22 Treffer für
Kergel Wilhelm

Absender Empfänger Ausstellungsort Datum Treffer KWIC / Dokument-ID
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Jülg, Bernhard Thun, Leo Krakau 1857-04-22 2

... sich ausdrückte, so glaubten Euer Excellenz durch diese Versetzung den Zwistigkeiten und Reibereien, die schon wiederholt zwischen Prof. Kergel und Schulrath ...

... statt hatten, indem ich zu Letzterem in bessern Beziehungen stehen würde, vorbeugen zu können. So schmeichelhaft mir auch das Vertrauen ist, das Euer Excellenz in dieser Beziehung auf meinen Charakter setzen – und ich würde mich gewiß bestreben es vollkommen zu rechtfertigen – so habe ich doch, wenn ich zu Hochderselben mit der innersten Aufrichtigkeit sprechen darf, große Bedenken, daß der beabsichtigte Zweck hierdurch erreicht würde. Nach meiner innersten Überzeugung ist an den gedachten Reibereien nicht sowohl Prof. Kergel, als vielmehr ...

(juelg-an-thun-1857-04-22-a3-xxi-d415.xml)

Jülg, Bernhard Thun, Leo Lemberg 1852-01-07 2

... Vor allem bin ich Eurer Excellenz verpflichtet für die Erleichterung der Arbeit, die mir durch die Ernennung eines Collegen, des Herrn Professors Kergel, geworden ist. So wird es mir möglich sein, mich nicht ausschließlich auf die klassische Literatur zu beschränken, sondern auch Gegenstände allgemein sprachwissenschaftlichen Inhalts wieder aufzunehmen. Dies war sicherlich wohl auch die Absicht Eurer Excellenz, die Hochdieselben mir schon bei dem Empfange, dem Sie mir bei meiner Durchreise in ...

... Ihre Billigung aus, wenn wenigstens der Versuch zum Sanskrit hier gemacht würde. Da einmal durch die Errichtung des philologischen Seminars, dann durch die Vorlesungen des Professors Kergel sowie durch fünf wöchentliche Vorlesungen über klassische Literatur von meiner Seite für die Lehramtscandidaten hinreichend gesorgt ist, indem sie schwerlich diese sämmtlichen Vorlesungen hören werden, so könnte ich wohl noch einige Stunden für Sanskrit aufwenden, vielleicht dürfte die Vergleichung desselben mit dem Slawischen willkommen sein. Auf diese Weise wäre auch meiner eigenen Neigung gedient; es würde mir schwer fallen, eine Wahl zu treffen zwischen der klassischen Literatur und der Linguistik überhaupt; ich möchte mich für keines allein entscheiden, ich bin vielmehr für beide entschieden, und kann der Ort meiner Thätigkeit ein Vorwiegen des einen oder des andern bedingen. Da aber auf die bezeichnete Weise vor der Hand wenigstens für die Bildung künftiger Gymnasiallehrer mehr als hinreichend, wie ich die Sachlage kenne, gesorgt sein dürfte, so könnte ich auch den sprachwissenschaftlichen Studien jetzt wenigstens einige Zeit widmen. Und so möchte ich zunächst für das kommende Semester einen Cursus über Sanskritgrammatik versuchen, wenn es den Ansichten Euer Excellenz entspräche....

(juelg-an-thun-1852-01-07-a3-xxi-d151.xml)

Bonitz, Hermann Thun, Leo Wien 1859-10-19 1

... , . Daß ich meinerseits keinen dieser Männer um die Beurtheilung bitten durfte, werden Euere Excellenz sich daraus erklären, daß ich deren Bethätigung an der Zeitschrift mir muß für schwierigere Gegenstände vorzubehalten suchen. Dagegen müßte ich ehrfurchtsvoll bitten, selbst einen Mann, wie den von mir sonst hochgeachteten Schulrath ...

(bonitz-an-thun-1859-10-19-a3-xxi-d521.xml)

Bielowski, August Thun, Leo Lemberg 1855-11-03 11

... in der Einführung dieser Prüfungscommission nicht nur auf Vollständigste erreicht, sondern auch in dem Publikum als segensvolle Maßnahme erfasst; dagegen Alles, was diesem entgegentritt, beseitigt werden soll. Nicht ohne Betrübnis sah ich, daß die vom Herrn Dr. Kergel, Examinator für Philologie, bei der Prüfung adoptirte Maßregel, die Candidaten gleich bei der ersten schriftlichen Prüfung zu werfen, in dem Publikum einen üblen Eindruck macht und zu mancherlei für die Prüfungscommission ungünstiger Auslegung Anlaß giebt. Herr ...

... , Examinator für Philologie, bei der Prüfung adoptirte Maßregel, die Candidaten gleich bei der ersten schriftlichen Prüfung zu werfen, in dem Publikum einen üblen Eindruck macht und zu mancherlei für die Prüfungscommission ungünstiger Auslegung Anlaß giebt. Herr Dr. Kergel leitet nämlich an der ...

... das Philologische Seminar und hat leider sehr wenige Zuhörer. Es verbreitet sich nun, wie ich glaubte mit Unrecht, die nachtheilige Meinung, daß jene Maßregel des Herrn Dr. Kergel, die Candidaten bei der ersten Prüfung zu werfen, in der Absicht geschieht, die Zahl seiner Zuhörer im Philologischen Seminar zu vergrößern. Wie irrig auch die Meinung sein mag, so fordert doch die Klugheit selbst dasjenige zu vermeiden, was immer solcher Meinung einen gewissen Grad der Wahrscheinlichkeit geben könnte. Leider that man das Gegentheil: vor [ein] paar Jahren z.B. bei der Begutachtung des schriftlichen Elaborats des Candidaten ...

... , versicherte Herr Dr. Kergel die Commission auf das Bestimmteste, der Candidat brauche wenigstens ein Jahr, um nur die Prüfung für das Untergymnasium machen zu können; als aber derselbe Candidat, welcher auf diese Weise von ...

... die Commission auf das Bestimmteste, der Candidat brauche wenigstens ein Jahr, um nur die Prüfung für das Untergymnasium machen zu können; als aber derselbe Candidat, welcher auf diese Weise von Herrn Dr. Kergel geworfen war, sich in die Vorlesungen des Herrn Examinators einschreiben ließ, wurde er von ...

... geworfen war, sich in die Vorlesungen des Herrn Examinators einschreiben ließ, wurde er von Herrn Kergel in einem Jahre sogar zum Lehrer am Obergymnasium für befähigt erklärt....

... aus demselben Beweggrunde auf die Zulassung desselben zum folgenden Prüfungsstadium an. Namentlich fiel es mir auf, daß der Herr Dr. Kergel in der Begutachtung des Elaborats dieses Candidaten demselben den Vorwurf „einer überaus starken Gedankenlosigkeit“ machte, da doch derselbe Candidat wegen seiner bisherigen literarischen Leistungen eine bereits anerkannte Capacität ist. Sowohl aus Anlaß dieser als auch mancher andern Unrichtigkeiten fand ich mich also in der Sitzung vom 2. Juni bewogen, meine Bedenken gegen den Antrag des ...

... in der Begutachtung des Elaborats dieses Candidaten demselben den Vorwurf „einer überaus starken Gedankenlosigkeit“ machte, da doch derselbe Candidat wegen seiner bisherigen literarischen Leistungen eine bereits anerkannte Capacität ist. Sowohl aus Anlaß dieser als auch mancher andern Unrichtigkeiten fand ich mich also in der Sitzung vom 2. Juni bewogen, meine Bedenken gegen den Antrag des Herrn Kergel auf die Abweisung der Candidaten beizubringen, indem ich dabei nichts andres beabsichtigte, als daß wenigsten eine Spur vorhanden sei, daß die Commission diese Angelegenheit in eine nähere Erwägung zog, bevor sie zur Abstimmung geschritten ist....

... Obwohl nun die Sitzung mit Ruhe und gehöriger Würde zu Ende ablief, und auch ein paar Tage darauf nichts über diese Debatte verlautete, so gefiel es doch dem Herrn Dr. Kergel, der in meiner Gegenmeinung eine Beleidigung für sich sah, eine schriftliche Erklärung an die Löbliche Direction abzugeben, worin ich aufgefordert werde, meine in der Sitzung vom 2. Juni vorgebrachten Ausdrücke, die ihm beleidigend schienen, allsogleich und in Gegenwart der ganzen Commission zu widerrufen; im entgegengesetzten Falle aber wolle die Löbliche Direction diese seine Erklärung dem ...

... , die ich während der mündlichen Debatte bloß aus Gedächtnis zitirte, in meiner schriftlichen Äußerung nicht aus den Werken nachzubessern zu müssen glaubte, und war der Überzeugung, daß der Streit hiemit erlediget sei. Doch nahm der Herr Dr. Kergel keinen Anstand von neuem eine schriftliche 13 Bogen starke Erwiederung zusammenzuschreiben, überfüllt mit allerlei stichelnden, beleidigenden und sogar verdächtigenden Ausfällen. Wiewohl ich in meinem Bewußtsein und in meinem Gewissen das Recht fand, eine derlei Erwiederung des ...

... keinen Anstand von neuem eine schriftliche 13 Bogen starke Erwiederung zusammenzuschreiben, überfüllt mit allerlei stichelnden, beleidigenden und sogar verdächtigenden Ausfällen. Wiewohl ich in meinem Bewußtsein und in meinem Gewissen das Recht fand, eine derlei Erwiederung des Herrn Dr. Kergel gänzlich unbeachtet zu lassen, so glaubte ich doch, der an mich ergangenen Aufforderung der Löblichen Direction aus schuldiger Achtung für die Letzere Folge leisten zu müssen: gab eine schriftliche Äußerung vom 23. October letzten Jahres mit aller nur möglichen Ruhe und bath um das Eine nur, die Löbliche Direction möge mich fernerhin von allem weiteren Schriftwechsel in Bezug auf diesen Streit befreien. ...

(bielowski-an-thun-1855-11-03-a3-xxi-d356.xml)

Wacholz, Anton Thun, Leo Lemberg 1855-10 6

... in der Sitzung vom 2. Juni dieses Jahres entspann sich eine halbstündige Debatte und in weiterer Folge ein persönlicher Streit zwischen den beiden Examinatoren Kergel und ...

... in diesem Streite ganz allein steht, gruppirt sich um Professor Kergel ein aus den Professoren ...

... bestehender Anhang, der zwar während jener Debatte sich wenig, aber desto mehr in der Folge bemerkbar machte, als der Streit, der schon durch den Beschluß der Kommission vom 2. Juni zu Gunsten des Professor Kergel ausgetragen schien, auf Veranlassung des letzteren in das Stadium eines Schriftwechsels unter Vermittlung der Direktion gezogen wurde, worin neben der Gereiztheit gegen ...

... ein ganz ungerechtfertigtes Mißtrauen gegen die übrigen Glieder der Kommission, die sehr aufmerksame aber stumme Zeugen des ganzen Vorfalls blieben, nicht zu verkennen ist, endlich ein Angriff, schon vorbreitet in der von Professor Kergel am 11. August überreichten schriftlichen Erklärung, gegen mich als Direktor mit unläugbarer Tendenz ausgeführt wird von Professor ...

... auf Herrn Professor Kergel gibt dem Gefertigten Veranlassung gegen das Benehmen des Vorsitzenden ...

... und das Gutachten des Prof. Kergel über dasselbe aus den Händen geben, um Letzteres von dem Kandidaten und ...

(wacholz-an-thun-1855-10-06-a3-xxi-d349.xml)