17 Treffer für
Effenberger Franz Ferdinand

Absender Empfänger Ausstellungsort Datum Treffer KWIC / Dokument-ID
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Zeithammer, Gregor Thun, Leo Prag 1858-04-05 1

... Sie ist etwas abweichend von dem Gutachten Effenberger’s, dem ich mich vom Urlaub im vorigen Juli zurückkehrend einfach anschloß, obgleich ich den Entfall des geometrischen Anschauungsunterrichts und der Naturwissenschaften im Untergymnasium bedauerte. Mich beruhigte, daß principiell am gegenwärtigen Plane festgehalten wurde, wenn man gleich die Übelstände der Ausführung anerkannte....

(zeithammer-an-thun-1858-04-05-a3-xxi-d449.xml)

Zeithammer, Gregor Thun, Leo Prag 1853-08-22 2

... fast unmöglich gemacht hat. Ich würde sehr bitten, diese in andere Kronländer zu versetzen. Die Resolutionen wollen Eure Excellenz auch in Bezug auf die Unterrichtssprache beschleunigen lassen, damit die nöthigen Vorkehrungen noch vor Beginn des neuen Schuljahres getroffen werden könnten. Ich muß deshalb, obwohl mir eine kleine Erholung nach beinahe vierthalbjähriger ununterbrochener Anstrengung noth thäte, umso mehr hier bleiben, als College Effenberger Urlaub genommen und vor dem 14. September nicht zurückkehrt. Bei dem großen Mangel an Lehrkräften kann an Parallel- und Vorbereitungsclassen nicht gedacht werden, weshalb wir den Antrag stellten, die früher bewilligte Ziffer 60 für die Aufnahme in die einzelnen Classen noch weiter zu belassen. Wir erwarten die versprochenen Schulbücherverzeichnisse, damit sie den Lehrkörpern vor Beginn des Schuljahres hinaus gegeben werden könnten. Wegen Ausmittelung der Localitäten für die zwei obersten Classen des ...

... fortwährend, sie sind unumgänglich nothwendig. Die Maturitätsprüfungen sind bisher sehr günstig ausgefallen; ich bin mit meinen Landgymnasien fertig geworden, und von 67 Examinanten wurden nur 6 geworfen, 23 bestanden mit Auszeichnung. Auch Effenberger war sehr zufrieden, nur kenne ich die Daten nicht genauer. Die Maturitätsprüfungen nach dem 1. Semester scheinen sich nicht als zweckmäßig zu bewähren, da z. B. heuer von den Geprüften beinahe die Hälfte reprobirt wurde. Die minder Fleißigen verschieben aus Bequemlichkeit die Prüfung, lassen sich als außerordentliche Hörer bei einer Facultät inscribiren, machen da und für das bevorstehende Examina nicht viel oder nichts, und fallen zu ihrem und der Eltern Unglück durch. Haben sie aber bloß die Prüfung am Schluße des Jahres, so werden sie dadurch zu größerem Fleiße angespornt, und sind sie noch zu schwach, so wird es heilsamer für sie sein, wenn sie das ganze Jahr wiederholen. So würde auch für diese Schwächeren die Universitätszeit nicht verkürzt, da gerade sie der vollen Zeit mehr als alle andern bedürfen. Nur für den nächsten 1. Curs würde ich eine Änderung nicht vorschlagen, weil viele schon auf den alten Usus rechnen. Diese Andeutungen habe ich mir erlaubt, da es nicht den Anschein hat, daß Euere Excellenz in den Ferien mehr – wie es früher hieß – nach ...

(zeithammer-an-thun-1853-1853-08-22-a3-xxi-d225.xml)

Maresch, Johann Unbekannt, Prag 1855-02-15 2

... Seit Aufhebung der Landesschulbehörden durch das Inslebentreten der Statthaltereien ist die Stellung und somit auch die Wirksamkeit der einzelnen Schulinspektoren eine wesentlich andere geworden. Während sie früher Räthe des Statthalters waren, ohne deren Zustimmung eine Anstellung, eine Beförderung, Belohnung und gegentheils eine Bestrafung der Lehrer nicht statt finden durfte und auch nicht statt fand, sind die Inspektoren der Gymnasien wie die der Real- und Volksschulen zu Beiräthen des Schulreferenten herabgesunken, welche derselbe hören kann, aber nicht muß, zuweilen auch nicht hört und künftig gänzlich ignorieren wird. Heute beschwerte sich Effenberger gegen mich, daß wichtige Verordnungen an die Gymnasialdirekzionen ergehen, von denen er erst aus den Konferenzprotokollen Kunde erhält, daß Schüler aus den Anstalten ausgeschlossen werden, ohne daß der Referent um die Zustimmung des Inspektors sich kümmert, weßhalb ...

... gegen mich, daß wichtige Verordnungen an die Gymnasialdirekzionen ergehen, von denen er erst aus den Konferenzprotokollen Kunde erhält, daß Schüler aus den Anstalten ausgeschlossen werden, ohne daß der Referent um die Zustimmung des Inspektors sich kümmert, weßhalb Effenberger allen Muth verliere. Ich kann das Gleiche berichten. Der älteste Lehrer in ...

(maresch-an-sektionsrat-1855-02-15-a3-xxi-d329.xml)

Lange, Ludwig ohne Empfänger Prag 1859-05-01 2

... gewesen ist, der eine ausgezeichnete Prüfung 1857 abgelegt hat, muß jetzt nach einer Anstellung als Lehrer förmlich betteln. Als er sich Herbst 1858 dem Schulrathe Effenberger zur Verfügung stellte, hat dieser erklärt, ihn nicht gebrauchen zu können, während er viel unfähigere Leute brauchen konnte. Er nahm dann eine Supplentenstelle in ...

... um eine Stelle nach der andern und wird immer fort abgewiesen. Ich habe Grund zu vermuthen, daß der Schulrath Effenberger ihn aus Gereiztheit über mich nicht genommen hat; denn gereizt ist dieser Herr, weil die Thatsache der Vorbereitungsabtheilung im Widerspruch steht mit dem Glauben, daß die böhmischen Gymnasien bereits den gesetzlichen Erwartungen genügten. Was der Grund ist, weshalb ...

(lange-an-ministerialrat-1859-05-01-a3-xxi-d504.xml)

Kleemann, Johann Thun, Leo Prag 1853-04-17 1

... , Effenberger, ...

(kleemann-an-thun-1853-04-17-a3-xxi-d202.xml)

Fesl, Michael Josef Thun, Leo Wien 1850-05-03 7

... weg, um seinen neuen Wirkungskreis, des er so sehr sich freut, anzutreten; allein er weiß noch immer nicht, ob seine Ernennung etwa nur ein Traum gewesen, oder von ihm blos mißverstanden worden ist. Noch immer glaube ich an seine Tüchtigkeit und daß er nur Gutes stiften würde. Und doch wie hat sich das in diesem Augenblik geändert! Gestern war Präfect Effenberger bei mir und warf die Äußerung hin, daß er am besten sich werde pensioniren lassen. Auf mein Staunen erwiederte er, daß er mit Beschämung von hier zurükgehe, denn von allen, namentlich den Gymnasiallehrern geschäzt und gewünscht, ja von ihnen als dem Würdigsten erwartet, daß er zum Schulinspector ernannt werde, eine Ernennung, die in ...

... sei allarmirt deshalb. Er selbst (Effenberger) gönne dem Manne herzlich seine Stelle und schätze seine hiezu dienlichen Kenntnisse und Eigenschaften; allein auch er habe und viel, viel länger sich Verdienste erworben, sei vollkommen vertraut mit dem Amte, verehrt von den Lehrern und Schülern, er sei ein Mitglied des Lehrercollegium, ihm gebühre das schon mit allgemeiner Zufriedenheit über 20 Jahre lang versehene Vorsteheramt, das auch nur einem Mitglied gehöre; seine allerdings vorhandene Kränklichkeit sei auf dem Wege gehoben zu werden, daß sie ihm nicht hinderlich sein könne…...

... Besorgt, daß er selbst, der überaus bescheidene Mann, den ich seit der längsten Zeit nicht mehr gesehen und von dessen allseitiger, seltener Trefflichkeit ich zu meiner größten Freude wirklich überrascht worden bin, es nicht wagen würde, über diese Verhältnisse mit Ihnen mündlich und ganz unbefangen sich zu äußern, hielt ich mich verpflichtet, dieses unverholen selbst zu thun, natürlich ohne ihn von diesem Vorhaben das mindeste merken zu lassen. Ich bin in der That in größter Verlegenheit, denn, was ich zeither zufällig von Effenberger gehört, ließ mich auf ihn gar nicht Bedacht nehmen. Trösten kann mich nur das Vertrauen auf denjenigen, der schon so oft und in schwierigeren Dingen eine richtige Auskunft gefunden, der also auch diesmal wird seine Maßregel so zu nehmen wissen, daß dem Allgemeinen gedient ist. Ich selbst tröstete ihn mit der Möglichkeit, daß sein hoher Gönner schon ihn an die rechte Stelle werde zu weisen wissen; allein auch das beruhigte ihn nicht, weil er in einer fremden Provinz unmöglich sich zurechtfinden könne, weil ganz ...

... sich wahrhaft unglücklich fühlen, wenn seine Ernennung rükgängig würde oder wenn er, mit seinen Familienverhältnissen, in ein fremdes, vielleicht fernes Land wandern müsste. Kurz ich wüßte nicht zu helfen. Fehle ich nicht schon arg, daß ich mir herausnehme, mit Ihnen von Dingen zu reden, die mich gar nichts angehen? Allein ich sehe hier viel weniger auf die Personen als auf die öffentliche Sache; und von den Personen steht mir keine höher, heiliger als diejenige, die ich um keinen Preis will in schiefe Stellung geraten lassen, und so ließ ich mich verleiten, solang vielleicht noch Zeit ist, durch einen Wink nüzlich zu sein. Überdies munterte ich Effenberger, der mir gestand, noch sehr vieles das Schulwesen betreffende auf dem Herzen zu tragen, wenn nur die Zeit und das Gedränge der kurzen Audienz es erlaubte, sich mitzutheilen, auf, dasselbe schriftlich und zwar unmittelbar zu thun, sodaß es in ihre Hände käme. Durchaus konnte er aber mir nicht genug sagen, von welch hoher und tiefer Verehrung und Liebe er von demjenigen durchdrungen sei, welcher durch die Hieherberufung ihn so ausgezeichnet habe, dessen Reden überall so genaue Kentnis, so innige Liebe, so aufopfernden Willen für die Sache bezeugen....

... amtlich vollzogen worden ist. Das ist nun als Gottes Waltung zu betrachten. Somit wäre soviel des Voranstehenden überflüssig, doch lasse ich es stehen, weil es wenigstens den Stand der Dinge für künftige Anordnungen bezeichnet. Nur vergaß ich noch eines von Effenberger berührten Punktes zu erwähnen, daß nämlich, da es so viele von Geistlichen besetzte Gymnasien in ...

... gibt, es einen günstigen Eindruck gemacht hätte, wenn einer der Inspectoren aus diesem Stande wäre gewählt worden. Jedenfalls wäre demnach eine schickliche Gelegenheit zu benützen, um das in Effenberger zurückbleibende Gefühl der Kränkung zu vermindern und die öffentliche Stimmung über dessen Zurücksetzung, als wäre dieser so geeignete Mann dennoch als untauglich befunden worden, zu beschwichtigen. Dies um so mehr, da in dem hohen Schreiben vom 8. Februar wirklich von der Inspectorstelle die Rede gewesen ist, die aber freilich in dem Eigenhändigen vom April nicht wieder genannt worden. Wie tief übrigens ...

... zurückbleibende Gefühl der Kränkung zu vermindern und die öffentliche Stimmung über dessen Zurücksetzung, als wäre dieser so geeignete Mann dennoch als untauglich befunden worden, zu beschwichtigen. Dies um so mehr, da in dem hohen Schreiben vom 8. Februar wirklich von der Inspectorstelle die Rede gewesen ist, die aber freilich in dem Eigenhändigen vom April nicht wieder genannt worden. Wie tief übrigens Effenberger von der anhänglichsten Wertschätzung seines edlen Gönners durchdrungen ist, bezeugte mir auch die Art und Weise, wie er von eben diesen beiden hohen Schreiben, sie mir vorweisend, sprach, sodaß er sich durch dieselben außergewöhnlich geehrt fühlt. Ich empfinde selbst die Unschicklichkeit dieser meiner vielen Worte, allein die Gefühle, die ich für den liebenswürdigen Empfänger derselben in mir trage, verleiteten mich zu dieser – Thorheit, ja wollen damit sich entschuldigen, daß sie ja nicht gegen den Minister sich verlautbaren, sondern gegen den alten schlichten Menschenfreund, welchen einst ...

(fesl-an-thun-1850-05-03-a3-xxi-d48.xml)

Effenberger, Franz Thun, Leo Pilsen 1853-11-12 2

... Franz Effenberger an ...

... Franz Effenberger ...

(effenberger-an-thun-1853-11-12-a3-xxi-d240.xml)