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Bigga Peter

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ohne Absender ohne Empfänger Semlin 1851-05-22 5

... ] verfaßt hat. Zufälligerweise schlug ich heute es zwischen der Seite 44 und 45 auf; der Name „Bigga“ machte mich neugierig und ich fing es zu lesen an. Ich las von Seite 45–48, hielt aber nicht aus, es weiter zu lesen und nie mehr werde ich dieses Buch in die Hand nehmen können. Ich glaube nicht zu fehlen, wenn ich über das gelesene Wenige hier ein Wort sage. Das Vergnügen, das ganze Werk zu kritisiren, überlasse ich jenen, welche soviel Geduld haben, um solch‘ übertriebene Märchen zu lesen. Ich legte das Büchlein auf die Seite und dachte mir: „Deine Worte klären die Säuglinge auf.“ Nie las ich so etwas. Daß ein Schriftsteller, der über die Gegenstände seiner Zeit spricht oder schreibt, welche der ganzen Welt vollkommen wohlbekannt sind, solchermaßen übertreiben kann, daß er historische Sachen nach Art von „Tausend und einer Nacht“ erzählt, daß dieser Schriftsteller niemand anderer ist als Herr Archimandrit ...

... ist ein verdienter Mann, den die Geschichte einen würdigen Platz anweisen, aber auch seine Schwachheiten der Welt entdecken wird. Ebenso wird der Historiker unsere Helden beschreiben, ich bin aber überzeugt, daß Bigga kein Leonidas – der Major Milskics kein Falke [?] – ? – kein heiliger Apostel Paul weder war noch sein wird. Wahrlich, diese Vergleichung muß jeder Lebende auslachen. Wozu Einbildungen, wo Wahrheit ist? Was sind das für Seegen Heilige? Wir sind doch nicht in dem Jahrhunderte, da man glaubte:...

... ]? Was für Leonidas ist Bigga? Wo sind da jene Aufopferungen? Jene Heldenthaten? Jene Denkmähler? „Wer bin ich, um mir anzumaßen von ...

... ] und den heiligen Paul – ich weiß nicht wo! – ja findet sie, zieht sie wie ein rostiges Messer aus dem Gürtel heraus und präsentirt sie als solche der Welt. Bigga wird, insoweit ich ihn kenne, wenn er aus Langweil‘ aus dem erwähnten Büchlein die S. 45–48 durchliest, lächelnd sagen: „Lassen Sie meine Leut' von Tändeleien ab“; denn ...

... wird, insoweit ich ihn kenne, wenn er aus Langweil‘ aus dem erwähnten Büchlein die S. 45–48 durchliest, lächelnd sagen: „Lassen Sie meine Leut' von Tändeleien ab“; denn Bigga ist sicher zu überzeugt, daß er bis jetzt kein so „berühmter Feldherr“ nicht gewesen ist als Herr ...

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