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Czermak Johann

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Maresch, Johann MCU, einen Sektionsrat im Budweis 1854-08-11 7

... Um nun auf die Frage der Anstellung eines zweiten Schulrathes zu kommen, glaube ich nach der weiten Ausholung nur noch sagen zu sollen, derselbe müsse ein beider Landessprachen vollkommen mächtiger Mann und ein gemäßigter Slave sein. Ich kenne einen vollkommen dazu geeigneten Mann; einen, der da taugt, wie nicht ein zweiter unter meinen Bekannten. Derselbe ist ein Freund der Jugend, hat für die Volksschule in Wort, Schrift und That mit Erfolg sich wirksam bewiesen und kennt als ehemaliger Oberamtmann, [?] Advokat und Reichstagsdeputirter und gegenwärtiger Bezirkshauptmann erster Klasse die Bedürfnisse des Volkes wie nur wenige Schulmänner. Es ist J. A. Dr. Czermak. Bei seiner Geschäftsgewandtheit, seinen ausgebreiteten Bekanntschaften in der Beamtenwelt, seinem ausgezeichneten Rufe würde er zugleich bei den noch zu regelnden Schulfragen, die da heißen: Baukonkurrenz, Patronatsrecht, Schullehrerdotationen usw. auch im Bureau gute Dienste leisten. Zudem glaube ich mit ...

... . Bei seiner Geschäftsgewandtheit, seinen ausgebreiteten Bekanntschaften in der Beamtenwelt, seinem ausgezeichneten Rufe würde er zugleich bei den noch zu regelnden Schulfragen, die da heißen: Baukonkurrenz, Patronatsrecht, Schullehrerdotationen usw. auch im Bureau gute Dienste leisten. Zudem glaube ich mit Dr. Czermak so gut zu können, wie nicht besser mit einem anderen Kollegen, was auch nicht zu übersehen ist. Ich bin fest überzeugt, Euer Hochwürden können dem ...

... nicht leicht einen tüchtigeren und edleren Mann für das bezeichnete Amt empfehlen als Dr. Czermak....

... hatte mittlerweile der Bürgermeister, um nur meines Drängens los zu werden, einen kleinen Schulfond aus Gemeindemitteln gegründet, trotz dessen, daß die Lehrer der jungen Hauptschule aus den Stadtrenten bezahlt werden. Siehe, da starb ein wohlhabender Bürger des Städtchens und überraschte den Bürgermeister durch ein Vermächtnis von 500 fl für den „armen Schulfond in Liebenau“. Infolge dieses Ereignisses zu neuer Thätigkeit für meinen Lieblingsgedanken angespornt, bat ich den Bezirkshauptmann Dr. Czermak für denselben thätig zu sein. Der brieflichen Verhandlung folgte die mündliche Unterredung auf meiner Hinreise nach Wien, und siehe da, die Sache hat ihren günstigen Verlauf. Vor zehn Tagen schrieb mir ...

... für denselben thätig zu sein. Der brieflichen Verhandlung folgte die mündliche Unterredung auf meiner Hinreise nach Wien, und siehe da, die Sache hat ihren günstigen Verlauf. Vor zehn Tagen schrieb mir Dr. Czermak mit Freuden, er habe gelegenheitlich der Anlehensfrage eilf Schulfonde mit Dotationen von 50 bis 200 fl zu Stande gebracht und gestern erhielt ich von demselben ein neuerliches Schreiben de dato 5. August, worin er mir jubelnd die Gründung von ...

... anzeigt und die Versicherung hinzufügt, in seinem Distrikte werde jede Schule ihren besonderen Schulfond mit Beendigung der Anlehensfrage erhalten haben. Natürlich muß die Sache eine Zukunft bekommen. Darum werden nach meinem Vorschlage in jeder Gemeinde drei Vertrauensmänner aus Gemeindegliedern mit der Verwaltung und Vermehrung des Fondes als „allezeit Mehrer des Reiches“ betraut werden, welche durch Sammlungen bei Hochzeiten, Taufessen, Käufen und Verkäufen, Aufnahmen in den Gemeindeverband und dergleichen mehr die ihnen gestellte Aufgabe zu lösen haben. Sie sehen schon, welch „nobile par fratrum“ der Bezirkshauptmann Dr. Czermak und Schulrath ...

... Im Pardubitzer Verwaltungsbezirke hat der thatkräftige und geliebte Dr. Czermak bereits 375.000 fl auf das Anlehen zusammengebracht, und noch hatte er 14 Tage zu neuer Thätigkeit vor sich, ehe mit dem 20. dieses Monats der Schluß erfolgt. ...

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