6 Treffer für
Dydynski Anton

Absender Empfänger Ausstellungsort Datum Treffer KWIC / Dokument-ID
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Macher, Andreas Thun, Leo Krakau 1860-09-22 6

... dem Anton von Dydynski einem Verwandten des Stifters übertragen. Gleich nach Übername der Administration wurde wegen der Forderung pro 34.000 fl das Executionsverfahren auf Godowa eingeleitet und bis zur gerichtlichen Abschätzung fortgeführt. Dem Administrator ...

... einem Verwandten des Stifters übertragen. Gleich nach Übername der Administration wurde wegen der Forderung pro 34.000 fl das Executionsverfahren auf Godowa eingeleitet und bis zur gerichtlichen Abschätzung fortgeführt. Dem Administrator Anton Dydynski gelang es jedoch, dieses Kapital theils aus den Stiftungsrenten theils aus Eigenem aufzutreiben und diese Forderung zu befriedigen. Er wollte dem Willen des Stifters wenigstens theilweise entsprechen und verabreichte durch 8 Jahre aus den Stiftungsrenten Handstipendien a 100 fl Cmze an 6 adelige Jünglinge und zwar Ludwig, Marcell, Leopold, Zygmunt, Leo und ...

... – letzterer ist der gegenwärtige Stiftungsadministrator. Die Fondsmittel waren jedoch durch die dringend gewesenen Bauten derart in Anspruch genommen, daß Anton Dydynski mit der weiteren Verleihung dieser Handstipendien aufhören musste....

... Landesgubernium nahe daran, diese Stiftung, welcher damals jede Lebensfähigkeit zu fehlen schien, ihrem Schicksale zu überlassen. Doch hat die kk. Studienhof-Commission diese Angelegenheit einer sorgfältigen Prüfung unterzogen und dem Landesgubernium die Richtung vorgezeichnet, in welcher dieselbe mit Aussicht auf ein erfreuliches Resultat weiter zu behandeln wäre. Zur Erzielung derselben fand man es für nothwendig die Administration des Anton von Dydynski aufzuheben, was im Jahre 1850 stattfand. Wie traurig es bis zu diesem Jahre um die Dydynskische Familienstiftung stand, möge aus dem Umstand entnommen werden, daß bis dahin sämmtliche Stiftungsrenten durch die Bauten erschöpft wurden, und der Administrator ...

... aufzuheben, was im Jahre 1850 stattfand. Wie traurig es bis zu diesem Jahre um die Dydynskische Familienstiftung stand, möge aus dem Umstand entnommen werden, daß bis dahin sämmtliche Stiftungsrenten durch die Bauten erschöpft wurden, und der Administrator Anton von Dydynski, welcher dabei auch sein eigenes Gut ...

... sehr viele kostspielige Bauten, dringend nothwendig, ferner ist die Kapelle des h. Michael noch immer nicht hergestellt, der Rechnungsprozess des gewesenen Administrators Anton Dydynski noch lange nicht beendet, endlich daß für aufgehobene Urbarialleistungen dem Stiftungsfonde gebührende Entschädigungcapital pro 35.000 fl CM ungeachtet wiederholter Betreibungen dem Fonde gerichtlich noch nicht zugewiesen. Bei so bewandten Umständen ist man heute noch nicht in der Lage zu beurtheilen, wie hoch sich die Renten der Stiftung belaufen und ob dieselbe zur Eröffnung der Stiftung auslangen dürften. Nach einer bei der hiesigen kk. Landeshauptkasse bei mir eingeholten Auskunft beträgt der Kassarest im Dydynskischen Stiftungsfond bis 20. September 1860 in Barem 104 fl 17 kr. und in Obligationen 20.270 fl....

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