Titel des Dokumentes Anzahl der Treffer Vorschau/Dokument-ID
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Heinrich Förster an Leo Thun Schloß Johannesberg , 17. August 1854 Heinrich Förster an Leo Thun, Schloß Johannesberg, 17. August 1854 Digitale Edition der Korrespondenz von Leo von Thun-Hohenstein 5

… droheten. Während das alles sich begeben – haben Seine Fürsterzbischöflichen Gnaden, der Herr Erzbischof von Olmütz, diese Mönche in seiner Diöcese schadlos gehalten und zu Missionen berufen, was mir umso auffallender sein mußte, da ich den …

… , diese Mönche in seiner Diöcese schadlos gehalten und zu Missionen berufen, was mir umso auffallender sein mußte, da ich den Herrn Erzbischof bei meinem letzten Zusammentreffen mit ihm in …

… geschrieben und dem Herrn Erzbischof bedeutet, daß er durch ein solches Verfahren mir und meinem nothwendigen Einschreiten gegen die Franziskaner geradehin entgegen trete und daß ich sehr gern bereit sei, ihm diese Mönche ganz abzutreten – hat dies keine Folge gehabt. Dafür haben der …

… bedeutet, daß er durch ein solches Verfahren mir und meinem nothwendigen Einschreiten gegen die Franziskaner geradehin entgegen trete und daß ich sehr gern bereit sei, ihm diese Mönche ganz abzutreten – hat dies keine Folge gehabt. Dafür haben der Herr Erzbischof auch die Satisfaktion gehabt, daß bei der zweiten oder dritten Mission ein Prediger, der Pater Caspar, zum Entsetzen der ganzen versammelten Gemeinde von der Kanzel herab drei Teufel sah und durch sein Geschrei die ganze Kirche in Verwirrung brachte, bis durch herbeigebrachtes Weihwasser die Dämonen glücklich zum Weichen gebracht wurden. Gewiß ein effektvolles Intermetzo bei einer solchen Missionsandacht. Ich will dem …

… auch die Satisfaktion gehabt, daß bei der zweiten oder dritten Mission ein Prediger, der Pater Caspar, zum Entsetzen der ganzen versammelten Gemeinde von der Kanzel herab drei Teufel sah und durch sein Geschrei die ganze Kirche in Verwirrung brachte, bis durch herbeigebrachtes Weihwasser die Dämonen glücklich zum Weichen gebracht wurden. Gewiß ein effektvolles Intermetzo bei einer solchen Missionsandacht. Ich will dem Herrn Erzbischof von Herzen wünschen, daß meine unseligen Franziskaner nicht nur alle Teufel in seiner Diöcese sehen, sondern auch hinaustreiben, was aber mit Weihwasser allein nicht wird erreicht werden können. Vergeben mir Euer Excellenz diese vielleicht ungehörigen Expektorationen aber difficile est in hac re satyram non scribere.…

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Heinrich Förster an Leo Thun Breslau , 5. April 1858 Heinrich Förster an Leo Thun, Breslau, 5. April 1858 Digitale Edition der Korrespondenz von Leo von Thun-Hohenstein 1

… Auch ist mir heute der neue Studienplan zugegangen, und werde ich mich darüber baldigst mit dem Herrn Fürsterzbischof von Olmütz benehmen.…

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János Simor an Leo Thun Rom , 7. Dezember 1854 János Simor an Leo Thun, Rom, 7. Dezember 1854 Digitale Edition der Korrespondenz von Leo von Thun-Hohenstein 1

… ist angekommen, es hat diesem Herrn viel Mühe gekostet, um Monsignor, d. h. Cameriere papale zu werden. Der gegenwärtige Erzbischof von Olmütz hat ihn auf seinem Gewissen, welcher ihm das herrlichste Zeugniß ausstellte, obschon er zu derselben Zeit erklärt haben soll, er hätte den Grafen Lichnovsky nie zum Priester geweiht. Ich erlaube mir das erste Blatt des „Giornale di Roma“ beizulegen, es enthält das Verzeichnis der sämmtlichen hier anwesenden Prälaten, nemlich der 54 Kardinäle, 1 Patriarchen, 42 Erzbischöfe und 92 Bischöfe. Gestern las ich die heilige Messe bei St. Peter im Vaticano und wohnte dann der stillen Messe des Heiligen Vaters bei, welche er vor den großen Reliquien celebrirte und unter welcher er mehr als 400 Individuen (bloß Männern) die heilige Communion darreichte. Ich opferte diese heilige Messe auf für meine Gönner und Freunde in …

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