12 Treffer für
Jireček Josef

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Leo Thun an Václav Vladivoi Tomek Wien , 12. Mai [1854] Leo Thun an Václav Vladivoi Tomek, Wien, 12. Mai [1854] Digitale Edition der Korrespondenz von Leo von Thun-Hohenstein 1

… Ich glaube in der That, Sie sehen schon jetzt partheiische Gegner in Männern, die es wirklich nicht sind, und sind in großer Gefahr dem ungegründeten Misstrauen, daß sich gegen Sie geltend macht auch wieder gegen Andere Raum zu geben und das wäre mir außerordentlich leid, weil es Ihre eigene Haltung gefährden müsste. Mein Wunsch wäre also allerdings, Sie warteten noch mit der Publikation Ihres Aufsatzes, bis wir uns einmal darüber ausgesprochen haben. Inzwischen würde ich gern – wenn es Ihnen recht ist – Jirecek zu unserem Zwischenträger machen. Er könnte die Briefe, die bereits an Sie in der Sache geschrieben wurden (diesen inclusive), so wie die von Ihnen geschriebenen, studieren, mit mir diskutieren, und Ihre Schreiben nach Umständen mit Ihnen sprechen, bis Sie mich etwa in den Vakanzen wieder besuchen, wo ich auch über das …

thun-an-tomek-1854-05-12-ca993.xml

Leo Thun an Václav Vladivoi Tomek Wien , 20. Juli [1855] Leo Thun an Václav Vladivoi Tomek, Wien, 20. Juli [1855] Digitale Edition der Korrespondenz von Leo von Thun-Hohenstein 1

… durch Jirecek ein Mehreres über ihre Bestrebungen und Arbeiten, namentlich auch über den Fortgang Ihrer Geschichte Österreichs zu hören.…

thun-an-tomek-1855-07-20-ca998.xml

Joseph Alexander Helfert an Leo Thun Wien , 17. September 1853 Joseph Alexander Helfert an Leo Thun, Wien, 17. September 1853 Digitale Edition der Korrespondenz von Leo von Thun-Hohenstein 1

… selbst die begründenden Motive hergibt, unter Jirečeks Namen in der Gymnasialzeitschrift erscheine.…

helfert-an-thun-1853-09-17-a3-xxi-d233.xml

Leo Thun an Joseph Alexander Helfert Smečno , 1. Oktober 1853 Leo Thun an Joseph Alexander Helfert, Smečno, 1. Oktober 1853 Digitale Edition der Korrespondenz von Leo von Thun-Hohenstein 2

… Entgegnung übergeben werden sollte. Ich sehe durchaus keinen Gewinn dabei Jiracecks Namen zu unterschieben. Wenn …

… sich selbst vertheidige, als daß es Jirececk thue, dessen Namen doch noch kein literarisches Gewicht hat, daher kein Gewinn für die Sache ist, während sein Hervortreten eben mehr als …

thun-an-helfert-1853-10-01-ca1428.xml

Agenor Goluchowski an Leo Thun Lemberg , 15. Juli 1859 Agenor Goluchowski an Leo Thun, Lemberg, 15. Juli 1859 Digitale Edition der Korrespondenz von Leo von Thun-Hohenstein 1

… ausgesprochenen Besorgnisse in mir den Gedanken wach gerufen haben, es schwebe Ihnen die Befürchtung vor, daß ich mit unüberlegtem Eifer in die Frage wegen Einführung einer neuen ruthenischen Ortographie einzugehen bemüht gewesen sey und daß es demnach Ihrem Wunsche mehr zusagen würde, die ganze Sache fallen zu lassen und auf halben Wege umzukehren. Der von Ihnen entsendete Ministerialsekretär und sämmtliche jüngst vorgelegten Aktenstücke dürften laut dafür sprechen, daß ich mich keiner Übereilung schuldig gemacht habe, wohl aber habe ich an einer mit voller Überlegung betretenen Bahn festgehalten, weil ich von der innigsten Überzeugung durchdrungen bin, daß der von den hiesigen ruthenischen Literaten verfolgte Weg für Staat und Kirche gefährlich sey und daß es der äußerste Moment war, diesem verderblichen Treiben mit Erfolg entgegenzutreten. Wenn Sie aber in Ihrem bezogenen Schreiben mit vorzüglicher Bethonung unablässig darauf hindeuten, es gehe nicht an, der ruthenischen Bevölkerung gegen ihren Willen unliebsame Schriftzeichen aufzudringen und den ruthenischen Literaten ein donnerndes stat pro ratione voluntas hinzuwerfen, so werden Sie mir andererseits wohl auch zugeben wollen, daß von der Regierung nicht geduldet werden könne, damit ihren wohl überdachten und thatsächlich begründeten Vorlagen seitens der spärlich gesäten sogenannten Träger der ruthenischen Literatur, die bei strenger Prüfung ihrer Leistungen nur Gefühlspolitiker sind, ein einfaches stat pro ratione voluntas entgegengestellt werde, zumal es auf der Hand liegt und dem Blinden klar sein muß, daß die ruthenische Literatur, gerade durch Benützung der großrussischen Schriftzeichen, auf offenbar dem österreichischen Staatsleben durchaus nicht zusagende, ja vielmehr schädliche Abwege gerathen sey.…

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Leo Thun an Joseph Alexander Helfert Wien , 20. März 1851 Leo Thun an Joseph Alexander Helfert, Wien, 20. März 1851 Digitale Edition der Korrespondenz von Leo von Thun-Hohenstein 1

… Ich hoffe die Korrespondenz mit Ihnen und Jir. wird behülflich sein, um …

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Undatiertes Memorandum von Anton Beck und Josef Jireček zur Gründung einer tschechisch-konservativen Tageszeitung in Wien [Februar bis April 1850] Offenbar handelt es sich hier um die Anregung bzw. Vorbereitung zur Gründung der Zeitung Vídeňský denník, die am 9. Juli 1850 erstmals erschien und deren erster Herausgeber Anton Beck war. Der im Memorandum erwähnte Zeitpunkt, „wo das Feld für kurze Zeit beinahe ganz frei ist“, dürfte sich auf das Verbot von Havlíčeks Národní Nowiny Anfang 1850 beziehen. Somit wäre das Memorandum auf den Zeitraum zwischen dem Verbot der Zeitung (19. Januar 1850 auf Anordnung des Prager Militärkommandos) und dem erstmaligen Erscheinen der Zeitung Slovan am 8. Mai 1850 (eingestellt am 14. August 1851), also zwischen Februar und April 1850, zu datieren. Undatiertes Memorandum von Anton Beck und Josef Jireček zur Gründung einer tschechisch-konservativen Tageszeitung in Wien [Februar bis April 1850] Digitale Edition der Korrespondenz von Leo von Thun-Hohenstein 1

… und Josef Jireček zur Gründung einer tschechisch-konservativen Tageszeitung in Wien…

memorandum-beck-jirecek-gruendung-tschechische-zeitung-wien-1850-05-a3-xxi-d83.xml

Pavel Josef Šafařik an Leo Thun Prag , 27. Februar 1853 Pavel Josef Šafařik an Leo Thun, Prag, 27. Februar 1853 Digitale Edition der Korrespondenz von Leo von Thun-Hohenstein 1

… Ungeachtet Euere Excellenz die Güte hatten, mir vor zwei Jahren durch Herrn Jireček die bestimmte Versicherung zu ertheilen, daß ich in Betreff meiner Wohnung unbesorgt sein soll, so bin ich doch durch die neuesten Vorfälle etwas in Unruhe versetzt und fühle mich gedrungen, Euerer Ecellenz Schutz für die Bibliothek und ihre Beamten anzuflehen, wenn wider Erwarten die hieramts gepflogenen Verhandlungen eine für die Bibliothek ungünstige Wendung nehmen sollten.…

safarik-an-thun-1853-02-27-a3-xxi-d192.xml

Abschrift eines Briefes von Leo Thun an Agenor Goluchowski Hetzendorf , 25. bis 29. Juli 1859 Abschrift eines Briefes von Leo Thun an Agenor Goluchowski, Hetzendorf, 25. bis 29. Juli 1859 Digitale Edition der Korrespondenz von Leo von Thun-Hohenstein 3

… Daraus wollen Sie ersehen, daß ich aus eigener Überzeugung und nicht etwa blos unter dem Einfluße von dem a. oder b. die Idee der Einführung lateinischer Lettern fallen lassen muß, so leid es mir thut, dadurch Ihrer Ansicht entgegenzuhandeln und Sie einigermaßen zu kompromittieren. Noch viel schwereren Kummer macht es mir aber zur klaren Einsicht gelangt zu sein, daß diese Meinungsverschiedenheit nur die Folge einer viel allgemeineren und tiefer liegenden ist. Sie perhoresziren den ruthenischen Klerus im Allgemeinen und Sie sind – wie Sie dem Jireček offen erklärt haben – Josephiner. Das treibt Sie nothwendig in eine Bahn, die nach meiner Überzeugung eine erfolgreiche heilsame Regierung …

… Gleich am ersten Tage als das Machwerk des J[ireček]

… enthält den Bericht des Ministerialsekretärs Jireček über die Commissionsverhandlung und als Einleitung einen Überblick der Sachlage unter den Ruthenen.…

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