7 Treffer für
Helwig Theresia

Absender Empfänger Ausstellungsort Datum Treffer KWIC / Dokument-ID
Absender Empfänger Ausstellungsort Datum Treffer KWIC / Dokument-ID
Jaksch, Anton Thun, Leo Prag 1856-05-06 5

... Einiges nachzutragen. Vorerst verhielt es sich mit den von der Frau Generaloberin gewährten Concessionen anders, als ich damals erfahren und Euerer Excellenz berichtet hatte. Daß die klinischen Säle neben einander bleiben, und die Assistenten ihre Wohnung in der Nähe der Klinik behalten, hat seine Richtigkeit, doch die 3. Concession, daß die 1. Sekundarärzte der Internabtheilungen wie bisher im Mittelpunkte der ihnen zur Aufsicht und Obsorge zugewiesenen Abtheilung ihre Wohnungen haben, konnte nicht als solche angesehen werden, da die ...

... gewährten Concessionen anders, als ich damals erfahren und Euerer Excellenz berichtet hatte. Daß die klinischen Säle neben einander bleiben, und die Assistenten ihre Wohnung in der Nähe der Klinik behalten, hat seine Richtigkeit, doch die 3. Concession, daß die 1. Sekundarärzte der Internabtheilungen wie bisher im Mittelpunkte der ihnen zur Aufsicht und Obsorge zugewiesenen Abtheilung ihre Wohnungen haben, konnte nicht als solche angesehen werden, da die Frau Generaloberin blos zugegeben hatte, daß die 1. Sekundarärzte in der Anstalt, aber nicht im Centrum ihrer Abtheilung, sondern entfernt im entgegengesetzten Flügel des Hauses wohnen. Da mir der Zweck, den die Primarärzte bei dieser Forderung im Auge hatten, nicht erreicht schien, id est daß der Sekundararzt bei augenblicklich gefahrdrohenden Zufällen schnell bei der Hand sey und mit leichter Mühe des Tags und Nachts die Krankenbeobachtung pflegen und die Krankenwartung überwachen könne, so brachte ich es noch einmal zu einer Berathung mit der ...

... blos zugegeben hatte, daß die 1. Sekundarärzte in der Anstalt, aber nicht im Centrum ihrer Abtheilung, sondern entfernt im entgegengesetzten Flügel des Hauses wohnen. Da mir der Zweck, den die Primarärzte bei dieser Forderung im Auge hatten, nicht erreicht schien, id est daß der Sekundararzt bei augenblicklich gefahrdrohenden Zufällen schnell bei der Hand sey und mit leichter Mühe des Tags und Nachts die Krankenbeobachtung pflegen und die Krankenwartung überwachen könne, so brachte ich es noch einmal zu einer Berathung mit der Frau Generaloberin, bei der erst nach einem hartnäckigen Widerstande auch dieser Forderung Genüge geleistet wurde, natürlich, wenn, was hier besorgt wird, der Herr ...

... diese Concession nicht hinterher wieder annullirt. Die vierte Forderung, daß einer größeren Anzahl junger Ärzte die Gelegenheit geboten werde, sich allseitig für das praktische Leben auszubilden und deshalb das Institut der Internpräparanden nicht aufgehoben werde, getraute ich mich nicht weiter zu stellen, da die Frau Generaloberin rundweg erklärte, daß sie keine weitere Concession machen werde. Dieses Institut ist somit bisher noch als aufgehoben zu betrachten. Das Schlimmste dabei scheint mir zu seyn, daß die ...

... rundweg erklärte, daß sie keine weitere Concession machen werde. Dieses Institut ist somit bisher noch als aufgehoben zu betrachten. Das Schlimmste dabei scheint mir zu seyn, daß die Frau Generaloberin nicht aus Überzeugung, daß sie das Krankenwohl fördert, diese Concessionen machte, sondern mehr, um dem Drängen der Primarärzte nachzugeben....

(jaksch-an-thun-1856-05-06-a3-xxi-d373c.xml)

Jaksch, Anton Thun, Leo Prag 1856-03-23 2

... Nach der ausdrücklichen Erklärung der Frau Generaloberin jener Kongregation sollen die wiederholt beantragten Modifkationen mit den Institutionen ihres Ordens durchaus nicht vereinbarlich sein, und nach dem hohen Ministerialerlasse vom 18. vorigen Monats Z. 1910 MI wird die genaue Durchführung der bezüglich jener Übergabe vorgezeichneten, der k.k. Krankenhausdirekzion am 16. Jänner und 7. Februar dieses Jahres Z. 611 und 1471 präs. bekannt gegebenen Modalitäten verlässlich gewärtigt....

... Nicht unbemerkt kann ich es aber lassen, daß demohngeachtet mir die Frau Generaloberin für den Fall, als sich im Verlaufe der Zeit bei der Besorgung des allgemeinen Krankenhauses der leitenden Hausoberen die Möglichkeit erweisen sollte, den Wünschen der Krankenhausdirekzion oder der leitenden H. H. Primärärzte entgegen zu kommen, ohne die Ordensstatuten zu verletzen, sich dieselbe es gewiß zur angelegentlichsten Pflicht machen werde, so geartete Anordnungen in Antrag zu bringen....

(jaksch-an-thun-1856-03-23-a3-xxi-d373.xml)