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Hauser Ernst

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ohne Absender ohne Empfänger Kaschau 1859-12-16 6

... die Ideen, welche sich in den Conventsbeschlüssen klar abspiegeln, bereits lange vorher vertreten; in seinem an Ernst Hauser unterm 16. September 1859 gerichteten Schreiben macht er die Bemerkung, daß das Allerhöchste Patent einstimmig zurückgewiesen werden wird und daß die Protestanten ihre Kirchen und Schulangelegenheiten nicht durch Patente regieren lassen können; als er in seinem Schreiben vom 27. Sept. über die am selben Tage gefaßten Beschlüsse referirt, fügt er die Worte bei: "der Administrator sowie die Senioral– und Lokalkonvente werden angewiesen, zur Ausführung des Patents und Provisoriums keine hilfreiche Hand zu leisten"; sein Brief vom 16. Oktober spricht es deutlich aus, daß man passiven Widerstand, und zwar im vollen Sinne des Wortes, leisten müsse; überhaupt enthalten seine vorliegenden Briefe fortgesetzte Angriffe gegen die neuen Gesetze und gegen das ...

... in seinem an Ernst Hauser gerichteten Briefe vom 16. September 1859 klar ausgesprochen, da er darin "die einstimmige Zurückweisung des allerhöchsten Patentes vom 1. September 1859" verheißt und erklärt, "daß die Protestanten ihre Kirchen- und Schulangelegenheiten nicht durch Patente regieren lassen können"; dieselbe Absicht ist aus seinem am 27. September 1859 an ...

... gerichteten Briefe vom 16. September 1859 klar ausgesprochen, da er darin "die einstimmige Zurückweisung des allerhöchsten Patentes vom 1. September 1859" verheißt und erklärt, "daß die Protestanten ihre Kirchen- und Schulangelegenheiten nicht durch Patente regieren lassen können"; dieselbe Absicht ist aus seinem am 27. September 1859 an Ernst Hauser geschriebenen Briefe unverkennbar, worin ...

... endlich, daß seine im vertraulichsten Verkehre an Ernst Hauser, den Sohn seines Religionslehrers, geschriebenen Briefe, die als Ausdruck seiner geheimsten Empfindungen und heiligsten Wünsche niemals bestimmt waren, einem Dritten zur Kenntnis zu kommen, bei Gerichte um so weniger gegen ihn gebraucht werden dürfen, als im § 11 Strafgesetz selbst die Gedankenfreiheit geschützt wird, erscheint durch die §§ 102, 108, 138 ad 2, 139 und 272 Strafprozeßordnung widerlegt und bildet, in so fern darin das Geständnis der Wahrheit der in jenen Briefen ausgedrückten Ansichten liegt, den kräftigsten Beweis für die böse Absicht dieses Angeklagten....

... an Ernst Hauser geschrieben, nachdem die sträflichen Konventsbeschlüsse gefaßt waren, können um so weniger unberücksichtiget bleiben, als sich in diesen derselbe Ideengang ausspricht, welcher in den früheren Briefen ...

... aus dem von Ernst Hauser an ihn gerichteten Briefe vom 20. September 1859 wohlbekannt, daß die Beschlüsse des ...

(staatsanwaltschaft-kaschau-an-landesgericht-kaschau-1859-12-16-a3-xxi-d531.xml)