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Hegel Georg Wilhelm Friedrich

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ohne Absender ohne Empfänger no place 1855 1

... sich zeigen sollten) die freien protestantischen Gemeinden so wie die Reformjuden behandelt werden. Man kann den Rongeanern nicht zugeben, daß sie eine Religionsgesellschaft sind: denn sie haben nicht nur kein gemeinsames Glaubensbekenntnis, sondern stellen es auch als leitenden Grundsatz voran, daß die Theilnahme an ihrem Vereine durch keinen bestimmten Inhalt der religiösen Überzeugung bedingt sey. Der Anhaltsgrund ihrer Gemeinschaft besteht in bloßen Verneinungen und diese Verneinungen sind so beschaffen, daß sie nicht nur das Christenthum, sondern alles, was unter den Begriff der Religion fällt, geradezu ausschließen. Ihre Häupter verfolgen politische Zwecke und stellen in religiöser Beziehung sich die Verbreitung des Atheismus zur Aufgabe, welcher jedoch ebenfalls nur Mittel zu Begründung der sogenannten socialen Republik seyn soll. Manche sprechen mit aller Klarheit, die man wünschen kann. Andere eignen sich die bekannten übelhaften Formeln der Hegel’schen Philosophie an. Wofern es Unwissende zu bethören oder der Polizei zu entrinnen gilt, brauchen sie auch Redensarten, welche einen Schein des Christenthums haben; doch es ist ein Schein, welcher nur Kurzsichtige blenden kann. Was die Ehe betrifft, so fassen sie dieselbe ganz im Sinne der Emancipation des Fleisches auf, wobei sie jedoch die Sprache des Christenthums nachzuäffen suchen. Die wahre Ehe, sagen sie, ist ihrem Wesen nach unauflösbar, weil die Liebe nimmer aufhört. Eine Ehe, welche nicht aus ächter Liebe eingegangen wird, ist eine bloße Scheinehe und bedarf nicht der Auflösung, sondern nur der Ungültigkeitserklärung. Hieraus folgt, daß sobald ein Ehegatte die Auflösung der Verbindung wünscht, dieser Wunsch den unumstößlichen Beweis herstellt, daß die Ehe vom Anfange her ungültig war. Die Rongeaner werden zwar diese Lehre, sobald es nöthig ist, verläugnen und es steht ihnen dabei die Ausflucht offen, daß jeder von ihnen seiner eigenen Vernunft folge und die Ansichten ihrer Prediger für sie nicht bindend seyen, indessen würden sie, wenn der Staat sich bereit erklären wollte, bei Behandlung ihrer Ehe auf ihre angebliche Religion Rücksicht zu nehmen, sogleich damit hervorrücken. In dieser und mancher anderen Beziehung dürfte es gerathen seyn, zu erklären, daß die Rongeaner und alle freien Gemeinden keine Religionsgesellschaft, sondern politische Vereine seyen, daraus ergibt sich, daß ihre ehelichen Verbindungen nur vom Standpunkte der bürgerlichen Rechte geordnet werden können und eben deshalb muß man sie zu Eingehung des Ehevertrages vor die politische Obrigkeit weisen. Ist der Grund, aus welchem dies geschieht, deutlich ausgesprochen, so wird das Beispiel ihrer Civilehe auf das katholische Volk schwerlich eine schädliche Rückwirkung üben....

(sammelakt-neuregelung-ehegesetz-1855-a3-xxi-d360.xml)

Röder, Karl David Thun, Leo Heidelberg 1855-02-07 1

... Formalismus leidet, hie und da auch wohl der Hegel‘schen Dialektik oder ...

(roeder-an-thun-1855-02-07-a3-xxi-d327.xml)

Neumann, Leopold Thun, Leo Wien 1850-09-21 2

... einnimmt, hat, wenn ich nicht irre, zu manchen Bedenken Veranlassung gegeben. Ich bin kein unbedingter Verehrer Hegel’s, aber ich kann nicht umhin zu bemerken, daß seine Lehre vom ...

... , obgleich auf dem Systeme Hegels fußend, ist als selbstständiger Denker weit entfernt, dessen blinder Nachbether zu sein. Er hat das unbestreitbare Verdienst, durch seine ernste, tief eingehende Auffassung des ...

(neumann-an-thun-1850-09-21-a3-xxi-d71.xml)

ohne Absender ohne Empfänger no place 1

... etc. nicht blos Philosophie bei Hegel und seinen Schülern gehört, sondern auch protestantische theologische Collegien frequentiert. Ich war sehr verwundert selbst auf den größten russischen geistlichen Akademien und Seminarien offen Hegelsche Philosophie und zwar der extremsten verhüllt-pantheistischen Sorte tradieren zu hören. Der etwas gebildetere und gelehrte Clerus namentlich die Bischöfe und der höhere Mönchsklerus verstehen fast alle deutsch, wenn sie es auch nicht sprechen, sie kennen fast alle die deutsche besonders die protestantische theologische Litteratur, selten etwas von katholischer Litteratur, verachten, wenn sie französisch verstehen in der Regel die französische Theologie; nennen ...

(memorandum-orientalische-kirche-od-a3-xxi-d653.xml)

Keller, Friedrich Ludwig Thun, Leo Berlin 1854-10-01 1

... , der ein bedeutendes Buch über den Besitz geschrieben hat, ist das größere Talent, hat zwar eine Zeitlang etwas sehr in die Hegelsche Philosophie hinein gegeben, soll aber, wie mich namentlich auch ...

(keller-an-thun-1854-10-01-a3-xxi-d287.xml)

ohne Absender ohne Empfänger no place 1855 10

... , Hegel und ...

... und Hegel, als zu ...

... und Hegel erhoben werden, auch gegen ...

... , seine Lehre wurde nicht, wie die Hegels und ...

... in seinen Schriften eine schwerfällige Sprache schreibt, daß seine Terminologie nicht viel einfacher und verständlicher ist, als die berühmten oder vielmehr ihrer Unverständlichkeit wegen berüchtigten Terminologien Hegels und ...

... System, keine Schule in dem Sinn gebildet hat, wie Hegel, ...

... , Hegels und ...

... und Hegel. Bei all diesen Untersuchungen über deutsche Systeme scheint ...

... verhältnismäßig sehr wenig gelesen, seine Ausdrucksweise ist nichts weniger als anziehend. Die Sucht nach eigenthümlichen Worten verhältnismäßig noch größer, sicher nicht geringer als bei Hegel und seiner Schule, erst in den letzten Jahren ist er durch seine eher genannten Schüler ...

... und Hegel, haben ihren Kreislauf verbracht, sie sind entweder in den Bildungsprozeß der Gegenwart ganz übergegangen, oder von diesem zersetzt und verflüchtigt worden....

(eitelberger-an-thun-1855-a3-xxi-d319.xml)

Eitelberger, Rudolf Thun, Leo Wien 1855-03-22 3

... und Hegel theilweise an ...

... Kritik der reinen Vernunft, Hegels Phänomenologie des Geistes und Logik, ...

... die philosophischen Geister zur Opposition gegen die Staatsgewalt drängten. Fast alle Philosophen Deutschlands im und seit dem Jahre 1848 stehen, wenn nicht auf Seit der streng konservativen, so doch der gemäßigten Parthei. Kein Philosoph hat sich an den Revolutionswirren direkt betheiligt. Der Natur der Philosophie ist dieß zuwieder. Wird man sich aller Orten dieser Thatsachen erinnern, wird man sich erinnern, daß zu der Zeit, wo Hegel, ...

(eitelberger-an-thun-1855-03-22-a3-xxi-d335.xml)

Eitelberger, Rudolf Thun, Leo Wien 1853-01-01 2

... Es sei mir erlaubt darauf aufmerksam zu machen, daß Vorträge über Kunstgeschichte und Kunstarchäologie nicht bloß ästhetische Vorkenntnisse voraussetzen, sondern, daß bei Erklärung von Kunstwerken, sei es von historischem oder archäologischem Standpunkte, ästhetische Analysen häufig vorkommen. Solche ästhetische Betrachtungen können – wenn sie nicht von rein spekulativem Gesichtspunkte in der Weise Hegels, ...

... wohl auch durch den Einfluß der Schule Hegels auf Ästhetik. Romanschriftsteller und spekulative Philosophen haben darin etwas gemeinschaftliches, sie haben ein ...

(eitelberger-an-thun-1853-01-01-a3-xxi-d188.xml)