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Bock Cornelius Peter

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Weiß, Johann Baptist Thun, Leo Graz 1855-08-08 14

... über Bock und die Decanatswahl habe ich die Ehre anmit noch Folgendes anzuschließen, was zur Ergänzung dient....

... zu bringen, weil ich der Überzeugung war, daß Bock zu gar keiner Partei gehört.“ In ...

... Alles in Allem erwogen kann ich jetzt nur sagen, dieser Bock hat zwei intriguant geschnörkelte Hörner, auf dem einen steht Katholicismus, auf dem andern Liberalismus....

... , der eine durch und durch edle Natur und für den Kaiser und Oestreich hochbegeistert ist, sprach ich über Bock in ...

... allmächtig gewesen, nicht für Bocks Anstellung in Freiburg gewirkt? „Weil mir gesagt worden, daß er gegen die Katholiken seyn wolle.“ Ich redete es ihm aus und drang in ihn, bis er den Gedanken fahren ließ; ja als ...

... Anstellung in Freiburg gewirkt? „Weil mir gesagt worden, daß er gegen die Katholiken seyn wolle.“ Ich redete es ihm aus und drang in ihn, bis er den Gedanken fahren ließ; ja als Bock mir etwas für Oestreich höchst Wichtiges mittheilte, schrieb ich es dem nach ...

... Noch komme ich an die Frage von Ihro Excellenz wegen Bocks Antheilnahme an der Dekanatswahl. Ich habe mich genau erkundigt, habe aber nur Folgendes erfahren. ...

... intimst mit Bock. Dieser nannte, ehe er abreiste, ...

... , Lehramtspraktikant, viel bei Bock. Derselbe ist ein fleißiger junger Mann, aber ohne Talent. Obschon ...

... Mitarbeiter der literarischen Beilage zur Wiener Zeitung wurde. Vielleicht gehört es zu den von Bock prophezeiten Nadelstichen, daß dieser ...

... scheint Bock vor Kurzem den Aufsatz über Auer’s Julian...

... in die Feder dictirt zu haben, denn Bock äußerte im Mai als wir über dieses Buch sprachen, beinahe wörtlich das Nämliche. ...

... , daß Bock Ehrenmitglied des dortigen historischen Vereines werde und wird wahrscheinlich noch dazu benutzt werden, Bock zum Abschied in den Oesterreichischen Blättern für Literatur mit bengalischem Feuer zu illuminiren....

... Von einer directen Betheiligung Bocks an der Wahl konnte ich Nichts erfahren, obschon ich mir gestern und vorgestern alle Mühe gab, Erkundigungen einzuziehen. Die Decanatswahl hing mit der Rectorswahl zusammen. Mir war zuerst angedeutet worden, ich sollte Rector, ...

(weiss-an-thun-1855-08-08-a3-xxi-d347c.xml)

Schreiner, Gustav Franz Helfert, Joseph Alexander Graz 1855-07-29 39

... auf einige Tage uns zu besuchen, endlich denn doch einmal Folge geben wirst. Der August ist hier so schön und das Seyn selbst in unserem, wenn auch sehr kleinen, Garten so anmuthig, daß Du Dich hier ganz erholen würdest. Sey doch nicht so festwillig, gib unseren vereinten Bitten nach und komme doch hieher, wo Du Dich gewiß schneller als anderswo erholen wirst. Über Professor Bock muß ich, im Nachhange zu meinem letzten Briefe, Dir noch Einiges mittheilen, was vielleicht, auch ämtlicherseits, zu wissen nicht ohne Wichtigkeit seyn dürfte. Ich gestehe es ganz offen, daß ich vor dem 16. oder 17. Juni, dem Tage, an dem er durch den ehemaligen Director des Münz- und Antikenkabinetts, einen Freund des Prager Polizeydirectors ...

... als dessen Freund und eifrigster Anhänger in den öffentlichen Blättern, selbst in der Streitsache des Erzbischofs mit der badischen Regierung, wiederholt genannt worden ist, und daß ich mit keinem der Männer, welche derjenigen kirchlichen Partei angehören, auf deren Seite Bock steht, je in Verbindung gewesen oder in Beziehungen gestanden bin, und daß soweit die Beziehung zu ihm eine für mich ganz unverfängliche schien. ...

... steht, je in Verbindung gewesen oder in Beziehungen gestanden bin, und daß soweit die Beziehung zu ihm eine für mich ganz unverfängliche schien. Bockh [sic!] ist ein Jugendfreund und Gesinnungsgenosse des Hofraths und ...

... und bei anderen sehr conservativ gesinnten Familien einzuführen, sich, gleich in den ersten Tagen der Anwesenheit Bocks, sehr beeilte; ...

... , sehr beeilte; Prof. Bock ist ein zwanzigjähriger Bekannter des ...

... zur Professur berief, und in der an der an den Bundestag eingereichten Beschwerdeschrift ausdrücklich sich darüber beklagte, daß die badische Regierung dem Katholiken Bock einen Protestanten vorgezogen habe; er war früher Professor an der churhessischen ...

... [sic!] sagte, ich würde im Umgange mit ihm auch keine Zeit verlieren, da wir in unseren verwandten Studien sehr viele und einige Berührungspunkte finden würden, was er schon gesehen habe, da Bock vorzugsweise sich mit der Geschichte des oströmischen Reichs befaßt habe, das ja mit der Geschichte ...

... auch Bocks Bekannte sind) nach ...

... an Bock und von ...

... willen leid that. Als nun Bock, der ...

... war und Bock über sein Verfahren zu Rathe zog, der aber nicht so ausfiel wie ...

... wirklich im Gesellenvereine gelesen) und in der nächsten Minute sich wieder mit den Runen zu beschäftigen, das führe zum Dilettantismus, zur Verflachung zu encyclopädischem Wissen, was für einen Vertreter eines einzelnen Faches, für einen Professor nicht tauge. So werde und müsse er zu Grunde gehen. Diesen wohlmeinenden, väterlichen Rath nahm Weiß so übel, daß er von diesem Augenblicke jeden Umgang mit Bock abbrach, und gegen ihn zu warnen, und auch im ...

... gegen ihn zu wirken anfing. Da er wußte, daß Bock das Programm in seiner Totalität, nach seinem bekannten Charakter, nicht annehmen könne, nicht annehmen werde, so trat er in der Ausschußsitzung des ...

... , die er nach jener Gartenbesprechung fallen ließ, geht klar hervor, daß er sich für verpflichtet gehalten habe, seine baldige Abreise von hier zu wünschen, und daß ihm eine Meinung beigebracht worden, die ihn gar sehr gegen Bock eingenommen hatte. Zur Umstimmung der Ansichten ...

... hat Bock selbst die Veranlassung gegeben. Es hatte nämlich ...

... nicht. Damit verschüttete Bock es gleich zu der ersten Zeit mit ...

... zugleich. Der Rath Bocks hatte auch keine Folge, denn der junge Mann hielt am Einweihungstage des neuen Locales des Gesellenvereins einen Vortrag über Karl den V. und seine Zeit, den er nur englischen Schriftstellern entnommen hatte etc. Daß bei ...

... eine großartige Verläumdung gegen Bock, wahrscheinlich mit Glück versucht worden sey, geht daraus hervor, daß ...

... sich über Bock dahin geäußert hat „...

... dahin geäußert hat „Bock hat bei dem ...

... ist Euer fürstlichen Gnaden Freund eben nicht.“ Das ist nun eine infame Lüge; Bock war nur einmal, bald nach seiner Ankunft, und nur mit ...

... war nur einmal, bald nach seiner Ankunft, und nur mit Prof. Bock[sic!] beim ...

... hatte sich im Anfange der Anwesenheit Bocks Mühe gegeben ihn mit ...

... in möglichst innige Beziehungen zu bringen, wogegen sich Bock sträubte, (Nota bene: Alles dieses geschah ehe ich meine Kenntnis von der Anwesenheit ...

... sträubte, (Nota bene: Alles dieses geschah ehe ich meine Kenntnis von der Anwesenheit Bocks hatte), da er zu wissen glaubte, daß man in ...

... nun bei Bock darauf drang, er möge den ...

... wieder besuchen, lehnte es Bock mit der Bemerkung ab, er sey gewohnt in distinguirter Gesellschaft zu leben und in dieser sey die Erwiederung einer Höflichkeitsvisite Sitte; bevor ...

... nicht erst jetzt sich zu einer Erwiederungsvisite entschließen konnte, die Gelegenheit zu geben, Bocks Zimmer betreten zu können ohne eine förmliche Visite abzustatten, ver[an]staltete ein Zahnarzt ...

... ein Souper bei der Zimmerfrau des Prof. Bocks, zu dem Baron ...

... und Bock geladen wurden. ...

... kam bei dieser Gelegenheit in Bocks Zimmer und die Visite war abgestattet. Bei diesem Abendmahle brachte ...

... Jedermann kenne. Bock, eine ganz harmlose Natur, erzählte ihm, daß er bei den ...

... seyn werde, in Berührung zu bringen; daß ihm (dem Prof. Bock) das ehemalige Thun und Treiben der verrückten Emigrèes sehr gut bekannt gewesen sey, da er durch ...

... , van der Straaten und andere hohe belgische Staatsbeamte sehr genaue Details erfahren habe und dergleichen mehr. Dieses Gespräch bewegte sich vor allen Anwesenden in gleicher Art, wie Bock über ...

... ): „Was ich von Bock halten soll, weiß ich wirklich nicht; er erzählte mir letzthin, mit einer solchen weiten Offenheit Geschichten über die Pohlen in ...

... , als dieser mit ihm über Bock zu sprechen anfing, sagte: „Der Mann thäte besser, er reiste bald wieder ab: Adieu! Glückliche Reise“ „Seine Gesinnungen gefallen mir durchaus nicht.“, und derselbe ...

... zum Feinde Bocks gemacht worden sey. Aus einer Äußerung eines sonst unbefangenen Mannes erfuhr man, daß in ...

... etwas geschehen seyn mußte, was Bock zum Nachtheile gereiche. So standen die Sachen als Professor ...

... zum Nachtheile gereiche. So standen die Sachen als Professor Bock am verflossenen Freitag von seiner Reise mit Pfarrer ...

(schreiner-an-helfert-1855-07-29-a3-xxi-d347.xml)

Phillips, George Thun, Leo Aigen bei Salzburg 1854-09-08 2

... gebürtiger Professor Bock zu ...

... Bock eine den ...

(phillips-an-thun-1854-09-08-a3-xxi-d280.xml)

Brenner-Felsach, Adolph Haferl, Josef Frankfurt a. M. 1854-09-21 9

... geeigneten Orts dafür verwendet, einen gewißen Dr. Cornelius Bock, der gegenwärtig Profeßor der Philologie in ...

... , kennt Herrn Dr. Bock und hat sich, wie mir berichtet wird, bereits Mühe gegeben, die Behörden in ...

... , der mir mitgetheilt wurde, sagt derselbe: „Gelegentlich der Berufung des Dr. Bock nach ...

... am meisten dabei zu sagen hat – für einen Inländer zu stimmen. Ich kenne keinen Österreicher, der an Fülle des Wißens und Feinheit des Urtheils in diesem Fache Bock gleich käme. Läßt man diese Gelegenheit vorüber, die eminenten Gaben des ...

... gleich käme. Läßt man diese Gelegenheit vorüber, die eminenten Gaben des Dr. Bock für die conservative und katholische Sache zu gewinnen, so wird sich vielleicht eine ähnliche nie mehr bieten. Gestern und heute habe ich den ganzen Tag mit ihm zugebracht und staune fortwährend über diese coloßale Gelehrsamkeit, über diese feinen Combinationen und neuen überraschenden Standpuncte der Betrachtung. Was könnte ...

... für die conservative und katholische Sache zu gewinnen, so wird sich vielleicht eine ähnliche nie mehr bieten. Gestern und heute habe ich den ganzen Tag mit ihm zugebracht und staune fortwährend über diese coloßale Gelehrsamkeit, über diese feinen Combinationen und neuen überraschenden Standpuncte der Betrachtung. Was könnte Bock nicht leisten, wenn man ihn an die rechte Stelle brächte! Er wäre eine Zierde des Kaiserstaates. Durch viele traurige Erfahrungen bitter gemacht, durch die völlig isolirte Stellung als Deutscher in ...

... niedergeschlagen, will Bock selber keinen Schritt thun, was bei dem starken Selbstgefühl seiner Leistung sich begreifen läßt. Er meint, daß wenn die österreichische Regierung sich zuverläßige Berichte über sein vieljähriges Leben und Wirken in ...

... . Sie sehen, welchen hohen Begriff derselbe von Bocks Werth hat und welches Gewicht er darum auf deßen Berufung nach ...

... legt. Noch muß ich hinzusetzen, daß Dr. Bock persönliches Vermögen hat, also der Geldpunct bei seiner etwaigen Anstellung seinerseits keine Schwierigkeiten bieten wird....

(brenner-an-haferl-1854-09-21-a3-xxi-d284.xml)

Attems, Ottokar Maria Thun, Leo Graz 1855-08-10 3

... Professor Bock, der mit Professor ...

... mit keiner Sylbe erwähnt, somit noch viel weniger denselben bei mir verdächtigt. Was aber den Charakter Bock’s betrifft, so erlaube ich mir Eurer Excellenz zu bemerken, daß Professor ...

... , der zwar anfangs ein Verehrer Bock’s war, denselben nicht von der besten Seite schildert....

(attems-an-thun-1855-08-10-a3-xxi-d347e.xml)

Weiß, Johann Baptist Thun, Leo Graz 1855-08-09 7

... Es schmerzt mich, daß Excellenz mein Betragen unverantwortlich und unbegreiflich finden und glauben können, ich hätte einen Scandal nicht gerne vermieden. Viel schwerer als es Ihro Excellenz, ward es mir zu glauben, daß Bock an mir und an der Sache des Katholicismus ein Verräther sey. Und doch ist die Sache gewiß. Wenn ich einen, der am Versinken war, rette und dieser kaum auf Trockenem greift mich mit dem Dolch an, so werde ich nicht lange Kriegserklärungen machen, sondern ihn packen und ihm die Waffen entwinden. Nicht blos ...

... an mir und an der Sache des Katholicismus ein Verräther sey. Und doch ist die Sache gewiß. Wenn ich einen, der am Versinken war, rette und dieser kaum auf Trockenem greift mich mit dem Dolch an, so werde ich nicht lange Kriegserklärungen machen, sondern ihn packen und ihm die Waffen entwinden. Nicht blos Bocks, sondern auch meine Ehre steht auf dem Spiel. Ich habe in meinem Schreiben nicht gesagt, daß ich ihn moralisch ruinirt habe, das hat er selbst gethan. Wie er mit mir verfahren, erklärte ich vier Männern, jedem unter vier Augen, jedem im Vertrauen, zur Erklärung, warum ich in der nächsten Sitzung ...

... , sondern auch meine Ehre steht auf dem Spiel. Ich habe in meinem Schreiben nicht gesagt, daß ich ihn moralisch ruinirt habe, das hat er selbst gethan. Wie er mit mir verfahren, erklärte ich vier Männern, jedem unter vier Augen, jedem im Vertrauen, zur Erklärung, warum ich in der nächsten Sitzung Bocks Sache nicht weiter verfechten werde. Von diesen hat Keiner Etwas unter das Publikum gebracht. Da sind ganz andere Kräfte thätig gewesen und ganz andere Ursachen wirkten mit, die mich Nichts angehen. Ich wollte Nichts, als daß ...

... Sache nicht weiter verfechten werde. Von diesen hat Keiner Etwas unter das Publikum gebracht. Da sind ganz andere Kräfte thätig gewesen und ganz andere Ursachen wirkten mit, die mich Nichts angehen. Ich wollte Nichts, als daß Bock wieder in der Stille gehe, woher er gekommen. Ein Scandal war mir unlieb, Jeder der dabei besprochen wird, verliert....

... zu mir kam und unter meiner Leitung seine historischen Studien fortsetzte. Durch mich kam Bock in das Haus dieses auch für die Wissenschaft regen Mannes, fand die beste Aufnahme, die Loge im Theater stand immer zu seiner Verfügung; ...

... interessierte sich sehr für Bock, hob Schwierigkeiten, die sich ihm entgegen stellten. Und dennoch erklärte 2 Monate später ...

... , „es ist gut, daß Bock vor der Zeit sich demaskirt hat“. ...

(weiss-an-thun-1855-08-09-a3-xxi-d347d.xml)

Weiß, Johann Baptist Thun, Leo Graz 1855-08-06 41

... Vor wenig Minuten kam mir das Schreiben zu Handen, durch welches Ihre Excellenz von mir eine im strengsten Sinne vertrauliche Antwort über Fragen in Sachen des Professors Dr. Bock aus ...

... , der anfangs selber zu dieser Partei hielt, aber weil er selber nach der Würde eines Erzbischofs von Freiburg strebte, mit ihr brach, soll Bock bewogen haben in ...

... zu gebrauchen. Bock kam aus ...

... erklärte dem um eine Professur sich Bewerbenden, daß er sich an katholische Regierungen als Katholik wenden müsse. Bock lebte darauf einige Zeit in ...

... ) veröffentlichte. B rühmt sich in seiner Vaterstadt das Institut der barmherzigen Schwestern eingeführt zu haben. Von Achen zog er nach ...

... , wurde dort Mitglied der Akademia, deren Jahrbücher geistvolle und gelehrte Aufsätze von ihm enthalten. B. war zwei mal verheirathet, beide Frauen starben im ersten Wochenbett....

... Im Spätjahr 1849 oder Frühjahr 1850 kam Bock nach ...

... zubrachte; diese drei sprudelten von Witz und Gelehrsamkeit und ich, der Jüngere, konnte nur lernen von den Älteren. Fortan brachte Bock jedes Jahr einen Theil des Sommers in ...

... zu. Bock besitzt ein imponirendes Wissen, von der Zeit von ...

... bis in das 10. Jahrhundert ist er in der geistlichen und weltlichen Literatur zu Haus wie selten ein Gelehrter. Die Katholiken an der Universität beschlossen Alles zu thun, um Bock für die Universität zu gewinnen, zumal ...

... für die Universität zu gewinnen, zumal Bock erklärte, an der Größe der Besoldung liege ihm nichts, er werde sie großen Theils an Studenten als Stipendien verwenden, auch wolle er seine (wirklich prachtvolle) Bibliothek der Universität testamentarisch vermachen. Die Stelle für Philologie und Kunstgeschichte war frei, der geniale ...

... lag schon länger an unheilbarem Übel darnieder. Die vorbereitenden Schritte geschahen für Bock. Die Liberalen waren gegen ihn, ...

... , soll in geheimer Sitzung behauptet haben, Bock sei in einem Bordell arretirt und zur Resignation gezwungen worden. Ich habe dieß nicht selber aus ...

... Mund, hörte aber davon und weiß nur, daß Bock erklärte, er habe durch einen verwegenen Schritt einen Fürsten (von Hessen-Cassel?) vor einer großen Gefahr gerettet. Die Katholiken meinten theils, ein Mann, der so solide Studien namentlich in den Kirchenvätern gemacht, habe sich auch gereinigt von Jugendschlacken; theils glaubten sie den Empfehlungen mehr als den Anklagen seiner und ihrer Gegner. Nur die Domcapitularen ...

... hoffte auch nach dieser Berufung Bock noch an die Universität Freiburg zu bringen. Im Reiche geht nämlich der Vorschlag zur Besetzung einer Professur von der betreffenden Facultät aus. Die katholische Presse betrachtete fortan die Nichtanstellung Bocks als einen Klagepunkt gegen die badische Regierung. ...

... . Bock, der an mich ein Sendschreiben über die letzte Recension, die Boethius im Kerker an seinen eignen Schriften geübt, erlassen hatte, schrieb mir oft, wie gern er in ...

... blos ein Ort für materielle Interessen, und er dort durch Intriguen verfolgt sey. Bock ist ein sehr vermöglicher Mann, erneute brieflich das Versprechen, der Anstalt an der er sterbe, seine Bibliothek zu vermachen; ...

... ist ein sehr vermöglicher Mann, erneute brieflich das Versprechen, der Anstalt an der er sterbe, seine Bibliothek zu vermachen; Bock ist ein großer Gelehrter, ein Katholik. Ich glaubte in ihm meinem neuen Vaterland einen Mann von Vermögen, eine Bibliothek zu erwerben, eine Kraft, die mächtig eingriffe in das große System, welches die höchste Blüthe der Wissenschaften herbeiführen und zugleich im heranwachsenden Geschlecht den Sinn für die ewigen Wahrheiten des Christenthums reyn erhalten will, das die alte und die neue Zeit zu versöhnen und eine größere Zeit als beide herbeizuführen bestrebt ist....

... diesen Mann empfohlen und auch Andere für ihn zu interessiren gesucht. Ich bin in den Spätjahrferien 1853 und 1854 mit Bock zusammengetroffen, 1853 in ...

... Tod erledigten Stelle. Als die Reihe darüber zu sprechen, ob ich ein dazu fähiges Subject wüßte, an mich kam, nannte ich Bock, der durch Studien, Fähigkeiten ganz dazu passte; im Winter sollte er Vorlesungen halten, im Sommer die ...

... bereisen; da Bock im Sommer immer an den Augen leidet, schicken ihn die Ärzte immer in Gebirgsgegenden. Seine kaiserliche Hoheit nahm meinen Vorschlag gut auf, verlangte ein Curriculum vitae des Candidaten und versicherte nach einer Reise nach ...

... , daß Ihro Excellenz, bereits aufmerksam auf diesen Mann, geneigt wären, Ihro Einwilligung zu seiner Anstellung zu geben. An Bock ward das Programm und die Einladung geschickt, er erklärte, daß er nicht unbedingt annehme, aber kommen und sich die Sache ansehen wolle; gefalle er in ...

... und gefalle ihm die Stellung, so freue er sich, sein Leben im Kaiserstaat zu beschließen. Da Bock empfindsam, so sorgte ich für einen guten Empfang; ich war stolz darauf, ...

... Bock kam im Mai und ward glänzend aufgenommen; ich führte ihn in einige der ersten Häuser ein und Einladungen flogen ihm zu; der ...

... veranstaltet eine Fahrt nach seinem Stift. In einer Ausschußsitzung des historischen Vereins hielt Bock einen gediegenen Vortrag über eine der ältesten Partien der Geschichte dieses Landes, der sehr gefiel. Man wetteiferte in Artigkeiten gegen ihn und dieß hat vielleicht mit dazu beigetragen, ihm den Kopf zu verwirren. Bald stellten sich Differenzen heraus. ...

... einen gediegenen Vortrag über eine der ältesten Partien der Geschichte dieses Landes, der sehr gefiel. Man wetteiferte in Artigkeiten gegen ihn und dieß hat vielleicht mit dazu beigetragen, ihm den Kopf zu verwirren. Bald stellten sich Differenzen heraus. Bock stellte seine Ansprüche höher, wollte vom Sammeln, Beschreiben der Alterthümer Nichts wissen, nur Vorlesungen halten, nur eine lebenslängliche Anstellung annehmen. Ich sagte ihm oft, daß sobald seine Tüchtigkeit in ...

... bekannt sey, man ihn nicht mehr ziehen lassen werde, ebenso wenig, daß man Unbilliges von ihm verlange. Bock folgte anderem Rath; der Ausschuß glaubte, am Programm festhalten zu müssen und nach vergeblichen Vermittlungsversuchen erklärte Bock, daß er die Bedingungen des Ausschußes, und erklärte der Ausschuß, daß er die Anträge Bocks nicht annehmen könne. ...

... folgte anderem Rath; der Ausschuß glaubte, am Programm festhalten zu müssen und nach vergeblichen Vermittlungsversuchen erklärte Bock, daß er die Bedingungen des Ausschußes, und erklärte der Ausschuß, daß er die Anträge Bocks nicht annehmen könne. Bock beschwerte sich, man habe ihn ins Land gefoppt, aus seinen eigenen Briefen bewies man ihm aber, daß dem nicht so sey. Die Ausschußmitglieder waren natürlich fortan nicht mehr gut auf ihn zu sprechen. Von hier aus ist ...

... beschwerte sich, man habe ihn ins Land gefoppt, aus seinen eigenen Briefen bewies man ihm aber, daß dem nicht so sey. Die Ausschußmitglieder waren natürlich fortan nicht mehr gut auf ihn zu sprechen. Von hier aus ist Bocks Sache fallen gelassen und am 2. August ist er selber von hier abgereist. ...

... Die andere Differenz berührt mich persönlich, sehr schmerzlich, bildet eine bittere Erfahrung in meinem Leben. Ich hatte in der Begeisterung für die Wissenschaft Alles für Bock gethan, Niemand wußte hier Etwas von ihm vor mir; kein Vater kann die Sache seines Lieblings wärmer fördern als ich die seine. Ich rieth ihm, seine Sache energisch zu betreiben, man stehe hier auf einem vorgeschobenen Posten, es gelte ernster gründlicher Bildung Bahn zu brechen, eine schöne Wirksamkeit stehe ihm bevor. ...

... gethan, Niemand wußte hier Etwas von ihm vor mir; kein Vater kann die Sache seines Lieblings wärmer fördern als ich die seine. Ich rieth ihm, seine Sache energisch zu betreiben, man stehe hier auf einem vorgeschobenen Posten, es gelte ernster gründlicher Bildung Bahn zu brechen, eine schöne Wirksamkeit stehe ihm bevor. Bock wollte aber zunächst in Gesellschaften glänzen, sein Herz ist frauenhaft, Bewunderung von Damen löffelvollweise einnehmen. Er kam nur in Kreise, wo er mich naturnothwendig preisgeben mußte, wo es ihn genirte, daß er durch mich hieher gekommen. Er konnte denn nicht genugsam erklären: „...

... hieher berufen, sind aber nicht mehr mit ihm zufrieden.“ Als Bock merkte, daß dieß gefiel, griff er nicht blos meinen Charakter, sondern auch die wissenschaftliche Tüchtigkeit an. Daß die Leute, denen er dieß sagte, mich auslachten, der ich selber den Bock hieher gebracht, liegt in der Natur der Dinge....

... Ich erfuhr in kurzer Zeit Alles und mit solchen Details, daß ich am Verrathe Bocks nicht zweifeln konnte. Wenn die Braut am Altar statt des Ja vom Bräutigam einen [?] Schlag ins Angesicht bekommt, so kann ihre Entrüstung nicht größer seyn als sie es bei mir war. Bald darauf kam ...

... nicht zweifeln konnte. Wenn die Braut am Altar statt des Ja vom Bräutigam einen [?] Schlag ins Angesicht bekommt, so kann ihre Entrüstung nicht größer seyn als sie es bei mir war. Bald darauf kam Bock zu mir. Das Herz wollte mir springen als ich ihn sah, aber ich bezwang mich, es galt Thatsachen zu bekommen. Das Gespräch drehte sich um folgende Hauptpunkte. Bock erzählt eine Intrigue, die gegen ihn los sey; ich erklärte ihm, es sey an der Sache Nichts, blose Phantasie von seiner Seite. ...

... Nun brachte Bock eine Menge Dinge, aus denen ich ersah, daß er seine neuen Freunde eben so verrieht, wie er mich an sie verrathen, er warnte mich vor Ihnen. Ich hörte ihn ruhig an, ließ ihn gehen, war von da an nie mehr für ihn zu Haus, sprach ihn nie mehr....

... Die Sache machte mich 8 Tage krank. Als ich meinetwegen ruhig war, konnte ich es aber nicht in jeder Beziehung seyn. Ich hatte diesen Mann empfohlen, einen so intriguanten Charakter durfte ich aber nicht ins Land bringen; ich mußte also meine Empfehlung zurücknehmen. Ich erzählte die Sache vier Herren, die hier am meisten für ihn gethan hatten. In kurzer Zeit war sie bekannt und Bock, zu dessen Haus man gewallfahrtet, gemieden wie eine Pestbeule. ...

... , zu dessen Haus man gewallfahrtet, gemieden wie eine Pestbeule. Bock kam nur noch in das Haus ...

... . Bock wußte Professor ...

... 8 Tage später zu mir, mit einem Schreiben Bocks, daß er nie Etwas gegen mich gesagt, und mit einem Schreiben ...

... , daß in seinem Hause nie etwas gegen mich gesprochen worden. Ich nahm keines dieser Schreiben an, sagte: ich erwarte, daß Bock Ernst macht, oder ich mache Ernst. Unterdeß ist ...

... Ernst macht, oder ich mache Ernst. Unterdeß ist Bock abgereist....

(weiss-an-thun-1855-08-06-a3-xxi-d347a.xml)

Weiß, Johann Baptist Thun, Leo Baden-Baden 1854-09-04 3

... . Viele Professoren und Gelehrte, selbst ein griechischer, sind hier. Der Gegenstand vieler Huldigungen von Protestanten wie von Katholiken ist jener Professor Dr. Bock aus ...

... , über den ich Ihro Excellenz schon einmal zu schreiben die Ehre hatte und der vor allen Gelehrten der Welt der Beachtung von Seiten Ihrer Excellenz würdig ist. Ein so solider Gelehrter und so feiner Kopf möchte schwer wieder zu finden seyn. Bock sucht einen Wirkungskreis und würde einen Glanz des Ruhmes auf jede Universität werfen, an die er als Professor der Philologie berufen würde. – ...

... sucht einen Wirkungskreis und würde einen Glanz des Ruhmes auf jede Universität werfen, an die er als Professor der Philologie berufen würde. – Bock wäre sehr billig, für seinen Werth spottbillig zu haben....

(weiss-an-thun-1854-09-04-a3-xxi-d279.xml)

Thun, Leo Weiß, Johann Baptist no place 1855-08-08 1

... Die Lage, in die Sie mich durch Ihre frühere Anempfehlung zu Professor Bock gebracht haben, zwingt mich, in die persönlichen Verhältnisse zwischen ihm und Ihnen tiefer einzugehen, als es unter andern Umständen mir zustände. Er ist mir auch von vielen andern Seiten empfohlen worden; ich kann nicht ohne gründliche Überzeugung über ihn den Stab brechen, zumal in einem Augenblicke, wo nicht nur die Möglichkeit einer Existenz in ...

(thun-an-weiss-1855-08-08-a3-xxi-d347b.xml)