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Latour Theodor Baillet

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… zu verleiden und selbst der Kriegsminister Graf Latour war von seinen Collegen so umstrickt worden, er hatte sowenig durchblickt, wo …

… gerichtet war und die dem Kriegsminister eingereicht wurde.…

Graf Latour, durchdrungen von der guten Gesinnung dieser Parthei, worüber er dem …

… war jedoch entschlossen, in dieser Beziehung nicht die geringste Concession zu machen und auch einen etwaigen Befehl des Kriegsministers hierüber nicht zu befolgen. Er glaubte dies seinen braven Truppen und sich selbst schuldig zu sein.…

… an den Kriegsminister abgesendet, um ihm den festen Entschluß des …

… mitzutheilen, in dieser Angelegenheit nicht nachzugeben und ihm vorzustellen, er möge in dieser Beziehung keinen definitiven Befehl erlassen. Der 6. Oktober fand die Sache noch in der Schwebe. Es hatte sich zwischen dem Kriegsminister eine ziemlich eifrige Correspondenz über die damaligen Verhältnisse entsponnen, die von Seite des Ersteren stets in entschuldigenden Tone geführt wurde, über das, was er als constitutioneller Minister zu thuen gezwungen sei, wie er mit der Parthei gehen müsse und nicht immer nach seiner militärischen Überzeugung handeln könne etc. etc.…

… waren sehr ge[?] belehrend, auch derb. Ein Charakter, wie er konnte nie begreifen, daß Latour als ehrlicher Mann sich mit Leuten, wie Schwartzen [?] auf die Ministerbank setzen würde, er prophezeite, was kommen würde und daß nur die Gewalt der Waffen da entscheiden könne, wo eine Versöhnung unmöglich und ein Nachgeben nur verderblich sein konnten. Ganz unbegreiflich war dem …

… dem Grafen Latour wenig Tage vor seinem Tode und bei Gelegenheit der Ermordung des …

Graf Latour hatte die Eitelkeit Minister zu sein und es bleiben zu wollen. Dem Minister brachte er gewaltige Opfer. Sein Unglück war die große, constitutionelle Ehrlichkeit und die Überzeugung er müsse mit diesem Reichstag gehen, er könne nicht abtreten, weil sonst irgend ein Möring oder Pannasch folgen würde. Letzterer war nicht zu befürchten, die Armee hatte eine große Stimme und hätte dies nie geduldet und die Katastrophe wäre in diesem Falle auf eine andere Art herbeigeführt worden. Blieb aber …

… hatte die Eitelkeit Minister zu sein und es bleiben zu wollen. Dem Minister brachte er gewaltige Opfer. Sein Unglück war die große, constitutionelle Ehrlichkeit und die Überzeugung er müsse mit diesem Reichstag gehen, er könne nicht abtreten, weil sonst irgend ein Möring oder Pannasch folgen würde. Letzterer war nicht zu befürchten, die Armee hatte eine große Stimme und hätte dies nie geduldet und die Katastrophe wäre in diesem Falle auf eine andere Art herbeigeführt worden. Blieb aber Latour so mußte er namentlich in der ungarischen Sache mehr Festigkeit zeigen, die Armee nach Möglichkeit retten, dies war seine Pflicht, anstatt die ungarischen Regimenter …

… zur Disposition zu stellen, wenn es am Ende auch nicht auf ganz constitutionellen Wege hätte geschehen können. Aber hierin war eben Graf Latours Ehrlichkeit gegenüber von Spitzbuben eine große Kalamität.…

… , der auch geneiget war durch seine Persönlichkeit zu imponiren. Den Grafen Latour, in seiner konstitutionellen Ehrlichkeit konnte man von so etwas nicht in Kenntnis setzen, er hätte es entweder dem …

… zu ernennen und ihn mit dieser allerdings sehr schmeichelhaften, aber auch sehr schwierigen Aufgabe zu betrauen. Der Kriegsminister, von dem die …

… Von den Ministern meinten Latour und …

… Das Wichtigste, wozu es theilweise noch Zeit war, was aber Graf Latour ganz unglaublicher Weise verabsäumte, war die Rettung der Armee. Die allerdings loyalen und ganz constitutionellen Sünden, die damals …

… ganz unglaublicher Weise verabsäumte, war die Rettung der Armee. Die allerdings loyalen und ganz constitutionellen Sünden, die damals Graf Latour auf sich lud, hat er schwer gebüßt, man wird es jedoch dereinst nicht glauben wollen, daß man die noch gutgesinnten ungarischen Regimenter an die wohl damals nicht mehr zu bezweifelnde Revolution auslieferte, damit sie verderben und gegen ihren rechtmäßigen Kaiser geführt werden, diejenigen, die um Verhaltungsbefehle gegenüber der revolutionären Regierung baten, ohne alle Instruktion ließ und an das ungarische Ministerium anwies, dessen Absichten, wenn es auch damals noch legal bestand, dem Kurzsichtigsten klar geworden sein mußten. Eine entschiedene Opposition gegen den Einmarsch dieser Truppen nach …

… Es ist höchst schmerzlich, wenn man bedenkt, mit wie wenig, selbst noch in diesem Augenblick, die Armee gerettet hätte werden können; sie erwartete mit Sehnsucht einen solchen Schritt vom österreichischen Kriegsminister, den sie trotz Handbillets und Manifesten noch immer als ihren einzigen Chef bezeichnete.…

… zum 2. Male zu verlassen, wenig Stunden, nachdem die Ermordung des Grafen Latour und der …

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