Titel des Dokumentes Anzahl der Treffer Vorschau/Dokument-ID
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Leo Thun an Joseph Alexander Helfert o. O. , 22. September Eine genaue Datierung ist nicht möglich. Die im Brief angesprochene Wiedereröffnung der Universität Padua erfolgte zum Wintersemester 1850/51. Andererseits wurde der im Brief erwähnte Lazarus Mamula erst im Sommer 1852 zum Militär- und Zivilgouverneur von Dalmatien ernannt. Der erwähnte Graf Rechberg war wiederum erst ab dem Jahr 1853 in der Zivilverwaltung des Königreichs Lombardo-Venetien tätig. Leo Thun an Joseph Alexander Helfert, o. O., 22. September Digitale Edition der Korrespondenz von Leo von Thun-Hohenstein 1

… die Weisungen hinausgehen, was erst nach meiner Rückkehr wird ermöglicht werden können. Einstweilen könnten aber immerhin Burger und …

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Joseph Othmar Rauscher an Leo Thun Graz , 18. August 1850 Joseph Othmar Rauscher an Leo Thun, Graz, 18. August 1850 Digitale Edition der Korrespondenz von Leo von Thun-Hohenstein 1

… und das Amtsblatt der Grazer Zeitung vom 17. enthält eine in diesem Sinne abgefaßte Kundmachung. Wofern diese Stelle aus dem Zusammenhange gerissen und buchstäblich ausgelegt würde, so wäre dadurch allerdings die Wirksamkeit der geistlichen Schulbehörden so gut als aufgehoben. Ich habe schon Gelegenheit gehabt wahrzunehmen, daß meine Geistlichkeit eine solche Auslegung besorgt, und sobald die Sache allgemeiner bekannt wird, werden viele Anfragen und Klagen an mich gelangen. Wie die Landesbehörden das Verhältnis auffassen werden, weiß ich nicht, wiewohl ich von der Einsicht des Herrn Statthalters das Beste hoffe. Um Schwierigkeiten und Irrungen zuvorzukommen, halte ich es für nothwendig an die Dechante als Schulbezirksaufseher eine Belehrung zu erlassen; doch will ich es nicht ohne Euer Excellenz Vorwissen und Billigung thun. Ich denke die geistlichen Schulbehörden darauf aufmerksam zu machen, daß die Landesschulbehörde als Organ des Statthalters, welcher für die Amtsthätigkeit derselben verantwortlich ist, in keinem Falle einen weiteren Wirkungskreis in Schulsachen hat, als das frühere Gubernium. Insoweit man also bisher sich in Schulsachen an das Consistorium wandte, hat dies auch fernerhin zu geschehen (wenigstens solange bis in Folge der zu pflegenden Verhandlungen eine Veränderung eintritt). Ich meinerseits werde mich, wo eine Zustimmung oder Entscheidung von Seite der Staatsgewalt nothwendig ist, an den Statthalter wenden: denn der Statthalter hat nun jene Vollmacht und Verantwortlichkeit, welche früher dem Rathscollegium des Guberniums verliehen und auferlegt war. Dadurch sind solche Betheiligte, welche nach dem früheren Geschäftsgange sich unmittelbar an das Gubernium wandten, natürlich nicht gehindert, sich nun an die Landesschulbehörde zu wenden. Auch werde ich die Geistlichkeit anweisen, dem die Volksschulen bereisenden Schulrathe alle gewünschten Aufschlüsse bereitwillig zu ertheilen. Dies scheint mir der kürzeste und zweckmäßigste Weg, um die Sache im Einklange mit den Grundsätzen, welche in der Verordnung vom 11. Junius ausgedrückt sind, provisorisch zu ordnen.…

rauscher-an-thun-1850-08-18-a3-xxi-d69.xml

Friedrich Burger an Leo Thun Mailand , 22. April 1855 Friedrich Burger an Leo Thun, Mailand, 22. April 1855 Digitale Edition der Korrespondenz von Leo von Thun-Hohenstein 2

Friedrich Burger an …

Friedrich Burger

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