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Havlíček Karel

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ohne Absender ohne Empfänger Liblin 1850-01-18 1

... nicht mehr gethan als Hawliček, ...

(oa-oa-1850-01-18-a3-xxi-d30.xml)

ohne Absender ohne Empfänger no place 1

... war. Der im Memorandum erwähnte Zeitpunkt, „wo das Feld für kurze Zeit beinahe ganz frei ist“, dürfte sich auf das Verbot von Havlíčeks Národní Nowiny Anfang 1850 beziehen. Somit wäre das Memorandum auf den Zeitraum zwischen dem Verbot der Zeitung (19. Januar 1850 auf Anordnung des Prager Militärkommandos) und dem erstmaligen Erscheinen der Zeitung Slovan am 8. Mai 1850 (eingestellt am 14. August 1851), also zwischen Februar und April 1850, zu datieren....

(memorandum-beck-jirecek-gruendung-tschechische-zeitung-wien-1850-05-a3-xxi-d83.xml)

Helfert, Joseph Alexander Thun, Leo Wien 1850-11 5

... Parthei bemächtigte, der es denn auch ein leichtes war, sich in dem Vertrauen des an seine bisherigen Führer gewohnten Publikums zu erhalten und dasselbe mit unbestrittener Macht zu leiten und bald leider zu mißleiten. In diesem Umstande liegt das ganze Geheimnis der unverkennbaren Macht, welche namentlich das Organ Hawliček’s noch in diesem Augenblicke auf die große Mehrzahl des böhmischen Zeitungspublikums ausübt, eine Macht, die er noch unter dem alten Regime durch mehrjähriges Wirken als alleiniger Publizist begründet und mit den Ereignissen des Jahres ...

... Unter diesen Umständen ist es nur zu natürlich, daß der Vídenský Denník nur langsam und allmählig sich Bahn brechen und Schritt vor Schritt mit Hindernissen, Vorurtheilen, Verdächtigungen kämpfend, den Kreis seines Publikums erweitern kann, daß die konsequenten Verleumdungen, mit denen Hawliček’s Organ seine Leser in stets wachsamen Mißtrauen erhält, den größten Theil abhält, sich durch eigene Anschauung und Prüfung von der wirklichen Beschaffenheit des verschrienen Blattes zu überzeugen, daß ...

... Organ seine Leser in stets wachsamen Mißtrauen erhält, den größten Theil abhält, sich durch eigene Anschauung und Prüfung von der wirklichen Beschaffenheit des verschrienen Blattes zu überzeugen, daß Hawliček’s Organ noch fortwährend seinen festen Leserkreis hat, eine undurchdringliche Phalanx von ihrem Führer sorgfältig bewacht und abgesperrt, daß auch nicht eine Zeile des Vídenský Denník in seiner wahren Gestalt darin Eingang finde....

... Wenn es gegenüber aller dieser Hindernisse und Schwierigkeiten dem Vídenský Denník in der kurzen Zeit seines bisherigen Bestehens dennoch gelungen ist, in fortwährend steigendem Fortschritte Boden und Anerkennung zu gewinnen, so muß wohl die Hauptursache in dem innern Gehalte des Blattes gesucht werden, dessen redliches von Anfang her consequentes, auf Grundsätze einer nationalen dabei gemäßigten, gerechten und nüchternen Anschauung der Verhältnisse und Thatsachen basirtes Streben gegenüber dem leidenschaftlichen, der Eingebung des Augenblickes folgenden und daher in steten Widerspruch mit sich selbst gerathenden, nicht selten die heiligsten Gefühle frech verletzenden Tone des Hawličekschen Organes fortwährend neue Anhänger ihm zuführt, die gewonnenen täglich fester an es [sic!] knüpfet. Zwar hat die Zahl der Abnehmer, wenn auch jetzt schon größer als die aller andern böhmischen Blätter (mit Ausnahme eines einzigen), an und für sich noch keine den Bestand des Blattes sichernde Höhe erreicht und ist namentlich gegen die Abnehmer des Slovan, wenn ich anders gut unterrichtet bin, noch bedeutend zurück. Allein bei Erwägung der Verhältnisse, unter denen dieses Journal ins Leben getreten ist, kann die bisherige Verbreitung immer mit Befriedigung hingenommen werden; und es ist mit einiger Sicherheit vorauszusagen, daß, wenn anders der innere Werth des Blattes derselbe bleibt und nichts unterlassen wird, es in weiteren Kreisen bekannt zu machen, in einer nicht zu langen Zeit es gelingen werde, das bisher noch mit Opfern erkaufte Unternehmen einträglich und gewinnabwerfend zu machen....

... Wenn aber die äußern Erfolge des Vídenský Denník in diesem Augenblicke noch manches zu wünschen übrig lassen, so scheinen dagegen die innern Erfolge, deren sich das Blatt seit der kurzen Zeit seines Bestandes rühmen kann, eine desto untrüglichere Bürgschaft für eine erfreuliche Zukunft des Blattes zu bieten. Die Leser des Vídenský Denník sind fast durchwegs zugleich seine Meinungsgenossen, die neuen Abnehmer, die ihm zuströmen, sind ebenso viele Eroberungen für die gute Sache, die er vertritt. Die Vertrauensbezeugungen, die Zuschriften und Korrespondenzartikel, welche dem Redaktionsbureau zahlreich zukommen, zeigen dies klar. Von den Lesern des Vídenský Denník sind viele mit der Zeit seine Mitarbeiter geworden, und mit wahrer Befriedigung ist wahrzunehmen, wie der nunmehrige Correspondent mehr und mehr in die Ideen eingegangen ist, von den Grundsätzen beherrscht wird, deren Verbreitung und Befestigung sich der Vídenský Denník zur Aufgabe gesetzt hat. Aus der Zahl seiner Leser sind bereits mehrere Kämpen herausgewachsen, welche mit scharfem Worte gegen die grundsatzlosen Angriffe, gegen die gewissenlosen Unterwühlungen des Hawličekschen Organs zu Felde ziehen. Erst in der letzten Zeit haben die berüchtigten Epištoly Kutnohorské im Vídenský Denník einen mit allen Waffen des Witzes, der Sachkenntnis und gesunden Sinnes ausgerüsteten Commentator gefunden. Was aber mehr noch ins Gewicht fällt, ist dies, daß der Vídenský Denník bereits viele der gewichtigsten Namen in der böhmischen Literatur theils unter seinen Mitarbeitern, theils zu seinen ausgesprochenen Anhängern und Vertheidigern zählt, ein Umstand, der zur Verstärkung seiner moralischen Macht nicht wenig beiträgt....

(helfert-an-thun-1850-11-a3-xxi-d77.xml)