum-zimmermann-ueber-organisation-evangelische-kirche-ungarn-1852-08-26-a3-xxi-d172.xml

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Leopold II. durch den 26. § von 1791 den rechtlichen…

… ] Vergleich vom 6. Mai 1711 wieder durch den 3. Artikel in religionis negotio receptas regni constitutiones manutenebimus sanktionirt wurde. Im Verlaufe des 18. Jahrhunderts ist freilich vielfach im Einzelnen anders bestimmt worden. Allein Leopold II. erneuerte sie durch den 53. Artikel 1791 „Quatuor receptae religiones vigore legum patriarum benigno diplomate firmatarum ac titulis illis, qui religioni catholicae praedicassent, per articulum 6 et 7 novellarium articulorum anni 1744 jam sublatis in aequalitate jurium ac libertatum suarum, liberique exercitii non obstantibus in contrarium editis ordinationibus porro etiam conservabuntur.“ Durch den 56. Artikel desselben Landtags wurde die Censur religiöser …

ueberblick-entwicklung-evangelisches-kirchenrecht-oesterreich-o-d-a3-xxi-d93.xml

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Leopold II. durch den 26. § von 1791 den rechtlichen…

… ] Vergleich vom 6. Mai 1711 wieder durch den 3. Artikel in religionis negotio receptas regni constitutiones manutenebimus sanktionirt wurde. Im Verlaufe des 18. Jahrhunderts ist freilich vielfach im Einzelnen anders bestimmt worden. Allein Leopold II. erneuerte sie durch den 53. Artikel 1791 „Quatuor receptae religiones vigore legum patriarum benigno diplomate firmatarum ac titulis illis, qui religioni catholicae praedicassent, per articulum 6 et 7 novellarium articulorum anni 1744 jam sublatis in aequalitate jurium ac libertatum suarum, liberique exercitii non obstantibus in contrarium editis ordinationibus porro etiam conservabuntur.“ Durch den 56. Artikel desselben Landtags wurde die Censur religiöser …

abschrift-artikel-allgemeine-kirchenzeitung-1850-a3-xxi-d91.xml

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… 34. Kaiser Leopold II. hat trotz der ungarischen Stände den 26. Artikel oktroyirt.…

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