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Handel Maximilian Joseph

Absender Empfänger Ausstellungsort Datum Treffer KWIC / Dokument-ID
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Handel, Maximilian Thun, Leo Bad Gastein 1855-07-30 2

... Maximilian Handel an ...

... Maximilian Handel ...

(handel-an-thun-1855-07-30-a3-xxi-d336a.xml)

Handel, Maximilian Thun, Leo Stuttgart 1855-03-24 6

... Maximilian Handel an ...

... Maximilian Handel ...

... <Eine Abschrift von diesem Briefe auf Briefpapier zu machen, und mit dem beiliegenden Briefe an unseren Gesandten Baron Handel in ...

... Baron Handel hat mir in diesen Tagen mitgetheilt, daß Sie ihm Ihren Wunsch eröffnet haben, eine Professur der deutschen Literatur an der ...

... Dabei kann ich nicht unbemerkt lassen, daß ich vor einiger Zeit einen Brief von Ihnen gesehen habe, in welchem Sie sich über die Frage der Erziehung etwas anders ausgesprochen haben, indem Sie von der Ansicht ausgingen, daß der überwiegende Einfluß, den die Mutter auf die Erziehung der Kinder zu nehmen berufen ist, namentlich wenn der Vater durch Berufsgeschäfte abgehalten ist, sich selbst viel mit der Erziehung zu beschäftigen, es nothwendig bedinge, daß die Kinder dem Glaubensbekenntnisse der Mutter folgen. Die berührten Fragen sind solche, die so sehr dem Heiligthume des Familienlebens angehören, daß ich mir niemals anmaßen würde, sie unaufgefordert zu berühren. Nachdem jedoch Ihre Unterredung mit dem Gesandten Seiner k.k. Majestät dazu eine Aufforderung enthält, so wollen Sie mir erlauben, mich mit voller Offenheit auszusprechen....

... , welche von großem Einflusse auf die Heranbildung der Lehrer an den Gymnasien werden muß, fühle ich mich im Gewissen verpflichtet darauf bedacht zu sein, daß nicht nur die Gefahr einer der religiösen Überzeugung schädlichen Auffassung der deutschen Literatur und ihrer Geschichte ferne gehalten, sondern daß auch der richtige Standpunkt, von welchem aus die deutsche Literatur und ihre Bewegung in älterer und neuerer Zeit in ihrer Beziehung zur Kirche und zum Glauben zu beurtheilen ist, den Schülern so klar werde, wie es nothwendig ist, damit sie als Lehrer an katholischen Gymnasien heilsam und die religiöse Überzeugung kräftigend auf die Jugend zu wirken befähiget werden. Ich zweifle weder daran, daß Sie dieser Aufgabe gewachsen sind, noch an der Aufrichtigkeit Ihrer dem Baron Handel gegebenen Versicherung, daß Sie in diesem Sinne zu wirken gesonnen seien. Allein nichts scheint mir mißlicher, als die Lage eines Lehrers, dessen Handlungsweise nicht in vollem Einklange steht mit der Richtung seiner Lehre, nichts gefährlicher für die Überzeugungen seiner Schüler, als wenn sie Ursache haben zu zweifeln, ob seine Worte aus seiner innersten Überzeugung hervorgehen. Der leiseste Verdacht der Augendienerei vernichtet jeden heilsamen Einfluß auf jugendliche Gemüther....

(handel-an-thun-1855-03-24-a3-xxi-d336.xml)

Thun, Leo Pfeiffer, Franz Wien 1855-04-01 3

... Baron Handel hat mir in diesen Tagen mitgetheilt, daß Sie ihm Ihren Wunsch eröffnet haben, eine Professur der deutschen Literatur an der ...

... gesehen habe, in welchem Sie sich über die Frage der Erziehung etwas anders ausgesprochen haben, indem Sie von der Ansicht ausgingen, daß der überwiegende Einfluß, den die Mutter auf die Erziehung der Kinder zu nehmen berufen ist, namentlich wenn der Vater durch Berufsgeschäfte abgehalten ist, sich selbst viel mit der Erziehung zu beschäftigen, es nothwendig bedinge, daß die Kinder dem Glaubensbekenntnisse der Mutter folgen. Die berührten Fragen sind solche, die so sehr dem Heiligthume des Familienlebens angehören, daß ich mir niemals anmaßen würde, sie unaufgefordert zu berühren. Nachdem jedoch Ihre Unterredung mit dem Gesandten seiner kaiserlichen Majestät dazu eine Aufforderung enthält, so wollen Sie mir erlauben mich mit voller Offenheit auszusprechen....

... , welche von großem Einfluß auf die Heranbildung der Lehrer an den Gymnasien werden muß, fühlte ich mich im Gewissen verpflichtet darauf bedacht zu sein, daß nicht nur die Gefahr einer der religiösen Überzeugung schädlichen Auffassung der deutschen Literatur und ihrer Geschichte ferne gehalten, sondern daß auch der richtige Standpunkt, von welchem aus die deutsche Literatur und ihre Bewegung in älterer und neuerer Zeit in ihrer Beziehung zur Kirche und zum Glauben zu beurtheilen ist, den Schülern so klar werde, wie es nothwendig ist, damit sie als Lehrer an katholischen Gymnasien heilsam, und die religiöse Überzeugung kräftigend auf die Jugend zu wirken befähiget werden. Ich zweifle weder daran, daß Sie dieser Aufgabe gewachsen sind, noch an der Aufrichtigkeit Ihrer dem Baron Handel gegebenen Versicherung daß Sie in diesem Sinne zu wirken gesonnen seien. Allein nichts scheint mir mißlicher, als die Lage eines Lehrers dessen Handlungsweise nicht in vollem Einklang steht, mit der Richtung seiner Lehre, nichts gefährlicher für die Überzeugungen seiner Schüler, als wenn sie Ursache haben zu zweifeln, ob seine Worte aus seiner innersten Überzeugung hervorgehen. Der leiseste Verdacht der Augendienerei vernichtet jeden heilsamen Einfluß auf jugendliche Gemüther....

(thun-an-pfeiffer-1855-04-01-ca846.xml)